SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Solarenergie - Photovoltaik

SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon wp-qwertz » Sa 25. Feb 2017, 13:14

ich bin hier:
renault-zoe-laden/pv-anlage-explizit-fuer-zoe-t22008-40.html#p477949

über das thema und einen link gestolpert, den ich interessant finde:
http://greenakku.de/PV-Komplettpakete/s ... ::555.html

frage:
wie geht das genau?
- dieses modul speist in mein hausnetz ein und mein stromzähler dreht sich langsamer?!?
- ist es legal in D?
auf der HP des anbieters steht:
ZITAT: "Der SMI260 ist als einer der wenigen Mikro-Wechselrichter mit einer vollständigen Freischalteinrichtung (ENS) nach VDE-4105 mehr Informationen zu dieser Norm ausgestattet und darf deshalb in Deutschland völlig legal betrieben werden. ...."
QUELLE: http://greenakku.de/PV-Komplettpakete/s ... ::555.html

und:
- warum hat der kommentator/ "joschka" genau dieses modul empfohlen und nicht eins der anderen? (schreibe ihn gleich auch mal persönlich an...)

bin gespannt.
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon wp-qwertz » Sa 25. Feb 2017, 13:26

ich sehe gerade: einige fragen werden dort schon beantwortet:
ZITATE:
*** *** ***
"Was ist, wenn kein Verbraucher läuft?

Normalerweise kommt dies nicht vor, da es in jedem Haushalt Geräte gibt, die durchgehend Strom verbrauchen (Standby Verbraucher). Wenn aber wirklich einmal kein Strom verbraucht wird oder weniger, als Ihre selfPV Anlage erzeugt, wird der Strom automatisch ins allgemeine Stromnetz geleitet (ältere Zähler laufen sogar rückwärts). Allerdings ist es nicht erlaubt, Strom über einen rückwärts laufenden Zähler an den Stromerzeuger "zu verkaufen". Bitte beantragen Sie in einem solchen Fall bei Ihrem Stromversorger einen neuen Zähler mit Rücklaufsperre."
*** *** ***
"Wie erfolgt der Anschluss?

Das selfPV System kann sehr einfach und schnell von jedem technikversierten Menschen montiert werden. Für die Montage ist kein Spezialwerkzeug erforderlich. In einigen europäischen Ländern darf das selfPV System mit Schukostecker direkt in jede Steckdose eingesteckt werden. In Deutschland wird eine ortsfeste Verbindung gefordert."
*** *** ***
"Welche selfPV Anlage ist die richtige für mich?

Um eine optimale Abdeckung Ihres Stromverbrauchs zu erreichen und nicht Strom zu produzieren, den Sie nicht verbrauchen, sollte die Anlagengröße auf den individuellen Stromverbrauch und auch auf das jeweilige Lastprofil abgestimmt werden. Aus nachfolgender Tabelle ersehen Sie Produktempfehlungen in Abhängigkeit Ihres jährlichen Stromverbrauchs. Der erzeugte Strom der Solaranlage kann dann komplett selbst verbraucht werden. Die angegebenen Empfehlungen sind Richtwerte, denn je mehr Standby-Verbraucher Sie in Betrieb haben und je mehr Strom Sie tagsüber verbrauchen, desto höher ist Ihr Einsparpotenzial durch eine selfPV Anlage.


Wie kann ich feststellen, welche Leistung brauche?

Die einfachste Methode ist, sich morgens den Zählerstand zu notieren und am Abend dann zu ermitteln, wie viel tagsüber verbraucht wurde. Den Verbrauch in Kilowatt teilen Sie dann durch die gemessene Anzahl Stunden. Der dann erhaltene Wert in Watt sollte ungefähr dem Gesamtwert der installierten Solarmodulleistung entsprechen.
Beispiel Lastprofil selfPV
Stromverbrauch (Jahr) 1000 kWh 2000 kWh 3000 kWh 4000 kWh 5000 kWh 6000 kWh
Empfohlene selfPV Leistung 250-300Wp 300-400Wp 400-600Wp 700-900Wp 900-1000Wp 1000-1500Wp"
*** *** ***
"Wie funktioniert die selfPV Anlage?

Das selfPV System ist eine kompakte Photovoltaikanlage. Sie bestehet aus Solarmodulen sowie einem Modulwechselrichter zur Einspeisung in das eigene elektrische Hausversorgungsnetz. Idealerweise wird der Modulwechselrichter außen direkt an der Unterkonstruktion des Solarmodules befestigt. Das Modul wird über Standardstecker mit dem Modulwechselrichter verbunden. Dann wird das 230V-Ausgangskabel des Wechselrichters mit einer beliebigen Haussteckdose verbunden. Fertig. Der Unterschied zu einer großen Photovoltaikanlage, wie man sie bislang kennt, besteht darin, dass der produzierte Strom nicht zu einem hohem Preis an den Netzbetreiber verkauft, sondern direkt ins eigene elektrische Verbrauchernetz eingespeist wird. Dies reduziert die Stromkosten sofort, da die selbst erzeugte Strommenge nicht vom Stromversorger gekauft werden muss."

