VDIK fordert Multicharger an der A9

Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon Great Cornholio » Sa 7. Jun 2014, 12:30

@ Adrian: Häh? Was ist das? Das ist doch ein Fake!
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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon Jack76 » Sa 7. Jun 2014, 12:37

Great Cornholio hat geschrieben:
@ Adrian: Häh? Was ist das? Das ist doch ein Fake!


Achte mal aufs Kennzeichen, das ist irgendwo in Asien, und für den asiatischen Raum wird der i3 mit Typ1 und Chademo ausgestattet... ;-)
Sonst könnt er nämlich an keiner der existierenden Säulen dort laden....

Simpel, oder? 8-)

Grüße

Jack
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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon Adrian » Sa 7. Jun 2014, 15:21

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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon midimal » Di 10. Jun 2014, 17:08

Adrian hat geschrieben:
Das VW 10.000 E-Golf verkauft in Norwegen ist quatsch, es waren 1.000 Vorbestellungen, Tesla hat mit 1.500 im März noch den Rekord ;).
Bevor Nissan auf CCS umrüstet sehen wir erstmal einen i3 an CHAdeMO. Die Typ1 Dose im Frunk ist auch elegant...


Wie kommt man an den Japan I3 rein? I will lieber Chademo als CCS!!!!!!
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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon Great Cornholio » Di 10. Jun 2014, 20:05

@Adrian: Cool! 8-) Es geht also alles, ja wenn man nur will! Gut zu wissen!
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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon Adrian » Mo 8. Dez 2014, 12:20

Neuer Thread oder hier rein ?

01.12.2014
VDIK: Vorschlag der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) diskriminiert Elektrofahrzeuge der Internationalen Hersteller auf Dauer

Bad Homburg. Der Fortschrittsbericht 2014 der Nationalen Plattform Elektromobilität soll am 02.12.2014 an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben werden. Neben wichtigen Hinweisen und Vorschlägen zur Förderung der Elektromobilität weist er aus Sicht des VDIK eine große Schwäche auf.

Er negiert völlig die Realitäten des deutschen Pkw-Marktes, auf dem bereits seit 2010 marktreife Elektrofahrzeuge der internationalen Hersteller bundesweit zugelassen wurden. Neben den inzwischen ab 2013 angebotenen 17 Modellen der deutschen Hersteller werden (dieses verschweigt der Bericht!) 17 weitere Elektrofahrzeuge der VDIK-Mitgliedsfirmen angeboten und vermarktet. Der Fortschrittsbericht lässt völlig außer Acht, dass die internationalen Fahrzeughersteller seit über 60 Jahren fester Bestandteil des deutschen Automobilmarktes sind und bei konventionellen Fahrzeugen einen Marktanteil von aktuell rund 36 Prozent und bei den alternativen Antrieben einen Anteil von über 62 Prozent haben.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Der Fortschrittsbericht 2014 der Nationalen Plattform Elektromobilität geht an der Realität des deutschen Kraftfahrzeugmarktes vorbei. Ein Leitmarkt für die Elektromobilität wird in Deutschland ohne internationale Marken nicht zu etablieren, eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 nicht zu erreichen sein. Auch der von der Elektromobilität erwartete Beitrag zum Klimaschutz ist nur unter Einschluss der Elektrofahrzeuge der VDIK-Mitglieder zu realisieren. Daher verwundert es, dass der Fortschrittsbericht in seiner Bestandsaufnahme bewusst das seit 2010 bestehende Angebot an Elektrofahrzeugen der internationalen Marken verschweigt. Dies kann nicht zu sachgerechten Vorschlägen führen, denn die Nationale Plattform Elektromobilität rät davon ab, in andere Lösungen außerhalb der Combined Charging Roadmap zu investieren. Damit ruft sie zur Diskriminierung aller Autofahrer auf, die sich bereits frühzeitig für ein Elektrofahrzeug entschieden haben, das über den CHAdeMO-Standard schnell geladen wird. Diese Vorgehensweise ist aus Sicht des VDIK skandalös und schadet dem Thema Elektromobilität insgesamt erheblich.“

