ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon STEN » Di 20. Mär 2018, 22:06

Das greift mir alles viel zu kurz im 5-ten Modelljahr.

Hätte erwartet:
1) Verbesserung des cw-Wertes von 0,32 auf zum Beispiel 0,26
2) Akku Vorwärmung für alle Neuwägen (nicht nur nordische Länder)
3) Entlärmung der Wärmepumpe (aktuell ein Geräusch als würde ein Schraubendreher im Lüfter schleifen)
4) Ordentliches LED Licht
5) Wirkliche Schnellladung (in 30 Minuten von 0% auf 80%) auch bei 41kWh oder 48kWh Akku
6) Endlich das R-Link entstören
7) Wenn CCS, dann nur unter Beibehaltung von mindestens 22kW AC3 (ist ja noch nicht bekannt)
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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon felix52 » Mi 21. Mär 2018, 00:53

STEN hat geschrieben:
Hätte erwartet:
.......
7) Wenn CCS, dann nur unter Beibehaltung von mindestens 22kW AC3 (ist ja noch nicht bekannt)


Die R110 kostet quasi nicht mehr als die Z.E. 40. Erwarten wir wirklich, allerdings realitätsnah für diesen Kleinwagen, keinerlei
oder nur geringe Mehrkosten für 2 verschiedene Ladesysteme?
Persönlich wäre ich allerdings gerne bereit, allein für diese Möglichkeiten 1 T € beim Kaufpreis draufzulegen. Ebenso etwa 1 T €
für Assistance Funktionen. Röno muss und wird hoffentlich dieses Niedrigpreissegment nicht verlassen. Dort sind sie wegweisend
und führend. Die Zoé ist deren Aushängeschild für die Massenfertigung von Kleinwagen.
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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon eDEVIL » Mi 21. Mär 2018, 01:03

felix52 hat geschrieben:
Die R110 kostet quasi nicht mehr als die Z.E. 40. Erwarten wir wirklich, allerdings realitätsnah für diesen Kleinwagen, keinerlei oder nur geringe Mehrkosten für 2 verschiedene Ladesysteme?

Naja, man sollte ZOE schon preislich mit den Alternativen vergleichen und da ist man für das Geboten relativ hoch im Preis.
Wenn man das Alleinstellungsmerkmal 22KW AC in dieser Preisklasse weg läßt, was bleibt dann noch? :?

Allein wenn man den Leaf 2 mit einem Q90 Bose vergleicht, kommt man schon ins grübeln. ZOE mit Kaufkaku ist dermaßen teuer und hat sich qualitativ doch nur leicht verbessert.
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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon felix52 » Mi 21. Mär 2018, 01:18

:oops: Stimmt auch!
Jeder Zweck muß den Zweck haben, etwas zu bezwecken. Bezweckt der Zweck nichts Bezwecktes, so hat der ganze Zweck keinen Zweck und ist somit zwecklos.
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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon Will_Elektroauto » Mi 25. Apr 2018, 15:35

Glücklicherweise steckt beim CCS die Ladeeinheit in der Säule und nicht im Auto, Somit benötigt man eigentlich "nur" den Combo-Stecker, ein Relais, welches den Akku an den Stecker durchschaltet, Kabel, und etwas Software, die der Ladesäule mitteilt was geht, und was nicht. DIE Kosten halte ich für absolut überschaubar, in der Massenproduktion sicher keine 1000€...
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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon AndreR » Mi 25. Apr 2018, 16:04

Die Zoe ist, wenn wir ehrlich sind, für ihren Preis nicht mehr wirklich konkurrenzfähig. Größter Vorteil ist meiner Meinung nach die vergleichsweise geringe Lieferzeit im Vergleich zu den Mitbewerbern. Wenn man sich aber einen Ioniq ansieht, ist der erstens größer, zweitens technisch mindestens fünf Jahre neuer (die Technikplatform der Zoe ist größtenteils von vor 2007!), drittens deutlich sparsamer, viertens schneller und fünftens in den Gesamtkosten mit Kaufakku preislich vergleichbar bis überlegen.

Daher ist Renault nun in Zugzwang. Lange waren sie mit ihren ZE-Modellen alleine auf weiter Flur, nun jedoch wird die Konkurrenz immer stärker. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich beim Thermalmanagement nicht von den Konzernkollegen von Nissan inspirieren lassen.
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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon Vanellus » Mi 25. Apr 2018, 16:19

Die Hauptstärke der Zoe ist, dass ich überall Destination-charging machen, wo ich stehe. Mit 22 kW. Wer kann das noch?
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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon harlem24 » Mi 25. Apr 2018, 16:25

Keine in der Schnelligkeit, aber ganz ehrlich, wenn ich an einer Destination lade, dann muss der Akku meist auch nicht in 1h wieder voll sein...;)
Von daher zieht der Vorteil eh nur bei ner längeren Strecke und einer Q210. Alle Anderen fallen da mittlerweile auch wieder raus. Besonders seitdem man auch mit einem DC-Lader schnell und trotzdem günstig laden kann.
Gruß

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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon AndreR » Mi 25. Apr 2018, 16:32

Die Frage ist, inwieweit dies für die breite Masse überhaupt relevant ist. Für den Nahverkehr sicher nicht, denn da lade ich immer zu Hause bzw. an der Ladesäule ums Eck. Auf der Langstrecke sind 22 kW zu wenig, denn da dauert das Laden viel zu lange. Als reiner Destination Charger in einem Hotel beispielsweise? Da reichen auch 7 kW, da eh die ganze Nacht Zeit ist.

Interessant ist das letztlich also nur für diejenigen, die häufiger Fahrten haben, die die halbe Akkureichweite deutlich übersteigen, jedoch noch unter einem Zwischenstopp bleiben. Wichtig da ist dann auch wieder, dass der Aufenthalt vor Ort entsprechend kurz sein muss, denn wenn ich morgens anreise und abends wieder fahre, kann ich in den 8 Stunden auch mit dem Schnarchlader wieder ordentlich „nachtanken“.

Sinnvoll wären die 22 kW beispielsweise, wenn man regelmäßig im Winter mit der großen Zoe einen rund 150–200 km entfernten Ort besucht und dort nur eine gute Stunde verweilt. Da fahre ich hin, verbrauche 30 kWh, komme mit 10 kWh Rest an, hänge mich an die 22 kW und lade in einer Stunde wieder die Kapazität für den Heimweg nach. Wenn ich an dem Ort jedoch ohnehin mindestens 3 Stunden verbringe, reichen auch 5 kW Ladeleistung. Das schaffen auch die häufig verbauten einphasigen Lader mit 7 kW.
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Re: ZOE mit 48kWh Akku und CCS Ende 2018?

Beitragvon felix52 » Mi 25. Apr 2018, 16:33

Ich meinte schon auch i.V.m. Schnellladung die von Sten oben angeführten Punkte 2 und 3.
Rönoo soltte diese Fahrzeugplattform nicht aufgeben zugunsten einer mit Nissan und xxx vereinbarten
gemeinsamen Plattform. Schon aufgrund der Amortisation und somit der Preisgünstigkeit. Die diesbezüglichen
Herstellungsmaschinen sind doch gerade erst warmgelaufen. Man sollte begleitend dann den Preis senken.
Und mehr Geld in mehr qualifizierte Werkstätten investieren. :)
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