Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon HubertB » Mo 26. Sep 2016, 16:57

1fcb hat geschrieben:
Und man muss klarer die Zielgruppe für Elektroautos definieren: Bis auf den Tesla kann die Zielgruppe nur Zweitwagen / Pendlerwagen mit beschränktem Radius < 120km tägliche Fahrleistung bei eigener (Schnell-) Lademöglichkeit, d.h. eigener Garage oder eigenem Stellplatz sein.


Bei uns ist die Zoe Erstfahrzeug, längste Tagesstrecke bisher 620 km. Zum pendeln reicht der Twizy.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Zoe1114 » Mo 26. Sep 2016, 17:45

1fcb hat geschrieben:
Und man muss klarer die Zielgruppe für Elektroautos definieren: Bis auf den Tesla kann die Zielgruppe nur Zweitwagen / Pendlerwagen mit beschränktem Radius < 120km tägliche Fahrleistung bei eigener (Schnell-) Lademöglichkeit, d.h. eigener Garage oder eigenem Stellplatz sein.

Mit einem Renault Zoe geht aber mehr als nur Pendeln oder Zweitwagenfahren. Sind gerade auf Urlaubsfahrt, tägliche Reisestrecke zwischen 140 und 300 km. Während wir etwas anschauen, darf Zoe am Strom nuckeln. So macht reisen Spaß, viel sehen und erleben. Und ca. 3.800 km in drei Wochen werden es schon werden.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon 1fcb » Mo 26. Sep 2016, 19:24

@hubert und @zoe1114: Auch wenn bei Euch die Zoe nicht der Zweitwagen ist... Ihr seid nun einmal die Ausnahme, technik- und fortschrittsverliebt. Die breite Masse wir ein Elektrofahrzeug niemals so nutzen wie ihr. Für die breite Mase muss man das e-fahren attraktiv gestalten, dann kommen auch für Euch die Schnell-Ladesäulen an jedem Eck und die Vorteile einer perfekten Infrastruktur.
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon wnjwd » Mo 26. Sep 2016, 19:38

1fcb hat geschrieben:
........., denke ich dass der Artikel genau den Finger in die Wunden legt, die mit ein Grund sind, dass Elektromobilität noch einen weiten weiten Weg vor sich hat.


Und genau das verurteile ich. Das ist wie im billigen Film , das Auto explodiert schon vor dem Aufprall, alle sind schön schockiert und glauben das auch noch.

Mancher kann sich vielleicht nicht mehr dran erinnern als Deutschland mobil wurde und der erste Wagen in der Familie angeschafft wurde. Da haben die Medien auch schön gezeigt was alles passieren kann, aber es wurde auch erklärt wie Probleme zu vermeiden sind.
Heute sind diese alten Beiträge ja eher belustigend, Damenstrumpf als Keilriemenersatz, Stotterbremsen,aber mit ABS voll drauftreten, Kühlwasser nachfüllen ohne sich die Pfoten zu verbrennen und all solche Dinge.

Deshalb fehlt der taz jetzt noch die Fortsetzung: Wie plant man richtig und was ist möglich?

Aber wer weiss ob das was wird, Bildung ist uncool, good news are no news. Bad news and sex sells.
Grüße Andreas ...........................Leaf Acenta 6,6kW-Lader (EZ 7/14) seit 18.3.2016................... 77Mm davon 44Mm selbst erfahren!
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Jack76 » Mo 26. Sep 2016, 19:40

@1fcb: Ausnahme? Technik- und Fortschrittsverliebt? LOL Erzähl das mal bloß nich meiner Frau, die C-Klasse hat sie direkt nach 8 Wochen Zoe verscherbelt. Zoe ist somit seit mehr als 2 Jahren unser Erstwagen und "Mama-Mobil", der Twizy dient mir seit über 4 Jahren zum täglichen Pendeln. Urlaubsfahrten bis 500km am Tag sind bei entsprechender Planung auch bisher kein Thema gewesen. Aber ja, ein 300km Fahrzeug mit nem 0-80% in 30 Minuten "Lader" würde dies natürlich noch etwas angenehmer gestalten. Ansonsten alles nur eine Frage der Einstellung und Organisation. Und Schnelllader gibts ja auch langsam immer mehr...
Cheers
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Elektrolurch » Di 27. Sep 2016, 14:11

wnjwd hat geschrieben:
Aber wer weiss ob das was wird, Bildung ist uncool, good news are no news. Bad news and sex sells.

Normal in "postfaktischen" Zeiten. ;)
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Zoe1114 » Di 27. Sep 2016, 21:48

1fcb hat geschrieben:
@hubert und @zoe1114: Auch wenn bei Euch die Zoe nicht der Zweitwagen ist... Ihr seid nun einmal die Ausnahme, technik- und fortschrittsverliebt. Die breite Masse wir ein Elektrofahrzeug niemals so nutzen wie ihr. Für die breite Mase muss man das e-fahren attraktiv gestalten, dann kommen auch für Euch die Schnell-Ladesäulen an jedem Eck und die Vorteile einer perfekten Infrastruktur.

Und warum wird die breite Masse ein Elektroauto niemals so nutzen wie wir? Weil ihr immer ein Redakteur sagt, dass das nicht geht, dass das nur Zweitautos sein können. Und weil die breite Masse das dann glaubt.
Um so schöner, dann mit einem Elektroauto quer durch Deutschland zu fahren und allen zu zeigen, dass es doch geht.
Sei es im Gespräch an der Ladestation, im Hotel (wo uns der Hotelier spontan Schuko zum Laden über Nacht anbietet), oder am Parkplatz, wo nach der Bedeutung des E am Ende des Kennzeichens gefragt wird.
Gruß derzeit aus Lennestadt, Rothaargebirge-Sauerland
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon EVduck » Mi 28. Sep 2016, 08:04

Jetzt könnte die taz das ganze ja mit der neuen 41kW Zoe nochmals fahren. Nonstop.
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eFahrzeug: Zoe Intens perlweiß
ORDER≡D 2016-04-01 03:58
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon Nordlicht » Mi 28. Sep 2016, 08:13

EVduck hat geschrieben:
Jetzt könnte die taz das ganze ja mit der neuen 41kW Zoe nochmals fahren. Nonstop.

...aber das würde dann doch keinen Sinn mehr ergeben, darüber zu berichten! Ohne negatives, keine Berichterstattung - das ist Journalismus der Gegenwart...
09/2009: 29kw Holzpelletanlage für 2 Wohnhäuser
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Re: Berlin - Usedom in 8 Stunden! Die taz fährt ZOE

Beitragvon PeterinDdorf » Mi 28. Sep 2016, 08:32

Man darf sich da nichts vormachen, der aktuelle deutsche Durchschnittsautofahrer will nicht gezwungen sein, auf der Autobahn die rechte Spur benutzen zu müssen, damit er eine Reichweite von 300km hat. Da hilft nur Zwang und Umerziehung, und Privilegien. Kostenlose+reservierte Parkplätze mit Lademöglichkeit in zentraler Lage, eingeschränkte Zufahrt in die Innenstadt (!), u.s.w.. Solche Privilegien überzeugen! Und die jungen Leute wollen ein "cooles" Auto. Da können die Hersteller sicher etwas machen, meine ich.
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