Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Re: Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Beitragvon Desti » So 6. Okt 2013, 18:43

Redox Flow Batterien sind reine Phantasieprodukte, die nur im Labor funktionieren. Spätestens wenn an der Tankstelle tausend Autos mit tausend unterschiedlich alten Batteriechemikalien und tausend unterschiedlichen Verschmutzungen alles zusammen mischen, bricht das ganze System zusammen. Die Tankstellen bräuchten megateure Filteranlagen und das würde jedes Jahr tausende Tonnen hochgiftiger Chemiabfälle verursachen.
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Re: Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Beitragvon agentsmith1612 » So 6. Okt 2013, 19:56

Redow Flow ist außer für stationäre Anwendungen nicht zu gebrauchen, da die Energiedichte einfach zu gering ist. Das verwendete Vanadiumsalz ist alle anderen als gesund.

Zum Stadtthema. Die Leute wollen in die Stadt ziehen um alles um sich rumzuhaben, um schnell überall sein zu können ohne Auto. Das höre ich oft. Dennoch besitzen sie ein Auto und wollen eines besitzen.
Das passt irgendwie nicht zusammen.

Es ist doch utopisch zu glauben man könnte Städte mit Fahrzeugen zustellen wo viele Gebäude 100 Jahre alt sind. Der Platz ist einfach nicht da. Überhaupt der Gedanke Stadt + Auto ist zumindest in den Altbaubereich einfach nicht zusammenzubringen, mit Ladesäule oder sogar eingenem Anschluss auch nicht.

Das man immer Nachfragen muss "und was ist mit denen in der Stadt/Laternenparker?" Die werden doch schon allein System bedingt die Letzten sein die ein EV haben werden können.

Zum Thema Laden:
Derzeit habe ich für eine Woche einen Think City mit 23 kwH Akku. Den kann man nur über Schuko laden, Standard 2,3kw, beschleunigt dann 3,5 kW. Da der Stecker aber schon etwas in Mitleidenschaft gezogen worden ist (siehe Bild), lade ich aus Sicherheitsgründen nur noch mit 10A. Ich habe immer nur in sehr neuen Steckdosen mit 16A geladen ob dieser "Schaden" bei mir entstanden ist oder bei meinem Vorgänger weiß ich nicht.
Mit 10A dauert das Laden jedoch 10 Stunden bei vollem Akku, für zwischendurch Laden ist das einfach viel zu langsam. Bei einem Verbrauch von 15 kwH/100km macht das dann 15 km pro Stunde die geladen werden oder 255 m pro Minute. Bei der Ladegeschwindigkeit gute Nacht. Von daher ist Schuko einfach nur eine Notlösung die man nur über Nacht nutzen kann. Bei Akkus >25 kwH ergibt es sogar garkeinen Sinn mehr.

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Re: Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Beitragvon Spürmeise » So 6. Okt 2013, 21:41

agentsmith1612 hat geschrieben:
Zum Stadtthema. Die Leute wollen in die Stadt ziehen um alles um sich rumzuhaben, um schnell überall sein zu können ohne Auto. Das höre ich oft. Dennoch besitzen sie ein Auto und wollen eines besitzen.
Das passt irgendwie nicht zusammen.

Es ist doch utopisch zu glauben man könnte Städte mit Fahrzeugen zustellen wo viele Gebäude 100 Jahre alt sind. Der Platz ist einfach nicht da. Überhaupt der Gedanke Stadt + Auto ist zumindest in den Altbaubereich einfach nicht zusammenzubringen, mit Ladesäule oder sogar eingenem Anschluss auch nicht.

Das man immer Nachfragen muss "und was ist mit denen in der Stadt/Laternenparker?" Die werden doch schon allein System bedingt die Letzten sein die ein EV haben werden können.

Was dann ja wieder schade ist, denn genau die 50% Stadtbewohner mit Auto (die ja heute schon die Altbaubereichstraßen kreuz- und quer zuparken) erzeugen mit ihren herkömmlichen Verbrennern weiterhin Lärm und Abgase in der Stadt, welche als Agglomeration doch am meisten von weniger Lärm- und Abgaserzeugern profitieren könnte.

Eigentlich müssten da die Städte von selber darauf kommen, dass da etwas zu tun ist.
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Re: Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Beitragvon Efan » So 6. Okt 2013, 21:50

Spürmeise hat geschrieben:
...
Eigentlich müssten da die Städte von selber darauf kommen, dass da etwas zu tun ist.


