Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Tho » Di 21. Jul 2015, 07:28

Torti hat geschrieben:
Der Verkäufer hat mir abends noch das Notladekabel vorbei gebrach, weil dieses nicht im Auto war. Ich hatte leider keine Möglichkeit Strom über eine Säule zu tanken. Bei uns steht die nächste 20km von hier. Da merkt man doch schon die Nachteile eines Elektro Autos. Ich habe mich dann gar nicht getraut ohne Notladekabel noch groß zu fahren...Also das Fazit bis jetzt: Schönes Auto, gute Fahrleistungen aber eben doch ziemlich unflexibel durch die schlechte Lade Infrastruktur. Der Zen sieht gut aus. Mal sehen was Tag 2 bringt.

Das ist kein ernsthaftes Problem, mit einer mobilen Wallbox kommt man an jeder CEE und Schuko zu Strom.
Eine CEE16 oder 32 Dose (3phasig) ist auch wesentlich besser zum laden geeignet. Das Notladekabel ist eher etwas für die Not. :mrgreen:
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Beitragvon Herr Fröhlich » Di 21. Jul 2015, 07:40

Torti hat geschrieben:
Guten Morgen,
hatte gestern den Zoe zur Probefahrt abgeholt. Fährt gut, Reichweite waren nach 108km noch 47 gewesen. Dann um 21:00 Uhr an den Schuko, weil die Z.E beim Händler nicht geht und er lädt im Moment immer noch (1500wh). Ist bei irgendwas mit 70%. Also das geht ja mal gar nicht. Auch war der ewig lange und extrem laute Lüfter nervig. Der Zoe hat Winterreifen drauf!!!! Die Zen Ausstattung gefällt mir ganz gut. Der Verkäufer hat mir abends noch das Notladekabel vorbei gebrach, weil dieses nicht im Auto war. Ich hatte leider keine Möglichkeit Strom über eine Säule zu tanken. Bei uns steht die nächste 20km von hier. Da merkt man doch schon die Nachteile eines Elektro Autos. Ich habe mich dann gar nicht getraut ohne Notladekabel noch groß zu fahren...Also das Fazit bis jetzt: Schönes Auto, gute Fahrleistungen aber eben doch ziemlich unflexibel durch die schlechte Lade Infrastruktur. Der Zen sieht gut aus. Mal sehen was Tag 2 bringt.



Moin Torti

Du hast vollkommen recht. Mit dem Notladekabel bist du in der so genannten Schnarchlade Welt angekommen.
DAs kann nicht die Lösung sein. Für eine praktikable Lösung brauchst du eine CEE Steckdose mit 11 o. 22kw am Haus, in der Garage. Dazu eine fest installierte, oder mobile Wallbox. Kostet ca 1500€ und ist eine Investition in die Zukunft, denn ich bin mir sicher, dass nur noch "Elektro" vor meiner Garage stehen wird.
Damit lade ich jedes meiner zukünftigen eCars sehr zügig. Im jetzigen ZOE-Fall in der Regel ( Akku hat immer noch eine Restfüllung ) zwischen 20 & 50 Min.
Für mich ist das mehr als alltagstauglich. Zu Hause ankommen, einstöpseln, fertig!!!
Und die Spritdealern mit ihren Benzintempeln sehen von mir nur noch ein breites Grinsen 8-)
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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Lenzano » Di 21. Jul 2015, 09:11

Läuft bei mir genau so mit Bettermann-Box (1080€ inkl. Adaptern ohne Schuko). Zu Hause 22kW- brauchst dafür alleine eine 35A Absicherung. Wenn die nicht oder nur sehr aufwändig zu installieren ist, dann kommst Du mit 11kW auch noch weit.
Notladekabel habe ich keines - kann die Bettermann-Box mit der richtigen Einstellung auch.

@Herr Fröhlich :)
Ich habe schon Falten im Gesicht von diesem breiten Grinsen und Tanken... alle 3 Monate mal wenn ich Lust habe Motorrad zu fahren. Der Unterschied machts: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Karlsson » Di 21. Jul 2015, 12:08

Herr Fröhlich hat geschrieben:
Du hast vollkommen recht. Mit dem Notladekabel bist du in der so genannten Schnarchlade Welt angekommen.
DAs kann nicht die Lösung sein. Für eine praktikable Lösung brauchst du eine CEE Steckdose mit 11 o. 22kw am Haus,

Das kann man so überhaupt nicht pauschalisieren. 3 Phasen hätte bei mir deutlich mehr Aufwand bedeutet und wäre außerdem bedenklich laut.
Über Nacht wird er außerdem auch auf jeden Fall mit 14A einphasig voll.