QUELLE: weiter unten auf dieser HP:
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon wp-qwertz » Sa 25. Feb 2017, 13:28

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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon wp-qwertz » Sa 25. Feb 2017, 13:38

(nur um nicht zu einseitige "werbung" zu machen: habe auch die hier gefunden: http://solar-pac.de/epages/solar-pac.sf ... Anlagen%22)
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon bm3 » Sa 25. Feb 2017, 14:37

Hallo,
das sind halt Sets wo Modul, Inverter, Kabel, eventuell noch Halterung enthalten sind. Im Prinzip kann man sich das aber auch einzeln kaufen.
In Deutschland ist das immer beim Netzbetreiber anzumelden, der PV-Generator bei der BNA, auch wenn man damit nur etwas Eigenverbrauch abdecken will. Der Mini-Inverter muss ebenfalls bestimmte VDE-Normen erfüllen, sonst darf er nicht ans Netz. Der Netzbetreiber wird wahrscheinlich dann einen Zweirichtungszähler im Haus setzen wollen und noch einen geeichten Erzeugungszähler für die Mini-Anlage verlangen. :lol:
Wenn der Netzbetreiber einer der :D ist, gibt er sich vielleicht mit nur einem Zähler mit Rücklaufsperre zufrieden.
Im Prinzip macht der hohe bürokratische Aufwand in D. diese Mini-Anlagen wieder unwirtschaftlich und den Markt dafür kaputt. Es sollte mal für Mini-Anlagen vereinfacht werden, aber es kam bis jetzt politisch Null dabei raus ! Warum nur ?
Einspeisen ins Netz kann man aber im Prinzip schon mit so einem Mini-Wechselrichter und einem PV-Modul welches in seinem DC-Spannungs-/Leistungsbereich dazu passt.
Auch sollte man sowas aus verschiedenen Gründen eher fest mit eigener Sicherung an einen eigenen Stromkreis anschließen anstatt es einzustecken irgendwo. Auch wenn man nur ein Modul benötigt sollte man darauf achten es zu den momentan üblichen Preisen zu kaufen. Das sind grob 150-180€ nur für ein 250Wp-Modul.
Bevor man da groß im Versandhandel bei spezialisierten Händlern loslegt sollte man vielleicht zuerst mal bei einem Solarteur um die Ecke anfragen, der kann bei den größeren Mengen die er verbaut normalerweise auch ganz gute Preise machen wenn jemand bei ihm mal Kleinmengen abholt.

VG:

Klaus
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon joschka » Sa 25. Feb 2017, 15:47

hallo zusammen und danke der nachfrage

ich wollte kein bestimmtes modul oder set empfehlen ... das sollte ein beispiel sein ... und mit dem herrn von "greenakku" hatte ich schon mal telefoniert ... er hatte sich da echt zeit genommen

was legal ist ... wovon ich hier zwar ausgehe, mich aber selbst auf aussagen vom fachmann verlassen muss ... und was nicht weiss ich nicht ... da sollte eben der fachmann gefragt werden

man braucht wohl einen stromzaehler fuers haus, der sich nicht rueckwaerts drehen kann und auf diese weise ggf quasi eine einspeisung verrechnen wuerde ... aber nochmal ... fachmann fragen

der herr "greenakku" sagte mir direkt eine ca. groessenordnung der anlage zum einstieg und dann muesse man eben mal schauen inwieweit die grundlast vom haus abgedeckt wird und wie langsam der zaehler bei sonne wird ... dann ggf noch module nachruesten ...

mir schwebte selbst sowas vor:

http://greenakku.de/PV-Komplettpakete/selfPV/selfPV-Komplettpaket-Mastervolt::561.html

bin aber auch noch nicht ganz schluessig
gruesse aus dem sueden 8-)
joschka

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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon Kim » Sa 25. Feb 2017, 15:59

Tolle Sache!
Ach, ich wünschte so sehr, mein Haus wäre nicht nur gemietet.
Und selbst dann sind bei uns im Dorf keinerlei Änderungen ohne Zustimmung vom Heimatschutz möglich.
Und die kriegste für Solarzellen nicht.
Darfst hier ja nicht mal ein paar Dachziegel durch Glasziegel ersetzen um ein bisschen mehr Tageslicht in der Stube zu haben :(
Und neu dazu: i3 (60Ah) Rex seit 24.11.2017 - I001-16-07-506 inzwischen I001-18-03-511
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon bm3 » Sa 25. Feb 2017, 16:20

Den Denkmalschutz gibt es öfter mal bei alten Gebäuden und der will grundsätzlich vorher gefragt werden. Hier und da stellt auch mal eine Gemeinde ziemlich restriktive Bebauungsordnungen auf. Im Allgemeinen sind in Deutschland jedoch PV-Anlagen auf Dächern und an Fassaden genehmigungsfrei. Und mit nur einem Modul, ganz ehrlich, das würde ich einfach mal machen und mal abwarten was dann passiert.
Sowas passt ja meist auch beweglich auf den Balkon.
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon HubertB » Sa 25. Feb 2017, 17:37

@ wp-qwertz
Warum willst Du unbedingt die Anmeldung und Einspeisung vermeiden?
Das ist etwas Papierkram, aber definitiv kein Hexenwerk.
Soweit ich das sehen kann sind die Minianlagen auf kWp umgerechnet relativ teuer.
Hast Du keinen Platz?
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Beitragvon joschka » Sa 25. Feb 2017, 17:55

die self pv mini anlagen sind jedenfalls derart einfach in der installation dass man die sache allergroesstenteils seber in die hand nehmen kann ... lediglich ggf der feste anschluss an einen verteilerkasten ist vom elektriker auszufuehren

die anlagen zum einspeisen sind von der installation am hausverteiler her weit aufwaendiger - so jedenfalls mein aktueller informationsstand - und die verguetung fuer die einspeisung ist inzwischen derart gesunken dass sich das meines erachtens jedenfalls wohl kaum mehr amortisiert
gruesse aus dem sueden 8-)
joschka

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