Klar, Stadtmaut wie in London, und genau wie dort, Befreiung für E-Autos.
Seine Exzellenz Efan, Botschafter vom Leaf ;-) 12.09.2013

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Re: Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Beitragvon Yardonn » So 6. Okt 2013, 22:05

agentsmith1612 hat geschrieben:
Von daher ist Schuko einfach nur eine Notlösung die man nur über Nacht nutzen kann. Bei Akkus >25 kwH ergibt es sogar garkeinen Sinn mehr.

Witzigerweise könnten über 90% aller Ladungen ja über Nacht durchgeführt werden...
Selbst bei der üblichchen Verschwendung von bis zu 20 kWh pro 100 km kann man locker (10 Ampere...) 40 kWh pro Tag, respektive 200 km über Schuko laden... Dabei spielt die größe des Akkus keine Rolle...

Nicht das man deshalb Schuko zum Mass aller Dinge erklären muss, aber mal bitte auf dem Tepich bleiben, wieviele km pro Tag so zum Alltag gehören....
Bei unserem Familienverbrenner konnte ich gerade mal rechnen:
Einmal getankt in 8 Wochen, also 1000 km... macht 125 km die Woche, bei nem 50er Schnitt gerade mal 2,5 Stunden echte Nutzungzeit pro Woche... (natürlich ohne den WEg zur Arbeit... würde doch niemals zum Tranport einer Person regelmässig 1,1 Tonnen Metall benutzen...).
Genau deshalb weil Autos im Alltag zumeist keine Fahrzeuge, sondern Standzeuge sind, ist Ladegeschwindigkeit abseitzt der Fernstrecken sekundär, wenn genug Steckdosen vorhanden sind...
Und Langstecken sind eh ein anderes Thema, die 130 km, die meine Frau dieses WE entfernt in einer Ladesäulendiaspora (keine Chance auf was oberhalb von Schuko an den geplanten Aufenthaltsorten....)verbringt, wären selbst mit einem Zoe nicht vernünftig zu machen gewesen...
Also mit mir als Fahrer schon (wenn es ein Notladekabel an Schuko mit tatsächlich mindestens 2 kW netto-Ladeleistung für die Kiste geben würde...), aber nicht mit einer Mutter mit 2 kleinen Kindern, die sicher nicht ne Stunde irgendwo an einer Ladesäule rumstehen will, oder ein Stranden riskieren will (die tankt schon, wenn die Reichweite noch doppelt so hoch ist, wie beim Zoe nach Vollladung.....).

Machbar ist vieles... aber gegenargumente gibt es auch viele, sobald nicht "ideale" Menschen ins spiel kommen.
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Für ein "echtes" E-Auto bin ich nicht reich genug.
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Re: Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Beitragvon Nichtraucher » So 6. Okt 2013, 23:13

Yardonn hat geschrieben:
Und Langstecken sind eh ein anderes Thema, die 130 km, die meine Frau dieses WE entfernt in einer Ladesäulendiaspora (keine Chance auf was oberhalb von Schuko an den geplanten Aufenthaltsorten....)verbringt, wären selbst mit einem Zoe nicht vernünftig zu machen gewesen...
Also mit mir als Fahrer schon (wenn es ein Notladekabel an Schuko mit tatsächlich mindestens 2 kW netto-Ladeleistung für die Kiste geben würde...), aber nicht mit einer Mutter mit 2 kleinen Kindern, die sicher nicht ne Stunde irgendwo an einer Ladesäule rumstehen will, oder ein Stranden riskieren will (die tankt schon, wenn die Reichweite noch doppelt so hoch ist, wie beim Zoe nach Vollladung.....).

Machbar ist vieles... aber gegenargumente gibt es auch viele, sobald nicht "ideale" Menschen ins spiel kommen.


Das sehe ich im Pinzip auch so.

Ich hätte folgenden Vorschlag:

Jeder Elektroautofahrer erhält einen gewissen Betrag für öffentliche Ladeinfrastruktur gutgeschrieben, z.B. 3000 Euro.
Die werden aber nicht ausgezahlt, sondern können verschiedenen Fonds zugewiesen werden. Ich kann also bestimmen, ob mein Geld für einen Anteil an einer Schnellladesäule an der Autobahn verwendet wird, oder für "normale" Ladesäulen (bis 22kW AC) in der Stadt, oder für Schuko an P+R Plätzen. Ggf. auch gestückelt.
Auf diese Weise könnte der Ausbau etwas bedarfsgerechter geschehen.
Die Entscheidung für die Verwendung trifft man 3 Monate nach Anschaffung des E-Autos, damit man sich über den eigenen Bedarf auch wirklich im Klaren ist.
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Re: Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Beitragvon Karlsson » Mo 7. Okt 2013, 18:24

Efan hat geschrieben:
Genau das bezweifele ich, warum sollten Autobauer noch ein Ladegerät einbauen, wenn doch auch ein Flüssigkeitswechsel reicht?

