Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon eDEVIL » Mi 14. Okt 2015, 09:12

Ein solides effizientes bhkw we das ecopower 1.0 produziert zu wenig waerme, wenn es richtig kalt ist.
Bei grossen raeumen / offener gestaltung waere aver auch splitvklima zusaetzlih denkbar.
Ecopower macht ww und etwas waerme fuer fussbodenheizung, wo es wichtig ist, als bad kuecge etc.
Spit klima jann bevorzugt dann lfen, wenn at relativ hoch. Selbst bei -10° C Tagestiefstemp. Ist es ja in den sonnenstunden erheblich waermer.

Ohne speicher / wp / split klima speist Du mit dem bhkw zu viel strom ins netz, was sehr schlecht verguetet wird.

Entsceidend ist fuers ww der grundriss und ob man das fuer kurze wege optimieren kann
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Beitragvon Alex1 » Mi 14. Okt 2015, 12:29

Am besten ist ja immer noch, so gut gedämmt zu heben, dass Du gar keine konventionelle Heizung hast.

Die Verlegung der Ansaugrohre für den Frischluft durch den/unter dem Garten gibt im Winter noch eine gute Vorheizung (nachdem die Rohre im Sommer die Luft schön gekühlt haben). Je länger, je besser :D

Ein BHKW ist immer noch ein großer Aufwand, erst recht bei der Wartung. Und verbraucht fossile Energie (die Kapazitäten für Biogas Generation II, also nur aus Abfällen, sind viel zu gering).

Der sauberste Weg - wenn ich überhaupt Heizenergie brauche - ist heutzutage echter(!) Ökostrom, natürlich am besten über eine Wärmepumpe.

Solarwärme direkt zu erzeugen ist einmal recht aufwendig und hat vor allem im Sommer viel zu viel Überschuss, der ungenutzt abgeblasen werden muss.

Volkswirtschaftlich ist es natürlich am günstigsten, das Dach (und alle sonstigen nutzbaren Flächen) mit PV vollzupflastern und allen Strom, den ich nicht brauche, ins Netz abzugeben, das ihn dann puffert. Damit senke ich dann gleich den Strompreis und sorge für mehr öko-Anteil :mrgreen:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon akoeni84 » Mi 14. Okt 2015, 12:48

Den Gedanken das E-Auto aus Stromspeicher zu nutzen fand ich Anfangs ganz interessant, aber mit näherem drüber nachdenken hab ich für mich da immer mehr Probleme als Lösungsansätze ausgemacht.
Während der Sonnenstunden bin ich auf Arbeit (6-17Uhr), also steht mein Stromspeicher nicht zuhause an der PV
Ab ca 18Uhr könnte ich meinen "Stromspeicher" anschließen, jedoch kommt zu der Zeit nun nicht mehr viel vom Dach.
Des Abends/Nachts soll dann die gespeicherte Energie das Haus versorgen - jene, welche ich vorher verfahren habe und nur geringfügig ab 18Uhr laden konnte.
Schluss endlich steh ich morgens an einem entladenen E-Auto, oder muss es dann doch mit Netzstrom füttern.

So gesehen passt das aus meiner Sicht wohl eher nur auf eine Minderheit. Ich würde auf einen stationären Speicher setzen.

Thema Luft-Wärmepumpe:
Unser Architekt hat uns davon abgeraten, da, abgesehen von Wirkungsgrad und Umgebungsbedingungen, die Teile auch gut Lärm verursachen und das nachbarschaftliche Verhältnis auch stark darunter leiden kann. Bei näheren Betrachtungen im Bekantenkreis ist das auch wirklich der Fall und die kleinbürgerlichen Kriege wegen "Lärmbelästigung" und "erhöhten Windaufkommen" (kein Scherz, darüber wurde sich beschwert und eine Unterschriftenaktion in der Straße gestartet!) können größere Ausmaße annehmen als gedacht.
Ich möchte friedlich im Schlaf sterben wie mein Opa. Nicht heulend und schreiend wie sein Beifahrer.
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Karlsson » Fr 16. Okt 2015, 19:25

akoeni84 hat geschrieben:
Unser Architekt hat uns davon abgeraten, da, abgesehen von Wirkungsgrad und Umgebungsbedingungen, die Teile auch gut Lärm verursachen und das nachbarschaftliche Verhältnis auch stark darunter leiden kann.

Sieht auch beknackt aus.
Die LWP ist für und raus und damit ist auch Viebrock für uns gestorben, mit denen wir erst geliebäugelt hatten.
Im Rennen sind Erdwärmepumpe und Gasheizung.
Was mir bei der WP noch nicht klar ist - das lebt ja von einer geringen Vorlauftemperatur und Fußbodenheizung.
Und Warmwasser? Da reicht 32 Grad ja nun nicht aus, 45-50 sollten es schon sein. Hat man dann noch nen elektrischen Durchlauferhitzer für die letzten Grade?
Aber dumm auf 50 Grad hochheizen und dann mit kaltem Wasser wieder zu 32 Grad runter mischen ist ja auch nicht toll.

