PV-Anlage Auslegung

Solarenergie - Photovoltaik

Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon kub0815 » So 25. Jun 2017, 21:37

@esmart
Weil meine Anlage halt im Sommer locker 7 bis 8kw bringt.

Ein kabelbruch kann ja immer Mal passieren..die Zoe ist da aber nicht wirklich robust
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Beitragvon ecopowerprofi » So 25. Jun 2017, 21:46

kub0815 hat geschrieben:
Ein kabelbruch kann ja immer Mal passieren..die Zoe ist da aber nicht wirklich robust

Wenn beim Laden eine Phase flöten geht, dann fliegt ne Sicherung und der FI. Hab ich schon ein paar mal gehabt. Aber andere hatten auch schon Defekte des Laders. Wodurch die kamen kann man immer nur sehr schlecht nachvollziehen. Daher besser lassen als Lehrgeld bezahlen. Das Zeug ist teuer genug.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon Bernd_1967 » So 25. Jun 2017, 21:51

HubertB hat geschrieben:
Ich bin kein Solarteuer, aber bei den Rahmenbedingungen in D packt man als Hausbesitzer am besten so viel aufs Dach wie mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand geht, bis max. 10 kWp.
Mit etwas Glück und Ladelogistik kann man einige kWh fürs Auto nutzen und so den Eigenverbrauch steigern.
Eine Auslegung der PV nach Ladeleistung macht überhaupt keinen Sinn, ebenso wenig der Versuch von einer Batterie (Keller) in eine andere (Auto) zu laden.
Die Nutzungszeit einer PV liegt weit über 20 Jahre, bis dahin hat man einige Autos verschlissen, also auch da falscher Ansatz.


Letztes Jahr 9,8kWp installiert, dieses Jahr (frühestens nach 12 Monaten wegen EEG) kommen noch einige kWp dazu.
Man kann mehrmals bis zu 10kWp installieren!
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon ecopowerprofi » So 25. Jun 2017, 22:05

Bernd_1967 hat geschrieben:
Man kann mehrmals bis zu 10kWp installieren!

Ist den mal einer gekommen und hat nach gezählt. Bei unseren Installationen noch nie ! Und ob das Modul 250 oder 300 Wp hat kann man von außen auch nicht erkennen. Der Lagerist kann sich ja mal vergriffen haben. Die Anlagen haben eben immer weniger als 10 kWp. Im schlimmsten Fall liegen das eine oder andere Modul halt nur wegen der Optik auf dem Dach und ist bei der IB gar nicht angeschlossen. :roll:
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon Bernd_1967 » Mo 26. Jun 2017, 07:16

ecopowerprofi hat geschrieben:
Bernd_1967 hat geschrieben:
Man kann mehrmals bis zu 10kWp installieren!

Ist den mal einer gekommen und hat nach gezählt. Bei unseren Installationen noch nie ! Und ob das Modul 250 oder 300 Wp hat kann man von außen auch nicht erkennen. Der Lagerist kann sich ja mal vergriffen haben. Die Anlagen haben eben immer weniger als 10 kWp. Im schlimmsten Fall liegen das eine oder andere Modul halt nur wegen der Optik auf dem Dach und ist bei der IB gar nicht angeschlossen. :roll:


Der Energieversorger sieht, was pro Tag eingespeist wird und hat einen Vergleich zu anderen Anlagen,
das Finanzamt sieht die Einspeisung und den Eigenverbrauch und
ein neidiger Nachbar könnte auch für Stress sorgen.
Mag sein, dass nie was passiert. Aber, ich nehme lieber die sichere Variante und warte 12 Monate zwischen den Anlagen.

Persönlich habe ich erlebt, dass sich PV-Installationsfirmen ganz schlecht mit den Vorschriften auskennen.
Viele schieden direkt am Telefon aus, weil sie selbst die Regelung mit den 10kWp falsch interpretiert hatten.
Dann erzählte mir der vorletzte Installateur, dass man keine neue Anlage mehr anschließen dürfe (in meinem Falle, wo ich letztes Jahr 9,8kWp installieren ließ) und ich dürfte nur noch einmalig, dieses Jahr 30% erweitern.

Die Angabe des letzten Installateurs und auch von West-Netz bestätigt war dann, dass ich alle 12 Monate eine neue Anlage dazu bauen könnte (im Rahmen meiner möglichen 16-25kWp) und die Sache mit den 30% käme hier nicht zum Tragen, wäre eher was bei Reparaturen und so.

