e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Blick in die Zukunft der Elektroautos

Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon Schüddi » Sa 12. Jan 2019, 17:25

Helfried hat geschrieben:
Du hast keinen Suv? Sorry, dann habe ich das verwechselt. Du schreibst immer so Diesel-lastig, vielleicht deswegen.

Ich bin absolut Contra Diesel auch das kann man mehrfach nachlesen. Ich hinterfrage kritisch und argumentiere für Laternenparker. Nur weil jemand nicht zu allem Ja und Amen sagt und die Fanboys in der rosaroten Blase streichelt ist man nicht sofort automatisch Dieselfreund. Ich bin einfach Realist und betrachte mehrere Wahrheiten - auch die unbequemen.
Das Dir das nicht gefällt brauchst du nicht zu meinem Problem mache. Oder mir irgendwelche Dinge unterstellen.

Wie gesagt ich helfe beim Ausbau der Ladeinfrastruktiur (aktiv) und helfe einen BEV KFZ Versicherungstarif in unserem Unternehmen auf die Beine zu stellen. Ist das für dich typisch Diesel like ja?
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon Schüddi » Sa 12. Jan 2019, 17:29

bm3 hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben:
...PS: i3 kommt überhaupt nicht in Frage - und nein eine Zoe erst recht nicht. ...

Der e.Go Life ja wohl auch nicht, wie man hier von ihm lesen kann, da stellen sich dann schon Fragen in Verbindung mit dem Thema dieses Threads.

Doch definitiv. Er kommt nur 2 Jahre zu spät denn der A1 wird eben behalten bis er ca. 6 Jahre ist oder 120.000km. Für um 18.000 - 20.000€ (in Vollausstattung) hätte ich definitiv ernsthaft gerechnet. Es ist ein super Konzept.
Für mich im Aussendienst ginge er vielleicht mir viel Verzicht aber auf Assistenzsysteme möchte ich im täglichen Verkehrswahn nicht mehr verzichten und zwei Kleinwagen ist vielleicht auch nicht die Ideallösung für eine junge Familie.

Ich finde ihn wirklich super aber nicht preiswert für so wenig Auto. Klar, er ist pragmatisch gedacht aber wir haben eben gewisse Ansprüche.
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon drilling » Sa 12. Jan 2019, 17:52

umali hat geschrieben:
Nee - der ist einfach Realist und weiß um das Elend mit der Langstrecke.

Nicht Realist sondern unfähig die Zukunft zu erkennen (möglicherweise weil er persönlich kein E-Auto fährt). Die Anzahl der Schnelllader verdoppelt sich von Jahr zu Jahr, das Elend was du ansprichst ist schon jetzt eher die Ausnahme, in ein oder zwei Jahren wird es vollständig der Vergangenheit angehören.

Abgesehen davon ist der e.Go sowieso nicht für richtige Langstrecke gemacht, daran ändert auch ein Rangeextender nichts.
Oder würdest du ernsthaft mit so einem Minigefährt mehrere hundert km auf der AB fahren?
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon bm3 » Sa 12. Jan 2019, 18:12

Über Schnellladen brauchen wir beim e.Go für lange Zeit nicht zu reden, das ist nicht vorgesehen worden und hier wurde ja schon geschrieben, zum Schnellladen hat man keine Zeit.
Ich denke, wer nicht bereit dazu ist bezüglich Schnellladen mal noch vom Verbrennungsmotor-Fahrzeug ausgehend umzudenken oder einfach damit überfordert ist, der braucht auch noch sehr lange kein E-Auto zu fahren. So einfach ist der Fall jedenfalls für mich. Und ich fahre schon ziemlich lange und ziemlich realistisch elektrisch, Schnelllader sind mir dabei immer willkommen, einen übermäßig großen Akku brauche ich nicht.
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon umali » Sa 12. Jan 2019, 18:39

drilling hat geschrieben:
Nicht Realist sondern unfähig die Zukunft zu erkennen (möglicherweise weil er persönlich kein E-Auto fährt). Die Anzahl der Schnelllader verdoppelt sich von Jahr zu Jahr, das Elend was du ansprichst ist schon jetzt eher die Ausnahme, in ein oder zwei Jahren wird es vollständig der Vergangenheit angehören.

Abgesehen davon ist der e.Go sowieso nicht für richtige Langstrecke gemacht, daran ändert auch ein Rangeextender nichts.
Oder würdest du ernsthaft mit so einem Minigefährt mehrere hundert km auf der AB fahren?

Du hast hier leider zu tief in den rosa Farbtopf geblickt. Aber der Reihe nach:

1. Herr Schuh fährt demnächst Taycan für Langstrecke und für seinen Kurztrip zur RWTH wird er wohl mit einem e.go auch kein Problem haben. Ihm "Dieselhörigkeit" zu unterstellen, ist nonsens.

