Quant e-Sportlimousine

Blick in die Zukunft der Elektroautos

Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon redvienna » So 20. Jul 2014, 16:35

Die Selbstentladung ist das geringste Problem.

Interessant wird es werden ob die sonstigen technischen Daten in der Serie auch funktionieren werden.
Tesla S70D 3/16 + 50.000km + Tesla M3 + Tesla Roadster 2020 reserviert
https://www.goingelectric.de/garage/red ... eslaS/706/
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon mstaudi » So 20. Jul 2014, 22:38

Mit ein klein wenig Menschenverstand... Ganz große Luftnummer. Allein der "Flow" sagt Vieles
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon Twizyflu » So 20. Jul 2014, 22:43

Naja. Redox-Flow.
Reduktion/Oxidation - (Flow Fluss... ).
Und die heißt halt nanoflow-cell.

Ist halt ein Name so wie Chamäleon Charger beim Zoe, weil der von Schuko bis 43kW alles AC kann....
Shop unter https://www.nic-e.shop YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/channel/UC7uzeZzsjUvhpjX1cN4L5ig
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon eDEVIL » Mo 21. Jul 2014, 06:29

Wahnsinn und Genie liegen ja oft nicht weit auseinander. Es kann durchaus sein, das die das Teil nie auf den Markt bringen udn krachen gehen, aber vielleicht kauft dann jemand anders die Entwicklung und macht weiter.

So eine Elektrolytflüssigkeit zu tanken ist für einen Umschwung auf Elektroantrieb förderlich, da man deutlich schneller Tanken kann, als das normale Laden dauert. Den Ansatz hale ich für vielversprechender als ein Akkuwechselsystem, da die Umgewöhnung viel einfacher ist.
Ob das gnaze dann mal so kompakt wird, das das in Kleinwagen paßt, wird sich zeigen, aber für einen Bauern wäre das Ideal.
Der überschüssige PV-Strom wird auf Vorrat in großen Tanks eingelagert und dann einfach in Schlepper, Mähdrescher o.ä. getankt. Die Kosten für große Tanks dürften deutlich geringer sei als für großé Akkus.
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon dkt » Mo 21. Jul 2014, 06:45

eDEVIL hat geschrieben:
Der überschüssige PV-Strom wird auf Vorrat in großen Tanks eingelagert und dann einfach in Schlepper, Mähdrescher o.ä. getankt. Die Kosten für große Tanks dürften deutlich geringer sei als für großé Akkus.


Das Redox Flow Verfahren wird, soweit ich mich erinnere, bereits als Stromspeicher einer Off-Shore Windkraftanlage in Irland eingesetzt, bzw. auch in Japan und den USA.

Im Grundsatz eignet es sich dafür, siehe auch Quelle unten:

https://www.enbw.com/blog/gewerbe/2012/ ... batterien/
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon eDEVIL » Mo 21. Jul 2014, 06:55

Ist bekannt, aber die Preise sind noch jenseits von "gut und böse".
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon dkt » Di 22. Jul 2014, 14:50

eDEVIL hat geschrieben:
Ist bekannt, aber die Preise sind noch jenseits von "gut und böse".


Hinzu kommt eine grundsätzliche Überlegung:

Warum muss ein E-Auto neben dem Speicher für Energie (Batterie oder Supercaps), oder Komponenten zu Energieerzeugung (Wasserstoff 700 bar, Benzin) auch noch eine Stromfabrik mit sich herumschleppen?

Das ist schon vom Prinzip her unsinnig und teuer. Selbst der Hinweis auf das fehlende Speichervolumen (bezahlbare Batteriekapazität) greift meiner Meinung nicht als Argument. Denn, wenn es ein Kapazitätsproblem gibt (notwendige kWh) oder auch ein Gewichtsproblem (Gewicht pro kWh gespeichert), dann ist das allemal ein lohnenderes Ziel der Fahrtzeugentwicklung, als denn, in die Stromproduktion zu investieren (RedoxFlow, Brennstoffzelle und REX). Selbst das Argument, dass zeitlich gesehen, die Batterieentwicklung noch zu lange braucht, rechtfertigt zumindest die Forschung und Produktion eines RedoxFlow System für das Auto nicht.

Man investiert in einen kostspieligen Batteriestellvertreter, der noch dazu hochkomplex ist (Pumpensystem, Doppeltanks mit Elektrolyt, Brennstoffzellen und Supercaps). Da ist selbst der BMW i3 mit REX logischer, da man hier einen bewährten Motoradmotor ersatzweise (für fehlende Batteriekapazität) einbaut um ihn dann, ggf. einfach ersatzlos zu streichen, wenn die Batterie soweit ist (3 Jahre vielleicht noch).

