Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

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Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

Beitragvon gerald678 » Mo 19. Jan 2015, 16:33

Hallo in die Runde,

ich darf mich und meine Fluse vorstellen.
Seit 2-3 Jahren sind wir mal mehr und mal weniger am Überlegen, ob wir uns ein eAuto zulegen, als Ersatz für unseren Baby-Benz (Zweitwagen). Wir haben uns verschiedenste Modelle und Marken angesehen (Leaf, Smart ED, iOn, Think, Twizy), die meisten davon wurden bei Vorlage des Prospektes durch meine Frau abgelehnt. Das einzige Modell das uns fast überzeugen konnte, war die Zoe. Außen und innen ein gefälliges Design, leider aber bei der Probefahrt dann durchgefallen – wir hätten uns in der Verarbeitung mehr erwartet (@Zoe Besitzer: nicht falsch verstehen, ist eben unser ganz eigener subjektiver Eindruck).
Die Fluse war nie ein Thema, hatte ich auch nie am Radar. Im Herbst letzten Jahres hatte ich die Stinker-Variante der Fluse als Mietwagen (bin dienstlich viel in der Türkei, steht dort an fast jeder Ecke) und fand’s ganz gut (aber nicht sehr gut). Wieder zuhause wurde gegoogelt und festgestellt „Neu gibt’s die nicht mehr“ – aber bei den Gebrauchten gibt’s Top-Schnäppchen.
Hab darauf hin meine Frau ins Auto gepackt und bin mit ihr in ein naheliegendes Autohaus gefahren um dort eine Fluse ausprobieren zu können. Mein positiver Eindruck konnte mit der ZE Variante bestätigt werden, wurde im Autohaus ehrlicherweise aber über die Einschränkungen aufgeklärt (Schnarch-Ladung, Reichweite, Kofferraum, keine Modellpflege). Entscheidend war aber dann das Feedback meiner Frau „fährt sich wie ein Auto … Kinder passen rein“ – Kommentar bleibt von mir unkommentiert
Blieb daher die Frage ob ich mich mit den HandiCaps der Fluse arrangieren kann?!

(Winter-)Reichweite – kann ich sehr gut damit leben: Einkauf liegt im Nahbereich (Radius 4km); meine regelmäßige Pendelstrecke ist täglich 25km; Gelegentlich Gesamt 70km führ die Fahrt zum Flughafen Linz-Hörsching. Weitere Strecken wie z.B. Flughafen Wien-Schwechat fuhr ich seit längeren mit der Bahn. Falls mal eine größere Ausfahrt ansteht, haben wir unseren Stinker-Van.

Schnarchladung: üblicherweise dauert bei mir das Laden weniger als 10 Sekunden, dass ist die Zeit die ich dafür benötige um das Kabel am Abend anzustöpseln – morgens ist die Fluse wieder voll aufgeladen. Wann genau die Ladung fertig wurde ist mir sowas von schnurz-pieps-egal.

Kofferraum: so klein ist der gar nicht mal. Der Wocheneinkauf ging allemal noch rein. Ausfahrt zum Schlittenhügel war auch kein Thema. Bob, 2er-Schlitten, Taschen mit Gewand – extra Schuhe usw. passten bisher wunderbar rein. Waschmaschine brauch ich damit nicht transportieren, mein Elektrofachgeschäft ums Eck, liefert den Stammkunden die Ware bis in den Keller (Anstelle von „geiz ist geil“ zählt dort „Service ist obergeil“).

Daher war die Entscheidung für eine Fluse klar. In Freising war ein passendes Angebot online, ein paar Telefonate und Mails später war die Fluse ungesehen gekauft. Eine Spedition mit der Überstellung beauftragt, zwischenzeitlich den Papierkram erledigt (Eintrag in die Datenbank, „Nova Abgabe geleistet Häkchen“ beim Finanzamt setzen lassen). Reichzeitig vor Weihnachten dann die Anmeldung abgeschlossen und seitdem positiv überrascht.

