Vorbereitung Ladestation

Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Do 24. Mär 2016, 04:03

Priusfahrer hat geschrieben:
Zur Erinnerung. Als Zuleitung vom Zähler zur Unterverteilung sind seit den 90ern 10mm² vorgeschrieben.

War mal in der TAB enthalten. Darf aber nicht mehr vorgeschrieben werden. Der Installateur muss die VDE beachten. Gem. VDE müssen die Schutzorgane sicher auslösen. Daher ist der Leitungsquerschnitt nur noch von der Belastung, Länge und Absicherung abhängig. In der TAB dürfen nur noch Sachen vorgeschrieben werden, die zum sicheren Betrieb des Verteilnetzes notwendig sind. Alles was darüber hinaus geht ist höchstens eine Empfehlung aber keine Vorschrift.
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Vorbereitung Ladestation

Beitragvon siggy » Do 24. Mär 2016, 06:08

Meist reicht wenig Leistung. Es wird wohl meist so laufen? Kein Emobil bisher und wenig Leistung vorhanden dann lade ich was geht und fahre was geht. Ändere also meine Touren und Routen. Habe ich länger ein Emobil werden die Wünsche vielleicht größer und ich möchte aufrüsten können.
Aufrüsten kann ich wenn die Leitung und der Sicherungskasten das hergeben leicht. Am Wagen eher nicht da teuer.
Meint: Wenn mann umbauen muss gleich die dickere Leitung. Den Rest kann man immer noch. Also Einfachlösung reicht zum probieren und dann sieht man was man wirklich benötigt beim jetzigen Fahrzeug. Und Mutti informieren was für Einschränkungen da sind. Ob einen das dann wirklich stark einschränkt entscheidet jeder selbst.
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siggy hat geschrieben:
Ja bei allen längeren Touren komme ich leer an.

Und dann fährst Du sofort wieder weg ??? Wahrscheinlich nicht sondern haust Dich erst mal aufs Ohr. Da kannst Du den Tesla mit 4 bis 6 kW in der Zeit wieder voll laden. [/quote]
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Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Hachtl » Do 24. Mär 2016, 09:10

Man sollte aber auch beachten, das einige Fahrzeuge bei zu geringer Ladeleistung weniger Effektiv laden (z.B.die Zoe, aber auch der Tesla).

Heißt eine Schnarchladung kostet unter dem Strich mehr, als eine Schnelladung. Dazu kommt noch, daß z.B. für die Vortemperierung teilweise mehr Strom benötigt wird, als man z.B. aus der Schukodose bekommt. Heißt dann am Morgen geringere Reichweite, da die Differenz von der Batterie gezogen wird.
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Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Do 24. Mär 2016, 09:53

Hachtl hat geschrieben:
teilweise mehr Strom benötigt wird, als man z.B. aus der Schukodose bekommt.

Ich weiß nicht warum hier immer auf die Schuko rum geritten wird. Hat doch keiner empfohlen. Wenn man mit 3 kW läd ist auch einen Typ 2 Anschluß zu empfehlen. Die Schuko wird über kurz oder lang bei 3 kW das zeitliche segnen. Man kann die Typ 2 Box ja entsprechend einstellen.

Hachtl hat geschrieben:
Man sollte aber auch beachten, das einige Fahrzeuge bei zu geringer Ladeleistung weniger Effektiv laden

Wird zwar behauptet aber als Elektroing. kann ich das aus technischer Sicht nicht nach vollziehen. Der Blindstromanteil mag bei geringer Ladeleistung steigen aber der hat auf den Wirkungsgrad keinen großen Einfluss. Wir bewegen uns da im 1% Bereich.
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Re: Vorbereitung Ladestation Update

Beitragvon timmbo » Do 24. Mär 2016, 11:08

Hallo,

bei mir war heute der elektriker und hat festgestellt, dass in der Elektrik ein "Fehler " ist.
Mit Fehler meine ich dass hier 35amp Sicherungen verbaut sind, obwohl man garnicht die Anschlußleistung hat, das ist lt. EnergieAG nicht zulässig. Er sagte mir da gehört eine 25amp Vorschaltsicherung rein.
Ich habe dann bei der NetzOÖ, dem Netzbetreiber angerufen und nach meiner Anschlußleistung gefragt, ich glaubte meinen Ohren nicht, 4KW Anschlußleistung, dass sind etwa 18amp pro Phase. Da kann man nichtmal eine 11KW Wallbox montieren, denn Kochen kann man dann nicht mehr, bzw. mit 2amp pro Phase Rest ist nicht viel los.
Dadurch dass wir ein amis Zähler haben, bekommt das der Netzbetreiber auch gleich mit.
"Umbau" auf 7KW würde 1000€ kosten.

