Zoë anfällig?

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Zoë anfällig?

Beitragvon mustanse » Fr 16. Sep 2016, 09:14

15kwh/100km scheinen ein guter Schätzwert (für alle E-Pkw) zu sein. Dazu kommt aber eine 20%-30% große Schwankungsbreite nach Sommer/Winter, Autobahn, Landstraße oder Stadtverkehr, evtl. mit oder ohne Wärmepumpe. Extreme darüber hinaus gibts auch noch. Ab Steckdose noch 10-15% drauf.
Der große Tesla liegt im Mittel vielleicht etwas höher, ein besonders leichter I3 oder eUp vieleicht etwas tiefer, aber die Hausnummer passt erstaunlich häufig.
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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon macfan » Fr 16. Sep 2016, 09:35

OK, dann kann ich mit dem Wert mal den zukünftigen Stromverbrauch abschätzen. Danke!

Gruß, Horst
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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon Kartenspieler » Fr 16. Sep 2016, 09:41

Den Verbrauch sollte man in kWh je 100 km angeben. Die Einheit kW/h bezeichnet den Anstieg (oder Abfall) der Leistung über der Zeit.
Beispiel, das morgendliche Anspringen einer Solaranlage. Um 6:00 früh Leistung=null; um 11:00 Leistung = 10 kW. Leistungsanstieg also 10 kW in 5 Stunden. Also mit 2 kW/h steigt die Leistung an.
Physik ist manchmal wirklich so simpel.
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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon Helfried » Fr 16. Sep 2016, 09:50

Vielleicht liegt es auch gar nicht an der Anfälligkeit der Zoe, sondern an der E-Kompetenz der Renault-Werkstätten, die zu solchen Threads wie diesem führen.

Wenn man sich Jayjays Problem ansieht, liest man ja auch quasi eher von Dorf-Klempnern als von Autowerkstätten:

renault-zoe-laden/43kw-ladung-funktioniert-nicht-t18232.html
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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon dibu » Fr 16. Sep 2016, 18:06

Ich fahre die Zoé seit Juli 2013 und will sie auch noch eine Weile behalten. Nur: billiger als andere E-Autos ist sie nicht. Mit der Batteriemiete lassen sich halt die Kosten auf mehrere Jahre strecken.

Zur Zuverlässigkeit: ich würde dringend eine Garantieverlängerung empfehlen. Meine Zoé hat innerhalb von 68000 km einen neuen Motor (wie alle der frühen Serie), eine neue TCU, einen neuen Lader, einen neuen Bremskraftverstärker, ein dunkleres Armaturenbrett und diversen Kleinkram mit Software-Updates, usw. Wegen des Ablaufs der Garantieleistungen nach 3 Jahren habe ich schon mehr als 2000 € bar bezahlt.

Mein Fazit: wir haben dazu beigetragen, die Kinderkrankheiten der Zoé auszumerzen. Was jetzt noch bleibt, sind normale, bei jedem Auto mögliche Probleme, wenn man ein neues Auto kauft. Also: kauf dir eine neue Zoé mit 5 Jahren Garantie und du wirst viel Freude haben.
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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon mustanse » Fr 16. Sep 2016, 18:43

Wegen des Ablaufs der Garantieleistungen nach 3 Jahren habe ich schon mehr als 2000 € bar bezahlt.

2000 EUR in drei Monaten?
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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon PeaG » Fr 16. Sep 2016, 19:02

Zum Thema:
Fahren ihn seit Mai und musste bisher einmal das R-Link seiner Sicherung entrauben.
Wird nicht zwingend benötigt, zum fahren.
Wenn's dabei bleibt.....


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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon novalek » Fr 16. Sep 2016, 19:58

dibu hat geschrieben:
wir haben dazu beigetragen, die Kinderkrankheiten der Zoé auszumerzen
Da gehört schon Stehvermögen zu - hätte Contitech nur den feuchten Kohlenabrieb im Motor in Dauertests mal ernst genommen...und auch die Ladelektronik sauber konstruiert ... man sollte nicht alles Renault anlasten, sondern deutsche IngenieursKunst relativieren, zumal der E-Smart auch den Renault-R240-Antrieb übernimmt.
Blickt man voran, werden in aller Eile ab 2017 von anderen Herstellern E-Mobile auf den Markt geworfen. Stichwort "GRÜNE BANANEN". Wird sich zeigen, welche Farbe der jetzt seit 14 Monaten in der Reifekammer befindliche R240 annimmt.
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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon dibu » Sa 17. Sep 2016, 15:19

@mustanse: ja, so circa. Vor allem Lader und Bremskraftverstärker. Wobei Renault zusätzlich noch einen erheblichen Teil aus Kulanz draufgelegt hat. Wirklich Pech, dass das nach Ablauf der Garantie kaputt ging.
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Re: Zoë anfällig?

Beitragvon mustanse » Sa 17. Sep 2016, 18:35

Zu dibu: Heftig. Meine Erfahrungen mit Renault sind im Allgemeinen nicht so übel. Klar, als early adopter muss man mit einigem rechnen, das sollte die Garantie voll abfangen. Ich hoffe vor Ablauf der 5 Jahres Garantie gibt es einen passenden Ersatz. Wenn meiner so massive Ausfälle hätte, wäre Renault für mich endgültig gestorben. Hoffen wir, das das ein Einzelfall bleibt.
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