Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon mbrandhu » Sa 17. Dez 2016, 21:44

Karlsson hat geschrieben:
midimal hat geschrieben:
Machen die wohl erst wenn 80kWH/100KWh Akkus bezahlbar werden...

Die Akkugröße wäre schon ok. Sicher wäre noch mehr nett, aber mit dieser Größe könnte ich mich arrangieren.

Sehe ich ähnlich - 380km real in Praxis (https://www.youtube.com/watch?v=wQo6-ta889I) aus 60kWh finde ich für mich einen tauglichen Praxiswert für den Preis. Klar, mehr wäre immer schön, aber für mich völlig ausreichend, damit komme ich gut klar - und zur Not gibt es bei mir in der Familie noch etliche Benziner wenn doch mal eine Langstrecke anfällt und man keine Zeit zum Zwischenladen hat...
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon Karlsson » So 18. Dez 2016, 12:28

mbrandhu hat geschrieben:
und zur Not gibt es bei mir in der Familie noch etliche Benziner wenn doch mal eine Langstrecke anfällt und man keine Zeit zum Zwischenladen hat...

Wir haben auch BEV 22kWh + Benziner. Daraus würde dann BEV 22kWh + BEV 60kWh werden, also das wäre der Punkt, wo es für mich ohne Backup langsam ok geht.
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon mbrandhu » So 18. Dez 2016, 12:36

Also ich sehe es ähnlich - 380km (ich habe mal mit 350 gerechnet) sind echt praxistauglicher als ich anfangs dachte. Um nach Kroatien (Rovinj) an den Strand in den Urlaub zu fahren müsste man (theoretisch) nur einmal zwischenladen. Das hätte ich nicht gedacht.
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon Battalyzer » Di 20. Dez 2016, 07:56

spark-ed hat geschrieben:
Die Module müssen ja nicht zwingend identisch aufgebaut sein.
Z.B könnten die liegenden 6 Module 10S und die gestapelten 4 Module 9S verschaltet sein.

Klingt logisch, würde aber bedeuten, dass da leere Zellgruppen vorhanden sind: bei den 6 "liegenden" wären es jeweils 4 und bei den 4 "gestapelten" sogar jeweils 5! Was wiederum bedeuten würde, dass da Platz für ein Upgrade auf bis zu 100 kWh wäre... sofern nur über die Bodenplatte gekühlt wird... ansonsten wäre mein Tipp: leere Zellgruppen = Temperierungselemente! :idea:
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon Klingon77 » Di 20. Dez 2016, 18:11

mbrandhu hat geschrieben:
...
380km (ich habe mal mit 350 gerechnet) sind echt praxistauglicher als ich anfangs dachte.
...



hi,

du hast die Kurven und die "qerverlaufenden Straßenabschnitte" nur mit 30 Km berücksichtigt :roll:
Ich bin kein Kartograph aber das scheint mir etwas wenig zu sein.

Selbst wenn aus dem angedachten 350 Km Radius "nur noch 300 Km werden sollten" ist das immer noch eine wirklich guter Wert.
Nach 350 (real) gefahrenen Km hat man sich eine kleine Pause/Rast sicherlich verdient.
Die weiteren Pausen erfolgen dann jeweils bei ca. 250 Km weil an den Schnelladesäulen ja nur auf 80 % geladen wird und noch etwas in Reserve bleiben soll.


Ein weiterer Punkt der oft nicht so stark gewichtet wird:
Soll ein Elektroauto den Erstwagen ersetzen muß die Reichweite auch nach ca. 8 Jahren (bis zum Batteriewechsel) so sein das alle Punkte welche man alltäglich benötigt in einem Rutsch angefahren werden können.
Am Ziel angekommen kann man dann nachladen.


Insofern erachte ich die 60 kWh (netto) im Ampera E nicht unbedingt als Luxus. Ein größerer Akku wird ja auch schonender behandelt als einer der kleiner ist.
Evtl. verlängert sich dadurch die Laufleistung nochmals?