Kosten: Wir erwarten nicht, dass uns der Fluse im Unterhalt günstiger kommt als die A-Klasse. Was früher für Benzin & Steuenr bezahlt wurde, bezahl ich nun für Batteriemiete. Fahrzeug war im Ankauf sehr günstig, vermutlich wird ein Wiederverkauf aber schwierig werden - hab dazu keine besonderen Erwartungen. Aber das wird sowieso erst ein Thema werden, wenn Modell 3 verfügbar ist bzw. ein anderes Mittelklasse E-Auto verfügbar ist (Modell S ist außerhalb meiner Möglichkeiten, i3 hab ich mir nie angesehen).

In meinem Umfeld wird’s gemischt aufgenommen. Manche sind überrascht, dass ich keine Kosteneinsparungen erwarte. Einige sind in der Fehlannahme, dass ich meinen eigenen PV-Strom tanke => geht leider nicht, getankt wird nachts und der Mondscheinertrag meiner PV ist 0 Komma 0. Vielleicht wird in den nächsten Jahren mal ein Stromspeicher nachgerüstet.
Die üblichen Bedenken betreffend Reichweite sind allgegenwärtig. Ich kann meinen Gesprächspartnern nur aufzeigen, dass für mich selbst die Winterreichweite kein Problem darstellt.

Bin schon gespannt, was die Zukunft bringt.

Gruß Gerald
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Re: Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

Beitragvon ChrisZero » Mo 19. Jan 2015, 16:57

Hallo Gerald,

Willkommen hier und viel Spaß mit dem fluence- meine Frau ist von der cdi a-klasse auf den c-Zero umgestiegen. Die spart damit kräftig Geld. Hat aber auch keine miete.

Gruß Chris
C-Zero 2012-2016
Chevy Volt ab 2013
i3rex (schnellAC/DC) ab 2016
..bereits 150k km el. gef. (in der Fam. 350k km)

4,6 kWp PV (seit 2014)........20m2 Therm.Solar und Erd-WP (seit 1999).....5000l Regenw.anl. für Waschm., WCs und Gartenbew. (seit 2000)
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Re: Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

Beitragvon mcfrech » Mo 19. Jan 2015, 18:12

Hallo Gerald ,

Haben unseren jetzt auch seit ca 2 Monaten , für uns steht seit heute fest , das unser Verbrenner weg kommt , da wir mit dem die Fluence 95% unserer Strecken abdecken und die letzten 2 Monate keine 200 km mit dem Verbrenner gefahren sind .
Unseren haben wir auch beim AH Müller gekauft , warten auch auf das Model 3 bzw. ein anderes mit ehrlichen 300 km .
Grüße und viel Spaß mit Deinem EV
Bernd
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Yes ! , i'm Nerd , and i Love it . :D
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Re: Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

Beitragvon Pontijack 60 » Mo 19. Jan 2015, 18:22

Hallo Gerald,

Unsere Überlegungen waren fast identisch mit Deiner. Reichweite passt, auch im Winter. Abends oder in der Fa. (gratis)anstecken. Kofferraum für uns völlig ausreichend. Wiederverkauf: nicht geplant, daher Wert nicht relevant. Wir wollen das Auto bis zum "bitteren" Ende fahren, d.h. noch mindestens 10+ Jahre. Nun das rechnerische. Wir haben parallel noch einen Saab 9,3 Diesel, auch ein sehr sparsames Auto mit welchem ich die Betriebskosten vergleiche. Den Saab habe ich seit mehr als zwei Jahren, den Fluence seit Juli 14 (über 7000 km) gefahren.
Saab = normale Haftpflicht + Betriebskosten = 17,92 Ct pro Km
Fluence = Vollkasko m.500.-SBH + Batteriemiete + Ökostrom = 19,47 Ct pro Km
Man sieht also trotz Kasko, Ökostrom, etc. fast pari.
Das sind also schon einmal rosige Aussichten für Dich. Da ich beim Saab den Service und div. Reparaturen selber mache hat der von vornherein schon mal einen Bonus dem Fluence gegenüber. Gewisse Sachen wie Klimafilter wechseln, Bremsen etc. werde ich auch beim Fluence selber machen, den Service mit Akkukapazität auslesen etc. werde ich wegen dem Batterievertrag bei Renault machen müssen.
Wir sind begeistert vom Fluence. Man wird auch nicht angesprochen darauf (sieht aus wie ein richtiges Auto, ergo, kann also kein Elektroauto sein) :mrgreen:

Viel Glück und Freude mit Deinem Auto

wünscht Dir
Jack
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Fluence seit 10.07.2014 und sehr zufrieden :) Betriebskosten per Km ca. 19 ct. :lol:
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Re: Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

Beitragvon gerald678 » Mo 19. Jan 2015, 20:53

@Jack: in der Firma laden wäre super, da hast es super - hätte ich gerne, gibt's aber keine Möglichkeit ("was nicht ist, kann noch werden"). Beim Betriebselektriker hab ich schon mal deponiert, wo ich mir eine Schuko wünsche würde. Der hat's bisher noch als Scherz verstanden, braucht noch ein paar Wiederholungen bis er die Ernsthaftigkeit der Anfrage erkennt.
Mein Ökostromanbieter unterstützt mich aber mit Gesamt 300,€ Gratisstrom aufgeteilt auf die nächsten 5 Jahre erhalten.
Hab mich beim Fluence nur für eine Haftpflicht entschieden, "schmale" 14,60€ pro Monat. Kasko Versicherung wäre nicht mal so teuer, ich kann mit dem Risiko einer normal Haftpflicht aber gut leben.

@Chris: meine Frau trauert der A-Klasse etwas nach (fährt aber auch gerne elektrisch - des öfteren auch zu schnell. Begründung "da höre ich die Geschwindigkeit nicht mehr"). Die A-Klasse war IHR erstes Auto, dass gekauft wurde weil IHR das Auto gefallen hat. Keine Entscheidung des Ehemann's der nach Nutzwert und Preis/Leistung die "Vorauswahl" getroffen hat. Blöd nur, dass Sie mir nach nicht mal einen Jahr meinen Grand Picasso ausgehängt hat.
Chevy Volt?! - dachte immer den gibt's nur im Ami-Land.
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Re: Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

Beitragvon Fluencemobil » Mo 19. Jan 2015, 22:22

Renault berechnet aber für die Batterie im Schadensfall ca.8000 Euro, deshalb sollte man eine Kaskoversicherung machen. Im schlechtesten Fall ( 8 Jahre Batteriemiete + nichthaftpflichtschaden danach) zahlt man die Batterie 2mal.
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
goingelectric-crowdfunding/
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Re: Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

Beitragvon Pontijack 60 » Di 20. Jan 2015, 20:19

Das mit der Versicherung zum Akku war mir nun auch neu. Habe die Kasko gemacht weil ich noch nie ein Auto in der Preisklasse gekauft habe, immer nur welche zwischen 2-5 tausend. :mrgreen:

Jack
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Re: Neuvorstellung - mein Einstieg in die eMobilität

Beitragvon Fluenceowner » Mo 26. Jan 2015, 15:23

Dank Gabelstaplerbatterie im Keller fährt meine fluse im Sommer quasi kostenlos. Aber eine Batterieladung aus der BAtterie versuche ich trotzdem zu vermeiden. Im sommer ist es aber lange hell, da kann ein Großteil der Ladung noch zwischen 17 und 20 Uhr erfolgen, da sind dann ung. 30km Reichweitengewinn.
Ansosnten sehe ich es, nach jetzt fast 15.000km genauso. sofern Reichweite und Ladedauer zum persönlichen Profil passt, gibts kein besseres Auto in dieser Fahrzeugklasse.
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