Nun warte ich auf ein Angebot. Scheint, die haben alle viel zu tun.
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon rolandk » Mo 26. Jun 2017, 08:14

eSmart hat geschrieben:
Bei 2 Phasen grillst Du zum Beispiel den Renault Zoe.
Warum 2 ? Warum nicht 3 ?
1p kann man 1.6-3.4kw laden
3p 4kw-43kw

Alles dazwischen ist einstellbar. Das ist doch flexibel.


1 phasig lädt die Q210 mit bis zu 32A. Doch vorsicht, wenn man der Meinung ist, man könnte während der Ladung von ein- auf 3-phasig umschalten. Z.B. durch das zuschalten bzw. abschalten der zusätzlichen Phasen. Das geht nicht bzw. schief. Dazu muß der Ladevorgang komplett unterbrochen und neu initiiert werden.

4kW dreiphasig ist recht grenzwertig und wird von kaum einem Fahrzeug akzeptiert. Das wären knapp 6A, evtl. klappt das einphasig. Die Zoe benötigt als Mindestwert dreiphasig im Regelfall 10-11A, also etwa 7000W, damit sie mit der Ladung beginnt.

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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon eSmart » Mo 26. Jun 2017, 08:22

Da kann ich nur von meinem Smart sprechen, der lädt 4kw einwandfrei, bis max 22kw. 1p lade ich den nie.
Meine Insel hat sich gestern gut bewährt.
Regen, dann Regen, später Regen. Dennoch das EAuto vollgeladen und fleissig Strom verbraucht. Ausnahmsweise mal fast alles aus der PV Speicherbatterie, SOC 48% heute morgen. Die wird heute wieder geladen, Wetter sieht gut aus.
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon Spüli » Mo 26. Jun 2017, 08:26

Moin!
Bei denen bei privaten Häusern üblichen 5-15kWp machen dreiphasige Ladungen meist keinen Sinn. Das klappt nur über wenige Stunden. Schön sind hierbei natürlich Fahrzeuge die auch auf einer Phase flexibel sind und von 6-32A funktonieren.
Ich habe 10kWp auf dem Dach, aber dauerhafte Leistungen von über 5kW sind doch sehr selten. Daher bleibe ich lieber bei einer Phase.

Aber da die PV-Lebensdauer über der eines Autos liegt, sollte man die Themaen nacheinander abarbeiten. Im Normalfall wirft eine PV-Anlage eine positive Rendite ab. Daher lautet die Devise das Dach voll machen. Je kleiner die Anlage, um so höher der Preis pro kWp.
Gruß Ingo
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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon rolandk » Mo 26. Jun 2017, 08:30

eSmart hat geschrieben:
Da kann ich nur von meinem Smart sprechen

Ich hatte mich schon gewundert, warum Du über die Zoe geschrieben hast.
Es gibt natürlich auch Fahrzeuge denen die Zu- und Abschaltung der einzelnen Phasen egal ist. Der Zoe aufgrund seiner Bauform aber eben nicht.

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Re: PV-Anlage Auslegung

Beitragvon eSmart » Mo 26. Jun 2017, 08:38

Über die Zoe schrieb ich da ich von dem evtl. Problem gehört habe das der Lader abraucht wenn 1 Phase fällt.
Habe meine 3 Ladepunkte entsprechend mit Sicherung ausgestattet die eine Brücke haben. Wenn eine fällt, fallen alle 3.
An einem der drei Standorte laden häufiger Zoes (Kunden)

Bei mir in der Firma eigene PV und da lädt nur der Smart.

Wie man es auch dreht, ob Insel, ob Einspeiseanlage mit/ohne Batterie. Das EAuto ist ein guter Überschußverwerter. Das kann man ohne Kosten für zusätzliche Hardware nutzen. Wenn man Zeit hat, wenn man tagsüber Laden kann...etc
Eine flexible Steuerung kostet Aufwand und bedeutet das man keine feste Abfahrtszeit mehr hat.
Eine PV macht noch mehr Sinn wenn man Haus & EAuto dafür nutzen kann. Nur für das E eine separate Station ? Bestenfalls als Einspeiseanlage an einem Standort, wo sonst kein anderer Verbraucher ist.
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