Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon novalek » So 11. Sep 2016, 22:37

All das sagt doch nur, ein Jedermann, der ganz normal Kfz fährt, braucht mehr fahrzeugspezifisches Wissen. Bitt'schön, woher ?
Als Fach- und Sachkundiger mag mancher lächeln...
Soll der NeuNutzer etwa sich das ellenlange Für & Wider in diesem Forum reinziehen ?
Wer vermittelt ihm die Kenntnisse - die stummen, bei Sonnenschein nicht lesbaren Displays der Ladesäulen ?
Hier hieß es - Schlüssel, da ist das Kabel und der Ladeziegel und guckt mal in die Ladesäulen-Map.
Genauso benimmt sich die 30-50 jährige Hausfrau (an ältere Semester mag ich garnicht denken) - die will nur fahren und keine Wissenschaft draus machen.
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Beitragvon rolandk » Mo 12. Sep 2016, 00:12

novalek hat geschrieben:
All das sagt doch nur, ein Jedermann, der ganz normal Kfz fährt, braucht mehr fahrzeugspezifisches Wissen. Bitt'schön, woher ?
Als Fach- und Sachkundiger mag mancher lächeln...
Soll der NeuNutzer etwa sich das ellenlange Für & Wider in diesem Forum reinziehen ?


Nein, das nicht. Denn die richtige vernünftige Nutzung lernt jeder nach einiger Zeit (hoffentlich) selbst. Wer immer sich aber den Blödsinn ausdenkt, völlig unerfahrene Leute in ein E-Auto zu setzen um darüber zu berichten, wie man damit fährt, macht das mit voller Absicht um zu zeigen, das die E-Mobilität angeblich noch nicht so weit ist.

Wenn jemand aber sein Werkzeug oder Instrument nicht beherscht, ist er nicht die richtige Person, um darüber die Allgemeinheit zu informieren.

Nur weil jemand weiß, wie man einen Hammer und eine Säge benutzt, heißt das noch lange nicht, das er einen Schrank bauen kann.
Aber genau das soll hier gezeigt werden. Die Leute haben exakt null Ahnung.
Genauso hätten sie die Tour, wie ich bereits geschrieben habe, mit einem Pferd machen können. Wenn sie sich damit nicht auskennen, geht das genauso in die Hose.

Und das wurde in diesem Bericht auch (mal wieder) wunderbar bewiesen.

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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Schneemann » Mo 12. Sep 2016, 07:24

rolandk hat geschrieben:
Interessant, wie man "Tatsachen" schafft.

An Tesla-Ladern "dürfen" sie nicht laden....

Immerhin wissen sie, das es dort 135kW gibt. Das ausser dem Tesla damit kein Fahrzeug etwas anfangen kann, weil andere Hersteller da nicht einsteigen wollten wird allerdings nicht erwähnt.

Ein unmöglicher Artikel. Mal wieder typisch, weil wie üblich davon ausgegangen wird, das jeder der Auto fahren kann, auch mit einem E-Fahrzeug umgehen kann.

Vielleicht sollten die mal alternativ versuchen mit einem Pferd die Strecke zu nehmen. Wer mit >40PS umgehen kann, sollte es auch mit 1 PS hin bekommen.

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Das sehe ich doch ein wenig differenziert. Tesla spielt auf dem Markt ein gewagtes Spiel. Da werden sich eher konservativ eingestellte Entscheider nicht unbedingt drauf einlassen. Was machen sie denn mit ihrer Beteiligung, wenn Tesla den Bach runter geht. Dann haben sie ein Schnellladenetz, dessen Flächendeckung für heutige E-Reichweiten der Durchschnitts-KFZ untauglich ist. Tesla ist da wahrscheinlich ein wenig zu schnell für die althergebrachte Automobilindustrie. Man sieht ja, wie zögerlich sie sich auf die E-Mobilität einlassen.

Fakt ist aber nun mal, dass im Tesla-Netz derzeit niemand anders laden kann. Die haben ihren eigenen Standard geschaffen und alle anderen ausgesperrt. Das ist auch nicht unbedingt förderlich für die weitere Verbreitung.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Tho » Mo 12. Sep 2016, 07:26

Die Strategie der anderen Hersteller, Autos auf den Markt zu werfen, zu denen keine Ladeinfrastruktur existiert, aber auch nicht. :lol: Insofern liegt Tesla nicht total falsch.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Schneemann » Mo 12. Sep 2016, 07:42

Tesla macht für Tesla-Fahrzeuge einiges richtig. Aber nicht für die Allgemeinheit. Ich fahre ein bezahlbares E-Auto und komme gut damit zurecht. Dieser Hersteller kann demnach nicht so viel verkehrt gemacht haben, zudem er das in Deutschland und Europa meist verkaufte Auto in seinem Portfolio hat.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon kaiuwe » Mo 12. Sep 2016, 07:46

novalek hat geschrieben:
All das sagt doch nur, ein Jedermann, der ganz normal Kfz fährt, braucht mehr fahrzeugspezifisches Wissen. Bitt'schön, woher ?
Als Fach- und Sachkundiger mag mancher lächeln...
Soll der NeuNutzer etwa sich das ellenlange Für & Wider in diesem Forum reinziehen ?
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Das sehe ich auch so. Um Elektroautos wirklich zu einem Massenprodukt zu machen, muss die ganze Geschichte für den Normalsterblichen viel einfacher werden.
Ich bin ja nun auch Neuling auf dem Gebiet (meine Zoe wird im November geliefert) und ich lese jetzt schon seit Wochen hier im Forum mit, um dann vorbereitet zu sein. Gerade das Thema "Laden" ist aktuell noch schwierig:
- es gibt verschiedene Ladestandards
- es gibt verschiedene Anbieter von Ladesäulen
- man benötigt verschiedene Ladekarten, Apps oder was auch immer
- wenn man zu Hause laden möchte, benötigt man entsprechende Infrastruktur

Das alles ist jedenfalls noch nicht massentauglich. Klar, wenn man willens und in der Lage ist, Zeit in das Thema zu investieren, klappt das schon. Aber warum sollte ein Neuwagenkäufer das heute tun, wenn man doch auch einen Diesel/Benziner kaufen kann, bei dem alles läuft, wie gewohnt ?
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon rolandk » Mo 12. Sep 2016, 07:52

Schneemann hat geschrieben:
Aber nicht für die Allgemeinheit.

