ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon Pol-Pott » Di 21. Feb 2017, 07:07

felix52 hat geschrieben:
in den Deal mit PSA einfliessen lassen.
Was die Presse kaum ausspricht, PSA hat 3 Eigentümer, Dongfeng 1/3, Familie Peugeot 1/3 und der Staat 1/3.
Einzig Kfz-Strategisch handelt der größte chinesische Kfz-Hersteller, der sicherlich im Aufsichtsrat und an vielen maßgeblichen PSA-Positionen sitzt - es gibt eine Reihe von E-Projekten z.B. Dongfeng-PSA-Plattform.
Trump macht eine verwegene, abschottende Wirtschaftspolitik.
Nach seinen Plänen müßte ein in USA fertig montierter GM-Basis-Bold nach Europa geliefert werden, die dann hier eine Opel-Fassade bekäme.
Ob sich so ein Model rechnet ?
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Beitragvon TomTomZoe » Di 21. Feb 2017, 07:15

Twizyflu hat geschrieben:
Oder eben nach kWh und dann nach Minute 30 zB. ein höherer Tarif bzw. Zuschlag. Also an den Triple Chargern
http://haushalte.kelag.at/dateien/Kelag ... ect-v6.pdf

Offtopic
Geniale Übersicht mit fairen Preisen gestaffelt nach Ladeleistung und Zeit 8-)
Warum gibt es sowas schönes nicht in D?
Gut eingefahrene Zoe Q210 mit Klima- (0803-0810) und Batterieupdate (0852/0853).
Seit 08/2016 schon 44t ekm (Diesel 07/2017 verkauft).
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Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon nokasch » Mi 22. Feb 2017, 07:32

Jetzt habe ich mir den Spiegel auch mal gekauft, um zu lesen,was da drin steht. Teilweise recht positiv, dann aber im Endergebnis vernichtend.
Nur: Wie kommt dieses Ergebnis zustande?

1. Testfahrt von Köln-Brühl nach Hamburg, 450 km, dauerte mit 2 Ladepausen 10 Stunden, also entsprechend der Mopedgeschwindigkeit.
Im Ergebnis kaum vorstellbar. Selbst wenn die 4 Std. Pause gemacht haben, würden sie für 450 km noch 6 Std. gebraucht haben. Das passt nicht zusammen. Eigentlich müsste die Strecke mit 1 Ladepause zu bewältigen sein. Interessant wäre, was Besitzer eines neue Zoe dazu sagen.
In der Tat machen die langen Pausen das Auto wenig attraktiv, wenn man wie ich, etwa 2x im Jahr eine Urlaubsfahrt an die Nordsee oder Italien, also 600-700 km, machen will. Das möchte ich schon an einem Tag schaffen.
Aber da wird der Ampera m.E. wohl eine geeignete Alternative sein. Die Zoe ist ein schönes Auto, angenehm zu fahren, aber vielleicht bringt Renault es ja fertig und kann die Ladezeit etwas verkürzen, mal sehen.

2. "Doch Batterieautos, die wie moderne Diesel-PKW mit Tempo 180 von München nach Berlin fahren können, ohne anzuhalten, wird es womöglich noch lange nicht geben."
Ja, sind die noch ganz dicht? 600 km ohne Pause mit Tempo 180? Da merke ich wieder, in welch verrücktem Land ich lebe. Freies Rasen für freie Bürger!
Ich hatte das Vergnügen, in den 90er Jahren 4 Monate in den USA zu verbringen. Und obwohl das Land riesige Entfernungen hat, gilt dort auf der Autobahn ein Limit von etwa 100-110 km/h. Wird auch streng überwacht. Daran kann man sich gewöhnen und ist erstaunt, wie stressfrei man lange Distanzen fahren kann. Da gibt es nicht dieses ständige Überholen, abrupt abbremsen müssen etc. Nach dieser Zeit kamen mir die dt. Autobahnen richtig bescheuert vor.
Warum gibt es bei uns, in dem vielleicht am dichtesten besiedelten Land der EU, nicht endlich ein Tempolimit?

3. Am enttäuschendsten dann der Standpunkt von Toyota, bei denen ich mich schon die ganze Zeit gewundert hatte, warum von denen kein E-Auto kommt. Die glauben nicht daran, "dass es schon bald das vollwertige Akku-Auto geben wird."
Eher seltsam. Denn in der Tat sind diese vollwertigen Autos ja schon längst da.

Grüße
nokasch
 
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Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon harlem24 » Mi 22. Feb 2017, 07:40

@nokasch

Genauso sehe ich das auch. Interessanter Artikel mit einem komischen Fazit.
Gruß

CHris

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Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon TomTomZoe » Mi 22. Feb 2017, 08:03

nokasch hat geschrieben:
1. Testfahrt von Köln-Brühl nach Hamburg, 450 km, dauerte mit 2 Ladepausen 10 Stunden, also entsprechend der Mopedgeschwindigkeit.
Im Ergebnis kaum vorstellbar. Selbst wenn die 4 Std. Pause gemacht haben, würden sie für 450 km noch 6 Std. gebraucht haben.

