? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speicher

Solarenergie - Photovoltaik

Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon Misterdublex » Sa 3. Feb 2018, 11:29

@Cerebro: Preise sind brutto.
@Solarstromer: Danke für den Link
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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon Spider » Sa 17. Mär 2018, 15:34

Wie schon gesagt wurde 1400€/kWp sind in Ordnung alles über 1600€/kWp empfinde ich persönlich als Wucher
Lieber das Dach nur mit PV belegen und nicht noch mit Solar anfangen.
1. hast du dann eine einheitliche Optik
2. alles was nicht mehr im Haus gebraucht wird, wird dir vergütet. Mit Solar bekommst du nix für die Energie wenn dein Pufferspeicher voll ist. ;)

Warmwasser kannst du dann mit ner Wärmepumpe machen.
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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon Jan » Sa 17. Mär 2018, 16:24

Solar ist echt Unsinn. Ich wollte es auch immer. Heute weiß ich aber, das Wärme im Winter deutlich schlechter vom Dach kommt, als Strom. Zudem dann auch noch der Aufwand mit Rohren, Pumpen usw. Strom ist echt viel praktischer, denn Du kannst ihn am Ende nutzen, wie es Dir gefällt. Mit heißen Wasser lässt sich dagegen schwer Fernsehen gucken. :) Wobei, in der Glotze kommt sowieso nur noch Mist.
Aber für mich gehört natürlich auch ein fetter Akku zum System. Erst so wird die Sache rund und Du brauchst am Abend keinen Strom aus dem Netz ziehen. Unsere beiden Akkus sind gleich wieder prall gefüllt, der im Technikraum und der auf vier Rädern. :)
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Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon bm3 » Sa 17. Mär 2018, 16:52

Mit der Solarthermie ist das auch heute noch sinnvoll, die kann mit wenig Flächenverbrauch die Wärmeerzeugung fürs Brauchwasser den ganzen Sommer über übernehmen.Wir haben mit unseren Solarthermieanlagen keine Probleme bisher und die haben sich auch schon längst bezahlt gemacht. Ist natürlich auch da eine Frage des Anschaffungspreises. Die Warmwasseraufbereitung durch die Zentralheizung des Hauses kann dadurch über den Sommer ganz abgeschaltet werden, was auch noch Einsparungen bringt. Solarthermiekollektoren stehen aber optimalerweise sehr steil, also mit mindestens 45 Grad Neigung, besser noch steiler, auch ist denkbar sie alternativ an die Südfassade zu hängen.
An diesem Haus ist sowieso relativ wenig nutzbare Dachfläche vorhanden die gut genutzt werden sollte.Dafür erreicht man bei kleineren PV-Anlagen durch den im Verhältnis hohen Grundlastanteil im Haus auch einen hohen Eigenverbrauchsanteil ohne Speicher.
Meine Empfehlung ist hier auch zunächst Alles was geht mit PV-Modulen zu belegen. Auf einen guten Flächenwirkungsrad der Module achten, da gibt es durchaus Unterschiede. Diese Module sollten sich auf jeden Fall allein durch die Einspeisevergütung refinanzieren.
Bei der Berechnung der Kosten / kWp geht man immer von Nettopreis der Anlage aus, weil die Umsatzsteuer normalerweise durch das FA erstattet wird.
Die bereits genannten üblichen Preise hier treffen zu.Sie differieren jedoch regional stark und werden auch beispielsweise durch die Art der Dacheindeckung und Befestigung darauf , den gesamten Montageaufwand beeinflusst .Bei kleinen Anlagen fällt der Montageaufwand viel stärker ins Gewicht als bei großen. Für die detailierte Beratung in deinem Fall wäre das PV-Forum ein gute Adresse.

VG:

Klaus
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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon JuGoing » Sa 17. Mär 2018, 20:17

Ich habe Solarthermie auf der Westseite liegen. Würde ich heute nicht mehr machen.
Gründe:
Im Winter kommt erst Ertrag am Nachmittag. Licht reicht nicht (wie bei PV), sondern die Sonne muss auf die Solarthermie Module scheinen.
Im Sommer kommt frühestens ab 10:30 Ertrag, dann hat meist die Pelletheizung schon 1 Mal das Warmwasser nachgeheizt.
Dafür läuft dann am späten Nachmittag der Pufferspeicher über und die Wärme bleibt ungenutzt.
Mag an meiner speziellen Situation liegen.
Ich würde heute alles mit PV belegen.
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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon bm3 » Sa 17. Mär 2018, 20:30

@JuGoing
Das kommt hier immer wieder mal auf und ist dann Streitgegenstand. Ein solarthermischer Speicher sollte eigentlich auch so ausgelegt sein dass er mindestens 2 Tage lang das Warmwasser im Haus liefern kann wenn er einmal vollgeladen wurde. Insofern verstehe ich deine Argumentation "morgens" nicht. Unsere Speicher machen das auch immer noch. Und unsere Kollektoren liefern übrigens auch noch warmes Wasser für den unteren Speicherbereich bei bedecktem Himmel. Dazu bedarf es aber eines Solarspeichers der die Schichtung im Speicher gut unterstützt und aufrecht erhält. Dann wird an solchen Tagen das einströmende Frischwasser vorgewärmt. Vielleicht ist aber bei dir ja etwas falsch gelaufen ?
Unsere Speicher halten jedenfalls dauerhaft Temperaturspreizungen von unten nach oben von 50 Grad und mehr. Man hat ja auch genügend Fühler an den Speichern.
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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon Spider » Sa 17. Mär 2018, 20:32