Wir sind schon eifrig am Sparen. 2018 oder 2019 hoffen wir soweit zu sein das wir uns einen Neuwagen kaufen können.
Ampera E, Tesla III oder Nissan Leaf stehen da, Stand heute, ganz hoch im Kurs :D
Bis dahin freue ich mich für jeden der heute schon elektrisch fahren kann/darf und lese eifrig eure Erfahrungsberichte.


liebe Grüße,

Ralf
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon Fidel » Di 20. Dez 2016, 19:27

Klingon77 hat geschrieben:
Ein weiterer Punkt der oft nicht so stark gewichtet wird:
Soll ein Elektroauto den Erstwagen ersetzen muß die Reichweite auch nach ca. 8 Jahren (bis zum Batteriewechsel) so sein das alle Punkte welche man alltäglich benötigt in einem Rutsch angefahren werden können.
Am Ziel angekommen kann man dann nachladen.

Oder man fährt das Fahrzeug als geleasten Firmenwagen, da ist die Haltbarkeit der Batterie kein Thema. Wenn Opel 8 Jahre / 160000 km Garantie gibt, dann werde ich bei 4 Jahren und 80000 km Fahrleistung kaum mit Problemen rechnen müssen.

Insofern erachte ich die 60 kWh (netto) im Ampera E nicht unbedingt als Luxus. Ein größerer Akku wird ja auch schonender behandelt als einer der kleiner ist.
Evtl. verlängert sich dadurch die Laufleistung nochmals?

Bei täglichen durchschnittlichen Fahrleistungen zwischen 100 und 200 km würde mir vielleicht auch ein anderes EV reichen. Insofern wünsche ich mir mit dem Ampera schon den Luxus, eben nicht jeden Tag laden zu müssen, sondern vielleicht nur zwei bis drei mal die Woche. Und die drei bis vier mal im Jahr, wenn es dann mal über 300 km weit weg geht, kann man eben mit nur einem Ladestopp an den bis dahin auch verbreiteteren CCS-Ladern absolvieren. Ich fahre z.B. einmal im Jahr von Leonberg an den Edersee, das könnte mit dem Ampera-e bei vollem Akku sogar ohne Laden möglich sein. Da es am Edersee aber mit Ladestationen mehr als bescheiden aussieht, würde ich natürlich eher nach ca. 200km bei Frankfurt einen Stopp machen, da gibt es bereits jetzt schon mehrere 50kW-CCS-Ladestationen.
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon AmperaEoderZoe » Di 20. Dez 2016, 22:03

Hallo, bin neu im Forum. :) Will als nächstes ein Elektroauto kaufen. Fahre jetzt noch einen Polo TDI BMT. Schwanke, wie mein Name schon sagt, zwischen Ampera und Zoe . Ich habe bei Car&Driver einen Test des Bolt gelesen. Die sind mit konstant 120 kmh (75mi) gefahren und hatten eine Reichweite von 305 Km dabei. Bei Temperaturen von ca. 23 Grad - also ohne Heizung oder viel Klima. Denke ein super Wert, etwa 20 kWh auf 100 km auf der Autobahn ohne Schleichfahrt. Ich habe zur Arbeit hin und zurück ca. 110 km. Da würde sogar die kleine Zoe reichen. Die bin ich schon Probe gefahren und fand sie prima. Aber ab und zu muss ich 350km fahren und will nicht mehrmals laden müssen. Da würde beim AmperaE auf jeden fall ein Stopp reichen. beim Zoe wird das schon eng, auch mit der 40 erBatterie. Eine Zoe Intens mit etwas Ausstattung und der großen Batterie als Kaufbatterie kostet nach Liste ja auch schon 35.500. Somit spricht viel für den AmperaE. Bin gespannt was er letztendlich wirklich kostet - sonst gibt es erstmal eine Zoe.
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon Papa_Balu » Mi 21. Dez 2016, 07:18

Klingon77 hat geschrieben:
Die weiteren Pausen erfolgen dann jeweils bei ca. 250 Km weil an den Schnelladesäulen ja nur auf 80 % geladen wird und noch etwas in Reserve bleiben soll.