Weil das einzusätzliches Gerät ist, für das man Geld verlangen kann?

Efan hat geschrieben:
Und hast du schonmal einen Ölwechsel zu Hause gemacht? Klar KANN man das, aber die Sauerei tut sich doch keiner an.

Vielleicht wurdest Du ja direkt reich geboren, ich habe an meinen ersten 3 Autos und den Motorrädern ALLES selbst gemacht. Da gehörten natürlich auch zig Ölwechsel zu.
Und Saurei...nö. Davon abgesehen würde das ja anders funktionieren - 2 Schläuche dran stecken und einen Knopf drücken. Nix Sauerei.

Yardonn hat geschrieben:
Wie du schon woanders sagst, ist Parken in der Stadt schon oft ein Problem.
Alleine das würde mich dazu bringen, nach möglichkeit keine Ziele in Gebieten mit Parplatznot mit dem Auto an zu fahren...
Wenn Du da wohnst, wirst Du das wohl nicht vermeiden können.

Yardonn hat geschrieben:
Und wenn man sich mal bemüht, die Parkprobleme zu lösen, ist es sehr leicht, die Ladeprobleme direkt mit zu lösen...

Na dann erzähl mal...

Yardonn hat geschrieben:
Oder wir machen weiter wie bisher, und fahren 10 mal um den Block um einen Parkplatz zu finden... wie kann man nur so seine Zeit verschwenden....

Ok, Dir ist dann dann also zu blöd und Du fährst nicht zu Frau und Kind, sondern zur Geliebten und die wohnt in nem Kaff, oder wie?

Yardonn hat geschrieben:
:D egal wie die Akkupreise sinken... ein Parplatz mit Steckdose wird immer billiger sein, als ein Akku für ne Woche, den man ja nicht braucht....

Süß, diese ländliche Naivität :lol:
Nein, Geld ist nicht das Problem. Es liegt daran, dass es keine Parpkplätze gibt. Auch nicht für Geld und gute Worte.

Den Akku für eine Woche würde bei mir schon der Zoe bieten. Also nur zur Arbeit fahren und sonst nichts. Ganze Woche Regen, jeden Tag Auto. Und einen Abend noch zur Tanzschule. Würde gerade noch passen.
Aber darum geht es nicht, sondern um die anderen, unregelmäßg anfallenden Fahrten. Mit so rund 300km ließe sich da schon recht viel abdecken, wenn es ein gut ausgebautes, zuverlässiges Ladenetz gäbe. 400 wäre besser.
Ich kann mir schon gut vorstellen, dass 2025 ein Golf Elektro mit 500km Reichweite preisgleich mit einem TDI liegt (was der an Aufwand braucht, um EU7 dann zu erreichen..). Tesla hat den Preis jetzt schon so weit runter gekriegt, trotz des enormen Aufwandes, so viele Zellen zu verdrahten und zu kühlen. Mit der echten Massenproduktion größerer Zellen muss da noch deutlich mehr gehen.

Yardonn hat geschrieben:
Es ist halt (meist...) genau so unsinnig, ein Elektroauto zu fahren wenn man keine Steckdosenparkplatz hat, wie auf der Langstrecke gegen eine Verbrenner an zu treten... möglich, aber halt wenig sinnvoll.

Denke mal, dass sich das relativiert mit billigeren Akkus, Tempolimit auf Auobahnen und einer gut ausgebauten Infrastruktur von Ladestationen bei sehr teurem Sprit im Vergleich. Die Nachteile nimmt man dann vielleicht durch die Kostenvorteile auch hin.

Desti hat geschrieben:
Redox Flow Batterien sind reine Phantasieprodukte, die nur im Labor funktionieren.


agentsmith1612 hat geschrieben:
Redow Flow ist außer für stationäre Anwendungen nicht zu gebrauchen, da die Energiedichte einfach zu gering ist. Das verwendete Vanadiumsalz ist alle anderen als gesund.


