Motorschaden Kangoo

Renault Kangoo Z.E. / Renault Kangoo Maxi Z.E.

Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon peewag » So 24. Sep 2017, 20:17

d8ese Ansicht kenne ich, ist der Staub nur in diesem Bereich oder auch tiefer im Motor?
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon kaimaik » So 24. Sep 2017, 20:33

Schraub ihn auf und du wirst sehen wo er überall ist
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon E-lmo » Mo 25. Sep 2017, 05:55

Mit Bremsenreiniger wird sich der Kohlenstaub eher noch als Schmierfilm verkleben.
Daher mit möglichst trockener Luft ausblasen.
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon Jogi » Mo 25. Sep 2017, 12:47

Danke für den Tipp!

Ich hab' das heute mal gemacht, allerdings war die Menge Kohlenstaub, die da zum Vorschein kam, eher minimal...

Allerdings hab' ich auch schon den dritten Motor drin, der hat jetzt ca. 50.000km drauf.

Hat Conti irgendwann etwas geändert?
Bei mir waren die Hauptkohlebürsten nicht direkt sichtbar, da war noch so eine Art Blende davor.
Ausblasen ging trotzdem.
Der Deckel trägt jedoch eine kleine Kohlebürste, die achsenparallel (nicht radial) auf der Motorwelle, bzw einem Kupferläufer darauf, aufsetzt.
Hier war eine kleine Menge Kohlenstaub angefallen.

Leider hab' ich versäumt, Fotos zu machen.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon E-lmo » Mo 25. Sep 2017, 14:24

Damit wird vielleicht die Isolierung des Läufers überwacht?
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon woodburger » Mo 25. Sep 2017, 17:58

Wie erwähnt, haben alle Fluence den gleichen Motor von Continental.Wurde auch bei mir auf Kulanz getauscht, also kostenlos.
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon spark-ed » Mo 25. Sep 2017, 19:18

Jogi hat geschrieben:
Der Deckel trägt jedoch eine kleine Kohlebürste, die achsenparallel (nicht radial) auf der Motorwelle, bzw einem Kupferläufer darauf, aufsetzt.

Das könnte eine Nachrüstlösung sein um Lagerschäden durch Elektroerosion zu minimieren.
Speziell bei frequenzumrichtergesteuerten Motoren größerer Leistung ist das im industriellen Bereich ein schon länger bekanntes Problem, dem mit verschiedenen Massnahmen entgegnet wird.

Induzierte Ströme tragen beim Stromübergang durch die Wälzlagerelemente durch Funkenbildung Material an den Laufflächen ab. Die geschädigten Lagerflächen bekommen mikroskopische Ausbrüche, die dann später zur Zerstörung des Lagers führen.

Üblicherweise werden als Abhilfe isolierte Lager oder isolierende Gehäuseteile verwendet.
Alternativ werden mit axial an der Motorwelle angebrachten Schleifkontakten die verantwortlichen Ströme teilweise abgeleitet, genau wie hier beschrieben.
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon peewag » Mo 9. Okt 2017, 08:20

Ja das stimmt, der Deckel wurde mit dem Schleifkontakt modifiziert, dass sich der Rotor nicht statisch aufladen kann und somit sollten die Lagerschäden im Getriebe der Vergangenheit angehören.

Da mein netter Vorbesitzer es nicht der Mühe wert fand, einmal im Jahr auch ein Service zu machen, beteiligt sich Renault jetzt nicht kulanterweise an meiner Reperatur.
Somit habe ich jetzt mal alles auseinander genommen und werde den Motor jetzt zu einem Motorinstandsetzer bringen und hoffe dass der den Motor "sauber" bringt, sofern das wirklich die Ursache ist.
Anbei habe ich noch ein paar Fotos, vielleicht interessierts ja wen, wies dadrinnen aussieht :)

lg Peter
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon kaimaik » Mo 9. Okt 2017, 09:02

Top das mit den Fotos. Mach noch mehr wenn möglich.
Das mit dem Service hätte nichts gebracht. Es ist seitens Renault nicht vorgesehen den Kohlenstaub zu entfernen.
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon kangoo_z_e » Mi 11. Okt 2017, 11:49

Weiß jemand ob in der zwischenzeit etwqas geändert wurde am Motor?
Sprich: Gehen die Motoren, die ersatzweise eingebaut werden nach 50.000km wieder kaputt oder halten sie jetzt?

Mein Kangoo hat bei knapp 50.000km einen neuen Motor bekommen. Jetzt hat er 97.000km, also wäre jetzt bald der nächste Motor fällig...
kangoo_z_e
 
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