Um die PV selbst gut zu nutzen, schwebt mir dann ein 500l Warmwasserspeicher vor, so dass man den am kalten sonnigen Wintertag selbst erzeugten Strom schön selbst nutzt und im Puffer auch noch was hat, damit die Fußbodenheizung am Abend warm bleibt.

Auf der Wunschliste meiner Frau steht ein Kaminofen, den ich gerne wasserführend hätte. Wobei mir mehrfach gesagt wurde, dass sich das vorne und hinten nicht rechnet. Aber ich hätte es halt gern - das ist wie mit dem Elektroauto ;)

Alex1 hat geschrieben:
Am besten ist ja immer noch, so gut gedämmt zu heben, dass Du gar keine konventionelle Heizung hast.

Die aktuellen KFW55 und KFW40 liegen ja schon bei 15kWh pro qm und Jahr für den Heizbedarf.
Wir werden uns das in der nächsten Zeit mal anschauen, was die Änderungen zum KFW 70 im Detail bedeuten. Ohne kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ist KFW55 ja wohl schon nicht mehr erreichbar. Da ist meine Frau aber noch skeptisch wegen Zugluft. Ich hätte die kontrollierte Lüftung auf jeden Fall gerne im Schlafzimmer, weiß aber noch nicht, ob das fürs ganze Haus sein muss. Ich meine es geht da so um 9000€ für das System.
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon bm3 » Fr 16. Okt 2015, 21:37

@ Karlsson
wir heizen jetzt seit 4 Jahren nur mit wasserführendem Kaminofen und Pufferspeicher kombiniert mit thermischer Solaranlage.
Der Ölbrenner steht seit dieser Zeit als Reserve, der Tank ist noch randvoll.
Für nur mal gelegentlich einen Kaminofen laufen zu lassen ist das dann aber immer ein Luxus und schlecht rentabel darstellbar .
Ich musste auch am Anfang lernen wie man richtig Feuer macht. Damit meine ich sowohl im Ofen und mit der Zu-/Abluft zu hantieren als auch wie lange der Ofen überhaupt laufen muss .
Ich musste auch lernen dass Feuerholz wenn es sich trocken anfühlt und so aussieht noch lange nicht trocken genug zum verfeuern sein kann. Da wird sehr viel auch aus Desinteresse falsch gemacht, was dann auch soweit gehen kann dass viel zu viel Brennholz verfeuert wird und Nachbarn unnötig belästigt werden.
Es hat sich jetzt eingepegelt in der Übergangszeit mit einmal Ofen laden und anfeuern morgens und im Winter um die Null Grad und tiefer mit einmal morgens und abends. Wir kommen je nach Winter mit 3-5 Rm Buchenholz, mindestens 2-3 Jahre lang getrocknet hin. Mit Fichte ist es ca. 25% mehr.Ich persönlich komme auch sehr gut mit Fichte klar.Unser Mischwald hat überwiegend Fichte.
Einmal morgens und abends feuern ist normalerweise auch machbar wenn das Haus tagsüber leersteht, bei uns steht es selten tagsüber leer.
Natürlich muss bei soetwas das Haus einen hohen Dämmstandard haben.
Aber 15kwh/m² und Jahr klingt doch schon recht gut, wir liegen da eher mit unserem aufgerüsteten Altbau bei 50-60. Das muss allerdings auch nachher dann nicht nur auf dem Papier stehen.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Spüli » Sa 17. Okt 2015, 09:15

Moin!
Je nach Region gibt es auch Bennholz das kammergetrocknet ist. Da gehen dann die Container mit Brennholz für kurze Zeit in die Abluft einer Biogasanlage zum Beispiel. Wesentlicher Vorteil dabei ist, das auch das Viehzeug im Holz hinüber ist. Sonst hat man schnell mal Käfer, Motten und so im Wohnzimmer.
Sonst vielleicht auch mal einen Blick auf die Pelletöfen werden. Gibt da ja auch ganz ansehnliche Modelle für das Wohnzimmer. Die können dann auch vorprogrammiert und ferngesteuert werden. Je nach Modell geht die Wärme dann in den Wasserkreislauf oder an die Raumluft. Auch Warmluftkanäle in andere Räume oder Geschosse sind möglich. In KfW-Häusern braucht man die Wärme ja eher im Speicher als in der Raumaufteilung.

Wichtig ist auf jeden Fall seine Gewohnheiten und Verbräuche gut zu kennen. Dann kann man die Technik gut und wirtschaftlich auslegen. Wer dann im neuen Haus mit Aquarien anfängt hat dann ein Problem. ;)
Gruß Ingo
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon spark-ed » Sa 17. Okt 2015, 10:23

Ist eine Luftwärmepumpe in der simpelsten Form wirklich so eine schlechte Alternative (als kleines dezentrales Single-Split Gerät).?

