Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon felix52 » Mi 8. Nov 2017, 15:37

Was ich diesen Steuervermeidern mit "Fahrbereitschaftsflugflotten", zugelassen irgendwo im Pazifik, echt übel nehme, dass sie
keine legale Steuerersparnismöglichkeit ins Auge fassen, etwa dadurch, viel mehr Geld innerhalb des Konzerns in die Hand zu
nehmen und so die innerbetrieblichen Umschulungen finanzieren, die nötig wären, damit aus Ihren Strichzeichnungen und Fakes
endlich BEVs werden, die massentauglich sind.
Passt wohl nicht in die Lanschaft der Entscheider, die bei Gewinneinbussen auf Millionenboni verzichten müssen.....
Allerdings: Das "Verbraucherverhalten" mit z.B. Rekordumsatz bei den Volksautos gibt ihnen ja recht. :lol:
Jeder Zweck muß den Zweck haben, etwas zu bezwecken. Bezweckt der Zweck nichts Bezwecktes, so hat der ganze Zweck keinen Zweck und ist somit zwecklos.
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Super-E » Mi 8. Nov 2017, 16:17

Die Frage im Topic ist eher mit "Nein" zu beantworten. Sie versuchen aber den Durchbruch der EVs, den sie jedoch auch selber als unaufhaltbar sehen möglichst weit herauszuzögern - aber trotzdem auf Ballhöhe zu beleiben. Ein schwieriger Spagat, der dank TESLA immer schwieriger wird. Der Grund ist eindeutig und verständlich. Mit Verbrennern kann man (noch) ein Haufen Geld machen. Mit EVs derzeit (gesamtheitlich gesehen) nur Verluste. Und jedes mehr verkaufte EV reduziert vielleicht die Verluste, führt aber meist dazu , dass ein margenstärkeres Produkt nicht gekauft wird. Und auch innerhalb der Verbrennerproduktpalette versuchen viele Verkäufer einem zu dem Produkt zu raten, mit denen sie am meisten Profit machen. Unrentable Verbrenner werden normalerweise auch recht zügig eingestellt, sofern es keine Leuchtturmprojekte sind. Demnach ist es auch verständlich, dass man für die unrentable Nische "EV" nicht ein komplettes Produktportfolio anbietet. Die paar "Leuchtfeuer" sollen erstmal reichen.

Bis auf TESLA die keine anderen Produkte haben, sieht man dieses Vorgehen bei allen Herstellern. Einige haben nicht mal EVs im Angebot. Fair betrachtet haben die deutschen Hersteller sogar ein recht umfangreiches Portfolio - V.a. wenn man PHEVs noch mitbetrachtet.

Zum Thema Beratung: Das Thema mit dem Fachwissen hat ja zumindest BMW versucht durch ihre i-Agenten zu umgehen um dort geschultes Personal vorzuhalten - auch um zu verhindern, dass das Produkt nur lustlos angeboten wird. Von der Strategie eigentlich eine sinnvolle Vorgehnsweise. Das das ggf. nicht so ganz aufgegangen ist finde ich kann man dann nicht als "Blockade" werten.

Bei Renault muss man noch dazu sagen, dass die EV Offensive damals geboren wurde, da Goshn damit einen Weg aus der Konzernkrise gehen wollte (während es den anderen Herstellern besser ging) Diese Strategie ist total gefloppt und hatt nur keine Konsequenzen, weil sich der übrige Markt stabilisiert hat. Die EVs haben Renault/Nissan sicher nicht gerettet...

Seitdem kam von Renault auch nix mehr!
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon esykel » Mi 8. Nov 2017, 16:53

Es scheint so, wenn man sich einige Beiträge durchliest, als wenn die Verbrennerlobby auch hier im Forum versucht Fuss zu fassen.Kann man nur wuenschen das es nicht klappt und aufpassen wie ein Schiesshund. :mrgreen:
LG esykel
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon tomas-b » Mi 8. Nov 2017, 17:49

esykel hat geschrieben:
Es scheint so, wenn man sich einige Beiträge durchliest, als wenn die Verbrennerlobby auch hier im Forum versucht Fuss zu fassen.Kann man nur wuenschen das es nicht klappt und aufpassen wie ein Schiesshund. :mrgreen:
LG esykel


Ich glaube da nicht an die Verbrenner-Lobby-Verschwörung hier im Forum... Viel mehr verstehen mittlerweile viele, dass es nun mal zur Zeit zwei Welten gibt.
Die eine ist die euphorische und emotionale Welt, wenn man gerade aus seinem eigenen BEV aussteigt und nicht verstehen kann, warum der Rest der Welt so verbohrt, bekloppt und uneinsichtig ist und warum sich nicht jeder gleich morgen ein elektrisches Auto bestellt. Wenn man in dieser Euphorie dann hier noch im Forum liest oder eine solche Reportage sieht, platz einem schon fast mal die Hutschnur...

