Fendt e100 Vario

Blick in die Zukunft der Elektroautos

Re: Fendt e100 Vario

Beitragvon E-lmo » Do 21. Sep 2017, 20:38

Allein der so nebenbei erwähnte CCS-Lader lässt aufhorchen: hier ist von Vehicle2grid die Rede. "Zudem kann die Batterie Überschussstrom puffern und ins Netz rückspeisen" 80kWh in 40 Minuten!
Bietet Fendt diesen Lader als Zubehör?
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Re: Fendt e100 Vario

Beitragvon velo » So 29. Jul 2018, 02:44

Also ich glaube das man den Verbrauch nicht 1zu1 rechnen kann. Nebenaggregate wie Kompressor und Hydraulikpumpe sind nicht zu vernachlässigende Faktoren. Wenn diese nur bei bedarf und nicht immer laufen, ist bereits sehr viel Energie eingespart. Zudem wird bei Fahrbetrieb sehr viel gebremst. Das beim Diesel nichts zurück in den Tank kommt ist glaube ich klar.

Des Weiteren ist der e100 ein 50KW Schlepper. Wer braucht sowas zu Pflügen? Das ist ein Schlepper für z.B. die Grünlandwirtschaft.
Da kann ich nur sagen das ich mit dem alten Fendt Farmer 2D immer 2ha geschnitten, gewendet, geschwadet und nachher gepresst habe. Die 50 Liter Tankinhalt haben da immer gereicht. Großschlepper brauchen schon stehend im Standgas mehr Treibstoff wie der kleine unter so einem Lastprofil.

Es ist also eher der Einsatzzweck der über brauchbarkeit entscheidet. Zudem will der Ami Fendt auch hier am Markt behaupten, und da muss man früh anfangen.

Als Treibstoff für die Großschlepper könnte es auf Redox-Flow oder Wasserstoff rauslaufen, denn mit Akkus sind die Ausfallzeiten ja wohl zu hoch.
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Re: Fendt e100 Vario

Beitragvon zorbi123 » Mo 30. Jul 2018, 20:44

Es handelt sich beim e100 Vario um die Schmalspur Version, kein Mensch Pflügt mit dem Teil.
Das Modell wird überwiegend im Weinbau, Hopfenanbau oder bei Kommunen eingesetzt.
Laut Hersteller soll der im Realitätsnahen Praxisbetrieb mit Last an der Zapfwelle 5 Stunden Dauerbetrieb schaffen.
Also um 7 aufs Feld, Akku leer fahren da sowieso nicht weit vom Hof entfernt, Mittags an CCS und Nachmittags nochmals knapp fünf Stunden Betrieb.
Die meisten Landwirte haben PV auf dem Dach oder eine Biogasanlage, also optimal.
Man darf nicht vergessen es sind die ersten Gehversuche in Sachen Elektromobilität in der Branche, und da ist es völlig Richtig mit dem kleinen Modell zu beginnen.
Es wird demnächst eine Kleinserie an ausgewählte Kunden ausgeliefert um Erfahrungen zu Sammeln, die Nachfrage soll nicht unerheblich sein.
Andere werden nachziehen, Deutz-Fahr zum Beispiel hat sich eine Firma gekauft welche die Technik bereits aus einer anderen Sparte beherrscht.
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