Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon TeeKay » Fr 12. Jun 2015, 19:22

ABL ist bereits bekannt, danke. Aufgeteilt werden aber nicht 63A, sondern 100 (bzw. 80A).
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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon TeeKay » Sa 19. Sep 2015, 13:46

Fast keine Gegenstimmen

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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon BangOlafson » Sa 19. Sep 2015, 14:46

Mal ne Frage vom Rande.
Bei den Preisen von Ladestationen, ist man da nicht besser aufgehoben, einfach eine 400V Steckdose an die Wand zu nageln? Dazu ein individuellen Zähler pro Steckdose und einen abschließbaren Schalter pro Dose?
Den ganzen Kram dann mit Hausstrom betreiben und die individuell verbrauchten kWh dann vom Hausstrom in Abzug bringen.
Dazu bekommt jeder Benutzer einen passenden Adapter (gegen Gebühr).

Damit liegt man ohne Verkabelung bei einem Bruchteil des Preises.

Ok.. man hat keine "Verwaltung" oder Überwachung der Kapazität... Und man kann nicht verhindern, daß man abgesteckt wird. Dies kann man vielleicht lösen, wenn man die Garage kameraüberwacht... was man vielleicht sowieso machen sollte...

Cheers

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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon Lokverführer » Sa 19. Sep 2015, 14:47

Und wenn jeder gleichzeitig lädt, fliegt die Sicherung. Genau das gilt es zu vermeiden
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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon Hamburger » Sa 19. Sep 2015, 14:56

zu dem Thema passt auch dieser Leitfaden...
http://www.hafencity.com/upload/files/f ... litaet.pdf
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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon TeeKay » Sa 19. Sep 2015, 15:09

@BangOlafsen: der Adapter wäre eine mobile Wallbox. Die ist kaum billiger als eine Wallbox, aber deutlich unkomfortabler. Dadurch lässt sich kaum was sparen. Entweder richtig oder gar nicht.
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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon Hamburger » Sa 19. Sep 2015, 17:28

Du schreibst ja, dass sich vier Stellplätze eine Betonsäule mit den Steckdosen teilen müssten:
Wenn es einen zentralen Verteilerschrank gibt, warum nicht dort die gesamte notwendige Elektrik/Elektronik Fehlerstromschutzschalter, Sicherung und z.B. die hutschienengehäusetaugliche-Open-EVSE-Platine von Roland http://elektrischezukunft.blogspot.de/p/openevse-de.html einbauen und an den Ladeplätzen nur "dumme" Typ2-Dosen in kleinen Gehäusen optisch ähnlich dem Juice Charger 1 oder an den vorgesehenen Ladeplätzen nur stabile Verteilerdosen mit direkt angeschlagenem passendem Ladekabel verbauen ?
Wenn jemand eine solche vorbereitete Dose regelmäßig nutzen will muss er sich nur noch, evtl. über dich, ein open-end Kabel mit zu seinem Fahrzeug passenden Stecker kaufen und an der Verteilerdose anschließen lassen.

So hättest du alles in einem zentralen Verteilerschrank und könntest dort zukünftig noch ein Lastmanagement einbauen.
Die Investition für nur vorbereitete Plätze würde sich in Grenzen halten. Die teure Kabel-Stecker-Kombination würde nur im Bedarfsfall anfallen und gerade der Sozialstation oder dem Sicherheitsdienst dürften es ganz lieb sein, wenn sie bei der Ankunft nicht erst noch das Kabel aus dem Kofferraum herausholen und beim möglicherweise rasch notwendigen Losfahren das Kabel erst noch wieder verstauen müssten.

Ansonsten machen diese Wall-Boxen einen recht kompakten Eindruck:
http://www.e-station-store.com/de/47-wall-box-mode-3-ladestationen-#/
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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon TeeKay » Sa 19. Sep 2015, 17:46

Das klingt vernünftig und günstig. Man findet aber keine Elektriker-Fachfirma, die so ein Bastelsystem mit von RolandK geätzten Platinen aufbaut und dann dafür gegenüber der Eigentümergemeinschaft und mir die Haftung übernimmt. Genauso wenig wie für den Einbau von bei eBay ersteigerten FI Typ B für die Hälfte oder ein Drittel des Neupreises.
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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon Hamburger » Sa 19. Sep 2015, 18:37

Wenn denn Rolands Platine erst einmal in einem handhabbaren professionellen Hutschienengehäuse stecken würde und natürlich entsprechend geprüft wäre, würde das jeder Elektroinstallateur der sonst Verteiler- und Schaltschränke baut verdrahten können. Aber das will natürlich alles bezahlt sein.

Da gibt es Firmen die sich auf die Herstellung und Bestückung von Platinen, Prüfung und Einbau in Gehäusen spezialisiert haben. Ein QS-Zeichen kleben die dann auch noch drauf und eine CE-Herstellererklärung legen sie auch noch bei.
Dazu gehört dann natürlich auch eine Installations-Anleitung damit der Installateur auch weiß was er zu tun hat und eine nette Kartonverpackung damit das alles auch vertrauenserweckend ausschaut.
Das sieht dann ungefähr so aus:
https://www.phoenixcontact.com/online/portal/de?uri=pxc-oc-itemdetail:pid=2902802&library=dede&tab=1
und dürfte dann auch ähnlich kosten, also ab :o ca. 240 EUR inkl MWSt :
http://www.conrad.de/ce/de/overview/7601037/eMobility-Ladeelektronik
http://esl-shop.de/ladesteuerung-2902802-em-cp-pp-eth-phoenix-contact.html?gclid=CInvydPCg8gCFSQIwwod4dcINQ
Ich bin überrascht wie deutlich die Preise für die Ladesteuerungen bereits gesunken sind.

Auch diese Ladesteuerungen und den FI könnte man ja bedarfsgerecht nachrüsten. Solange die Kabel liegen und die 6 Adern (CP, L1, L2, L3, N, PE) + evtl. 2 für den Startbutton (wenn kein Autostart) bis in die Verteilerdosen verdrahtet ist, würde sich der nachträgliche Aufwand dann auch in Grenzen halten.
https://shop.lemontec.de/Ladestationen/Komponenten/Fehlerstromschutzschalter-Doepke-DFS4EV.html

Wenn du aufgrund der Menge nicht einen Superpreis bekommst (wobei ab Stückzahl 5 tut sich meist nicht mehr wirklich viel),
würde ich die rund 500 EUR für FI Typ-A-EV + Ladesteuerung für die nur vorzubereitenden Ladeanschlüsse erst bei Bedarf in die Hand nehmen.
Zuletzt geändert von Hamburger am So 20. Sep 2015, 11:42, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Projekt 20 Tiefgaragenstellplätze elektrifizieren

Beitragvon Berndte » Sa 19. Sep 2015, 19:15

Der neue Phoenix Ladecontroller kostet ca. 140€ im Großhandel.
Aber einen vernünftigen Elektriker zu finden, der so ein System installieren kann... da musst du schon sehr lange suchen!
Die meisten Elektriker, welche ich kenne, müssen beim Anschluss eines Durchlauferhitzers nochmal ihren Kollegen oder den Chef fragen... :roll:
Das die sowas wie einen Ladecontroller einbauen und dann später ein Lastmanagement damit aufbauen halte ich für ein ambitioniertes Vorhaben :?
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
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