Die andere Welt ist dann die rationale und reale Welt. Die holt einen schnell wieder ein, wenn man sich mit Arbeitskollegen, Freunden oder der Familie unterhält. Da man diese Leute gut kennt, weiß man, dass die nicht alle bekloppt und bescheuert sind. Sonst wären es ja keine Freunde... Ein Teil von diesen Leuten hat dann tatsächlich auch nachvollziehbare Gründe, einen Wechsel der Antriebsart erst einmal nicht in Betracht zu ziehen. Sei es, dass das eigene Fahrzeug gerade mal 3 Jahre alt ist oder halt einfach kein Geld da ist, weil die Eltern ein Pflegefall sind. Egal was, manchmal (nicht immer) kann man es verstehen.

Wenn man dann gelegentlich mal in dieser rationalen Phase ist, setzt auch das logische Denken wieder ein. Dann kommt man drauf, dass ein Auto nicht in einem Jahr entwickelt und auf die Straße gebracht werden kann. Und dass wahrscheinlich der Großteil der Leute einfach wartet, bis die BEV auch auf dem Gebrauchtmarkt zu haben sind oder weil das eigene Auto noch nicht verschlissen ist. Und zu allem übel bekommt man dann auch mit, dass selbst wenn jemand gerne wechseln will, das immer noch mangels Verfügbarkeit voll verwendbarer Fahrzeuge und/oder monatelangen Wartezeiten nicht möglich ist.

Ich beeile mich dann auch immer, möglichst schnell wieder in meine euphorische Welt zurück zu kehren. Dann vermeide ich es aber, über andere zu urteilen, weil ich die, die gerade noch in der rationalen Welt Platz nehmen müssen, eventuell auch zu Unrecht in die Verbrenner-Lobby-Schublade stecke...
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon felix52 » Mi 8. Nov 2017, 19:52

tomas-b hat geschrieben:
....Die andere Welt ist dann die rationale und reale Welt....
Wenn man dann gelegentlich mal in dieser rationalen Phase ist, setzt auch das logische Denken wieder ein. Dann kommt man drauf, dass ein Auto nicht in einem Jahr entwickelt und auf die Straße gebracht werden kann.....
Ich beeile mich dann auch immer, möglichst schnell wieder in meine euphorische Welt zurück zu kehren. Dann vermeide ich es aber, über andere zu urteilen, weil ich die, die gerade noch in der rationalen Welt Platz nehmen müssen, eventuell auch zu Unrecht in die Verbrenner-Lobby-Schublade stecke...


Es geht hier nicht um persönl. Befindlichkeiten, sondern in concreto um den Zoé Thread und ebenso um deutsche Pkw - Konzerne!
Nach Zahlen hat Renault seinen Absatz gegenüber dem Allgemeinabsatz der "Anderen" im ersten Quartal 2017 vervierfacht und den der Zoé verdoppelt!
Wer und warum dafür verantwortlich ist? In jedem Fall Jemand, der Hirn und Weitsicht hatte und hat. ;)
Sein wir froh, dass der nicht zu Tesla gegangen ist.
In Deutschland hätte solch ein Vorreiter jedenfalls überhaupt keine Chance gehabt!
Übrigens: So Schlagworte wie "vernünftig Denkende" oder "euphorische Stimmung" haben noch selten Jemanden der statistisch
kaufstärksten Kundschaft der Hersteller erfasst. Vielleicht als Zwischendingsbums, wenn die Kaufentscheidung und Finanzierung schon geregelt waren. ;)


tomas-b hat geschrieben:
Dann kommt man drauf, dass ein Auto nicht in einem Jahr entwickelt und auf die Straße gebracht werden kann.....


Jou, wie lange entwickeln die deutschen Premium Hersteller denn schon? Sorry, liebe Deitsche Post. Euch meine ich nicht. :)
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon esykel » Mi 8. Nov 2017, 20:01

