Auto laden im Mehrparteienhaus?

Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon agentsmith1612 » Sa 4. Jan 2014, 10:19

Für meinen nächsten Umzug der noch dieses Jahr ansteht ist sowas eines der Kriterien für eine neue Wohnung. Anschluss muss noch nicht vorhanden sein, aber eben realisierbar sein.

Die Augen vom Makler und der Vermieter würde ich jetzt schon gerne sehen.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon rollo.martins » Sa 4. Jan 2014, 10:58

Das schöne bei mir: Ich glaube, das gute Gespräch über den bereits vorbereiteten (CEE16 vorhanden!) E-Mobil-Parkplatz vor meinem Haus mit dem künftigen Vermieter war überhaupt der /Grund/dafür, dass wir unsere Wohnung bekommen haben! Der Vermieter denkt da ziemlich progressiv. Ich freue mich, den Parkplatz nun im Februar in Betrieb zu nehmen. Mit einer nachgerüsteten Typ2-Wallbox und einem Smart ED.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon squanto » Mo 7. Jul 2014, 13:00

Ich hatte kürzlich Eigentümerversammlung, wo ich einen Anschluss für eine Lademöglichkeit beantragt hatte. Die Genehmigung erhielt ich problemlos :D . Der Eigentümer mit den meisten Wohnungen, und nur auf sein Stimmgewicht kam es an, stand der Sache aufgeschlossen gegenüber. Er wollte sogar wissen, ob und welche Änderungen an der Hausinstallation notwendig wären, wenn alle 21 Stellplätze mit einer Lademöglichkeit versehen würden. Das werde ich den Elektriker gerne fragen, wenn er zum Prüfen vorbeikommt.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Karlsson » Di 8. Jul 2014, 13:25

Wie sieht das bei Euch denn aus mit der Zugänglichkeit zum Ladeplatz? Kann da jeder ran, ist das Kabel irgendwie Diebstahl geschützt?

Ich wohne zur Zeit auch im Mehrparteienhaus und habe mittlerweile einen eigenen Parkplatz, der vor meinem Kellerfenster liegt. Das Fenster ist so ungefähr 2 Meter vom Parkplatz entfernt, dazwischen ist Rasen (der auch regelmäßig gemäht wird, also ein Kabel darf da nicht hängen. Zumindest kann das nicht der Dauerzustand sein).
Im Keller habe ich Strom vom eigenen Zähler und eigener Sicherung. Die Installation ist wohl noch nicht allzu alt.

Ewig werde ich da nicht mehr wohnen und wollte eigentlich auch bis zum Eigenheim mit dem E-Auto warten (Planung 2015 - aber noch nichts konkretes). Allerdings frage ich mich schon, ob es nicht auch jetzt schon in der Praxis klappen würde.
In Frage kommende Fahrzeuge wären Ampera oder Zoe.
Was jetzt nicht so toll ist - das ganze ist öffentlich zugänglich und auch überhaupt nicht Wetter geschützt.
Mein Gedanke ging so in die Richtung kleiner Kasten mit Steckdose beim Parkplatz.
Aber das hieße beim Ampera, dass er verkehrt herum stehen müsste, damit das Kabel nicht auf die Straße ragt und die Elektronik des Kabels würde immer im Regen liegen und ist dazu auch überhaupt nicht gegen Diebstahl geschützt? :?

Oder könnte hier ein größerer, abschließbarer Kasten sein, wo man alles drin unter bringt und raus guckt nur ein Stück Kabel und der Stecker zum Auto, so dass man das nicht entwenden kann?

Hat hier Jemand von Euch so eine Situation und eine "schöne" Lösung dafür gefunden?
Zoe könnte man ohne große Änderungen an der Installation wahrscheinlich nur über das Notkabel laden und hätte dann entsprechende Verluste?
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon TeeKay » Di 8. Jul 2014, 13:38

Dem Kabel und ICBB macht der Regen nichts aus - dafür wurden sie ja entworfen. Eine einfache Steckdose wäre hier wohl das einfachste. Wenn du dazu noch ein Typ1-Kabel nimmst, das du mit einem Vorhängeschloss sichern kannst, ist Diebstahl unwahrscheinlich. Man könnte höchstens das Kabel aus der Steckdose ziehen und du müsstest mit dem Ampera den nächsten Tag fossil fahren.

Zoe würde ich angesichts der Wirkungsgrade nicht dauerhaft an Schuka laden. Zudem hättest du wahrscheinlich bald Ärger wegen des Dauerfiepens über Nacht.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Bluebird » Di 8. Jul 2014, 15:12

Karlsson hat geschrieben:
Oder könnte hier ein größerer, abschließbarer Kasten sein, wo man alles drin unter bringt und raus guckt nur ein Stück Kabel und der Stecker zum Auto, so dass man das nicht entwenden kann?


So habe ich es, einfach einen kleinen Schaltschrank nehmen, zwei Löcher für Kabelzuleitung und Ladekabel rein und fertig. Ich habe einen aus der EB-Serie von Rittal (Klick). Als Zubehör gibt es auch noch einen Schließzylinder für den Griff, da der Griff standardmäßig nicht abschließbar ist. In dem Kasten sind Steckdose und ICCB diebstahlsicher und wasserdicht verstaut. IP66 ist das Gehäuse durch die beiden Bohrungen natürlich nicht mehr, aber für den Zweck ist es mehr als ausreichend.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Karlsson » Mi 9. Jul 2014, 00:39

Danke für die Infos. Also gründsätzlich gehen von technischer Seite könnte es wohl.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Karlsson » Do 19. Feb 2015, 22:02

Ich frage mich gerade, ob das wohl funktionieren könnte, in dem Kasten eine CEE unterzubringen und ihn so groß zu gestalten, dass da diebstahlgeschützt eine EVR3
http://www.e-station-store.com/de/tragbare-ladestationen/36-evr3-typ-2-max-22-kw.html
Bild

unterzubringen :?:
Wobei auch noch ein Adapter auf CEE 16A einphasig mit rein passen müsste. Also so ganz klein wäre der Kasten wohl nicht.
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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon eDEVIL » Do 19. Feb 2015, 22:19

Wie wärs mit Box selbst bauen und festem Typ1/2 kabel im inneren?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Auto laden im Mehrparteienhaus?

Beitragvon Karlsson » Do 19. Feb 2015, 22:47

Den abschließbaren Kasten selber bauen meinst Du?
Kann man das nicht besser fertig für relativ kleines Geld in wasserdicht (naja, nach Bohren des Loches am Boden nur noch "Regen-von-oben-geschützt" ;) ) kaufen?

Und mir scheint ein mobiler Lader sinnvoll, da ich hin und wieder auswärts an Schuko über Nacht müsste. Der mobile Lade wäre da sicher flexibler und billiger als feste Wallbox (im Kasten) + Notladekabel für Schuko.
Oder meinst Du die Ladebox? ...da wäre ich wohl auf unsicherem Terrain.
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