Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon Nik » Di 10. Mär 2015, 17:09

Vielleicht wohnst Du ja direkt an einem wichtigen Autobahnkreuz, wo es weit und breit keine Ladestation gibt.
Und dann vielleicht sogar Triple-Lader mit u.a. 43kW AC.
Vielleicht am Autobahnkreuz Köln? Oder Autobahnkreuz Hannover?
Das wäre in der Tat ein sehr wünschenswerter und begehrter Ladepunkt. Rechnen tut sich der aber auch nicht. Leider.
Gruß Nik
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Mi 11. Mär 2015, 03:39

Besten Dank fuer die prompten Antworten, leider nicht unterhalb des Erwartungshorizontes.
Kein Wunder, dass die Zahl der Tankstellen mit Lichtgeschwindigkeit waechst........
Regulierung bis zum Erbrechen.
Danke
Feif
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon feif » Mi 11. Mär 2015, 03:43

Berndte,
ich sage mal, sobald man sich ueber die Kosten der Saeule bewusst ist, kann man anhand einer fiktiven Amortisationszeit feststellen, wie viele kWh man in welcher Zeit an wie viele Kunden verkaufen muss, um die Amortisation zu erreichen.
Sprich ich habe keine Ahnung bis dato.
Gruss
Feif
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon rolandk » Mi 11. Mär 2015, 08:22

feif hat geschrieben:
Berndte,
ich sage mal, sobald man sich ueber die Kosten der Saeule bewusst ist, kann man anhand einer fiktiven Amortisationszeit feststellen, wie viele kWh man in welcher Zeit an wie viele Kunden verkaufen muss, um die Amortisation zu erreichen.
Sprich ich habe keine Ahnung bis dato.


Ok, dann ein Erfahrungswert von mir: Lass es sein, wenn es Dir darum geht, mit einer Ladesäule Geld zu verdienen.

Erstens mal ist die Menge von Durchreisenden (und nur die benötigen einen externen Ladepunkt) sehr gering und zweitens gibt es in den meisten Fällen genügend Alternativen. Vielleicht nicht alle optimal. Mit vernünftiger Planung aber gut zu schaffen.
Diese Erfahrungswerte beziehen sich auf AC-Ladungen mit über 45000 km in knapp eineinhalb Jahren.

Da die Investitionskosten für DC-Lader z.Zt. noch sehr hoch sind, vermute ich, das die Amortisation da irgendwo im Bereich von 80-100 Jahren liegt (wenn Du Glück hast und wenn sich bei der Menge der Fahrzeuge nicht viel tut).

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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon Tho » Mi 11. Mär 2015, 10:48

Selbst eine 1500 EUR TNM Säule selbst montiert musst erstmal wieder einspielen...
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon rolandk » Mi 11. Mär 2015, 11:29

Tho hat geschrieben:
Selbst eine 1500 EUR TNM Säule selbst montiert musst erstmal wieder einspielen...


Deswegen ist 'ne CEE32 (aka. Drehstromkiste) mit Spendenbox die z.Zt. sinnvollste Möglichkeit mit überschaubaren Invest im Ansatz auch wieder etwas Geld hereinzubekommen (aber das ist nicht Sinn der DSK).

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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon HubertB » Do 12. Mär 2015, 19:43

Nik hat geschrieben:
Vielleicht wohnst Du ja direkt an einem wichtigen Autobahnkreuz, wo es weit und breit keine Ladestation gibt.
Und dann vielleicht sogar Triple-Lader mit u.a. 43kW AC.
Vielleicht am Autobahnkreuz Köln? Oder Autobahnkreuz Hannover?
Das wäre in der Tat ein sehr wünschenswerter und begehrter Ladepunkt. Rechnen tut sich der aber auch nicht. Leider.

Köln hat viele Autobahnkreuze, welches wäre für Dich interessant?
Direkt an der Ausfahrt Bocklemünd gibt es eine Chademo Ladestation. Dann gibt es noch mehrere TankE Säulen in Autobahnnähe. Also so schlecht finde ich das nicht, da habe ich Richtung Niederrhein längere Durststrecken.

TNM ist bisher das überzeugendste Konzept das mir untergekommen ist. Geld verdienen wird man aber kaum, dafür ist die Zahl der Elektromobilisten zu klein. Ich persönlich würde lieber freiwillig 5,- in eine Spendenbox legen als damit eine überteuert empfundene Ladung an einer kommerziellen Säule zu bezahlen.
Ich würde immer vermuten dass ein kommerzieller Aufsteller weniger für die kWh bezahlt als ich für meinen Haushaltsstrom.
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon Berndte » Do 12. Mär 2015, 20:10

Also ich habe hier am Bremer Kreuz 43kW AC zum Haushaltstarif auf Spendenbasis.
1. ich musste noch nicht wegen Stromkosten Insolvenz anmelden
2. hier rennt man mir nicht die Bude ein.

Vielleicht liegt es daran, dass es nur 43kW AC sind und leider DC erst recht (zur Zeit) nicht finanziell darstellbar ist.
30km weiter gibt es einen kostenlosen 24h Triple-Lader ... vielleicht mach der mein "Geschäft" kaputt :mrgreen:

Also gekostet hat mich das ganze mit Drumrum ca. 1000,-€ ... auf Spendenbasis geben die Gäste gern mehr, also habe ich schon 25,-€ Umsatz gemacht... Wahnsinn!
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon tango » Do 12. Mär 2015, 20:21

Also, da ist ja der vorauseilende Gehorsam, der uns Deutschen mitunter zu eigen ist, schon wieder ganz schön aktiv.
Eine Säule mit Bezahlung zu machen, hat natürlich nur Sinn, wenn man einen Standort mit Nachfrage hat. Also bei mir auf dem Land ist das noch nicht der Fall, aber kann ja noch werden. Allein deshalb bisher kein Verkauf, sondern konsquente Verschenkung.

Aber wenn ich einen "Hotspot" hätte, dann würde ich den Strom sehr gerne verkaufen! Und zwar nicht um Geld zu verdienen, sondern um mir eine Klage einzuhandeln. Die würde ich dann doch sehr gerne aufgreifen. Wer klagt, worauf klagt er? Und dann durch die Instanzen damit. Warum eigentlich soll Strom nicht verkauft werden? In vernünftigen Einheiten (Zeit und Parkfläche sind das nicht!), mit vernünftigem Zählaufwand.

Wenn wir uns da zusammentäten, könnten wir gemeinsam so eine Musterklage durchstehen, wenn viele mitmachen, bringt es den Einzelnen nicht um und die Sache wird eben von Richtern geklärt, wenn die Politik zu lahmarschig dafür ist.

Ich hätte da gleich Spaß dran!
Gruß

tango

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Der Tag wird kommen mit 100% elektrischem Fuhrpark und es wird nicht mehr lange dauern.
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Re: Eigene kommerzielle Stromtankstelle am Haus

Beitragvon m0Do » Fr 13. Mär 2015, 22:54

In der Theorie ne schöne Idee. Bis du merkst, dass die einzelnen Instanzen alleine schon mehrere Jahre dauern und du nach vielleicht insgesamt 6 Jahren kein Bock mehr auf den Mist hast. Vielleicht ist die Politik da doch schneller. Aber hey, ich wäre dabei. :D
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