Probleme mit privaten Ladestationen

Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Habteuchbittelieb » Sa 19. Aug 2017, 10:48

Ein User hatte doch das bestmögliche erwähnt: Er hat die Leute darin abgeholt, in der TG das auto saugen oder pedelc laden zu ermöglichen. Evtl. etc. noch in den Text an die Mitbewohner und Hausverwaltung. Wer gleich mit dem Hammer draufschlägt: "22 kW für das Elektroauto" der muss sich nicht wundern, wenn er Steine in den Weg gelegt bekommt. Was 32A in der TG am eigenen Stellplatz zu suchen haben, blick ich nach ca. 100.000 KM elektrisch gefahren auch nicht so ganz.
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Beitragvon JuGoing » Sa 19. Aug 2017, 11:04

Martin_BY hat geschrieben:
Bei 2680.-€ nur für einen Netzanschluss war ich dann echt ernüchtert.

Das wäre dann kein Anschluss über deinen Zähler, oder ?
Wieviele Stellplätze sind denn da ?
Versuche Mitstreiter zu finden, das drückt den Preis und evtl. könnt ihr bei mehreren Autos auch noch beim Kauf verhandeln.
Auch beim Stromanbieter hat man etwas mehr Gewicht.
Hast du Mal die Lokalpresse einbezogen ?

Das sollen Anregungen sein, ich weiß, dass es nicht so einfach ist.
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02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Martin_BY » Sa 19. Aug 2017, 11:07

Habteuchbittelieb hat geschrieben:
Ich lade mein E-Auto oft am Fitnessstudio, oder bei Aldi, OBWOHL ich eine Kraftsteckdose (was fürn Wort...) in der Garage hab. Der E-Mobilität wäre viel geholen, wenn wir endlich aufhören würden, negativpunkte magisch anzuziehen!

Mit einer der 5 üblichen Ladekarten kommt man quer durchs Land, oder sogar durchs Ausland. Mit den neuen Akkus 40+ dürften die unglaublichen Schwierigkeiten (gääähn) kaum mehr präsent sein, auch ohne eigene Garage.


Das Auto muss weder quer durchs Land noch ins Ausland. Alles nett, wenns geht, aber für uns irrelevant.

Es muss aber jeden Tag - auch im Winter und dann gerne mit Heizung - in die Arbeit, wieder zurück nach Hause und dann ggf. noch Kinder kutschieren oder zum einkaufen. Und überall da gibt es KEINE Lademöglichkeiten.
Da hilft mir weder Dein Fitnessstudio noch Dein Aldi.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Fluencemobil » Sa 19. Aug 2017, 11:09

Meinen Stellplatz zu HAuse konnte ich dank meiner 4 Miteigentümer problemlos elektrifizieren.

Nur die Lademöglichkeit in der Innenstadt
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... 7879/5840/
darf laut der Stadt Erfurt nicht genutzt werden, da man in einer verkehrsberuhigten Zone nicht einfach so parken darf.
Was gibt es ruhigeres als ein ladendes Elektroauto, wenn man die ZOE rausnimmt ;-) ?

Erfurt ist aber auch die einzige Stadt die eine 30m lange verkehrsberuhigte Zone, ohne Parkplätze die man ohne Sondergenehmigung benutzen darf, ausweist.
10% Rabatt für alle Elektroautofahrer auf Brillen und Kontaktlinsen bei http://www.optikanton.de/
Ich empfehle einen Batteriemietvertrag bei Renault mit einer Rechtsschutzversicherung zu kombinieren.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Habteuchbittelieb » Sa 19. Aug 2017, 11:12

Martin_BY hat geschrieben:
Da hilft mir weder Dein Fitnessstudio noch Dein Aldi.

Dann nerv deinen Arbeitgeber damit. Der will auch nichts machen? Warum wundert mich das nicht...
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon JuGoing » Sa 19. Aug 2017, 11:14

Martin_BY hat geschrieben:
und am Arbeitsplatz keine einzige in Laufweite.

Ich kenne deine Arbeitssituation nicht.
Ein paar Anregungen auch hier.
http://www.goingelectric.de/wiki/Hauptseite#Laden_am_Arbeitsplatz

Bei uns im Betrieb gibt es z.B. ein Betriebliches Vorschlagswesen, wo man Verbesserungsvorschläge einreichen kann.
Habt ihr ein Intranet oder "schwarze Bretter" ? Suche auch hier nach Mitstreitern.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Martin_BY » Sa 19. Aug 2017, 11:21

Habteuchbittelieb hat geschrieben:
Dann nerv deinen Arbeitgeber damit. Der will auch nichts machen? Warum wundert mich das nicht...


Irgendwie lustig, 5 Minuten in einem deutschen Forum angemeldet und schon den ersten gefunden, der offenbar nicht helfen, sondern nur belehren und rumgiften will.

Ist mir zu anstrengend.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon mweisEl » Sa 19. Aug 2017, 11:39

Martin_BY hat geschrieben:
Wer zu Hause nicht sicher laden kann, wird sich kein E-Auto kaufen.

Ich kann zu Hause gar nicht laden, habe trotzdem eines gekauft - auch wenn einem viele hier im Forum das öffentliche Laden mit <22kW nicht zugestehen wollen, mache ich es trotzdem!

Martin_BY hat geschrieben:
Mit Ladesäule soll ich also min. 4000.-€ ausgeben, um mit wenigstens 22kw laden zu können?

Wozu in aller Welt willst Du mit "wenigstens 22 kW laden können"? Für eine ständige Betriebsbereitschaft reichten 3,7 kW oder 2,3 kW locker aus.
Zuletzt geändert von mweisEl am Sa 19. Aug 2017, 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ARD-Reportage zum Ärger mit privaten Ladestationen.

Beitragvon Habteuchbittelieb » Sa 19. Aug 2017, 11:41

Ich hab dir ein paar Beispiele aufgezeigt wie es möglich ist, du mir wie es nicht möglich ist. Was soll man da noch grossartig weiter diskutieren? Man könnte sich ja mal auch überlegen ob mit man mit 15 bis 20 Min. an einem möglichen tripple Lader den Erwerb eines E-Autos ohne eigene Lademöglichkeit in Erwägung ziehen könnte. Aber das ist ja nicht zwangsläufig meine Arbeit, sondern dein Part. Aber Hauptsache wir quatschen darüber was nicht möglich ist. Passend zum Threadthema. Wir packen das.
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