ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon Karlsson » Mi 23. Aug 2017, 12:35

kub0815 hat geschrieben:
Wer glaubt den noch dem ADAC?

Ich finde die Tests sehr informativ. Bewertungen, wo ich anderer Meinung bin, sind in der Regel zu erkennen.
Mir sind die Maße der Kofferräume wichtig. Bei den Angaben lügen die Hersteller leider kräftig.
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon kub0815 » Mi 23. Aug 2017, 13:49

Hi, das ist aber was was man sogar als Laie ziemlich gut beurteilen kann da brauche ich keinen ADAC zu.....ob der Kofferaum reicht oder nicht.

Oder was nutzt dir die Angabe 1745L wenn du trotzdemwas nicht reinbringst weil der Kofferaum zu schmal ist?
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon jennss » Mi 23. Aug 2017, 13:53

Karlsson hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
Wer glaubt den noch dem ADAC?

Mir sind die Maße der Kofferräume wichtig. Bei den Angaben lügen die Hersteller leider kräftig.


Ich sehe beim ADAC-Ecotest jedoch keine Kofferraumzahlen.
Toyota gibt offiziell sogar die Liter beim Prius PlugIn an, die er nur bis unter das Dach beladen erreicht und gar keinen normalen Wert bis zur Abdeckung. Das ist die Krönung, finde ich :). Inoffiziell hat der Prius PlugIn 190 l., nicht 360 l..
j.
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon Karlsson » Mi 23. Aug 2017, 14:06

Im normalen ADAC Test sind oft Maße angegeben. Länge, Breite, Höhe.
Damit kann ich viel anfangen.
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon muinasepp » Mi 30. Aug 2017, 09:51

Priusfahrer hat geschrieben:
Beim Verkauf bekommt man einen Teil des Aufpreises ja wieder. Und wenn man wie ich derzeit den Strom noch kostenlos bekommt und 80% elektrisch fahren kann, rechnet sich das dann doch.


Richtig, aber bei kostenlosem Treibstoff (egal welcher das ist) rechnet sich jedes Auto, insbesondere wenn man Anschaffungskosten und Wertverlust vernachlässigt.
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon Karlsson » Mi 30. Aug 2017, 09:58

Wird beim Zoe durch die Akkumiete trotzdem eng. Die Miete allein ist bei meiner Kilometerleistung halt schon in der Größenordnung vom Sprit und das Fahrzeug ist auch ohne Akku noch teurer als meine Verbrenner zuvor.
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon muinasepp » Mi 30. Aug 2017, 11:14

@Karlsson
Richtig, nicht nur Zoe, sondern bei eigentlich allen Autos mit Mietakku wird es eng. Meiner Ansicht nach muss ein Akku beim Kaufpreis dabei sein und es sollten mindestens 8 Jahre und 150.000 km, besser mehr, Garantie drauf sein. Das Risiko, dass der Akku danach verreckt ist natürlich da. Aber das Risiko eines Motorschadens bei einem Verbrenner bei diesem Alter und dieser Laufleistung ist ebenso da, davon spricht nur (noch) keiner.
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon Karlsson » Mi 30. Aug 2017, 13:31

muinasepp hat geschrieben:
Richtig, nicht nur Zoe, sondern bei eigentlich allen Autos mit Mietakku wird es eng. Meiner Ansicht nach muss ein Akku beim Kaufpreis dabei sein und es sollten mindestens 8 Jahre und 150.000 km, besser mehr, Garantie drauf sein.

Wenn der Aufpreis für dem Kaufakku der Miete für denselben Zeitraum entspricht, ist da aber auch nichts gewonnen. Letztendlich geht es einfach darum, dass man hier einen teuren Akku hat, den man als Verschleißteil ansehen kann. Wenn man da beim Smart eine pauschale Miete hat und extrem viel fährt, könnte die Miete auch attraktiver sein.
Man sollte sich hier von Ideologien frei machen und einfach rechnen.
Meine Rechnung ergibt aber, dass zB beim Zoe der 22kWh Akku für 6400€ Kaufpreis (wurde inkl. Mwst umgerechnet in GB so angeboten) finanziell sinnvoller ist als ihn zu mieten.
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon muinasepp » Mi 30. Aug 2017, 14:53

Karlsson hat geschrieben:
Letztendlich geht es einfach darum, dass man hier einen teuren Akku hat, den man als Verschleißteil ansehen kann.

Bzgl. Verschleißteil bin ich etwas hin- und hergerissen. Letztendlich kann ich auch einen Verbrennungsmotor als Verschleißteil ansehen. Je stärker die Motoren downgesized werden, desto eher verrecken sie auch. Meinem Nachbar hats z. B. bei seinem 6 Jahre alten Nissan Qashqai das Pleuel des 1,5 l Minidiesels mit 108.000 km durch die Motorhaube gejagt. Nach der Garantie, Totalschaden, selbstredend. Womit hat er den Wagen ersetzt? Mit einem neuen Qashqai Diesel. :wand: Da hält jede vernünftig behandelte Fahrbatterie länger...

Karlsson hat geschrieben:
Man sollte sich hier von Ideologien frei machen und einfach rechnen.

Genau so sehe ich das auch. Wenn der Akku bei der Zoe "nur" 6.400.- EUR kostet, dann ist das Auto an sich (schon ohne Akku) VIEL zu teuer. Auf den Renault-Seiten lese ich "ab 22.100.- EUR" zzgl. Miete. Aber hallo, so ein kleines BEV hat weniger und auch nicht teurere Teile als ein Verbrenner, von diesem Preis müsste man bei so einem Kleinwagen ja locker mal 10.000.- EUR wegtun. So dass man MIT Akku dann deutlich unter 20.000.- EUR landet (ohne Förderungen)... Und jetzt kommt mir keiner wieder mit den Stückzahlen. Keine guten Preise >>> keine guten Stückzahlen!
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Re: ADAC: Plug-in-Hybride im EcoTest

Beitragvon Karlsson » Mi 30. Aug 2017, 15:33

muinasepp hat geschrieben:
So dass man MIT Akku dann deutlich unter 20.000.- EUR landet (ohne Förderungen)... Und jetzt kommt mir keiner wieder mit den Stückzahlen. Keine guten Preise >>> keine guten Stückzahlen!

Ist halt das Henne-Ei-Problem. Abernun gehen ja laaaaaangsam die Stückzahlen hoch und die Preise runter.

Ich würde nicht von Verschleißteil reden, wenn das Teil üblicherweise das ganze Autoleben durchhält. So zum Beispiel bei Kupplungen, die bei gescheiter Nutzung eigentlich das ganze Autoleben (>20 Jahre mit Nachnutzern) lang halten.
Ob das beim Akku auch mal so sein wird, weiß man heute noch nicht. Ich gehe von einem Tausch innerhalb der Lebensdauer aus.
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