Es ging mir nicht um die von dir genannten Beispiele , das man im Freundeskreis/Bekanntenkreis immer Leute findet die aus bestimmten Gruenden sich kein E Mobil kaufen wollen oder können ist mir auch klar.Wenn man aber mal etwas präziser nachfragt kommt man oft hinter die wahren Tatsachen .Antworten wie ”die sind noch viel zu teuer” oder ”ich will in 8 Std von HH nach M”fahren.Nach der Infoquelle befragt ”das stand in der Autobild” oder ” habe ich im Fernsehen gesehen”.Die genannten Beispiele werden sicher die meisten hier schon gehört haben.Die letzte WISO Sendung tat ein uebriges zu dem Thema. :mrgreen:
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon tomas-b » Mi 8. Nov 2017, 20:53

felix52 hat geschrieben:
Es geht hier nicht um persönl. Befindlichkeiten, sondern in concreto um den Zoé Thread und ebenso um deutsche Pkw - Konzerne!
Nach Zahlen hat Renault seinen Absatz gegenüber dem Allgemeinabsatz der "Anderen" im ersten Quartal 2017 vervierfacht und den der Zoé verdoppelt!
Wer und warum dafür verantwortlich ist? In jedem Fall Jemand, der Hirn und Weitsicht hatte und hat. ;)
Sein wir froh, dass der nicht zu Tesla gegangen ist.
In Deutschland hätte solch ein Vorreiter jedenfalls überhaupt keine Chance gehabt!
Übrigens: So Schlagworte wie "vernünftig Denkende" oder "euphorische Stimmung" haben noch selten Jemanden der statistisch
kaufstärksten Kundschaft der Hersteller erfasst. Vielleicht als Zwischendingsbums, wenn die Kaufentscheidung und Finanzierung schon geregelt waren. ;)

Es ging hier nicht um Zoe oder sonst was. Sondern um den Bezug auf eine Sendung im TV.
Und ich persönlich bezog mich auf die Beiträge vor mir. Und da ging es nun mal um persönliche Befindlichkeiten.
Falls es meine Schilderungen nicht deutlich gemacht haben: Weder die deutschen, noch die restlichen Hersteller bekleckern sich mit Ruhm beim Thema E-Mobilität. Was in dem Video passiert ist, ist mir 1:1 bei Renault, Hyundai und Nissan so ergangen. Desinteresse, Unwissenheit bis hin zu dem gezielten Versuch, mir einen Diesel anzudrehen, da der viel besser sei... Meine Erfahrungen, verglichen mit den Beiträgen hier im Forum, zeigen da ein ziemlich ausgewogenes Bild...

Da ist es völlig egal, welcher Hersteller ein E-Auto wie lange im Programm hat. ob es nun 3, 4 oder 5 Jahre sind. Der aktuelle Zustand ist nun mal, dass die Händler hier in DE, egal welche Marke sie vertreten, das E-Auto boykottieren. Und eben nicht nur die Händler der deutschen Fahrzeughersteller...

Und es gibt bei jedem Hersteller auch ein paar Ausnahmen. Und die verkaufen dann auch die Fahrzeuge, so sie denn verfügbar sind.


felix52 hat geschrieben:
Jou, wie lange entwickeln die deutschen Premium Hersteller denn schon? Sorry, liebe Deitsche Post. Euch meine ich nicht. :)


Ich will die Leistungen der Post in diesem Fall nicht schmälern, aber auch hier dauerte es vom Entwicklungsbeginn bis hin zur Serienfertigung 6 Jahre.

Wikipedia hat geschrieben:
Im Juni 2010 gründete Achim Kampker gemeinsam mit Günther Schuh die Street Scooter GmbH, (...) die zusammen mit 80 mittelständischen Unternehmen und zahlreichen Forschungseinrichtungen das erste Elektrofahrzeug ausdrücklich für den Kurzstreckenverkehr entwickelte.
...
Im April 2016 gab die Post bekannt, mit der Serienfertigung des Streetscooter Work zu beginnen; bis zum Jahresende sollten die ersten 2.000 Fahrzeuge hergestellt werden.Tatsächlich gelang es, bis Ende 2016 insgesamt 1.906 Fahrzeuge zu produzieren.


(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Streetscooter)

Wir reden hier von einem Fahrzeug auf einer Plattform mit der Spezialisierung eindeutig auf Kurzstrecke.
Wann hat VW intensiv angefangen, am eigenen Baukasten zu entwickeln? Und zu wann haben sie daraus die ersten Fahrzeuge angekündigt? Wohlgemerkt, ein Baukasten, aus dem mehrere Fahrzeuge hervorgebracht werden sollen. Und das nicht nur mit einer Spezialisierung sondern universal nutz- und einsetzbar? Wenn mich nicht alles täuscht, ist diese Spanne von 2014 (oder 2015?) bis 2020/2021. Nebenbei haben sie noch mal eben den eUp und den eGolf auf die Straße gebracht (weniger Entwicklungszeit, da "nur" Umbau von Benzinern).
Die Entwicklung einer neuen Fahrzeuggeneration dauert nun mal 5 ... 7 Jahre. Bei so ziemlich jedem Hersteller, egal ob Neuling oder Alteingesessen... Denn ein großer Teil der Zeit geht für Tests und Straßenzulassung drauf und die kommen leider immer erst vor der ersten Serienfertigung. Deshalb vergeht sehr oft auch zwischen dem ersten seriennahen Prototypen bis zum tatsächlichen Straßenmodell ein Zeitraum von 2 ... 3 Jahren.