So schaut die "Förderung" in OÖ aus.

Update:

Ich werde mir jetzt den NRGkick mit 11KW holen, und die CEE rot 16amp montieren lassen.
Mit dem R240 kann man da auch 8 oder 10amp einstellen.

Servus
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Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Schnarchlader » Fr 25. Mär 2016, 13:46

ecopowerprofi hat geschrieben:
Hachtl hat geschrieben:
Man sollte aber auch beachten, das einige Fahrzeuge bei zu geringer Ladeleistung weniger Effektiv laden

Wird zwar behauptet aber als Elektroing. kann ich das aus technischer Sicht nicht nach vollziehen. Der Blindstromanteil mag bei geringer Ladeleistung steigen aber der hat auf den Wirkungsgrad keinen großen Einfluss. Wir bewegen uns da im 1% Bereich.

Der Grund dafuer duerfte weniger bei der Zuleitung sondern eher bei der Leistungselektronik des Ladegeraets im Fahrzeug zu finden sein. Deren Wirkungsgrad ist i.d.R. abhaengig von der Belastung.
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Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Priusfahrer » Fr 25. Mär 2016, 13:53

Schnarchlader hat geschrieben:
Der Grund dafuer duerfte weniger bei der Zuleitung sondern eher bei der Leistungselektronik des Ladegeraets im Fahrzeug zu finden sein. Deren Wirkungsgrad ist i.d.R. abhaengig von der Belastung.


Ich denke das liegt eher an den elektrischen Verbrauchern, die beim Laden in Betrieb sind. Mein Prius zum Beispiel hat im Stand 1,5A bei 200V Ruhestromverbrauch, wenn das Auto eingeschaltet ist. Das sind also 0,3KW die immer benötigt werden. Läd man jetzt nur mit 2KW kommen effektiv nur 1,7KW am Ladegerät an. Dann dessen Wirkungsgrad noch abziehen, dann verbleiben vielleicht nur noch 1,5KW, die in den Akku gehen. Dann hat der Akku selbst aber auch noch Verluste, je nach Temperatur.

Wenn der Akku zu warm oder zu kalt ist, wird möglicherweise noch Strom für dessen Temperierung aufgewendet. Dann bleibt bei Schukoladung fast nix mehr übrig :roll:
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Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Hachtl » Fr 25. Mär 2016, 14:38

ecopowerprofi hat geschrieben:
Hachtl hat geschrieben:
teilweise mehr Strom benötigt wird, als man z.B. aus der Schukodose bekommt.

Ich weiß nicht warum hier immer auf die Schuko rum geritten wird. Hat doch keiner empfohlen. Wenn man mit 3 kW läd ist auch einen Typ 2 Anschluß zu empfehlen. Die Schuko wird über kurz oder lang bei 3 kW das zeitliche segnen. Man kann die Typ 2 Box ja entsprechend einstellen.

Hachtl hat geschrieben:
Man sollte aber auch beachten, das einige Fahrzeuge bei zu geringer Ladeleistung weniger Effektiv laden

Wird zwar behauptet aber als Elektroing. kann ich das aus technischer Sicht nicht nach vollziehen. Der Blindstromanteil mag bei geringer Ladeleistung steigen aber der hat auf den Wirkungsgrad keinen großen Einfluss. Wir bewegen uns da im 1% Bereich.

Ne das ist schon z.B. bei der Zoe hier im Forum und auch für Tesla bewiesen worden.
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Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Berndte » Fr 25. Mär 2016, 14:59

Mal wieder ein Blindstrombeitrag?

Nochmal kurz und knapp: Was hat der Blindstrom mit dem Wirkungsgrad zu tun?
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Re: Vorbereitung Ladestation

Beitragvon Priusfahrer » Fr 25. Mär 2016, 15:24

Berndte hat geschrieben:
Mal wieder ein Blindstrombeitrag?

Nochmal kurz und knapp: Was hat der Blindstrom mit dem Wirkungsgrad zu tun?


Ne ganze Menge. Denn Blindleistung+Wirkleistung=Scheinleistung. Und die Verlustleistung, die auf Grund der Widerstände der Komponenten unvermeidlich ist, berechnet sich prozentual von der Scheinleistung. Das heißt im Umkehrschluss, je höher die Blindleistung je höher ist auch die Verlustleistung und somit sinkt der Wirkungsgrad. Glücklicherweise messen die meisten Stromzähler nur die Wirkleistung, außer bei Sondervertragskunden. Der größere Spannungsfall der Leitung nach dem Zähler bleibt aber trotzdem, da auch die Blindstöme diese belastet.

Aus diesem Grund ist auch jeder Versorger daran interessiert die Blindleistung möglichst gering zu halten, da diese auch die Leitungen und Trafos belastet.
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