Ich habe den Artikel nicht gelesen, von daher kann ich nur spekulieren was der/die Tester auf ihrem Weg nach Hamburg so gemacht haben.
Selbst unter der Annahme, daß die bei Eiseskälte und Vollgas die Strecke von Köln-Brühl nach Hamburg gefahren sind, und der Akku dann nur für geschätzte 180km Reichweite reichen würde, sollte man das in knapp 8h Stunden schaffen. Ok, für ungeübte E-Auto/Zoe Fahrer gebe ich dann noch 1h Zuschlag. Das ist dann aber immer noch eine Stunde mit extra Kaffeetrinken verschweinst :lol:, oder waren blöderweise bei allen Ladestops alle Ladepunkte belegt?

Das erinnert mich ein wenig an diese Fahrt :shock:
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Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon Mike » Mi 22. Feb 2017, 11:14

nokasch hat geschrieben:
Warum gibt es bei uns, in dem vielleicht am dichtesten besiedelten Land der EU, nicht endlich ein Tempolimit?

Das frage ich mich schon lange :!:
Wäre auch ein guter Beitrag zum Umweltschutz, weniger Lärm und weniger Abgase (geringere Geschwindigkeit = weniger Verbrauch = weniger Abgase). Und Nein, schnelle PKWs und Sportwagen werden auch in Ländern mit Tempolimit gut verkauft! In ganz Europa gibt es nur eine einzige weitere Region, in der kein Tempolimit besteht: die britische Insel Isle of Man.

Auch ich habe den Bericht nicht gelesen, werde mir ihn auch nicht kaufen.
In den letzten Monaten ist die Berichterstattung in den Medien etwas neutraler und aufgeschlossener EVs gegenüber geworden, dachte ich zu mindestens...
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Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon secuder » Mi 22. Feb 2017, 12:23

Mike hat geschrieben:
Auch ich habe den Bericht nicht gelesen, werde mir ihn auch nicht kaufen.
In den letzten Monaten ist die Berichterstattung in den Medien etwas neutraler und aufgeschlossener EVs gegenüber geworden, dachte ich zu mindestens...

lustiges Fazit, wo du ihn doch gar nicht gelesen hast.
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Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon Vanellus » Mi 22. Feb 2017, 12:52

Der Herr Wüst ist nach dem ersten Laden dann mal 130 km/h gefahren über eine lange Strecke mit, wie er sagt 25 kWh/100 km. Er hat dann nach rund 150 km ein weiteres Mal vor Hamburg laden müssen. Schnell fahren kostet eben Zeit.

Man hatte ihm die Z.E.Pass-Karte mitgegeben, von der dazugehörigen App spricht er nicht. Vielleicht wussten auch diejenigen, die ihm in Köln die Z.E.Pass-Karte (mit RFID) gegeben haben nicht, dass man damit an einer RWE (Innogy)-Säule keinen Blumentopf gewinnen kann, weil sie eben keinen RFID-Kartenleser hat. Er hat also die hotline angerufen, die dann die Säule freigeschaltet haben. Hat natürlich auch Zeit gekostet.

Das sind alles Dinge (zu schnell gefahren, RFID-Karte an einer dafür nicht eingerichteten Ladesäule) die erfahrenen E-Mobilisten bekannt sind. Anfängern aber eben nicht. Und wenn wir neue E-Mobilisten gewinnen wollen, dann sind das alles Anfänger! Die Unkenntnis kann man denen gar nicht vorwerfen. Das ist eine massive Einstiegshürde für Neulinge!

Kannte ich Ende 2013 noch jede Ladesäule in SH persönlich, ist das heute nicht mehr so. Bevor ich an einer mir nicht bekannten Säule lade - und Anfängern sind alle Ladesäulen neu - muss ich heute in mehreren Verzeichnissen und Apps mich über unterschiedliche Öffnungszeiten, Zugangsprozeduren und neuerdings Preise informieren. Das ist für fast alle Neulinge extrem abschreckend und das ist, nach der Verweigerung der Autohändler, das größte Zugangsproblem zur E-Mobilität.

Hinzu kommt, dass Neulinge sich nach meinem Eindruck zu wenig mit dem Laden ihres Autos beschäftigen. Ist vielleicht gut, sonst hätten sie sich gar keins gekauft.
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Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon harlem24 » Mi 22. Feb 2017, 13:10

Gibt es ZE Pass nicht auch als APP?
Außerdem hatte ich es so verstanden, dass er auch die App hatte, oder täusche ich mich da?
Gruß

CHris

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Re: ZOE und Ampera-E auf SPIEGEL online

Beitragvon CCS=SuperPlus135 » Mi 22. Feb 2017, 15:53

nokasch hat geschrieben:
2. "Doch Batterieautos, die wie moderne Diesel-PKW mit Tempo 180 von München nach Berlin fahren können, ohne anzuhalten, wird es womöglich noch lange nicht geben."



Die MPU sollte nicht nur für Vergehen im Straßenverkehr angewendet werden, viel mehr auch für solchen geistigen Durchfall. Aber vom Spiegel darf man generell auch nix anderes erwarten.
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