Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Sa 28. Mär 2015, 20:21

eDEVIL hat geschrieben:
feif hat geschrieben:
Wenn allerdings häufig Autoladevorgänge stattfinden sollen, dann sollte aus preislichen Gründen ohnehin ein eigener Zähler für die Ladesäule installiert werden. Hier könnten Ihnen dann deutlich günstigere Strompreise angeboten werden, wenn z.B. eine zeitliche Sperre dieses Zählers von täglich 2-3 Std abends überwiegend im Winterhalbjahr möglich ist.

Welche Tarife beiten sie dafür konkret an?
Könnt eman ja ggf. mit zwei Schützen+Hilfschütz und Netzausfallrelais automatisch umschalten


Das muss ich erst noch in Erfahrung bringen, ist aber Zukunftsmusik durch fehlende Information der Anzahl der ladungswilligen E-Mobilisten.
Gruss
Feif
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon mlie » Sa 28. Mär 2015, 20:59

Feif, woher hast du denn die Illusion, dass du auch nur ansatzweise deinen invest in den nächsten 10 Jahren rausbekommst? Stellst du einen Triplelader auf, oder wohnst du unter einer Autobahnabfahrt oder fahren durch deinen Ort jeden Tag 10 Ladewillige komplett leere ZOEs?
Deine idee ist gut, aber Amortisiation werden erst deine Enkel erleben...
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Nichts ist so dringend, als dass es morgen nicht noch dringender wäre.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Sa 28. Mär 2015, 22:14

mlie hat geschrieben:
Feif, woher hast du denn die Illusion, dass du auch nur ansatzweise deinen invest in den nächsten 10 Jahren rausbekommst? Stellst du einen Triplelader auf, oder wohnst du unter einer Autobahnabfahrt oder fahren durch deinen Ort jeden Tag 10 Ladewillige komplett leere ZOEs?
Deine idee ist gut, aber Amortisiation werden erst deine Enkel erleben...


Ich sprach nicht von 10 am Tag sondern 3.2 die Woche a 6 kilowattstunden

Wie in meinem Schlusswort erwaehnt, ist mir das wurscht, habe schon so viel Geld fuer anderen Unsinn
(siehe unten LPG-Spardose) ausgegeben.
Ich wohne 2km von der Ausfahrt der BAB entfernt.

Frueher gabs auch Leute, welche in Nur-Autogastankstellen investiert haben und die wurden belaechelt, ebenfalls die PV- und Windkraft Pioniere , heute bekommst Du LPG an jeder Ecke, sowie viele Dachbesitzer haben PV . Die Pioniertankstellen gibt es immer noch und die sind vermutlich auch amortisiert - wenn ich tanken muss , tanke ich auch bevorzugt bei denen, da sie meistens am guenstigsten sind.
Abgesehen davon ist die Modellrechnung ein Modell und keine Prognose mit welcher Wahrscheinlichkeit das Modell erreicht wird - m.E. ein signifikanter Unterschied in der Betrachtungsweise.

Darum geht es aber auch nicht, ich habe diesen Thread erstellt, um Hersteller von Ladesaeulen mit Abrechnungsfunktion zu erfahren, dieser Zweck wurde erfuellt. Besten Dank an Alle.
Gruss
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Meine LPG-Spardose : https://www.spritmonitor.de/de/detailan ... 47931.html
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon Berndte » Sa 28. Mär 2015, 22:46

Wo genau ist denn der Standort? Gern auch als PN.

Wenn du da 43kW AC bereitstellen kannst, dann kann man das auch unterstützen.
Mache das erst einmal mit einer Spendenmöglichkeit... dann kannst du auch Erfahrungen sammeln.

An meiner Ladesäule habe ich sozusagen schon "richtig Umsatz" gemacht.
Ganz einfach, weil die meisten bei einer Spende mehr geben, als wenn da der genaue Betrag steht.... dann wird passend bezahlt.

Bedingungen für unsere Unterstützung findest du hier (insbesondere Punkt 8):
infrastruktur/spendenaufruf-crowdfunding-zum-aufbau-der-infrastruktur-t9778-50.html#p184064
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Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Do 7. Mai 2015, 19:44

Moin,
Update, meine Wallbox von NewMotion haengt nun an der Wand, 43KW ist wegen 16qmm Querschnitt zum Haus (Laenge)) vom VNB abgelehnt worden und ich habe keine Lust und auch keine Absolution von der Chefin bekommen, alles aufzugraben.
Gruss
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Do 21. Mai 2015, 22:10

feif hat geschrieben:
Moin,
Update, meine Wallbox von NewMotion haengt nun an der Wand, 43KW ist wegen 16qmm Querschnitt zum Haus (Laenge)) vom VNB abgelehnt worden und ich habe keine Lust und auch keine Absolution von der Chefin bekommen, alles aufzugraben.
Gruss
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Moin,
hatte nun einen I3 zum Laden da und siehe da Ladevorgang bricht nach wenigen Sekunden wieder ab.
Laut NewMotion Technik Logeintrag in der Box "Spannung unter 200 Volt" und der I3 soll da empfindlich sein.
Leitungsquerschnitt wurde vom Techniker fuer Gut befunden mit 5x6qmm bei 8 Meter Laenge.
Am Samstag ab 10 kommt mein Elektriker zwecks Messen der Phasenspannung. Natuerlich waere es besser unter Last zu messen.
Der eingebaute Zaehler zeigt dies auf Knopfdruck auch an, aber nur ohne Haube , ergo muesste ich dabei sein.

Ich suche nun ein E-Auto Fahrer der Zeit und Euphorie hat , meine Box mit mir zu testen. Typ2 Kabel bitte mitbringen
Landkreis Erding , Pastetten (A94)
Ueber einen Freiwilligen wuerde ich mich freuen.
Dank im Voraus
Feif
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon rolandk » Fr 22. Mai 2015, 01:24

Typisches i3-Problem würde ich sagen..... Den Spaß haben wir beim Erfurter Workshop auch mal live erlebt. Nur mit dem Unterschied, das die Ladebox geladen hat.

Stichwort Schieflast. Der i3 bekommt zwar seine 32A/7,x kW, aber die beiden anderen Phasen gehen in die Knie. Kannst Du die Ladeleistung irgendwo einstellen? Dann stell es mal auf 16A/3,7kW und sieh dann, was passiert.

Gruß
Roland
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon mlie » Fr 22. Mai 2015, 07:41

Wenn sich die anderen beiden Phasen davon beeinflussen lassen, ist aber irgendwas nicht in Ordnung. Ich kann hier 50A auf einer Phase ziehen und die Spannung ändert sich um maximal 3V auf den anderen Phasen.
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon rolandk » Fr 22. Mai 2015, 08:08

Bei mir zu Hause kann ich das auch, alles kein Problem. Es scheint aber eben Konstellationen zu geben, wo es eben nicht so ohne weiteres klappt. Blöde ist ja, das die komplette Ladeinfrastruktur in Ordnung ist. Da wäre dann die Frage an den Energieversorger, wo der Wurm steckt. Das Problem dabei: Der wird dir sagen, das Du eben nur mit maximal 16A auf einer Phase laden sollst.
Du müßtest eigentlich an so einem Anschluß mit Deinem Leaferwagen die gleichen Probleme bekommen. Es ist selten, aber es kommt eben vor.

Roland
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Sa 23. Mai 2015, 13:12

Moin, Moin,
wir haben heute einen Spannungsabfall in der Unterverteilung unter Last (6KW ) gemessen und behoben.
Freiwillige nach wie vor willkommen.
Gruss
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