2. BEV und Langstrecke passt heute noch nicht - nicht mal mit 'nem M3. Statt teurer, ggf. belegter oder ausgefallener CCS-Lader bevorzugen die Leute sichere range extender - nur baut die momentan keiner. Nicht weil sie nicht könnten, sondern, weil das endlich auch in De zart wachsende EV nicht gleich mit Fossiltechnik in Verbindung gebracht werden soll.
Dass es technisch absolut sinnvoll wäre, einen seriellen Rex zu platzieren, bestreiten ja nicht mal die meisten BEV-Experten hier im GE.

3. Deine Behauptungen zu BEV und gut fahrbarer Langstrecke sind aktuell nur mit Komforteinbußen möglich. Das kannst Du für Dich gern so realisieren, aber schon Schüddi oder auch ich sind da weit realistischer (und ich mag schon Schüddis PHEV nicht).
Erzähle das bloß nicht Deinen Freunden, sonst ist die Enttäuschung groß und Du hast bald keine mehr. :mrgreen: .

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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon drilling » Sa 12. Jan 2019, 18:48

Du redest völlig am Thema vorbei, es geht um den e.GO der nun wirklich kein Langstreckenauto ist, daran ändert weder ein Rangextender noch ein Schnelladeanschluß etwas.

Ein REX im e.Go ist somit völlig sinnfrei, den wird so gut wie niemand kaufen, sogar vom i3 der schon eher langstreckentauglich ist verkauft BMW mehr reine BEVs als REX, und mit dem 120Ah Modell wird der REX garnicht mehr angeboten.

Sich auf ungenannte "Experten" zu beziehen die angeblich für REX Antriebe eine rosige Zukunft sehen ist quatsch wenn nicht einmal BMW mehr an den REX glaubt.

Der REX für den e.Go ist vergeudete Entwicklungszeit, die sie lieber in die Integration eines DC Schnelladeanschlusses hätten stecken sollen, denn ein Schnelladeanschluss dient nicht nur der Langstrecke sondern auch zum schnellen wiederaufladen vor Ort.
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon umali » Sa 12. Jan 2019, 19:09

drilling hat geschrieben:
Du redest völlig am Thema vorbei, es geht um den e.GO der nun wirklich kein Langstreckenauto ist, daran ändert weder ein Rangextender noch ein Schnelladeanschluß etwas.

Ein REX im e.Go ist somit völlig sinnfrei,...

Liest Du auch oder überfliegst Du nur? Oder zu lange an CCS rumgestanden :lol: ?

Ich schrieb:
"Nee - der ist einfach Realist und weiß um das Elend mit der Langstrecke. Nur in einen e.go-Life kommt der Rex sicher nicht rein - nicht mal als Option. Das ist dem "Booster" vorbehalten und der wird vermutlich auch CCS bekommen."

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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon drilling » Sa 12. Jan 2019, 19:17

umali hat geschrieben:
Nur in einen e.go-Life kommt der Rex sicher nicht rein - nicht mal als Option. Das ist dem "Booster" vorbehalten

Das du in dem Satz von einem völlig anderen Modell redest das habe ich übersehen, aber in dem Fall war dein Beitrag eh off-topic, im e.GO Thread gehe ich davon aus das über den e.Go diskutiert wird.

Ich glaube allerdings nicht das dieser "Booster" jemals Realität werden wird, schon für den e.Go wird es eng, bis dieser "Booster" serienreif ist, ist der Zug längst abgefahren mit all den 60kWh Modellen die in den nächsten paar Jahren von Großserienherstellern kommen werden (und ein REX wird dann erst recht niemand mehr wollen).
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon Casamatteo » Sa 12. Jan 2019, 20:49

bm3 hat geschrieben:
Schnelllader sind mir dabei immer willkommen, einen übermäßig großen Akku brauche ich nicht.

Eben. Wenn man einen Anschluss für DC hat, oder einen Drehstromlader mit 22kW aufwärts, dann bekommt selbst ein billiges Kleinwägelchen mehr Auslauf als ein Hund an der Kette.
Wer aber seinem Batterieauto einen Schnelllader verweigert, wie Fiat beim 500e, Mercedes bei der elektrischen B-Klasse, und leider auch e.Go beim Life, der will offenbar den Nutzen und den Wiederverkaufswert absichtlich sabotieren. Es kann doch nicht so schwer und so teuer sein, einen CCS zumindest als Extra oder nachrüstbar vorzusehen. Auch der Streetscooter wird ausgebremst mit Typ2 einphasig 2,8 kW, oder beim Viertonner XL dreiphasig mit 11kW. Was ist da los?
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Re: e.GO Life - Leichtgewicht aus Aachen

Beitragvon Ion-Fahrer seit 2016 » Sa 12. Jan 2019, 21:14

Den eGo kann man ja grob mit den Drillingen Ion, Zero, Imiev vergleichen. Und ich kenne wirklich keinen einzigen Drilling-Fahrer der da jemals so einen Verbrenner-Rex einbauen würde (wenn ich E-Auto fahren will bau ich mir doch nicht Steinzeittechnik mit ein). 8-)
Edit: Optionaler Schnelllader das wär natürlich gut. ;)
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Sion #0433, Microlino EV und aktuell VW ID reserviert(ludego) ;)
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