Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon SL4E » Di 22. Nov 2016, 10:26

Naja das kennen wir ja von Tesla ... soll kosten :lol:
Die PW1 sollte auch mal 3500$ kosten
Ich habe das Forum verlassen
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon TimoS. » Di 22. Nov 2016, 10:32

Die Powerwall 1 lief aber auch über 10 Zwischenhändlern, die alle daran verdienen wollten.
VW e-up! seit Juli 2014; PV-Anlage mit 10kWp seit Juni 2013; Tesla Model ☰ reserviert
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon TOMbola » Di 22. Nov 2016, 17:47

Hauptsache BILLIG nicht wahr! Wie kann ich denn auf die Idee kommen ein solch hochkomplexes Equipment von mehreren Herstellern zu kaufen?!? Batterie vom dem, Wechselrichter von dem, Batteriewechselrichter wieder von einem anderen usw. usf. Da kommt Freude auf wenn bspw. etwas an der Batterie nicht funktioniert und der eine es auf den anderen schiebt, herzlichen Glückwunsch!

Aber ihr kauft euch sicher auch Fahrzeuge die von mehreren Herstellern zusammen geklöppelt werden oder?
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Toumal » Di 22. Nov 2016, 23:55

SL4E hat geschrieben:
Naja das kennen wir ja von Tesla ... soll kosten :lol:
Die PW1 sollte auch mal 3500$ kosten


Kostet sie auch, im EK. Dass die Zwischenhaendler 100% draufschlagen war nicht im Sinne des Erfinders. Da war Tesla leider sehr Naiv.

TOMbola hat geschrieben:
Hauptsache BILLIG nicht wahr!


Bei einer Batterie die die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage verbessert zaehlt sehr wohl der Preis. Eine Fronius-Anlage die sich bestenfalls nach 25 Jahren rechnet interessiert mich nicht. Die PW1 wurde noch erfolgreich ueber die Zwischenhaendler (sowie die schlechte Integration durch die Inverter-Hersteller) torpediert. Darum wird die PW2 direkt verkauft und hat den Inverter integriert.
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon TOMbola » Mi 23. Nov 2016, 11:20

Toumal hat geschrieben:

Bei einer Batterie die die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage verbessert zaehlt sehr wohl der Preis. Eine Fronius-Anlage die sich bestenfalls nach 25 Jahren rechnet interessiert mich nicht. Die PW1 wurde noch erfolgreich ueber die Zwischenhaendler (sowie die schlechte Integration durch die Inverter-Hersteller) torpediert. Darum wird die PW2 direkt verkauft und hat den Inverter integriert.


Das ist mal vollkommener Quatsch, denn Verbrauchsgüter und nichts anderes ist Strom amortisieren sich nie, denn es muss immer wieder investiert werden. Die richtige Fragegestellung wäre, wie hoch sind die Stromgestehungskosten eines PV-Speichersystems über dessen gesamte Lebensdauer und da liegen wir inzwischen bei 15-20 Cent die kWh. Aber da sich das ja nach dem deutschen Michel nicht rechnet oder adäquat amortisiert, kauf ich besser weiter beim EVU für bis zu 32 Cent.

Ich bekomme immer die Krise wenn der Deutsche an sich jeden Kram in Amortisation rechnet, dass ist auch der Grund weshalb wir als Zauderer und Zögerer zu Recht(!) bezeichnet werden.

Hurra ich kauf mir ein Haus und brauche nie wieder Miete zahlen und nach 20 Jahren ist es bezahlt. Das ist genauso ein Blödsinn, denn wenn es nach 20 Jahren abgezahlt ist, darf schön in die Modernisierung und Instandhaltung investiert werden! Aber wichtig ist wann hab ich meine Kohle wieder, na toll.

Im Übrigen kaufen viel den Schrott aus Österreich (Fronius), am liebsten mit LG-Chem Akkus, denn dann wird es noch billiger. Samsung haben auch alle wie bekloppt gekauft weil billig, inzwischen fliegen den Endkunden die Speicher um die Ohren und Samsung hat die Produktion eingestellt. Dem Entwickler drohte kurzzeitig die Enthauptung. ;-) Die Kiste hat mal schön durch die Leistungselektronik gelüftet, dass war kein Speichersystem sondern ein Staubsauger.

Aber kauft ihr man immer schön BILLIG!
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Toumal » Mi 23. Nov 2016, 11:59

TOMbola hat geschrieben:
Das ist mal vollkommener Quatsch, denn Verbrauchsgüter und nichts anderes ist Strom amortisieren sich nie, denn es muss immer wieder investiert werden.