Warum sollten sie? Immerhin stellen sie für Ihre Kundschaft die Infrastruktur zur Verfügung. Warum macht Renault das nicht genauso? Das wäre das Killerargument. So viele Renault-Autohäuser, die im Land bereit stehen. Und jetzt soll mir keiner sagen, die hätten keinen Strom. Bisher wurden die Verkaufsräume dick ausgeleuchtet. D.h. der Hausanschluß gibt das mittlerweile her (Tausch gegen LED Lampen).

Aber statt dessen wird auf Kundenwünsche nicht reagiert (Kangoo mit 22kW Ladetechnik) oder das Fahrzeug kastriert (Zoe mit 22kW statt 43kW), bzw. keine AHK ....

Dabei muß man Renault zu gute halten, das sie erst mal gut und richtig gestartet sind. Und auch die TAZ hat das richtige Fahrzeug für die Tour gewählt.

Nur, wenn man die Reichweite ständig als Thema führt, dann sollte man seinen Fahrstil entsprechend anpassen und nicht in der Stadt an den Ampeln vorpreschen und sich nachher über zu wenig Kapazität wundern.

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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon rolandk » Mo 12. Sep 2016, 08:03

kaiuwe hat geschrieben:
Um Elektroautos wirklich zu einem Massenprodukt zu machen, muss die ganze Geschichte für den Normalsterblichen viel einfacher werden.

Wenn man eine andere Fahrzeugklasse (bei Verbrennern) fährt, muß man sich dort auch erst einlernen. Warum also nicht bei E-Fahrzeugen? Und es wird immer auf das Thema "Reichweite" rum geritten. Dann bitte kümmert man sich als erstes darum, wie man da ein Maximum rausholen kann.

kaiuwe hat geschrieben:
Ich bin ja nun auch Neuling auf dem Gebiet (meine Zoe wird im November geliefert) und ich lese jetzt schon seit Wochen hier im Forum mit, um dann vorbereitet zu sein. Gerade das Thema "Laden" ist aktuell noch schwierig:
- es gibt verschiedene Ladestandards
- es gibt verschiedene Anbieter von Ladesäulen
- man benötigt verschiedene Ladekarten, Apps oder was auch immer
- wenn man zu Hause laden möchte, benötigt man entsprechende Infrastruktur


Dann sollte man sich bei jemanden informieren, der sich auskennt. Es gibt bundesweit Treffen, wo man bestens informiert wird (siehe Terminkalender hier im Forum).


kaiuwe hat geschrieben:
Das alles ist jedenfalls noch nicht massentauglich. Klar, wenn man willens und in der Lage ist, Zeit in das Thema zu investieren, klappt das schon. Aber warum sollte ein Neuwagenkäufer das heute tun, wenn man doch auch einen Diesel/Benziner kaufen kann, bei dem alles läuft, wie gewohnt ?


Mit der gleichen Argumentation dürfte es keine Computer geben. Die sind auch nicht unbedingt massentauglich. Wenn ich sehe, wie manch einer damit umgeht, wird mir ganz anders.....
Und ja, wenn man nicht gewillt ist, sich dmait auseinanderzusetzen, dann sollte man es sein lassen. Aber keinesfalls sollte man darüber meckern. Das Problem ist nicht das Fahrzeug, sondern in Regel der Fahrer.

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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Schneemann » Mo 12. Sep 2016, 08:07

Hier bei mir in der Ecke bieten fast alle Renault-Händler kostenlosen Strom an. Wie das anderswo ist, kann ich nicht sagen. Aber es kann ja nicht das Ziel sein, dass jeder Hersteller auch eine komplette Ladeinfrastruktur mitbringt. Die Tankstellen wurden ja auch nicht von den Autobauern erreichtet, sondern von den Mineralölkonzernen.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Schneemann » Mo 12. Sep 2016, 08:12

rolandk hat geschrieben:
Mit der gleichen Argumentation dürfte es keine Computer geben. Die sind auch nicht unbedingt massentauglich. Wenn ich sehe, wie manch einer damit umgeht, wird mir ganz anders.....
Und ja, wenn man nicht gewillt ist, sich dmait auseinanderzusetzen, dann sollte man es sein lassen. Aber keinesfalls sollte man darüber meckern. Das Problem ist nicht das Fahrzeug, sondern in Regel der Fahrer.

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Die Computer waren eine Neuerrungenschaft. Man musste nicht umdenken, sondern neu denken. Das macht den großen Unterschied zu den E-Autos aus. Der Zweck, dem sie dienen, ist ein schon bekannter. Sich von A nach B zu transportieren. Hier gibt es also Nutzungsgewohnheiten. Umdenken ist wesentlich schwieriger als sich an etwas komplett neues zu gewöhnen.
Stichwort hierzu, in der EDV vom User auch gerne benutzt: "Das ging doch immer so, wieso jetzt nicht mehr!"
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