Zoe 400 oder die Sache mit dem Dreisatz

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Re: Zoe 400 oder die Sache mit dem Dreisatz

Beitragvon Vanellus » So 2. Okt 2016, 10:04

TeeKay hat geschrieben:
Irgendwas zu meckern ist ja immer. Da wird das Auto doch tatsächlich 14% teurer bei 70% grösserer Batterie und nur mässig steigenden und für einige stark sinkenden Mieten. Und ja, Verbrenner wurden immer teurer.

Dass Renault neue Batterien erstmal in neue Autos baut, ist doch klar. Danach kommen die anderen dran, an denen man mit Miete erst 2022 Geld verdient.

Tesla Roadster Fahrer warteten übrigens 18 Monate auf das angekündigte Batterieupgrade und zahlen für 75kWh fast 30.000€. Du zahlst für vermutlich brutto 44kWh 3.500€ und als Vielfahrer eine signifikant niedrigere Miete. Also freu dich, sag danke und geh weiter und piss nicht wegen Lapalien und einem Taschengeld dem bislang kulantesten Hersteller in Sachen Batterieupgrade ans Bein.


Ich will ja nicht nörgeln und grundsätzlich freue mich ja.
Aber: der jetzt im Auto befindliche Akku gehört mir nicht. Wenn ich den größeren Akku einbauen lassen möchte, gehört mir der Akku auch nicht. Das ist auch gut so. Ich gehöre zu der (vermutlich gar nicht so kleinen, unverbesserlichen) Minderheit derjenigen, die das Mietmodell gut finden. Dass ich den Aus- und Einbau zahlen muss und meinetwegen auch das Software-Update ist völlig in Ordnung.
Dass ich den alten Akku in Zahlung gebe, wie jemand schrieb, ist natürlich Unfug, er gehört mir ja gar nicht. Renault nimmt seinen eigenen Akku zurück.

Aber: Wenn ich den neuen Akku miete und er mir nicht gehört, wieso soll ich dann 3.500 € zahlen (plus ein erhöhte Miete)?
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Re: Zoe 400 oder die Sache mit dem Dreisatz

Beitragvon Schneemann » So 2. Okt 2016, 10:19

Weil du die unlimeted-Mieter finanzierst.

Mich regt dieser Betrag dazu an, darüber nachzudenken, ob ich den größeren Akku brauche. Und ich bin zu dem Resultat gekommen, dass ich ihn nicht brauche, da ich die seltenen Male, die ich Langstrecke über 150 km fahre, meist 350 km aufwärts fahre und dabei nicht unter Zeitdruck stehe. Und dann verliert der neue Akku deutlich an Reiz, weil sein Vorpsrung gegenüber dem jetzigen Akku mit zunehmender Streckenlänge abnimmt.
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Re: Zoe 400 oder die Sache mit dem Dreisatz

Beitragvon panoptikum » So 2. Okt 2016, 11:05

Ich fahre zwar sehr selten Langstrecke, für mich würde aber der größere Akku bedeuten, dass ich weniger oft öffentlich laden muss, da ich ausschließlich öffentlich lade.
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Re: Zoe 400 oder die Sache mit dem Dreisatz

Beitragvon novalek » So 2. Okt 2016, 11:51

Aufregung wegen Kühlung - ach nein. Akku ist die teuerste Komponente, die aus dem eigenen Stall auch noch vermietet wird und die bei schlechter Behandlung dauerhaft beschädigt würde. Warum sollten die Entwickler sich so'nen Kündigungsgrund selbst schreiben wollen ?
R90/16
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Re: Zoe 400 oder die Sache mit dem Dreisatz

Beitragvon TeeKay » So 2. Okt 2016, 11:54

Vanellus hat geschrieben:
Aber: Wenn ich den neuen Akku miete und er mir nicht gehört, wieso soll ich dann 3.500 € zahlen (plus ein erhöhte Miete)?

Weil die Batteriemiete bei der Zoe offensichtlich eine Mischkalkulation ist? Du zahlst einen Teil per Miete, einen Teil beim Kauf. Ist doch nicht schwer zu verstehen.
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Re: Zoe 400 oder die Sache mit dem Dreisatz

Beitragvon 2fast4u » Mo 3. Okt 2016, 18:15

TeeKay hat geschrieben:
Vanellus hat geschrieben:
Aber: Wenn ich den neuen Akku miete und er mir nicht gehört, wieso soll ich dann 3.500 € zahlen (plus ein erhöhte Miete)?

Weil die Batteriemiete bei der Zoe offensichtlich eine Mischkalkulation ist? Du zahlst einen Teil per Miete, einen Teil beim Kauf. Ist doch nicht schwer zu verstehen.


Letztlich ist der ZOE mit großem Akku in seiner Preisklasse ohne Konkurrenz. Da kann der Hersteller auch mal an der Preisschraube drehen, ohne dass ihm die Käufer zu zahlreich von der Fahne gehen. Der Hersteller will ja nicht Entwicklungs- und Herstellungskosten plus X% Rendite, sondern plus maximale Rendite. Und das ist auch ok. Sonst müßten wir heute noch Trabant oder Käfer fahren.
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