Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon devilrob7 » Fr 28. Okt 2016, 09:29

Hallo zusammen,

da ich plane, in den nächsten 1-3 Jahren ein Haus zu bauen, benötige ich zu folgendem Thema eure Hilfe:

Mein nächstes Auto soll definitiv ein E-Fahrzeug werden. Deshalb möchte ich gerne in der Garage/Carport die Vorrichtung für eine mögliche Lademöglichkeit/Wallbox schaffen. Ich möchte auch gerne schnell laden können, falls das mal benötigt wird.

Reicht hier ein gängiger Starkstrom-Anschluss, bzw. welche genaue Typ-Bezeichnung muss ich meinem Elektriker nennen, damit ich die richtige Vorrichtung bekomme?

Viele Grüße

Rob
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon rolandk » Fr 28. Okt 2016, 09:54

Er soll mindestens für 32A auf 3 Phasen sorgen. Alles andere ergibt sich dann.

Wichtig für ihn wird auch die Information sein, das die 32A nicht nur für 10 Minuten benötigt werden, sondern auch wesentlich länger genutzt werden können (Stunden).

Und der bereich sollte separat abgesichert sein. Sollte bei der Größe bei einem einzelnen haus aber eiegntlich selbstverständlich sein.

Wichtig ist außerdem, das seitens des Stromversorgers die entsprechende Leistung abgefordert werden kann. Wenn der Stromversorger z.B. nur 35A anbietet, wirst Du mit den 32A nicht glücklich sein. Da kommen dann aber wahrscheinlich noch andere Komponenten dazu.... (PV-Anlage, Durchlauferhitzer, etc....) Das sollte Dein Elektriker dann aber auch selbst vernünftig bestimmen können. Wichtig sind für ihn bezgl. E-Mobilität die ersten beiden Absätze: also mehrere Stunden mindestens 32A auf 3 Phasen.

Gruß
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon eDEVIL » Fr 28. Okt 2016, 09:59

Je nach Netzbetreiber dürfte von den Kosten her ein 50A/63A Hausanschluss ohne erhöhte Kosten möglich sein.
Würde mir ne 3-Reihige Unterverteilung in die Garage setzen lassen, wo die volle Leistung des Hausanschlusses verwendbar ist. d.h. wahrscheinlich 5x16 NYM Kabel

Darunter dann ne CEE 32 Steckdose und 3 CEE blau die jeweils an einer anderen Phase hängen. Alles weitere kann man dann ja immer noch erweitern, wenn es mal so weit ist.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon Mei » Fr 28. Okt 2016, 10:22

Da fliesst noch viel Wasser den Berg herunter ;)

Ich würd nen dickes Leerrohr legen.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon p.hase » Fr 28. Okt 2016, 10:53

frag doch hier in 1-3 jahren nochmal. bis dahin ist alles anders.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon AndiH » Fr 28. Okt 2016, 12:10

Nimm das was du vom Netzbetreiber kriegen kannst und gewillt bist zu bezahlen. Dran denken das ein Erdkabel schwieriger zu tauschen ist als die Aufputz Verkabelung und Absicherung. Direkt vom Hausanschluss abzweigen ist sicher auch nicht verkehrt, nicht wie früher irgendwo eine Phase abzwacken und zur Garage führen. Alles andere ist wie gesagt eine Frage der Ansprüche und des Budgets.

Gruß und viel Erfolg

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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon LocutusB » Fr 28. Okt 2016, 12:20

Mei hat geschrieben:
Ich würd nen dickes Leerrohr legen.

So hab ich es gemacht. Dann noch Freiraum im Sicherungskasten und bei der Anschlussleistung einplanen.
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon eDEVIL » Fr 28. Okt 2016, 12:59

AndiH hat geschrieben:
Direkt vom Hausanschluss abzweigen ist sicher auch nicht verkehrt, nicht wie früher irgendwo eine Phase abzwacken und zur Garage führen.

Da ginge nur mit Extra zähler für die garage. Es muss schon alle über die hauptverteilung laufen
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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon AndiH » Fr 28. Okt 2016, 13:41

eDEVIL hat geschrieben:
Da ginge nur mit Extra zähler für die garage. Es muss schon alle über die hauptverteilung laufen


So war das auch von mir gemeint, Sorry für die unpräzise Formulierung. Natürlich als Endkunde nach der EV Absicherung und den Zählern ansetzen.

Gruß

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Re: Hausbau - Ladevorrichtung berücksichtigen

Beitragvon HubertB » Fr 28. Okt 2016, 13:45

32A Drehstromanschluss legen lassen, wie Roland schon schrieb.

Das reicht dann für 22kW AC oder 20kW DC, wenn denn mal die DC_Lader bezahlbar werden.

Mehr wird schnell teuer, weniger nur unwesentlich billiger.
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