Steckdose von Elektriker überprüfen lassen?

Re: Steckdose von Elektriker überprüfen lassen?

Beitragvon Priusfahrer » Di 30. Jan 2018, 16:46

ecopowerprofi hat geschrieben:
Was soll man denn an einer Installation von 1990 verbessern?


Zum Beispiel wurde zu der Zeit in einigen Teilen Deutschlands noch Alu verlegt.

Aber Du hast Recht. Alles was ab ca. 1990 errichtet wurde, sollte in Ordnung sein. Bei Installationen aus den 60ern oder70ern würde ich aber ungeprüft keine ZOE dranhängen wollen.

Natürlich berührt das Auswechseln einer Steckdose oder eines Schalters nicht zwingend den Bestandsschutz. Aber wenn eine Leitung ausgewechselt wird, warum auch immer, dann ist er futsch.
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Re: Steckdose von Elektriker überprüfen lassen?

Beitragvon ecopowerprofi » Di 30. Jan 2018, 17:56

Priusfahrer hat geschrieben:
Zum Beispiel wurde zu der Zeit in einigen Teilen Deutschlands noch Alu verlegt.

Die VNB verlegen noch heute Alu. Wenn der Querschnitt zur Absicherung und Belastung passt gibt keine Einwände und muss auch nicht getauscht werden.

Priusfahrer hat geschrieben:
Bei Installationen aus den 60ern oder70ern würde ich aber ungeprüft keine ZOE dranhängen wollen.

Das Problem sind nicht die Kabel. Nur die damalige Sicherungen sind etwas überempfindlich, weil zu dem Zeitpunkt noch keine FI verbaut wurden. Man kann die Sicherungen sogar weiter verwenden. Da der ZOE einen Softstart macht, halten die alten Sicherungen sogar.

Priusfahrer hat geschrieben:
Aber wenn eine Leitung ausgewechselt wird, warum auch immer, dann ist er futsch.

Immer nur für den Anlagenteil an dem gearbeitet wird.
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Re: Steckdose von Elektriker überprüfen lassen?

Beitragvon Almut » Mi 31. Jan 2018, 01:04

Danke, für die persönlichen Antworten! ;-)

ammersee-wolf hat geschrieben:
Der Elektriker sollte kurz die Absicherung der CEE Dose ansehen.
FI B ist im NRGKick implementiert.
22kW mit NRGKick ist das oberste Limit. Wenn die Dose nur mit 16A abgesichert ist, fliegen die Sicherungen dir um die Ohren bei eingestellten 22kW!!!!
Stell den NRGKick erst mal auf 14A ein bis der Elektriker da war.


Als Frage bleibt mir, wie man es unterwegs macht, - wenn sich kein Elektriker die Absicherung davor anschauen kann.
Zur Sicherheit immer nur 14A einstellen? d.h. kann man nicht davon ausgehen, dass an einer CEE rot 32A Steckdose die ganze Infrastruktur so ist, dass auch mit 32A geladen werden kann?? - (die FI A/B Frage mal außen vor gelassen, denn damit ist man ja durch einen in der Ladebox integrierten FI B (im NRGKick z-B) ohnehin abgesichert)

Danke!
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Re: Steckdose von Elektriker überprüfen lassen?

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 31. Jan 2018, 07:13

Almut hat geschrieben:
kann man nicht davon ausgehen, dass an einer CEE rot 32A Steckdose die ganze Infrastruktur so ist, dass auch mit 32A geladen werden kann??

Wenn 32 A drauf steht kann man auch mit 32 A laden. Da man aber nie genau weiß wie empfindlich die vorgeschaltete Sicherung ist, würde ich nur mit 26 bis 28 A laden. Verlängert die Ladezeit nur unwesentlich. Die tatsächliche Ladestrom kann sowieso erheblich niedriger liegen, da die Batterietemperatur dafür ein wesenlicher Faktor ist.
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Re: Steckdose von Elektriker überprüfen lassen?

Beitragvon HubertB » Mi 31. Jan 2018, 11:05

Ich habe es immer so gehalten:
Volle Leistung:
Bei den DSK im Drehstromnetz, die sind darauf ausgelegt und Sicherungen und FI sind zugänglich.
Ebenso bei gut gewarteter Infrastruktur, tagsüber beim befreundeten Handwerksbetrieb, wo sonst das Schweißgerät dranhängt.
Reduzierte Leistung:
Bei unbekannten Dosen, wo man nicht an die Sicherung rankommt, oder wenn Kabel und Dose nicht wirklich gut aussehen.
Immer dann wenn man keine Zeitnot hat.
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