In Europa gibt es für Fahrzeuge keine technische Vorschrift, die einen bestimmten Steckertyp vorschreibt. Es können also Elektrofahrzeuge sowohl mit Combined Charging System (CCS) als auch mit CHAdeMO-Stecker betrieben werden. Europaweit verfügen ca. 66 Prozent der schnellladefähigen Elektrofahrzeuge über den CHAdeMO-Standard. Auch die im Fortschrittsbericht leider nicht korrekt zitierte europäische Richtlinie über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe trägt dieser Tatsache Rechnung, indem sie CCS für öffentlich zugängliche Ladepunkte lediglich als Mindeststandard vorgibt, eine bedarfsgerechte Erweiterung um andere Ladestecker jedoch ausdrücklich zulässt. Die genannte Empfehlung der Nationalen Plattform Elektromobilität widerspricht auch den Positionen der in der Bundesregierung für Elektromobilität zuständigen Ressorts, die ihre Projekte (z. B. SLAM, BAB A9) unter bestimmten Bedingungen für Multicharger geöffnet haben.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Ich fordere daher Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, diesem Ratschlag der Nationalen Plattform Elektromobilität, der letztendlich eine Behinderung des freien Warenverkehrs im europäischen Binnenmarkt darstellt, nicht zu folgen. Sie sollte im Gegenteil gemeinsam mit den zuständigen Ministern dafür eintreten, dass schnellstmöglich viele Schnellladestationen als Multicharger, an denen alle im Markt befindlichen Elektrofahrzeuge schnell geladen werden können, ausgeführt werden. Deutschland ist keine Insel in Europa, sondern Transitland mit regem kleinen Grenzverkehr der angrenzenden Nachbarstaaten, von denen viele Multicharger sogar mit staatlichen Mitteln fördern. Diese dringende Bitte geht auch an alle potenziellen Investoren vor allem auch an private, die sich darüber im Klaren sein müssen, dass tragfähige Geschäftsmodelle im Bereich Schnellladen aufgrund des aktuellen Fahrzeugbestands an Elektromobilen nur mit Multichargern darstellbar sind. Ich biete der Bundesregierung hier die aktive Mitarbeit und Unterstützung des VDIK und seiner Mitglieder an.“

Die VDIK-Mitglieder sowie viele Ladesäulenhersteller und Investoren gehen in der Praxis bereits mit gutem Beispiel voran und sorgen durch Aufbau von Multichargern für die Entstehung eines diskriminierungsfreien Schnellladenetzes.

Die VDIK-Übersicht mit 17 „marktreifen Elektrofahrzeugen“ finden Sie im Internet mit dem Link marktreife Elektrofahrzeuge der internationalen Kraftfahrzeughersteller.
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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon bm3 » Mo 8. Dez 2014, 12:57

midimal hat geschrieben:
Wie kommt man an den Japan I3 rein? I will lieber Chademo als CCS!!!!!!


Lenkst du auch gerne rechts ? :lol:


Grüße:

Klaus
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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon JuergenII » Mo 8. Dez 2014, 14:10

01.12.2014
Der Fortschrittsbericht lässt völlig außer Acht, dass die internationalen Fahrzeughersteller seit über 60 Jahren fester Bestandteil des deutschen Automobilmarktes sind und bei konventionellen Fahrzeugen einen Marktanteil von aktuell rund 36 Prozent und bei den alternativen Antrieben einen Anteil von über 62 Prozent haben.

Der VDIK lässt aber komplett außer acht, dass es sich bei "seinen" angeblich 62 Prozent alternativen Antrieben in den letzten zwei Jahren gerade mal um etwas über 6.500 Fahrzeuge handelt, von denen über 50% (Renault) gar keine DC Lademöglichkeit haben. Um die CHAdeMO Fahrzeuge in Deutschland zu überflügeln, haben VW und BMW gerade mal 40 Wochen gebraucht.

Ich empfehle daher dem VDIK-Präsidenten Volker Lange auf seine Hersteller zuzugehen und sie zu verdonnern für dt. Fahrzeuge optional den CCS Stecker anzubieten. Bei sonstigen Extras ist das ja auch ohne Probleme möglich. Dann kann jeder Käufer entscheiden welches DC Schnellladesystem für ihn sinnvoller ist.

Juergen
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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon kai » Mo 8. Dez 2014, 14:49

Übrigens..

auch die tausende Smart ED (meistverkauftes EV in 2013 in D) und die kommende B-Klasse haben keine DC Lademöglichkeit :)

Gruß

Kai
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Re: VDIK fordert Multicharger an der A9

Beitragvon TeeKay » Mo 8. Dez 2014, 15:43

Ach Juergen, langsam wird mir deine immer gleiche CCS-only-ist-perfekt-Schallplatte langweilig. In allen anderen europäischen Ländern spielen sie irgendwie viel abwechslungsreichere Platten ab. Und das ganze sogar EU-gefördert. Mich freut, dass dafür also auch deine Steuern verwendet werden.
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