Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon umberto » Mi 22. Jul 2015, 21:27

Mittelhesse hat geschrieben:
laut Homepage halten sie sich an die gängigen Normen, und da aus Österreich, wird es sicherlich nicht ohne Prüfung und CE Zeichen ausgeliefert, da mache ich mir nicht in die Hose :D


Das von mir verlinkte Bender-Teil ist ja auch völlig in Ordnung. Ich würde das - und auch die Lösung der OpenEVSE - nur nicht FI-B nennen. Aber das ist wahrscheinlich ne Grauzone.

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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon marxx » Mi 22. Jul 2015, 21:38

"mobile Ladestationen" ohne eignen Fi Schutzschalter laut Norm VDE 0100-722 nicht zulässig, bei "mobilen Ladestationen" mit Fi Schutzschalter Typ B besteht immer die Gefahr den vorgeschalteten Fi A außer Betrieb zu setzten und somit den Ausfall der Schuteinrichtung im Fehlerfall zu riskieren. Die ist normativ ebenfalls nicht zulässig


Wenn kein FI-B drin ist, dann sollten sie das so nicht schreiben. Grauzonen gibt es bei 22kW nicht...
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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon umberto » Mi 22. Jul 2015, 21:44

marxx hat geschrieben:
Wenn kein FI-B drin ist, dann sollten sie das so nicht schreiben. Grauzonen gibt es bei 22kW nicht...


Allstromsensitives Differenzstrom-Überwachungsmodul ist halt ein bißchen sperrig. :-)

In dem von Dir zitierten Absatz von der Wallb-Homepage steht für mich, daß in eine mobile Ladebox kein FI-B drin sein darf und somit nur ein FI A oder FI A ev in Frage kommt. Demnach wäre das NRGKick normativ nicht zulässig. Wie siehst Du das?

Und eigentlich geht es ja um vorgeschaltete FI-As, die noch mehr als nur die hier beschriebene CEE32-Dose schützen. Erst da wird es spannend. Wenn die CEE32-Dose einen eigenen FI-A hat, kann da auch eine Mobilbox mit FI-B dahinter, weil egal wie blind der FI-A dann ist - der FI-B fängt den Fehlerfall ab. Blöd ist dann nur, wenn die "Erblindung" nicht mehr zurück geht (Vormagnetisierung der Spule - da erzählt mir aber jeder Elektriker was anderes) und man dann ein anderes Gerät an die CEE32 anschließt....

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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon Mittelhesse » Mi 22. Jul 2015, 21:49

......
EN 61851-1, 61851-22, IEC 62196-1 konzipiert. Auch die erst mit Ende 2015 gültige Norm IEC 62752.2 .....


man müsste mal in den Normen blättern, nur liegen mir diese leider nicht vor :mrgreen:
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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon marxx » Mi 22. Jul 2015, 21:51

Demnach wäre das NRGKick normativ nicht zulässig.


Für die Zulässigkeit ist der Nutzer selber verantwortlich. Solange ich weiß, dass ich hinter einer weiteren FI-B sitze kann ich das Gerät ja benutzen. Nur, wer weiß das schon ...

Nicht umsonst gibt es extra den FI-A EV.
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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon Berndte » Mi 22. Jul 2015, 22:16

Ich will ja nicht schon wieder rumätzen, aber in Deutschland sind "Software-FI" nicht zulässig.
Die Dinger müssen unabhängig von einer Steuerung mechanisch auslösen.
Genauso eine Freiauslösung haben.
In Österreich ist das wohl was anderes. Das haben die diversen kleinen Kästen mit der Werbebotschaft "FI-B eingebaut" schön nett umschrieben... frage doch mal, ob diese FI Type in Deutschland so zulässig ist.

Aber man kann ja auch einfach mal auf dem Teppich bleiben.
Wir Deutschen haben sowieso irgendwie eine Vollkaskomentalität.
Alles muss zu 100% abgesichert sein, keiner muss mehr selber nachdenken .... :roll:

Ich finde die nrg-Kick und wie sie alle heißen maßlos überteuert, aber muss halt jeder selber wissen.
Dann gibt's noch die Bluetooth-Spielerei dazu... das findet man einen Monat lang cool, aber dann eher unnütz.
Einstecken und laden... nicht jedes mal mit dem Handy synchronisieren und rumstellen.
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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon Mittelhesse » Mi 22. Jul 2015, 22:27

Berndte hat geschrieben:
Ich will ja nicht schon wieder rumätzen, aber in Deutschland sind "Software-FI" nicht zulässig.
Die Dinger müssen unabhängig von einer Steuerung mechanisch auslösen.
Genauso eine Freiauslösung haben.
In Österreich ist das wohl was anderes. Das haben die diversen kleinen Kästen mit der Werbebotschaft "FI-B eingebaut" schön nett umschrieben... frage doch mal, ob diese FI Type in Deutschland so zulässig ist.


Dann schau dir mal die Kästen von Tesla oder Renault an, das ist auch nichts anderes :D
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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon Berndte » Mi 22. Jul 2015, 22:30

Renault hat keine Drehstrom Ladeboxen, sondern nur die Schuko-Notladedingens.
Beim Zoe brauchst bein Schukoladen (einphasig) keinen FI-B.
Genauso wenig beim Bordlader vom Tesla.

Also nicht verwechseln.
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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon fbitc » Mi 22. Jul 2015, 22:34

Kästen von renault? Du meinst das notladekabel? Dort ist kein FI Typ B notwendig
Grüße
Frank

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Re: Newbee Frage: FI Typ B & was geht bei mir?

Beitragvon i3Prinz » Do 23. Jul 2015, 08:33

Du hast da noch ein anderes Problem, es bleiben nur 18A pro Phase übrig für die Versorgung im Haus, wenn also der Herd an ist und noch der Trockner und der Staubsauger und alle zufällig auf einer Phase, dann könnte evtl. Deine Schmelzsicherung auslösen...
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