Garage selbst mit Steckdose versorgen

Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon PHEV » Mi 1. Feb 2017, 11:33

Naja, du willst ja offensichtlich etwas verändern/verbessern. Daher würde ich mir schon überlegen, ob ich es nicht gleich richtig mache.


Der Aufwand sollte aber im Rahmen bleiben, was beim Ziehen einer neuen Leitung definitiv nicht der Fall ist.

Du würdest bei 5,98V, also ca. 2,6% landen.


Also wäre ich damit wieder im zulässigen Bereich.
Also nochmal zur Zusammenfassung.
Um es derzeit im Zulässigen Bereich betreiben zu können müsste die Stromstärke an der Wallbox auf 13A gedrosselt werden. Entsprechender LS dann natürlich auch in den Hauptverteiler.
ODER
Um die Phase bei 16A zu entlasten ist es möglich die 3 Phase zusätzlich zu nutzen. Ist zwar nicht schick und auch unzulässig aber rein technisch möglich und würde die Verlustleistung reduzieren?
Bild
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon MineCooky » Mo 13. Feb 2017, 15:36

Es kommt wieder Schwung in die Sache:

Als die Garagen gebaut wurden war eine Garagennachbarin so flink und hat untern den noch nicht gepflasterten Wege direkt noch 3x2,5mm geworfen bevor dieser zugepflaster wurde. Somit hat sie Strom in ihrer Garage, im Prinzip sogar die vollen 16A. Diese Garage ist 2 Garagen neben meiner. Außerdem hat sie mir zugesagt, das wir diesen Strom aus ihrer Garage raus in meine legen dürfen. Dazu wird die Leitung über zwei weitere Garegen gehen, aufgrund von glücklichen Umständen kann der Eigentümer dieser zwei Garagen nicht 'nein' sagen, wenn wir ihn fragen ob wir die Leitung über seine legen dürfen. :thumb:

Nun ist die Situation also wie folgt:
In der Garage mit Strom ist eine Schukosteckdose, da stecke ich einen Schuko-Stromzähler drauf und in diesen ein Schuko-Verlängerungskabel. Das führen dieses zwischen Tor und Boden raus. Das geht dann ums Eck und hoch auf das Dach und von da aus über die fremden Garagen zu meiner, dort kommt das Kabel hinten durch einen Lüftungsschlitz wieder rein. Weils ein Verlängerungskabel ist hab ich dann auch schon meine Schukodose in meiner Garage. In die kann ich dann einen Ladeziegen einstecken und laden.
Das ist nicht schön oder sonst was, aber da es letztendlich nur 6-9Monate gebrauch wird, tuts das. Es ist natürlich selbstverständlich das ich über dieses Konstellation nicht mehr als 8A ziehen werde, aber über Nacht sollte das trotzdem mehr als genug sein.

Es stehen also diese Woche 2 Anschaffungen an:
1x einen Schukostromzähler der zum einen akkurat den Strom zählt und -noch viel wichtiger- auf die Eigentümerin von der der Strom ist einen vertrauenswürdigen Eindruck macht. *
1x ein 20m Verlängerungskabel das auch 13A mit machen würde, das soll nach der Garage eine alte und spröde Kabeltrommel von meiner Oma ersetzen.

*Ich will sie nicht bescheißen und sie soll sich erst recht nicht so vor kommen, schließlich bin ich ihr dankbar das sie mir da hilft :thumb:

Könnt ihr da was empfehlen oder kann man da nicht viel falsch machen wenn man sich bei Conrad im Laden, bzw im Internet was 'ordentliches' raus sucht?

Die ursprüngliche Idee mit den 14A und der ZoeSteckdose ist wohl entgültig begraben. Dazu müsste ich über weitere Garagen gehen und die Eigentümer dieser Garagen laufen schon sturm wenn sie mich nur sehen...
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon flow2702 » Mo 13. Feb 2017, 16:18

Das klingt doch gut.

Ich würde auf jeden Fall ein 2,5er-Verlängerungskabel nehmen, auch wenns teurer ist.
Und beim Stromzähler genau auf die technischen Daten schauen, maximale Leistung, Dauerleistung usw. Das sollte schon passen. Und evtl. auch was zur Genauigkeit/Toleranzen insbesondere bei hohen Leistungen, schließlich willst du nicht draufzahlen.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon MineCooky » Di 14. Feb 2017, 12:35

Der Vollständigkeit halber, gegen die zwei spricht ja nichts, oder?

Energiekosten-Messgerät Brennenstuhl PM 231 E Stromtarif einstellbar
Strom Verlängerungskabel [ Schutzkontakt-Stecker - Schutzkontakt-Kupplung] Rot 20 m Brennenstuhl 1161760

Machen nen ordentlichen Eindruck, sind beide für 16A ausgelegt und sind preislich im Mittelfeld. Leider steht bei dem Kabel der Querschnitt nicht dabei, sieht aber so aus, als wäre er nicht gerade das dünnste, kann aber auch nur die Isolierung sein die dicker ist...
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon Dachakku » Di 14. Feb 2017, 12:47

Einwand !

