Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

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Re: AW: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon Karlsson » Fr 20. Jun 2014, 15:24

Ich bin für Limit 120. Dann ist alles etwas homogener und weniger stressig.
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Re: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon Greenhorn » Fr 20. Jun 2014, 16:06

Ich glaube nicht, dass ein Tempolimit das verhalten einiger Raser ändern würde.

Bei meinen Fahrten durch Frankreich und Österreich habe ich diese genauso erlebt.
Sicher gibt es bei uns mehr davon, weil auch viele Touristen hier unterwegs sind, die ihr Auto ausfahren wollen.
Was wir weniger hätten, waren blockierer, die nicht begreifen, das wir rechtsfahrgebot haben. Die werden gerne vergessen.

Das Durchschnittstempo auf BAB ist doch unter 130.
Gruß Bernd
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Re: AW: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon Karlsson » Fr 20. Jun 2014, 16:26

Ich empfinde das in Frankreich angenehmer, weil die Geschwindigkeitsunterschiede kleiner sind. Da werde ich mit ökonomischer Fahrweise nicht ganz so rigoros beiseite gedrängelt.
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Re: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon Greenhorn » Fr 20. Jun 2014, 16:54

Mit dem Geschwindigkeitsüberschuss hast du recht.
Ich fahre aber so voraus- und rückschauend, dass ich weiß, was um mich passiert.
Ich bin mir nicht zu schade auch mal kurz das Gas zu lupfen, damit ein schneller durchrauschen kann, bevor ich die Spur Wechsel.
Mir hilft aber sicherlich, dass ich die Raser einschätzen kann und weiß wie schnell die vorbei sind.
Blinker rechts, damit er weiß, er kann auf dem Gas bleiben und beim überholen auch frühzeitig wieder Blinker rechts, damit die linke Spur weiß, ich bin gleich wieder weg.
Ich habe da nun noch keine Erfahrung, wie sich das bei 95 im EV verhält, kann mir aber auf Elefantenrennen hätte ich keinen Bock.
Gruß Bernd
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Re: AW: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon Karlsson » Fr 20. Jun 2014, 18:20

Also ich fahre auch mit dem Diesel mal längere Strecken zwischen 90 und 110, um so auf Rekordverbräuche zu kommen und in Frankreich fällt mir das mit dem Spurwechsel leichter, weil keine 200 km/h Kandidaten schon 500m vorher mit Lichthupe kommen.

Mein Motor steht recht gut im Futter. Natürlich kann ich auch mal eben auf 150 hoch ziehen und bin dann ganz schnell weg. Mit dem Rekordverbrauch hat sich das für die Fahrt dann aber erledigt.
Und beim E-Auto mit kleinem Akku ohne RE muss man halt so fahren, damit die Reichweite schön groß, bzw nicht noch kleiner als ohnehin schon ist.
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Re: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon Rudi L. » Fr 20. Jun 2014, 19:08

Karlsson,

das ist genauso so egoistisch wie ständig und lichthupend drohend auf hohes Tempo auf der linken Spur zu pochen.
Eine Autobahn ist weder dazu da Spritsparrekorde aufzustellen natürlich auch nicht für Geschwindigkeitsrekorde. Wer gerne nur 90-110 fährt wie Du kann auch die weitgehend parallel zur BAB laufende Bundesstraße nehmen. Mach ich häufig mit der Zoe, weils angenehmer ist bei dem Tempo und man keinem im Weg rumsteht.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

Re: AW: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon Karlsson » Fr 20. Jun 2014, 19:57

Nein, das sehe ich überhaupt nicht so. Bundesstraßen sind auf langen Strecken meist mit Umweg und deutlich mehr Zeit verbunden.
Von Bremen nach Hamburg kommt man zwar gut, aber Hannover Düsseldorf kann man absolut knicken.
Im Gegensatz zu ganz vielen anderen kenne ich auch das Rechtsfahrgebot und halte mich auch daran. Dazu ist Tacho 90 dann LKW Tempo, da bremst man absolut niemanden aus. Tacho 105 fährt man gut hinter Reisebussen.
Ich behindere wenig Leute, weil ich nicht links raus ziehe wenn ich wen behindern würde (so dass ich mich selber in der Haut des anderen ärgern würde).
In Frankreich habe ich da aber viel mehr Gelegenheiten zum LKW überholen, weil das Zeitfenster halt größer ist.
Von daher ist das für mich dann entspannter.