Ob sich ein Speicher rentiert kann man selbst ganz leicht nachrechnen.
Anschaffungskosten(inkl. Installation) des Speichers / (nutzbare kWh * maximale Zyklenzahl) + verlorene Einspeisevergütung in € = €/kWh die aus dem Speicher gezogen wird

Als Beispiel nehmen wir mal eine. LG Chem Resu 3.3 mit einem SMA Sunny Island 3.0
Kosten ca. : Speicher mit WR 5250€ Installation grob 250€ also zusammen 5500€
Nutzbare kWh: 2,9kWh
Zyklen: 6000
Einspeisevergütung: 0,121€/kWh
5500€/(2,9kWh*6000)+0,121€/kWh
5500€/17400kWh+0,121€/kWh
0,3161€/kWh+0,121€/kWh
0,4371€/kWh die man aus dem Speicher zieht.

Bei einem größeren Speicher wird der Betrag geringer aber bleibt immer noch höher als wenn man das Netz als Speicher verwendet.
Bei nem LG Chem RESU 10h mit SMA SBS2.5 sind es z.B. nur 0,251€/kWh aus dem Speicher

Hingegen einspeisen und später wieder aus dem Netz ziehen
Bezugskosten: 0,30€/kWh
Einspeisevergütung: 0,121€/kWh
Bezug-Einspeisevergütung=Speichervorgang im Netz
0,30€/kWh-0,121€/kWh=0,179€/kWh

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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon JuGoing » Sa 17. Mär 2018, 20:52

bm3 hat geschrieben:
@JuGoing
Das kommt hier immer wieder mal auf und ist dann Streitgegenstand. Ein solarthermischer Speicher sollte eigentlich auch so ausgelegt sein dass er mindestens 2 Tage lang das Warmwasser im Haus liefern kann wenn er einmal vollgeladen wurde. Insofern verstehe ich deine Argumentation "morgens" nicht. Unsere Speicher machen das auch immer noch. Und unsere Kollektoren liefern übrigens auch noch warmes Wasser für den unteren Speicherbereich bei bedecktem Himmel. Dazu bedarf es aber eines Solarspeichers der die Schichtung im Speicher gut unterstützt und aufrecht erhält. Dann wird an solchen Tagen das einströmende Frischwasser vorgewärmt. Vielleicht ist aber bei dir ja etwas falsch gelaufen ?
Unsere Speicher halten jedenfalls dauerhaft Temperaturspreizungen von unten nach oben von 50 Grad und mehr. man hat ja auch Fühler an den Speichern.

Wir haben ein Zweifamilienhaus. Im Altbau (kleine Fenster) wohnen meine Eltern, die sind den ganzen Tag zu Hause und frieren lassen möchte ich die nicht. Daher läuft die Heizung bis 20 Grad Außentemperatur mit.
Klar gibt es im Hochsommer Tage wo das klappt nur mit Solarthermie.
In meinem Fall hier würde ich es nicht wieder so machen.
1000 Liter Schichtspeicher, in dem ein 320 l Warmwasserkegel sitzt.
Schichtung funktioniert.
Das einfach noch zur Erklärung und war ja auch nur meine persönliche Erfahrung.
Ich möchte den Thread nicht abschweifen lassen.
EDIT: Grafik angehängt. Brennerstunden Pelletheizung und Solarertrag (Die Skala ist auf 30 KWh begrenzt, es kommt auch schon mal mehr Ertrag)
Dateianhänge
Grafik.png
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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon Jan » Sa 17. Mär 2018, 21:38

Ich fand Solarthermie auch immer gut, gerade Röhrenkollektoren haben mir gut gefallen. Nur geht es heute eben einfach besser. Strom ist ein toller Energieträger, der sich vielfach nutzen lässt und speichern lässt er sich auch ganz wunderbar, denn dann darf der Akku auch abkühlen. :) Was die Wirtschaftlichkeitsberechnung betrifft, so weiß ich erst, ob der Plan aufgeht, wenn es so weit ist, aber zur Zeit sieht es mit der Wirtschaftlichkeit sehr gut aus. Meine Berechnung ist allerdings auch etwas einfacher. Ich zahle mir fiktiv den Betrag, den mich die gleiche Strommenge vom Versorger gekostet hätte. Mit dem Strom fürs Auto läuft es noch besser, denn da setze ich den eingesparten Diesel an, den der alte Wagen im Schnitt verbraucht hat. Es sind reale Kosten, die ich vorher hatte, also kann ich sie auch gegenrechnen. Die Abschreibung lasse ich außen vor und Zinserträge auch, denn Zinsen gibt es bei der Bank sowiso nicht mehr. Der Speicher von e3dc hat 10 Jahre Vollgarantie, die Module 25 Jahre. Fazit, es läuft und das sehr gut, abends mit gesammelter Energie vom Dach. :)
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Re: ? zu Errichtung einer neuen PV-Anlage, Module oder Speic

Beitragvon JuGoing » So 18. Mär 2018, 15:27

Am E3DC finde ich eigentlich nur Schade, dass bei 3 KW Lade-/Entladeleistung der Batterie Schluss ist, der Rest geht ins Netz.
Das gilt übrigens auch im Notstrombetrieb. Mehr als 3KW Verbrauch im Haus und das System steigt aus, selbst wenn die PV Zellen 6 KW erzeugen.
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3KW max.png
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