Argumente für Ladesäule in der Firma

Re: Argumente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon Hamburger » Mi 27. Aug 2014, 07:19

Okay...
Der Ladeverlust... also nochmal durchschnittlich 15% drauf, oder ?
20 Cent/kWh dachte ich an den Selbstkostenpreis eines Großkunden ;)

Hier mit 15% Ladeverlust und 25 Cent/kWh:
15kWh x 100/100 x 1,15 x 0,25€/kWh = 4,31€/Tag wenn die meisten Mitarbeiter des Betriebes max. 100km pendeln.
15kW x 50/100 x 1,15 x 0,25€/kWh = 2,16€/Tag wenn die meisten Mitarbeiter des Betriebes max. 50km pendeln.

Hmm... wenn ich mir das so anschaue... relativ ungerecht für die näher wohnenden Kollegen.
Also für die individuelle Pendelstrecke bzw. das individuelle Fahrzeug einen individuellen Tarif auf Basis der Fz-Herstellerangaben:

( tägl. Pendelstrecke x NEFZ-Verbrauch x 1,15 x Strompreis ) /100 = Preis/Ladetag

Zur Vereinfachung des Abrechnungsaufwandes, vielleicht auf Wochen- oder Monatsverbrauch mit der Anzahl der Arbeitstage multipliziert und mit der Gehaltsabrechnung verrechnet.
Um die Sorge des Arbeitgebers in Bezug auf stark steigende Belastung seiner Stromrechnung zu mindern, schlage ich die Begrenzung auf 3,7 kWh-Steckdosen vor. So ließe sich an einem normalen Arbeitstag 3,7 kW x 8h = 29,6 kWh oder in Kilometern ausgedrückt rund 160km pro Steckdose saugen. Bei höherem Strombedarf könnten mit der Formel natürlich auch leistungsstärkere Steckdosen halbwegs fair abgerechnet werden.

Bliebe noch die Frage ob es bei 3,7 kWh eine Typ2-Dose mit normgerechter teurer Beschaltung sein muss, oder ob es bei abgeschlossenen bzw. einlasskontrollierten Betriebsgeländen eine einfachere Lösung mit manueller Schaltung der Stromzufuhr auch tut? Z.B. Typ 2-Dose, Starttaster und Lastschütz mit Unterspannungsauslöser ?
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Re: Argumente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon Hasi16 » Mi 27. Aug 2014, 11:42

Hamburger hat geschrieben:
Bliebe noch die Frage ob es bei 3,7 kWh eine Typ2-Dose mit normgerechter teurer Beschaltung sein muss, oder ob es bei abgeschlossenen bzw. einlasskontrollierten Betriebsgeländen eine einfachere Lösung mit manueller Schaltung der Stromzufuhr auch tut? Z.B. Typ 2-Dose, Starttaster und Lastschütz mit Unterspannungsauslöser ?

Also wen man einem Arbeitgeber mit nicht normgerechten Sachen kommt, dann disqualifiziert man sich eigentlich schon selber, oder?
Ein Typ 2-Anschluss braucht immer zwingend einen Charge Controller.

Viele Grüße
Hasi16
Hasi16
 

Re: Argemente für Ladesäule in der Firma

Beitragvon tommy_z » So 31. Aug 2014, 23:37

midimal hat geschrieben:
Wenn ich Glück habe, steht auf dem Gelände des Arbeitgebers bald eine Kombi-Schnellladesäule mit CCS/CHademo/Typ2 :)

Tschuldigung, wenn ich den alten Post nochmal ausgrabe :kap:, aber hattest Du mittlerweile Glück?

Dann würde mich nämlich Hersteller und Typ der Kombi-Schnellladesäule interessieren!

Beste Grüße, Thomas
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