Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon TeeKay » Sa 14. Mär 2015, 02:59

Warum wurde hier eigentlich schon wieder das "Darf man nicht verkaufen"-Thema aufgemacht? TNM beweist mit hunderten Wallboxen deutschlandweit, dass Strom verkauft werden darf. Ob es sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Allein die Kosten für das Plus-Abo von TNM sind 275kWh pro Jahr wert. Viele Ladesäulen geben soviel pro Jahr gar nicht ab.
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon rolandk » Sa 14. Mär 2015, 10:22

TeeKay hat geschrieben:
Warum wurde hier eigentlich schon wieder das "Darf man nicht verkaufen"-Thema aufgemacht? TNM beweist mit hunderten Wallboxen deutschlandweit, dass Strom verkauft werden darf.


Auch wenn Du so vehemend für TNM wirbst wäre es sinnvoll sich mal die Geschäftsbedingungen von TNM genau durchzulesen. Du wirst dort (zumindest) in den deutschen Bedingungen nichts von Stromverkauf lesen. An keiner Stelle stellt TNM Strom zur Verfügung.

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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Mi 25. Mär 2015, 13:59

Vielen Dank nochmals fuer die rege Diskussion.
Bin jetzt am Pruefen, in wieweit eine Ladestation sich in die Abschreibung meiner PV-Anlage integrieren laesst und habe jetzt mal meinen EVU kontaktiert.

Habe 90% max Einspeise-Regelung >10 KWp mit Eigenverbrauch bzw. Selbstvermarktung.
Gruss
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon Cavaron » Mi 25. Mär 2015, 22:00

Berndte hat geschrieben:
Also gekostet hat mich das ganze mit Drumrum ca. 1000,-€ ... auf Spendenbasis geben die Gäste gern mehr, also habe ich schon 25,-€ Umsatz gemacht... Wahnsinn!

Such dir einen Stromanbieter der die Sache sponsert. Z.B. kannst du mit Naturstromaufkleber deine Einnahmen um gigantomanische 100% pro Jahr steigern!!!!11

Die Stadtwerke Nürnberg geben sogar 200 Euro dazu (also offiziell für eine eigene Wallbox eines beliebigen Herstellers).

Hups - sehe gerade, dass man als Naturstrom-Kunde zusätzlich unter Anderem eine TNM-Ladestation zu Sonderkonditionen bekommt...
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Do 26. Mär 2015, 00:42

feif hat geschrieben:
Vielen Dank nochmals fuer die rege Diskussion.
Bin jetzt am Pruefen, in wieweit eine Ladestation sich in die Abschreibung meiner PV-Anlage integrieren laesst und habe jetzt mal meinen EVU kontaktiert.

Habe 90% max Einspeise-Regelung >10 KWp mit Eigenverbrauch bzw. Selbstvermarktung.
Gruss
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Antwort vom EV
Wenn allerdings häufig Autoladevorgänge stattfinden sollen, dann sollte aus preislichen Gründen ohnehin ein eigener Zähler für die Ladesäule installiert werden. Hier könnten Ihnen dann deutlich günstigere Strompreise angeboten werden, wenn z.B. eine zeitliche Sperre dieses Zählers von täglich 2-3 Std abends überwiegend im Winterhalbjahr möglich ist.

Wir hoffen, dass Sie einige Anregungen für die bei Ihnen anstehende Entscheidung erhalten haben und stehen Ihnen gerne weiterhin für Fragen zur Verfügung. Wir begrüßen Pionierinitiativen wie Ihre und würden uns über eine Realisierung freuen.
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon Berndte » Do 26. Mär 2015, 00:47

feif hat geschrieben:
...Hier könnten Ihnen dann deutlich günstigere Strompreise angeboten werden, wenn z.B. eine zeitliche Sperre dieses Zählers von täglich 2-3 Std abends überwiegend im Winterhalbjahr möglich ist...