Bei 20 Meter Verlängerung bei 13A würde ich ausschließlich 2,5m2 einsetzen. EIn damit gekennzeichnetes Kabel !
1x VERNÜNFTIG kaufen.

Alternativ selber konfektionieren.

20 Meter beim Hornbach kaufen und dort gleich den (roten) Gummistecker und die (rote) Gummidose mit nehmen, die sind nämlich definitiv gute Qualität, die habe ich letztens auch mit 2,5mm2 verkabelt.

Der Checker ist wohl ok, aber schau die noch mal die Geräte von Pollin und/oder ELV an !
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon E-lmo » Di 14. Feb 2017, 14:46

Bei dem verlinkten Kabel handelt es sich um ein 1,5qmm Kabel. Auf der Strecke fallen selbst bei 8A schon Mal 2,4% der Netzspannung ab. Jeder der Schukosteckerverbindungen hat auch noch einen zusätzlichen Übergangswiderstand. Da bleibt nicht mehr viel über für die Zuleitung deiner Nachbarin, um innerhalb der geforderten 3% Spannungsverlauf zu bleiben.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon MineCooky » Di 14. Feb 2017, 16:02

Nach Norm ist da ehh nichts mehr, schon zu der Garage der Nachbarin sind es locker 50m... aber das Kabel soll ja später andertweitig verwendet werden. Ich muss mal vergleichen was günstiger ist, Kabel kaufen und Stecker selbst dran machen oder fertiges Kabel mit 2,5Quadrat kaufen.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon Dachakku » Di 14. Feb 2017, 16:36

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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon Sewi » Mi 15. Feb 2017, 09:22

Für den Außenteil empfielt sich noch ein Schutz vor Sonne und Umwelt, z.B.
http://www.ebay.de/itm/Wellrohr-mit-Sch ... 3641.l6368

Dann hast Du (bzw. Deine Oma) länger Freude an der Leitung.
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Re: Garage selbst mit Steckdose versorgen

Beitragvon MineCooky » Sa 25. Feb 2017, 20:08

So, nun endlich habs ich Strom in der Garage:

Bild

Hinter dem Posten außen geht das Kabel hoch aufs Dach rüber zur Garage mit Strom. Hinter dem Pfosten ist der Ladeziegel des Notladekabel der Zoe zusammen gesteckt mit dem Verlängerungskabel. Die Stecker sind in so einem Case vom Hornbach sodass die Verbindung unter allen Umständen Spritzwasserfest ist.

Hier kommt das Kabel wieder vom Dach runter und geht in die Garage mit Strom:

Bild

In der Garage ist das Kabel dann eingesteckt, dazwischen der Stromzähler.


Ich würde jetzt Freudensprünge machen und mich freuen das es funktioniert und ich Strom in der Garage habe. Effektiv habe ich aber weiterhin keinen... :cry:
Weil die Besitzer der Garage es nicht geschafft hat die Garage auf eine andere Sicherung zu legen bin ich jetzt also auf der gleichen Sicherung wie die Waschmaschine des Haushaltes. Keine Ahnung woran es gescheitert ist die Sicherung zu verlegen, im Zweifel wollen die doch nicht ... Aus diesem Grund kann/darf ich nur zwischen 8Uhr abends und 8Uhr morgens laden. Damit kann ich also nach der Arbeit (ca. 16Uhr-17Uhr bin ich daheim) das Auto nicht anstecken und das Auto in Ruhe laden lassen. Morgens um 6Uhr muss er wieder randvoll sein, mit 8Ampere ist das von 20Uhr an auch nicht machbar... noch hinzu kommt, das die 35ct/kWh wollen. Wenn ich nun nur eine Lampe in der Garage hätte, wäre mir das egal, aber bei ca. 400kWh im Monat geht das ins Geld.
Dankenswerterweise hat man mir erst gesagt was das kosten soll und wann ich laden darf, als alles angesteckt und fertig war. Grund für den hohen Preis ist wohl, das ich den Hausstromverbrauch an dem die Garage hängt locker verdopple oder gar verdreifache. Das wollen die nicht ...

Nächstes mal bei sowas werde ich mir im Voraus überlegen was meine Obergrenze sein würd und auch nicht erst ganz zum Schluss in Erfahrung bringen wie die Konditionen sind. Nachdem er noch vor 2 Wochen davon sprach das es 25ct/kWh werden, hatte ich auch nicht damit gerechnet das er sich das nochmal ernsthaft anders überlegt. Mit 30ct/kWh hätte ich -zähneknisrschend- leben können, aber so nicht. Das macht mich doch arm :cry:


Muss mir also wieder was neues überlegen. Ich werde also erfragen ob die noch runter gehen können/wollen, auf mindestens 30ct oder ich stell den Smart in den Garten, verbuddle das Kabel und basta. Dann können die Nachbarn mich alle mal gern haben. Das nervt echt, wo es geht bekomm ich Steine in den Weg geworfen.
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