Es wird zumindest dran geforscht - eine gewisse Hoffnung ist da dochnicht verkehrt. Auch wenn es nicht in den nächsten 3 oder 5 Jahren sein wird. Benzin ist auch nicht so gesund.

agentsmith1612 hat geschrieben:
Zum Stadtthema. Die Leute wollen in die Stadt ziehen um alles um sich rumzuhaben, um schnell überall sein zu können ohne Auto. Das höre ich oft. Dennoch besitzen sie ein Auto und wollen eines besitzen.
Das passt irgendwie nicht zusammen.

Es ist doch utopisch zu glauben man könnte Städte mit Fahrzeugen zustellen wo viele Gebäude 100 Jahre alt sind. Der Platz ist einfach nicht da.

Das ist aber halt die Situation und da braucht man auch nicht drüber diskutieren. Es ist einfach so, dass ein gewisser Teil der Menschen in größeren Städten lebt, Tendenz steigend. Einige wollen da hin ziehen, andere müssen es - es gibt vielfältige Gründe.
Aber wenn die Technik da keine Antworten hat, wird der Durchbruch der E-Mobilität ausbleiben.

agentsmith1612 hat geschrieben:
Bei Akkus >25 kwH ergibt es sogar garkeinen Sinn mehr.

Die Akkugröße ist irrelevant. Die Zahl Reichweite / Ladestunde interessiert. Und da reicht für über Nacht Schuko eigentlich aus und Schuko ist fast überall. Also taugt eher nicht für diejenigen, die ausschließlich außer Haus laden, aber Schukotauglichkeit ist schon Pflicht. Speziell wenn man Freunde auf dem Land besucht - Schuko gibts immer. Und in einigen Stunden Besuch oder über Nacht kommt da auch was zusammen.

Yardonn hat geschrieben:
Nicht das man deshalb Schuko zum Mass aller Dinge erklären muss, aber mal bitte auf dem Tepich bleiben, wieviele km pro Tag so zum Alltag gehören....

Da bin ich ausnahmsweise mal voll bei Dir.

Yardonn hat geschrieben:
(die tankt schon, wenn die Reichweite noch doppelt so hoch ist, wie beim Zoe nach Vollladung.....).

Die Benzin-Tankanzeigen werden nach unten aber halt auch ungenau, tanken muss man eh - das Risiko lässt sich ohne Aufwand also voll vermeiden.

Yardonn hat geschrieben:
Genau deshalb weil Autos im Alltag zumeist keine Fahrzeuge, sondern Standzeuge sind, i

Gilt für Fahrräder noch viel mehr, aber da bist Du nicht gegen ;)

Nichtraucher hat geschrieben:
Ich hätte folgenden Vorschlag:
Jeder Elektroautofahrer erhält einen gewissen Betrag für öffentliche Ladeinfrastruktur gutgeschrieben, z.B. 3000 Euro.

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Re: Welche Ladetechnik setzt sich durch?

Beitragvon PowerTower » Mo 7. Okt 2013, 19:26

agentsmith1612 hat geschrieben:
Zum Thema Laden:
Derzeit habe ich für eine Woche einen Think City mit 23 kwH Akku. Den kann man nur über Schuko laden, Standard 2,3kw, beschleunigt dann 3,5 kW. Da der Stecker aber schon etwas in Mitleidenschaft gezogen worden ist (siehe Bild), lade ich aus Sicherheitsgründen nur noch mit 10A. Ich habe immer nur in sehr neuen Steckdosen mit 16A geladen ob dieser "Schaden" bei mir entstanden ist oder bei meinem Vorgänger weiß ich nicht.
Mit 10A dauert das Laden jedoch 10 Stunden bei vollem Akku, für zwischendurch Laden ist das einfach viel zu langsam. Bei einem Verbrauch von 15 kwH/100km macht das dann 15 km pro Stunde die geladen werden oder 255 m pro Minute. Bei der Ladegeschwindigkeit gute Nacht. Von daher ist Schuko einfach nur eine Notlösung die man nur über Nacht nutzen kann. Bei Akkus >25 kwH ergibt es sogar garkeinen Sinn mehr.