Das wäre aber schon doof, wenn ich genau in den 2-3 Stunden bei dir eintreffe, oder?
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Do 26. Mär 2015, 01:41

Berndte, ich denke die Oeffnungszeiten kann man fuer den APP-Abruf bestimmt irgendwo definieren .
Letzlich will ich meine Ladeboxkosten fuer mein zukuenftiges eigenes E-Auto amortisieren und vielleicht noch was einschieben, mal schauen. Zumindest bei Finanzamt noch die Mehrwertsteuer abgreifen und die Kosten in die PV Abschreibung einbringen.
Habe auch schon die Gemeinde kontaktiert, ob die den Parkplatz vor meinem Haus entsprechend markieren wuerden, da stehen sonst immer irgendwelche Sprinter und verschandeln den Blick.
Gruss
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Sa 28. Mär 2015, 01:23

tango hat geschrieben:
Also, da ist ja der vorauseilende Gehorsam, der uns Deutschen mitunter zu eigen ist, schon wieder ganz schön aktiv.
Eine Säule mit Bezahlung zu machen, hat natürlich nur Sinn, wenn man einen Standort mit Nachfrage hat. Also bei mir auf dem Land ist das noch nicht der Fall, aber kann ja noch werden. Allein deshalb bisher kein Verkauf, sondern konsquente Verschenkung.

Aber wenn ich einen "Hotspot" hätte, dann würde ich den Strom sehr gerne verkaufen! Und zwar nicht um Geld zu verdienen, sondern um mir eine Klage einzuhandeln. Die würde ich dann doch sehr gerne aufgreifen. Wer klagt, worauf klagt er? Und dann durch die Instanzen damit. Warum eigentlich soll Strom nicht verkauft werden? In vernünftigen Einheiten (Zeit und Parkfläche sind das nicht!), mit vernünftigem Zählaufwand.

Wenn wir uns da zusammentäten, könnten wir gemeinsam so eine Musterklage durchstehen, wenn viele mitmachen, bringt es den Einzelnen nicht um und die Sache wird eben von Richtern geklärt, wenn die Politik zu lahmarschig dafür ist.

Ich hätte da gleich Spaß dran!


Tango,
wie darf ich dieses Klagerisiko verstehen ?
Gibt es da Links oder aehnliches dazu ?
Danke
Feif
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Sa 28. Mär 2015, 15:28

feif hat geschrieben:
Berndte,
ich sage mal, sobald man sich ueber die Kosten der Saeule bewusst ist, kann man anhand einer fiktiven Amortisationszeit feststellen, wie viele kWh man in welcher Zeit an wie viele Kunden verkaufen muss, um die Amortisation zu erreichen.
Sprich ich habe keine Ahnung bis dato.
Gruss
Feif

Modellrechnung ( vermutlich endlos diskutierbar)
Also ich gehe von Kosten in Hoehe von 1500 netto aus, die Stromversorgung/Verteilung/RCD habe ich ohnehin schon gekauft.
KWh preis 0.30 Euro in den Mittagsstunden
Mehrerloes pro kwh von nicht eingespeistem PV-Strom 0.15
Kosten 1500
Durchschnitt pro Ladung in kwh 6
Anzahl Ladungen 1666
Amortisationszeit Jahre 10
Ladungen pro Jahr 167
pro woche 3.2 Kunden die 6kwh PV Strom laden, sprich 90 Cent Profit pro Kunde

Annahme PV-Leistung liegt in den Mittagsstunden nahe bei 6000W
Anreize durch reduzierten Preis in den Mittagsstunden ansonsten hoeher, evtl. Jahreszeitabhaengig oder dynamisch nach PV-Leistung mittels Raspberry und automatischer Preisanpassung via Upload bei TNM .
Eventuelle Stromlieferungen durch EV mit Gewinnspanne ignoriert.
AFA der Investition und Steuerwirkung nicht enthalten

Potential nach oben, da an nahe an A94 Ausfahrt und weit und breit kein anderer und fuer mich selbst werde ich irgendeine Box ohnehin brauchen ( Kosten durch Kauf oder Eigenbau)
Im Ergebnis ist mir das egal, wie sich das amortisiert, wer nix riskiert, hat auch kein Erfolgspotential.
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon eDEVIL » Sa 28. Mär 2015, 15:49

feif hat geschrieben:
Wenn allerdings häufig Autoladevorgänge stattfinden sollen, dann sollte aus preislichen Gründen ohnehin ein eigener Zähler für die Ladesäule installiert werden. Hier könnten Ihnen dann deutlich günstigere Strompreise angeboten werden, wenn z.B. eine zeitliche Sperre dieses Zählers von täglich 2-3 Std abends überwiegend im Winterhalbjahr möglich ist.

Welche Tarife beiten sie dafür konkret an?
Könnt eman ja ggf. mit zwei Schützen+Hilfschütz und Netzausfallrelais automatisch umschalten
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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