Herr Fröhlich hat geschrieben:
Dazu eine fest installierte, oder mobile Wallbox.,

Wenn ich dann auch eine eigene Garage habe, schwebt mir eine mobile Box mit festem Halter vor.
Also im Alltag kein Kabel rausholen müssen, aber man kann bei Bedarf auch die Box auf weitere Strecken mitnehmen und dann auch auf CEE zurückgreifen.

Herr Fröhlich hat geschrieben:
denn ich bin mir sicher, dass nur noch "Elektro" vor meiner Garage stehen wird.

Ne, ich denke dass unser nächstes zu kaufendes Auto mit Diesel oder evtl Erdgas fährt.
Es gibt einfach noch keinen E-Golf Variant mit 300km reell, 150kW CCS und 22kW AC gebraucht für maximal 20 Scheine.
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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Torti » Di 21. Jul 2015, 12:53

Herr Fröhlich hat geschrieben:
denn ich bin mir sicher, dass nur noch "Elektro" vor meiner Garage stehen wird.

Ne, ich denke dass unser nächstes zu kaufendes Auto mit Diesel oder evtl Erdgas fährt.
Es gibt einfach noch keinen E-Golf Variant mit 300km reell, 150kW CCS und 22kW AC gebraucht für maximal 20 Scheine.[/quote]


So sieht wohl auch mein Fazit aus. Einfach zu wenig Reichweite. Und im Moment ist Sommer. Ich möchte gar nicht wissen wie das im Winter aussieht.......
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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Tho » Di 21. Jul 2015, 13:00

Nein, nicht nochmal Verbrenner. Der jetzige (13Jahre) bleibt bis etwas elektrisches für die Langstrecke im Winter am Markt ist.
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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Cavaron » Di 21. Jul 2015, 13:03

Ne, ich denke dass unser nächstes zu kaufendes Auto mit Diesel oder evtl Erdgas fährt.
Es gibt einfach noch keinen E-Golf Variant mit 300km reell, 150kW CCS und 22kW AC gebraucht für maximal 20 Scheine.

Investiert mal nicht zu viel in ein Erdgas-Überbrückungsfahrzeug - in zwei bis drei Jahren ist es soweit. Wobei echte 300km mit 50kW DC und 7,4 AC doch eigentlich schon super sind. Wie viele Leute machen schon mehrere Europa-Trips im Jahr?
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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Karlsson » Di 21. Jul 2015, 13:05

Ein Fazit ist das bei mir weniger. Die Reichweite entspricht meiner Erwartung zuvor. Bzw in der Stadt ist sie eher noch etwas höher und über Land etwas geringer.
Für den vorgesehenen Zweck ist das auch voll ok. Im Alltag kommen wir damit klar.
Aber es war ja auch klar, dass es bei uns eines von 2 Autos ist und bleibt und in den nächsten Jahren noch ein Familienbomber gekauft wird.

Vielleicht hab ich mich auch gut informiert, meine Erwartungen haben sich bislang aber in etwa alle bestätigt und der Zoe gefällt mir soweit auch sehr gut.
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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Mike » Di 21. Jul 2015, 13:45

Tho hat geschrieben:
Nein, nicht nochmal Verbrenner. Der jetzige (13Jahre) bleibt bis etwas elektrisches für die Langstrecke im Winter am Markt ist.

Ich denke, so werden es die meisten machen, wir auch!
Ab einer realen Reichweite von etwa 200 km im Winter, kann man auf den Zweitverbrenner verzichten. Vorausgesetzt die Randbedienungen wie passende Schnelllader, Preis u.s.w. stimmen.
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Re: Erfahrungsberichte Renault ZOE R240

Beitragvon Herr Fröhlich » Di 21. Jul 2015, 17:47

Karlsson hat natürlich in so fern recht, dass ohne "2. Wagen Verbrenner" weite Strecken in der Regel nicht zu machen sind.
Oder ich leiste mir Anfahrten von 5-8 Std. . Auf Dauer ist das doch unerträglich.
Allerdings für meinen Alltagsgebrauch wäre ein Verbrenner genau so schwachsinnig. In 2 Monaten ZOE gab es null Anlässe
den Verbrenner meiner Frau zu nehmen. Und selbst im Winter sind alle Reichweiten, kombiniert mit meinen Lademöglichkeit, sehr funktional.
Um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, scheint der R240 die gute Sache auch noch nicht wirklich nach vorne zu bringen.
ABER Leute..... wir sind erst am ANFANG einer hoffentlich guten Entwicklung der eMobilität.
Millionen von Autos die Abgase produzieren, dass kann nicht funktionieren !!!! Und ich möchte etwas dazu beitragen, dass das
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