Also ich halte diese Kombination RedoxFlow, Supercaps, Doppeltanks und Pumsystem für einen kostspieligen Holzweg in der Entwicklung des E-Antriebs zum Langstrecken E-Mobils. Das Geld wäre noch sinnvoller in der Ladestruktur auf den Strecken aufgehoben. Denn dort kann eine Ladestation viele Autos laden. Das mitgeschleppte RedoxFlow System kann das nur in einem Fall und braucht dennoch zusätzlich spezielle Ladestationen für den Elektrolyt - das ist doppelt gemoppelt.
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon TeeKay » Mi 23. Jul 2014, 15:43

Warum gehen hier alle davon aus, dass die irgendwas entwickelt hätten?
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon eDEVIL » Mi 23. Jul 2014, 16:03

dkt hat geschrieben:
Also ich halte diese Kombination RedoxFlow, Supercaps, Doppeltanks und Pumsystem für einen kostspieligen Holzweg in der Entwicklung des E-Antriebs zum Langstrecken E-Mobils. Das Geld wäre noch sinnvoller in der Ladestruktur auf den Strecken aufgehoben. Denn dort kann eine Ladestation viele Autos laden. Das mitgeschleppte RedoxFlow System kann das nur in einem Fall und braucht dennoch zusätzlich spezielle Ladestationen für den Elektrolyt - das ist doppelt gemoppelt.

Für PKWs in der Breite sehe ich das ähnlich, aber für Fernstrecken-LKWs, Reisebusse etc. kann das durchaus preisgünstiger sein als entsprechende Akkuspeicher. Gewicht und größe Spielen da ja nicht so eine große Rolle und die nötige Dauerleistung ist überschaubar, wenn man entsprechendes Akkus mit 50-100 kwh als Puffer nimmt. Da muß das System nur etwas den Duchrschnittsverbrauch abdecken können.
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Re: Quant e-Sportlimousine

Beitragvon dkt » Do 24. Jul 2014, 08:00

eDEVIL hat geschrieben:
Für PKWs in der Breite sehe ich das ähnlich, aber für Fernstrecken-LKWs, Reisebusse etc. kann das durchaus preisgünstiger sein als entsprechende Akkuspeicher. Gewicht und größe Spielen da ja nicht so eine große Rolle und die nötige Dauerleistung ist überschaubar, wenn man entsprechendes Akkus mit 50-100 kwh als Puffer nimmt. Da muß das System nur etwas den Duchrschnittsverbrauch abdecken können.


Beim LKW glaube ich, wird es zwei Überlegungen zukünftig bei dem E-Antrieb geben. Die eine wird das Verhältnis von Zuladung Gewicht zum Fahrzeuggewicht sein und die zweite wird das Ladenetz betreffen. Beim Ladenetz ist natürlich die Entfernung zwischen den Ladepunkten entscheidend und dann natürlich die Dauer.

Heute füre heute, könnte dieses neue RedoxFlow System bei der Gewichtsüberlegung noch punkten. Doch beim Ladesystem wird es schwieriger, da es erst komplett neu aufgebaut werden muß. Gut, es kann an die bestehenden Autobahntankstellen angegliedert werden und ist definitiv schneller.

Doch sobald die Batterie in den Gewichtsvorteil des RedoxFlow Systems eintritt, ich rechne innerhalb von drei Jahren, dann erübrigt sich das System, da es, wie Du vermutest, noch bis zu 100 kWh Baterien zusätzlich benötigt. Dann ist nur noch die Ladeinfrastruktur für LKWs hinsichtlich der Dichte und Ladegeschwindigkeit ein Problem.

Das könnte noch länger für RedoxFlow sprechen. Doch wenn das Problem mit Superchargern mit mehr als 200 kW gelöst werden könnte, bzw. die Reichweite einer Batterieladung an 300 km hinkommt, dann wären auch Pausen von einer halben Stunde oder etwas mehr kein Problem, da die Trucker, nach vier Stunden, sowieso eine Kaffeepause nötig haben. Also das beste wäre, wenn die LKW Bauer schon einmal anfangen würden E-LKWS zu bauen und den Speicher noch offen halten, bzw. erst einmal den Nahverkehr mit Batterien abdecken. So würde ich als MAN und Daimler Vorstand die Strategie aufbauen. Aber wie schon früher, gesagt ich bin nur ein Nichtfachmann. Was deffinitiv für Redow Flow spräche ist dann die Ladegeschwindigkeit.
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