PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon creative-tec » Mo 12. Sep 2016, 09:48

Hi, Lithium Akkus gibt es in beim Prius Phev, Prius Plus und Prius 4 in den USA und Japan bei den höheren Austattungsvarianten.

Der Prius Prime wird natürlich auch lithium Ionen Akkus haben.

Beim Prius Plus und Prius 4 haben die lithium Akkus 1.0kwh ggü. NiMh mit 1,3kwh.

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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon BurkhardRenk » Fr 7. Okt 2016, 22:37

Ich sehe in PHEVs eher Geburtshelfer als Totengräber. Solange es in keinem Parkhaus, keinem Parkplatz, keinem Geschäft, keinem Restaurant dass ich besuche Ladesäulen gibt, die 3 Ladesäulen im Umkreis von 10 km alle proprietär nur für Stromkunden betrieben werden, und ganz Deutschland in einem Jahr weniger als 1000 neue Ladepunkte schafft, steht für die meisten Menschen nur die Alternative reiner Verbrenner oder PHEV zur Verfügung.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Bernd_1967 » Sa 8. Okt 2016, 08:04

BurkhardRenk hat geschrieben:
Ich sehe in PHEVs eher Geburtshelfer als Totengräber. Solange es in keinem Parkhaus, keinem Parkplatz, keinem Geschäft, keinem Restaurant dass ich besuche Ladesäulen gibt, die 3 Ladesäulen im Umkreis von 10 km alle proprietär nur für Stromkunden betrieben werden, und ganz Deutschland in einem Jahr weniger als 1000 neue Ladepunkte schafft, steht für die meisten Menschen nur die Alternative reiner Verbrenner oder PHEV zur Verfügung.


Wenn man sich vorstellt, es gäbe nur noch PHEVs an sTelle von Verbrennern, dann wäre die Luft doch schon viel , viel besser in den Städten und der Energieverbrauch wäre auch gerninger.
Also, warum nicht in kleinen Schritte, dafür aber sofort vorwärts gehen.
Wenn ich noch 5-10 Jahre auf ein E-Auto warte und die entsprechende Infrastruktur ist der Umwelt nicht geholfen.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon xado1 » Sa 8. Okt 2016, 09:35

ala long wird sich ein phev mit 100km realer reichweite,80ps verbrennermotor und in crossover version durchsetzen.
wer den baut gewinnt das rennen.
leider will das anscheinend keiner.
hab immer gesagt,den opel ampera mit etwas mehr batterie(wie jetzt der volt in USA)eingepackt ins insignia kleid,und opel wäre wieder marktführer.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Bernd_1967 » Sa 8. Okt 2016, 09:48

xado1 hat geschrieben:
ala long wird sich ein phev mit 100km realer reichweite,80ps verbrennermotor und in crossover version durchsetzen.
wer den baut gewinnt das rennen.
leider will das anscheinend keiner.
hab immer gesagt,den opel ampera mit etwas mehr batterie(wie jetzt der volt in USA)eingepackt ins insignia kleid,und opel wäre wieder marktführer.


So 100km reale Reichweite wären schon toll, da man ständig nachladen könnte.
Aber warum nur80PS ?
Serieller Hybrid lohnt sich nicht für Langstrecke. Sieht man am I3. Wirkungsgrad ist zu schlecht.
In meinem Falle vom Passat GTE sind 154PS OK, da ein großer Motor bei Autobahnfahrt weniger braucht als ein kleinerer.
Paralelhybrid finde ich effektiver, wenn man 50% Langstrecke fährt. Außerdem kann er einen Anhänger ziehen.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon holobro » Sa 8. Okt 2016, 16:01

http://insideevs.com/survey-norwegian-phevs-operate-electric-mode-55-time/

One of the main insights is that PHEVs in Norway are, on average, covering about 55% of their miles in all-electric mode.


Wenn im Durchschnitt über die Hälfte der Zeit im EV Mode gefahren wird, spart man schon eine ganze menge Co2 ein.
Und das obwohl die recht kleine Reichweite der heutigen PHEVs im Norwegischen Winter noch stärker zusammen schmilzt.

Ein Normverbrauch von ca. 2 Litern (pro 100 km) ist dann auch durchaus Realistisch.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Karlsson » Sa 8. Okt 2016, 19:48

Bernd_1967 hat geschrieben:
Aber warum nur80PS ?

Mir würden 50 dicke reichen. 40 tuns auch.

Bernd_1967 hat geschrieben:
Serieller Hybrid lohnt sich nicht für Langstrecke. Sieht man am I3. Wirkungsgrad ist zu schlecht.

Für die gelegentliche Langstrecke ist das voll ok. Allerdings sollte die Abwärme genutzt werden, was der BMW aus mir unverständlichen Gründen nicht tut.
Wenn der Verbrenner kaum noch läuft, muss man da nicht so nen riesen Klumpen mit sich rumschleppen.

Bernd_1967 hat geschrieben:
Außerdem kann er einen Anhänger ziehen.

Klar kann er. Er darf nur nicht. Willkür und Ignoranz, mehr steckt da nicht hinter.