Zwischen Hannover und Düsseldorf hab ich auch mal den Versuch gemacht - Hinweg Vollgas, bzw was halt durch Verkehr geht.
Machte 5,8 Liter und ich kam absolut angespannt an.

Rückweg hinterm Reisebus - 3,7 Liter und ich kam völlig entspannt an. Reisezeit +15 min auf 270km.

Also was soll die Raserei?

Hatte auch Jahre lang Fernbeziehung mit 290km Entfernung. Wenn ich da dann durchgeprescht bin mit Vollgas - wo es geht (Tacho 200 packt der Wagen) - hab ich mehr als die eingesparte Zeit gebraucht, um am Ziel wieder runter zu kommen.

Wenn man nur Autobahn hat und alles frei ist und die Strecke wirklich lang - dann macht's irgendwo Sinn, etwas schneller zu fahren Aber da tuts dann auch Tempo 130 in Frankreich.
Und das sind dann keine Strecken, die man heute sinnvoll mit einem Elektroauto fahren kann.

Was mich übrigens mega ankotzt sind diese Experten, die einem immer schon halb im Kofferraum hängen, obwohl vorne alles dicht ist ohne eine Chance zum Überholen.
Da sieht man schon förmlich die Anspannung im Rückspiegel. Die gehört aber nicht ins Gaspedal - ich kann da ein sehr ausgleichendes Hobby empfehlen.
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Re: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon fbitc » Fr 20. Jun 2014, 20:21

Rudi L. hat geschrieben:
Karlsson,

das ist genauso so egoistisch wie ständig und lichthupend drohend auf hohes Tempo auf der linken Spur zu pochen.
Eine Autobahn ist weder dazu da Spritsparrekorde aufzustellen natürlich auch nicht für Geschwindigkeitsrekorde.


Soso...
Grüße Frank
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Re: AW: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon Rudi L. » Fr 20. Jun 2014, 20:30

Karlsson hat geschrieben:
Was mich übrigens mega ankotzt sind diese Experten, die einem immer schon halb im Kofferraum hängen, obwohl vorne alles dicht ist ohne eine Chance zum Überholen.
Da sieht man schon förmlich die Anspannung im Rückspiegel. Die gehört aber nicht ins Gaspedal - ich kann da ein sehr ausgleichendes Hobby empfehlen.


Die nerven mich auch, zumal das sehr unhöflich ist. An der Wursttheke trauen sie sich das bestimmt nicht.

Ich empfinde 120 auf einer leeren Bahn eher langweilig und einschlaefernd. Anspannung empfinde ich beim schnellfahren nicht, eher anregend da ich vorrausschauend fahre, dank genuegend Power schnell wieder auf mein Tempo komme. Da juckt es mich nicht wenn ich z.B. eine Weile hinter Dir herfahren muesste. Aber das ist eine Empfindungssache und daher subjektiv.

Tatsächlich finde ich variable Limits gut, die passen besser in die Zeit.

VG
Rudi
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Re: Unser fatales fehlendes Autobahn-Tempolimit

Beitragvon MarkusD » Fr 20. Jun 2014, 20:59

Rudi L. hat geschrieben:
kann auch die weitgehend parallel zur BAB laufende Bundesstraße nehmen.
Hm, ich habe jetzt lange bei Google Earth gesucht, aber nichts dergleichen bei uns in der Umgebung gefunden.
Ja, es gibt eine Staatsstraße, mehr oder weniger parallel zur Autobahn. Aber das geht kreuz und quer durch die Ortschaften - und aktuell ist die Durchfahrt durch eine der Ortschaften auf meinem Weg sogar komplett gesperrt. Man soll die Autobahn nehmen ... auch als Radfahrer ... denn das Durchfahrtsverbot gilt für Fahrzeuge aller Art.

Gruß
Markus
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