Der Weg zur Zoe?

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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Farnsworth » Mo 29. Sep 2014, 21:16

Achso, was sonst noch aufgefallen ist. Das Fahrwerk ist ziemlich hart gefedert. Könnte etwas weicher sein. Aber mir würde es trotzdem gefallen, wenn es meine wäre. ;)

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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon umberto » Mo 29. Sep 2014, 21:56

Hartes Fahrwerk? Was bist Du vorher gefahren? Die Zoe ist eher weicher als meine alte A-Klasse.
Fahr mal nen i3, da ist die Zoe ne Sänfte dagegen. Die Franzosen mögen es nicht so hart wie die Deutschen. :kopfkratz: :-)

Bei Problemen mit der Telefonkopplung hilft ggf. einmal das R-Link auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Das war nach dem letzten Update sowieso Pflicht.

Gruss
Umbi
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Farnsworth » Di 30. Sep 2014, 19:46

So, leider musste ich die Zoe heute wieder zurückgeben. Die Probefahrt hat mir gezeigt was ich wissen wollte. Ich kann mit der Zoe zur Arbeit fahren. Ich bin auf dem Hinweg über die Autobahn im Eco Modus gefahren, da ich nicht riskieren wollte nicht mehr zurück zu kommen. Nach der Ankunft bei der Arbeit (ca. 500 Höhenmeter) hatte ich noch eine Restreichweite von 70 km. Da ich nur 50km zurück musste war ich für den Rückweg guter Dinge zumal es ja nur bergab ging.

In der Mittagspause wollte ich mit ein paar Kollegen das Auto besichtigen, es versammelte sich aber eine riesige Menschentraube um das Auto :) Die Meinungen waren ziemlich gemischt (von "ist ja wie ein normales Auto" bis "Spielzeug") Es sind halt immer noch viele Vorurteile vorhanden. Ihr kennt das ja. Als ich nach Hause fahren wollte, bekam ich noch ein "Hoffentlich kommst Du auch zu Hause an." hinterhergerufen. "Jaja, redet Ihr mal" dachte ich mir und machte mich auf den Rückweg.

Ich dachte, wenn ich ankomme, sollten noch 30km auf der Restreichweite stehen. Als ich den Wagen auf dem Parkplatz vom Autohaus abstellte waren es noch 54km(!). Das hatte ich nicht erwartet. Ich hätte also hin auch noch schneller fahren können. Naja, dafür bin ich die Zoe ja auch probegefahren um das herauszufinden.

Und an dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich beim Autohaus Eisenstraße in Dortmund, insbesondere bei Herrn Will, bedanken, die ermöglicht haben, dass ich mir das Auto für einen Tag leihen durfte.

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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Berndte » Di 30. Sep 2014, 19:52

... und jetzt hoffentlich auch einen Zoe kaufst ;)

Ich bin zB. nicht der sparsamste Fahrer, ich will auch meinen Spaß!
Meine einfache Arbeitsstrecke ist 35km... das ist selbst bei Vollstrom mit 140kmh knapp zu schaffen.
Mit meinem Diesel bin ich immer hin 110kmh und zurück 120kmh gefahren (Verbrauch dann 7l).
Heute zB. Hin mit 100kmh (ich hatte noch viel Zeit) und Zurück Vollstrom 140kmh.

Ich liebe die Beschleunigung...

Jetzt hängt der Zoe wieder an der heimischen Wallbox.
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Twizyflu » Di 30. Sep 2014, 22:22

Und du würdest noch einiges mehr rausholen wenn du mal das feeling hast dafür.
Außerdem wenn er bei den rest km nur mehr --- anzeigt sind immer noch 7% nutzbar da.
Also gute 15km.
Glaub mir du schaffst das locker.
Eco Modus ist egal.
Er drosselt nur die Leistung und die Klima.
Aber 30 kW sind 30 kW. Egal ob eco oder nicht.
Fahre ohne eco und komme genauso weit ;)

Wichtig ist langsames beschleunigen und reku statt bremsen bzw segeln (N stellung) wenns nur leicht bergan geht zB (oder gerade). Ach du merkst das eh selbst :P

Du wirst zufrieden sein mit dem Zoe.
Man glaubt garnicht wie weit es geht.

