Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon MineCooky » Sa 18. Feb 2017, 18:34

So und zum Abschluss noch ein Langzeit Test. Sieht gut aus :thumb:
Meine Oma hälts immernoch für unnötig, :lol: aber die Dose schraubt sie auch nicht mehr weg :D

Bild
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon gekfsns » Sa 18. Feb 2017, 19:08

Wunderschöne Farbe des Tesla
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon Karlsson » Sa 18. Feb 2017, 20:07

Jetzt musste sie nur noch dazu bringen, den BMW abzustoßen :D
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon bertel » Sa 18. Feb 2017, 20:14

MineCooky hat geschrieben:
Stell nicht den Elektriker in frage, da geht mein Opa schon seit 100 Jahren hin :D

Hab nix gesagt... :D
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon TimoS. » Sa 18. Feb 2017, 22:27

Ohne den 100 Jahre Elektriker in Frage zu stellen hoffe ich, dass nur die Beschriftung falsch ist und der Schalter irgendwo ein Schütz schaltet und die 32A nicht darüber laufen. :)
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon Lokverführer » Sa 18. Feb 2017, 22:38

Welchen Sinn hat der Schalter denn überhaupt? Das Schütz das er offenbar schaltet, hat ja auch einen Eigenverbrauch durch den Magneten und zusätzlich Verlustleistung durch die Kontaktwiderstände.
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon TimoS. » Sa 18. Feb 2017, 22:45

Vermutlich schaltet der gar nicht die Dose sondern den Rest des Hauses. Dann macht die Schalterstellung auch wieder Sinn.

Verlustleistung des Schütz ist minimal. Max 10W im geschalteten Zustand.
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon ecopowerprofi » So 19. Feb 2017, 05:40

TimoS. hat geschrieben:
10W im geschalteten Zustand

10W ergeben ca. 90 kWh pro Jahr für Noppes. Am Anfang wird das wohl noch geschaltet aber irgendwann bleib die Dose an. Sinn würde es nur machen, wenn der Schalter für eine Steckdose draußen zur Versorgung des Wohnmobils wäre.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon ChristianF » So 19. Feb 2017, 15:37

ecopowerprofi hat geschrieben:
Eike hat geschrieben:
Den Neutralleiter solltet ihr auch mit ausschalten. N gegen PE Haut ganz gerne mal den FI raus ;)
Dann ist die Hütte ohne Strom :D

Da steck schon wieder ein Fehler drin. Die Steckdose sollte einen separaten FI bekommen, dann hauts auch den FI vom Haus nicht raus.


Das kommt sehr auf die Installation an. Wird der FI hinter den FI des Hauses geklemmt, lösen bei einem Fehlerstrom beide FIs aus (sog. Seriosität, hat nix mit seriös oder unseriös zu tun). Der FI gehört direkt hinter den Zähler, und hinter den FI gehören entsprechende Sicherungsautomaten. Dann kann ein Spassvogel, der einen Nullschluss zur Erde herstellt, den FI gern auswerfen, aber es bringt ihm nichts, da die anderen FIs parallel und nicht in Serie sind.
Abgesehen davon gehört bei so starken Lasten meiner Ansicht nach ein Lastschütz zwischen Automaten und Verbraucher (wie hier auch schon beschrieben wurde). Dieses kann man dann auch bequem über einen Schalter wie den im Bild Gezeigten schalten. Hier sollte so verkabelt werden, dass nur Strom verbraucht wird, wenn auch die CEE angeschaltet ist, sodass die 10W (finde ich etwas viel..) nur anfallen wenn tatsächlich geladen wird (Stichwort NO NC).

PS: Für 32A sollte man 4mm² Kabel verwenden, abhängig von der Leitungslänge evtl. noch stärkeres.

Viele Grüße
Christian
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Re: Elektriker die Angst vor der Drehstromdose nehmen...

Beitragvon mlie » Mo 20. Feb 2017, 04:32

Na, nicht alles, was man bei Wikipedia angelesen hat, stimmt auch.

Wir reden von Selektivität, das lernt man aber im 2. Lehrjahr... Seriosität ist aber auch ein schönes Wort, hat nur leider nix in der Elektroinstallation verloren.

Und der FI muss nicht notwendigerweise hinter den Zähler, sondern kann auch in einem kleinen Verteiler zur CEE wandern, dann muss man nicht in den Keller, wenn irgendein Idiot an der CEE32-Autoladebehelfssteckdose das Kreissägenkabel durchgesägt hat. Man kann die Lage an dem Foto nicht genau eingrenzen. Und einen Aussenstromkreis ernsthaft über denselben FI zu führen, wie das Resthaus, war in den 80ern mal in, wo es nur 1 FI gab. Das Thema ist durch.
150 Mm elektrisch ab 11/2012.
Nichts ist so dringend, als dass es morgen nicht noch dringender wäre.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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