Die erreichbaren Arbeitszahlen (je kleiner das Gerät, je besser: SCOP bis >4) klingen zumindest erstmal verlockend, die Aufstellung der Außengeräte ließe sich bei der Planung Esthetik- und Nachbarschaftskompatibel integrieren. Geräuschentwicklung ist heute eigentlich kein Thema mehr, bei hochwertigen Invertern hört man 10m entfernt nur bei Vollast ein leises Surren.
Problematisch ist bei Nutzung des optimalen Wirkungsgrades sicherlich das geringe Temperaturniveau am Verflüssiger verbunden mit hoher Luftumwälzung. Dazu müsste man bei Aufenthalt in den Räumen diese Parameter jeweils von max. Effizienz auf max. Komfort ändern.

Meine Situation:
Im Prinzip heize ich derzeit die meiste Zeit nur den Kaminofen, die natürliche Luftumwälzung übernimmt die Wärmeverteilung.
Leider hat mein Haus (Bj. 2000) noch etwas mehr Heizwärmebedarf als Passivstandard. Damals habe ich daher Fussbodenheizung mit Gasbrennwertgerät installieren lassen.
Diese ist aber nur an den wirklich kalten Tagen in Betrieb, da durch die Leitungswege alle möglichen Bereiche beheizt werden, wo sich niemand aufhält.
Hätte mir daher schon manches Mal zusätzlich 1-2 solcher kleinen Klima-Splitgeräte gewünscht, die selektiv die Bedarfsräume beheizen können.
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon bm3 » Sa 17. Okt 2015, 10:35

Diese kleinen Klimasplit-Geräte sind auch meiner Meinung nach nicht schlecht, wenn man die richtigen bei Wirkungsgrad und Geräusch auswählt. Nachteil ist eine Geräuschentwicklung auch Innen und dass man eigentlich mehrere Innengeräte braucht um ein Haus damit ordentlich beheizen zu können. Aber für ein Niedrigenergiehaus durchaus als Heizsystem annehmbar. Generell kann ich dem auch nicht zustimmen dass Luft-Wärmepumpen laut sein müssen und Nachbarn belästigen müssen. Das sind dann die Fälle wo überhaupt nicht bei der Bestellung und Aufbau an so etwas gedacht wurde.
Die Planung der "richtigen" Heizungsanlage oder Notheizung für ein neues Haus erfordert schon vorab einiges an Überlegungen dazu und Zeit zu investieren.Dem kann man umso mehr aus dem Wege gehen, je höher der Dämmstandard des Gebäudes angesetzt wird.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon spark-ed » Sa 17. Okt 2015, 11:09

Geräuschfrei sind die Innengeräte leider nicht, aber schon nah dran.
Die Aufstellung als Truhengerät lässt sich auch optisch halbwegs elegant gestalten.

Aber selbst bei Kopplung über Wärmetauscher mit einer Fußbodenheizung muss der Einsatz einer LWP doch nicht immer die schlechteste Variante sein?
Gerade für aktuelle Häuser mit extrem niedrigen realen Heizwärmebedarf darf man den Aufwand für einen Tiefenbrunnen oder Flächenkollektor doch in Frage stellen. Um die geringfügig schlechtere Jahresarbeitszahl einer simplen LWP zu kompensieren müssten da doch 2m² zusätzliche PV Module ausreichen. (Kann man natürlich nur bilanziell rechnen, Ertrag kommt hier komplett antitzyklisch zum Bedarf)

Die Anfangs erwähnte Warmwassererzeugung direkt über Strom halte ich übrigens auch nicht immer für die schlechteste Lösung.
Habe eine therm. Solaranlage für WW. Durch meine verwinkelte Bauweise benötigt das Wasser jedoch fast 2 Minuten entsprechend ca. 12Liter vom Speicher zur meistgenutzten Entnahmestelle in der Küche.
Wärmeverluste über Zirkulationspumpe sind enorm (ermittelt ca. 500W@65°C - 300 Literspeicher kühlt über Zirkulation in 24h von 65°C um >20K herunter)
Da macht ein Untertischspeicher oder Durchlauferhitzer schon mehr Sinn.
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Re: Hausbau - Lösungen für Strom für EV und Heizung gesucht

Beitragvon Draht » Sa 17. Okt 2015, 11:58

Hallo,
mal ein wenig etwas anderes was eventuell beim Hausbau zu berücksichtigen ist.
Ein wenig versuchen in die Zukunft zu schauen, ein wenig größere Leerrohre von Hausanschlusskasten in Richtung Garage / Carport und wo später mal Hausbatterie stehen kann.
Ich ärger mich jetzt das ich nicht vor 11 Jahren Leerrohre gelegt habe na ja beim nächsten Haus mach ich es dann richtig ;)
Gruß
Dirk
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