Danke fuer die Wortspende. Bei uns erhoehen sich gerade die Stromkosten fuer meine Waermepumpe derart, dass meine Rechnung immer besser aussieht. Und ja, diese Anlagen rechnen sich, da sie ja nicht mit der geplanten Betriebszeit ploetzlich tot sind. Reparaturen sind bei einer guten Rechnung auch eingepreist. Eine 6kWh Batterie fuer 8000 Euro rechnet sich aber schlicht nie. Eine 14kWh fuer unter 7000 schon - und das bei einem angenommenen konstanten Strompreis.

Klar muss man immer was fuer Verbrauchsgueter zahlen. Ich verbrauche ja auch was. Die Frage ist ob ich z.b. der EVN 2000 Euro zahlen will, oder nur 700 plus die Finanzierung fuer die PV+Speicher. Die Finanzierung ist irgendwann abbezahlt, danach faellt nur noch Wartung an. Irgendwann wird auch die Batterie faellig. Trotzdem, die PW2 mit dem anvisierten Preis wuerde sich rechnen, d.h. man wuerde sich im vergleich zu einer PV-Anlage ohne Speicher unterm Strich Geld sparen.

Wenn du meinst dass das vollkommender Quatsch ist, dann ist das leider eine unfundierte Meinung. Bin ich aber schon gewoehnt, ging mir beim Thema Waermepumpe ("So was dummes, nehmen's doch Gas, is viel billiger!") und E-Auto ("So was dummes, nehmen's doch den Verbrenner, der ist um 10.000 Euro billiger im Kauf") genauso. Erfahrungsgemaess lernen solche Leute nur durch Leid und die eigenen Fehler. Ist auch nicht meine Aufgabe irgendjemanden zu bekehren.

Fakt ist, die PW1 war fuer den hier verlangten Endkundenpreis nie wirtschaftlich zu betreiben. Die PW2, wenn die Zwischenhaendler nicht mehr ihre 110% draufschlagen koennen, wuerde es sein, vorallem wenn hinter den 14kWh auch 5kWp PV stehen. Und ja, ich rechne da auch ein dass an einem dunklen Novembertag kaum etwas produziert wird. Und ja, ich habe Kollegen mit PV+Speicher und sehe was dort abgeht. Meine fundierte Rechnung + Vergleichswerte von laufenden Anlagen als "quatsch" abtun... hach dieses Forum ist manchmal schon lustig.
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon TOMbola » Mi 23. Nov 2016, 12:57

Oh du hast Freunde und Bekannte na prima. Wir machen das hier seit Jahren Beruflich, dass mal zum Thema fundiert.
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Toumal » Mi 23. Nov 2016, 13:34

TOMbola hat geschrieben:
Oh du hast Freunde und Bekannte na prima. Wir machen das hier seit Jahren Beruflich, dass mal zum Thema fundiert.


Ich habe Zahlen und Messwerte, ausserdem Elektronik studiert, bin Diplomingenieur mit 15 Jahren Berufserfahrung, und kein Interesse zu warten bis du verstehst wie man Betriebskosten vergleicht und Amortisation berechnet. Darum kommst du jetzt auf meine Ignoreliste.

Back on Topic: Tesla ruft normalerweise die Interessenten an, hat schon jemand der die Reservierung bezahlt hat, einen Anruf bekommen?
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon TOMbola » Mi 23. Nov 2016, 15:55

Toumal hat geschrieben:

Ich habe Zahlen und Messwerte, ausserdem Elektronik studiert, bin Diplomingenieur mit 15 Jahren Berufserfahrung, und kein Interesse zu warten bis du verstehst wie man Betriebskosten vergleicht und Amortisation berechnet. Darum kommst du jetzt auf meine Ignoreliste.

Back on Topic: Tesla ruft normalerweise die Interessenten an, hat schon jemand der die Reservierung bezahlt hat, einen Anruf bekommen?


Da bin ich aber zu Tode betrübt auf deine Ignoreliste zu kommen, dass Jahr ist versaut.

Du bist halt nur ein Theoretiker, ich erzähle dir hier Dinge aus der Praxis. Für Fanboys hilft eh nur auf die Nase zu fallen, dann mal los.
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Re: Wer hat eine Tesla Powerwall - Erfahrungsaustausch

Beitragvon sabter » Mi 23. Nov 2016, 23:03

Für Privatduelle gibts PN.
Jetzt is gut.

Gibts schon belastbare Infos (zusätzlich zur Tesla-Seite)? Hat schon wer deserviert/angezahlt?
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