Woher stammt diese Information? Bis 80% wird schneller geladen, da die Spannungsdifferenz groß genug ist und der höchstmögliche Strom fließt. Danach geht es langsamer und bei den letzten 1%-2% sehr langsam. Das liegt am CCCV Ladeverfahren von Li-Ion-Akkus.

Klingon77 hat geschrieben:
Soll ein Elektroauto den Erstwagen ersetzen muß die Reichweite auch nach ca. 8 Jahren (bis zum Batteriewechsel) so sein das alle Punkte welche man alltäglich benötigt in einem Rutsch angefahren werden können.


Das ist sehr allgemein, denn "alltäglich" bedeutet für jeden etwas anderes und Batteriewechsel wird es auch in 8 Jahren nicht geben. Das wird sich meiner Meinung nach nie durchsetzen.
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon Karlsson » Mi 21. Dez 2016, 13:32

Papa_Balu hat geschrieben:
und Batteriewechsel wird es auch in 8 Jahren nicht geben. Das wird sich meiner Meinung nach nie durchsetzen.

Meiner Meinung nach wird das der Normalfall sein, weil die Reichweite sonst nach 10 Jahren völlig unbefriedigend wird, das Auto aber noch lange nicht am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist.
Der bekannte und akzeptable Preis für Akkuersatz ist daher eine Voraussetzung für den Kauf des Fahrzeugs.
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Re: Opel Ampera-e mit 68,4 kWh Batterie?

Beitragvon Klingon77 » Mi 21. Dez 2016, 16:04

hi,

ja, so sehe ich das auch.
Die Akkus sind noch nicht so weit das sie ein Autoleben lang genügend Reichweite speichern können. Die Lebensdauer habe ich nun mal "pauschal" auf ca. 8 Jahre angesetzt.
Dem einen mag das genügen, der andere muß früher tauschen und für den dritten reichen auch noch 50 Km Reichweite bis zum Bäcker und zum Arzt...

Die 80 % an der Ladesäule resultieren aus der reduzierung der Ladegeschwindigkeit welche sich ab da wohl stärker bemerkbar macht. Evtl. wäre es dann besser die ca. 250 km Reichweite "abzufahren" und danach wieder eine Ladepause zu machen.


Das sind natürlich beides recht allgemeingültige Anmerkungen.
Sie treffen nicht auf jeden zu aber entsprechend einer "gausschen Normalverteilung" schätze ich das die beiden genannten Werte schon recht weit oben in der typischen "Glockenkurve" zu finden sind ;)

Insofern sehe ich die 60 kWh des Ampera E als einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung. Sie bedeuten eine wirkliche Alltagstauglichkeit des Fahrzeuges unter dem Motto: "vergessen Sie den Akku".
Die anderen Hersteller müssen und werden nachziehen. Ein Luxus sind sie aber noch nicht.

So ca. 80 kWh für einen normalen Kompaktwagen und ca. 100 kWh für einen "Famielenkombi" sind dann, so denke ich, wirklich genug. Das sollte auch dem Menschen auf dem "platten Land" genügen; wir wohnen selbst dort ;)
Ab dann wird der Akku nicht mehr (so schnell) wachsen sondern der Vorsprung über die verbaute Technik bzw. den Preis dargestellt.


Wichtig ist das die E-Mobilität wohl nicht mehr abzuwürgen ist.
Sie ist von den Menschen und von der Politik gewollt und selbst die großen, alteingesessenen Hersteller wachen langsam auf.
Das ist die wirklich gute Nachricht für das Jahr 2016.


liebe Grüße,

Ralf
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