Ich selbst fuhr mit Blue Flash (trotz 17 zoll felgen und damit ohne Energiesparreifen) nach Kroatien.
Zwischen dem letzten Ladestop und dem Ziel gute 160-170 km. Mit 30% SOC kamen ich an. Reku und Segeln.
Es ist herrlich :)
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Farnsworth » Mi 1. Okt 2014, 13:13

Erst muss ich noch ein paar Euro ansparen, da wir erst eine größere Investition getätigt haben. Dann muss ich noch meine Frau dazu überreden, dass wir den Kombi verkaufen und stattdessen noch einen Kleinwagen kaufen. Sie weiß aber, wie begeistert ich bin. Bevor ich die Zoe kaufe, will ich aber auch zu Hause schon eine Lademöglichkeit haben. Woanders laden ist für mich völlig unpraktikabel, weil ich täglich laden muss. Wenn der Kombi dann weg ist, muss ich sofort mit der Zoe fahren können.

Es dauert also leider noch ein wenig. Aber begeistert bin ich trotzdem. So lange muss ich noch lärmend und stinkend durch die Gegend fahren. :cry:

A propos Reifen. Mir ist aufgefallen, dass die Zoe 195er hatte. Das scheint mir etwas breit zu sein für ein E-Auto. Bei meinem Passat habe ich extra nur 205er aufgezogen um sparsamer unterwegs zu sein. Was ist denn der schmalste Reifen, den man da benutzen kann?

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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Twizyflu » Mi 1. Okt 2014, 14:28

185/65 R15 - beim Life Serie Energiesparreifen Michelin Enery EV auf Stahlfelge mit Radzierblende

195/55 R16 - beim Intens/Zen Serie auf 16er Alufelgen ebenfalls mit Energiesparreifen Energy EV

205/45 R17 - optional für Zen/Intens. 17 Zoll Alufelgen Tech Run Design mit Michelin Primacy 3 (kein Energiesparreifen)

Ich hab letztere. Optisch super aber man merkt definitiv auf Langstrecken einen Unterschied. Ca 1,5 - 1.8 kWh.
Das ist schon ein wenig.
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon angelam » Mi 1. Okt 2014, 19:34

Farnsworth hat geschrieben:
Hallo zusammen,

Zoe
+Chamäleon-Lader (evtl. sogar 43kW zu Hause, wobei mir 22kW reichen würden)
+Wärmepumpe
+Reichweite
+Preis (gebraucht schon ziemlich günstig)
~Innenraum-Verarbeitung (bin ich aber von unserem Zweitwagen (Clio) gewohnt)
~Batteriemiete (auf Dauer teuer, dafür initial günstiger und sicherer)

Voller Vorfreude,
Farnsworth

immer die selben nachteilen fuer die franzoesischen autos
innenraum verarbeitung etc :
ich kann es nicht mehr lesen,
mann sind die autos aus frankreich so schlecht gebaut im jahre 2013 oder 2014?
waren sie schon in einem citroen C5 oder picasso, in einem peugeot 208 oder 508 oder rcz oder den letzten edlen 308, in einem renault megane ?
fuer mich sind es gute autos
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon dibu » Mi 1. Okt 2014, 19:52

Das dauernde Meckern liegt wohl daran, dass französische Autos nach meinem Empfinden mal genial bequem und technisch super sind und mal total schrottig. Ich bin R4 gefahren, die super verarbeitet und zuverlässig fuhren und andere R4, die schon beim Türen zuschlagen auseinandergefallen sind (von lauter Rost zernagt). Oder die Gordini und R16, die für mich als junger Erwachsener so was von toll waren! Von Citroen DS ganz zu schweigen, oder die großen Renault (R20 oder R25 hießen die glaube ich). Alles tolle Autos! Und meine Renault Alpine A110 war ein Gedicht :roll:

Leider ist bei Zoé manches nicht so pralle - daher manchmal das Gemeckere. Ich halte mich mit Kritik zurück, weil ich weiß, welche tollen Autos man in Frankreich bauen kann. Und dabei bleibe ich. Wenn etwas wirklich Mist ist, muss man es aber auch sagen dürfen.
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Re: Der Weg zur Zoe?

Beitragvon Twizyflu » Mi 1. Okt 2014, 21:01

Ich seh es gemischt.
Ich liebe meinen Zoe.
Das Fahrgefühl und das Auto an sich machen die Nachteile wieder gut.
Aber die Haptik ist mies, die Verarbeitungsqualität durchschnittlich bis zweckmäßig.
Luxus? Wenig. Klar kostet es viel aber... was die Qualität der Materialien angeht (nicht Technik!) Ist er die 22000 aufwärts finde ich nicht ganz wert.
Wieso? Schaut euch einen clio an.
Selbes Fließband. Hälfte des Preises Basis. Und die sehen durchwegs sauberer gebaut aus.
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