Bernd_1967 hat geschrieben:
Paralelhybrid finde ich effektiver, wenn man 50% Langstrecke fährt.

Der Ampera/Volt kann sowohl als Parallel- wie auch als serieller Hybrid arbeiten. Ebenso der Mitsubishi Outlander, der mit nur einer Kupplung und einem Gang auskommt.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon eDEVIL » Sa 8. Okt 2016, 19:57

Routing mit 24er Akku und 50 kw in windschnittig wäre was
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

NEU: Plauderecke
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Schwani » Fr 28. Apr 2017, 08:54

Mensch - wenn ich die Diskussion hier lese frage ich mich, ob der ein oder andere noch in der realen Welt lebt. :|

Hier im Forum treffen sich ausschließlich interessierte zum Thema Elektromobilität. Das gros der Leute draußen fährt einfach Auto und zwar Verbrenner weils Mittel zum Zweck ist und es schon immer so war und sie einfach von A nach B kommen müssen und überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden Pionier für irgendwas zu sein.

Und dann gibt es noch diejenigen, die schon mal was von Elektroautos gehört haben und eigentlich davon ausgehen, dass das erst in 40 Jahren mal was für Ottonormalbürger wird. So ähnlich ging es mir auch. Wir war klar, dass wir irgendwann einmal ein E-Auto in der Familie haben werden - ob ich das allerdings sein werde, oder meine Kinder war fraglich, dabei bin ich erst Ende 40...

Aber bei mir hat ein Propekt von Mitsubishi gereicht, um mich neugierig zu machen. Letztendlich habe ich dadurch hier viel gelesen, eine Probefahrt gemacht und einige Wochen später bestellt!!!
Und das ausschließlich, da der Outlander ein PHEV ist! Mittels dieses Kompromisses wollen wir das Experiment wagen! Die Elektromobilität hat dadurch ein Fahrzeug mehr auf dem Konto! Wenn sich nach Erhalt alles so einstellt wie erhofft, wird uns das Fahrzeug wohl solange begleiten, bis wir einen reinen Stromer erhalten!

Also:
PHEV = Brückentechnologie, Umweltschoner, Verführer...
26kWp PV im Eigenverbrauch; Solarthermie: 6qm Flach-, 12qm Röhrenkollektor; WW-Luftwärmepumpe; KWL mit Wärmerückgewinnung; Holzvergaser HDG; 130m3 Regenwasser; Outlander PHEV seit 06.17, 08.17 e-load up! bestellt, Kona reserviert - Sangl Nr. 20
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon muinasepp » Fr 28. Apr 2017, 10:23

Da kann ich dir nur beipflichten, Schwani. :thumb:

Da ich vor dem jetzigen Outlander schon drei reine e-Autos als Zweitwagen gefahren bin, weiß ich auch sehr genau, was wofür gut ist und was nicht. Wir haben jetzt unser Hauptauto (vorher Diesel) gegen den PHEV ersetzt und der Zweitwagen ist zur Zeit ein kleiner Benziner. Dieser wird aber sobald ich ein interessantes Angebot habe wieder durch einen BEV ersetzt (alles auf einmal geht halt nicht). Dies ist in unserem Fall die optimale Kombination. Dass eine Familie beim alleinigen Auto oder Hauptauto oder eine Firma beim ganzen Fuhrpark (außer in spezifischen Einsatzbereichen, siehe Post) rein auf Elektroautos setzt ist derzeit noch reine Illusion! Welcher Familienvater will z. B. bei einer ohnehin schon langen Urlaubsfahrt durch die langen Ladezeiten den Familienfrieden aufs Spiel setzen? Welche Firma kann dadurch bedingt Einschränkungen in ihrer Geschäftstätigkeit in Kauf nehmen?

Was ich in vielen Diskussionen hier auch festgestellt habe: Wer mehr Wert auf den Umweltgedanken legt, wer möglichst viel elektrisch fahren möchte und Wert auf Wirtschaftlichkeit sowie Alltagstauglichkeit legt, oder wer schon BEV gefahren ist und entsprechende Erfahrungen hat, landet zur Zeit bei einem PHEV bei sowas wie dem Outlander.

Wer dagegen mehr Wert auf die Herstellermarke, auf sportliches Fahren, auf gehobene individuelle Ausstattung und überhaupt die ganzen Prestigemerkmale legt, landet bei BMW oder Mercedes. Die Überlegung geht dann weniger in die oben genannte Richtung, sondern es ist mehr die Entscheidung, ob man das schon von vornherein festgelegte Auto als Benziner, Diesel oder eben PHEV nimmt. Ob das für die Hersteller günstig ist, ist eine andere Frage, fischen sie doch viel mehr im eigenen als im fremden Kundensegment. Und die zweite Frage ist, wieviel damit der Umwelt wirklich gedient ist, hier ist wirklich fast nur noch Brückentechnologie das Stichwort.

Den Passat GTE sehe ich zwischen den o. g. Positionen, vereint er bei der Technik zumindest eine akzeptable Reichweite mit gehobener Ausstattung und Verarbeitungsqualität sowie Alltagstauglichkeit, aber das hat auch seinen Preis.
EV-Historie seit Anno Domini 1974 :o
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