Dem entgegen steht nun mal die Ungeduld vieler Mitglieder hier und in anderen e-Mobility-Communities. Aus meiner Sicht auch sehr verständlich, ich nehme mich da selbst nicht aus, was ich mit meiner "euphorischen Phase" zum Ausdruck bringen wollte. Da geht mir das Alles auch viel zu langsam.
Auf der anderen Seite sitze ich dann wieder an meinem Arbeitsplatz und mache mir Gedanken über die Entwicklung neuer Steuergeräte für unsere automobilen Kunden, die dann ab 2023 in die Fahrzeuge eingebaut werden sollen, bei denen aber jetzt schon die Arbeiten und Planungen auf Hochtouren laufen. Das öffnet mir dann wieder etwas die Augen und wirft mich in die rationale Welt zurück. Und sorgt für eine etwas objektivere Einschätzung der Situation. Und da sehe ich dann eben auch, wohin die Entwicklung geht, aber eben auch, wie lange sie braucht.
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Naheris » Mi 8. Nov 2017, 23:16

felix52 hat geschrieben:
Nach Zahlen hat Renault seinen Absatz gegenüber dem Allgemeinabsatz der "Anderen" im ersten Quartal 2017 vervierfacht und den der Zoé verdoppelt!

Im Gesamtjahr 2017 hat Renault in Europa bis jetzt aber Marktanteile im Vergleich zum Vorjahr verloren: letztes Jahr 14%, dieses Jahr 13% (Stand: Januar bis September). Renault war letztes und dieses Jahr #2, jeweils hinter Volkswagen und BMW (respektive). VW wächst aber insgesamt schneller und könnte dieses Jahr noch #2 werden, wenn der Trend weiter anhält. VW hat von Juli bis September +3% Marktanteil zugelegt (10% auf 13%), Renault -1% verloren (14% auf 13%). Welchen Vorteil Renault zu Jahresbeginn (und mehreren Modellwechseln anderer Hersteller) auch hatte - er ist jetzt schon wieder weg.

Das ist natürlich alles mit PHEVs gerechnet. Lässt man die weg sieht es aber auch nicht wirklich anders aus.

Zoe ist in beiden Jahren klar und unangefochten die #1. Prozentual hängt er beide Jahre bei ca. 11% Marktanteil. In reinen Zahlen hat er +51,2% zugelegt.

Der BMW i3 ist inzwischen in der EU die #2 mit +62% Zuwachs im Jahresvergleich. Er wächst somit derzeit schneller als die Zoe und hat von letztem Jahr 57,7% auf dieses Jahr 61,9% der Zoe aufgeholt.

Der VW e-Golf liegt bei festen 4% Marktanteil und legt im Jahresvergleich um 43,3% zu. Das ist schlechter. Aber er war im Januar bis März fast nicht verfügbar (nur 890 Einheiten). Rechnet man diese drei Monate heraus, dann sieht es so aus:

Im Vergleich dazu wächst er seit einigen Monaten aber rasant, mit zuletzt 2.000 Einheiten im September (im Vergleich zu 2.500 bei der Zoe). In Deutschland ist er inzwischen die #1 bei Verkäufen, in Norwegen die klare #1 nach Zahlen.

So schlecht läuft es bei den Deutschen also auch nicht wirklich. Irgendwo her muss ja der EV-Markt im Vergleich zum Vorjahr um +33% zulegen können.

Quelle:
http://ev-sales.blogspot.de/2017/10/europe-september-2017.html
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Karlsson » Mi 8. Nov 2017, 23:39

Naheris hat geschrieben:
Der VW e-Golf liegt bei festen 4% Marktanteil und legt im Jahresvergleich um 43,3% zu. Das ist schlechter. Aber er war im Januar bis März fast nicht verfügbar (nur 890 Einheiten).

In Deutschland war er im August und September auf Platz 1 und im Oktober auf Platz 2. Nicht schlecht!
Trotzdem sind seine Tage gezählt... aber macht nix, kommt ja was besseres dafür.
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Re: Blockieren Deutsche Automobilbauer die E Mobilität ??

Beitragvon Naheris » Do 9. Nov 2017, 00:07

Naja, "die Tage sind gezählt" gilt irgendwie für jedes Auto. Beim e-Golf sind es noch mindestens 16 Monate, bis er aus dem Handel geht - wenn man ihn nicht ein wenig länger am Leben hält als den derzeitigen Golf.
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