Bei mir ist es auch umschaltbar zwischen 10A und 14A. Die 14A Ladestufe kann ich nicht nehmen, weil dann das Ladegerät kaputt geht. Den Umbau der Wohnung für dauerhaft 16A habe ich heute fertig bekommen. Die Balkonsteckdose wurde von Schuko auf CEE blau umgerüstet und der Schalter für diese Steckdose gegen ein Hochlastmodell für 16A ersetzt. Nun kann man auch mit 16A problemlos dauerhaft laden. Bei deinem Leihwagen wäre das ebenfalls die sinnvollste Option, wenn man dauerhaft schnell laden will, den Stecker auf CEE umzurüsten. Aber es ist ja nicht deiner, von daher Idee verworfen. :D

Mit den 10A bekomme ich ebenfalls nur 15 km an gewonnener Reichweite je Stunde. Aber das an sich stört nicht, manchmal lade ich nur aller zwei Tage oder wenn ich mehrere Sachen am Tag zu tun hab und ich bin zwischendurch ne Stunde zu Hause ist er schon wieder gut gefüllt. Genau hier stört mich eigentlich die geringe Kapazität, denn er kann die Nacht nicht sinnvoll zum laden nutzen. Nach spätestens vier Stunden ist der Akku voll. Deswegen reizt mich auch die Kombination aus langsamer 2,3 kW Ladung + Akku mit mehr als 30 kWh. Dann bräuchte ich nur aller vier Tage oder so laden und dann könnte er wirklich mal 12-13 Stunden effektiv das Haus aussaugen. Und Strecken mit mehr als 200 km wären trotzdem möglich und abends könnte man problemlos die 200 km wieder zurück fahren.

Bist du durch die langsame Ladung denn schon in Bedrängnis gekommen? Denn reichweitenmäßig hast du ja jetzt ein Auto, das mit Fahrzeugen wie dem Leaf oder ZOE auf Augenhöhe ist.

Mit einem 70 kWh Akku könnte man auch mit 2,3 kW Ladung über 1.000 km in 24 Stunden fahren. Das wäre eine Batteriekapazität, bei der mir Schnellladung sowas von egal wäre. :mrgreen:

Abgesehen davon, einfach daran denken: die langsame Ladung über CEE blau (oder eben Schuko...) ist für viele Mieter die einzige Möglichkeit überhaupt an der E-Mobilität teilhaben zu können. Für dich mag es nichts sein, dann ist es ok, aber manch einer braucht es eben. Zumindest noch so lange, wie es nicht ausreichend öffentliche Ladesäulen gibt.
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Hier ein Bildartikel zum Stecker-Streik

Beitragvon midimal » Di 15. Okt 2013, 23:02

http://www.e8energy.de/wp-content/uploa ... bild-1.pdf

Die Stecker-Streit-Antwort @flex 3in1 von e8energy 09 Okt 2013/in News /von e8energy
Christoph M. Schwarzer hat für Auto Bild in der jüngsten Printausgabe eimal die 4 bestehenden Stecker-Ladesysteme in Deutschland unter die Lupe genommen und sie gegenübergestellt.
Das Fazit: Ein einheitlicher Ladestecker für Elektromobile ist weiter nicht in Sicht. Lobende Anerkennung fand aber unser Schnell-Ladesystem @flex 3in1, weil es drei der vier in Deutschland gängigen Steckerladesysteme standardmäßig unterstützt und somit höchstmögliche Kompatibilität gewährleistet.

Interessant: Im Kommentar findet sich ein (wohl nicht ganz ernst gemeinter) Hinweis auf die Verwendung eines Bruchteils der jährlichen Aufwendungen von 70 Milliarden Euro für Benzin und Diesel. Demnach könne man mit diesem Betrag ganz Deutschland mit Schnellladestationen “versehen”, die alle Steckerstandards erfüllen… Uns würde es freuen.
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Re: Hier ein Bildartikel zum Stecker-Streik

Beitragvon Efan » Di 15. Okt 2013, 23:11

midimal hat geschrieben:
...
Interessant: Im Kommentar findet sich ein (wohl nicht ganz ernst gemeinter) Hinweis auf die Verwendung eines Bruchteils der jährlichen Aufwendungen von 70 Milliarden Euro für Benzin und Diesel. Demnach könne man mit diesem Betrag ganz Deutschland mit Schnellladestationen “versehen”, die alle Steckerstandards erfüllen… Uns würde es freuen.


Ok, 28k Euro für Universalladestationen wäre doch "billig", aber davon 35k? WOW, Recht hat er!

Laß es 17k davon für 56k Euro sein. ABER genau DAS sind die Größenordnungen, wobei BMW, OPEL und Mercedes gerade einmal 10 Mrd. Euro für eine Verbesserung der Akku-Technik bekommen haben?

LOL, und heraus kam eine Reichweitenerweiterung auf Benzinmotor-Technik.

Edit: Und JA, man kann 10 Mrd Euro auch "verbrennen" ...

Edit2: In China wären sie hingerichtet worden, genau DAS sollten sich die Leute mal überlegen.
Seine Exzellenz Efan, Botschafter vom Leaf ;-) 12.09.2013

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