Tanken an der Strassenlaterne

Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon liftboy » Sa 14. Sep 2013, 16:30

Gruß Uli
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Beitragvon Hinundher » Sa 14. Sep 2013, 17:05

Das beste aus diesem Beitrag:

Die Idee des Berliner Startups Ubitricity ist denkbar einfach: Man nehme eine Straßenlaterne neben der ein Auto parken kann und integriere eine Steckdose – fertig ist die Ladestation. Weniger als 300 Euro pro Laterne werden dafür laut Ubitricity fällig

Die € 300 sind noch zuviel , unsere Laternen haben schon eine Schuko montiert für die Weihnachtsbeleuchtung :twisted: einige währen tatsächlich für das E-Auto geeignet :mrgreen: .

Nachteil, laden nur in der Nacht wenn die Beleuchtung AN ist und außer der Weihnachtszeit :geek:

lg.
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Re: Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon wasserkocher » Sa 14. Sep 2013, 17:47

Auf deren Stand war ich bei der IAA auch. Klingt erst mal interessant, ich frage mich nur, ob sie damit genug Geld verdienen können. Die Nachfrage nach Strom außer Haus hält sich nach meinen Erfahrungen zumindest bis jetzt in engen Grenzen.
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Re: Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon MarkusD » Sa 14. Sep 2013, 17:54

"die Kosten für eine konventionelle Ladesäule beziffert das Unternehmen auf rund 10.000 Euro"
Kleiner Scherz, oder?
Eine P&C-Ladesäule kostet 1600 Euro. Die mit Typ2-Stecker sollen auch nur ca. 200 Euro mehr kosten (wenn es sie mal gibt).

Was in dem Bild nicht erkennbar ist und auch im Artikel nicht steht: Ist das ein Mode3-Ladekabel?
Irgendeine Art von Intelligenz muß drin sein wegen der Freischaltung.

Was Hinundher auch schon geschrieben hat:
Laternen werden normalerweise nicht einzeln ein- und ausgeschaltet. Aber nachdem das Auto in dem Bild in der Helligkeit dort steht, muß da wohl auch Strom ankommen, wenn der Straßenzug nicht beleuchtet ist. Da bin ich gespannt, wie die Umrüstung dafür aussieht.

In Zukunft wird man auf solche Lösungen setzen müssen.
Nur glaube ich nicht, daß es am Ende dann doch ganz soooo einfach ist.
Wenn in einer Straße irgendwann mal 50% der Fahrzeuge E-Autos sind und die nachts alle Strom nuckeln, nun, dann gehen wohl die Lichter aus ... die Verkabelung dürfte derzeit nicht dafür ausgelegt sein.

Gruß
Markus
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Re: Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon Efan » Sa 14. Sep 2013, 19:31

Ich halte die Induktionsladung für die zukunftsträchtigere Technologie. Abrechnung per europaweit vereinheitlichte RFID-Chips, über Abrechnung und Roaming kann man dann immer noch streiten.
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Re: Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon MarkusD » Sa 14. Sep 2013, 19:51

Efan hat geschrieben:
Ich halte die Induktionsladung für die zukunftsträchtigere Technologie.

Jetzt schauen wir erstmal, daß wir auch ein paar E-Fahrzeuge mehr auf die Straßen bekommen.

Forschen an dem Thema kann man ja. Aber es gibt einfach zu viele Parameter, die den Wirkungsgrad beeinflussen.
Wenn ich mir nur ansehe, wie krumm und schief manche Leute in Parklücken reinfahren. Die würden mit induktiver Ladung vermutlich nicht glücklich werden.

Darf man als Herzschrittmacher-Träger überhaupt in ein solches Parkhaus rein? :?: :?:
Die EMV-Frage ist da sicher nicht zu vernachlässigen.

Gruß
Markus
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Re: Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon Efan » Sa 14. Sep 2013, 20:29

Wieso warten?

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Re: Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon ZoePionierin » Mo 16. Sep 2013, 19:10

An den Straßenlaternen liegt immer Strom an. Diese werden über ein Steuersignal an- und ausgeschaltet. Du kannst also auch tagsüber ohne Probleme Strom entnehmen.
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Re: Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon liftboy » Mo 16. Sep 2013, 19:43

ZoePionierin hat geschrieben:
An den Straßenlaternen liegt immer Strom an. Diese werden über ein Steuersignal an- und ausgeschaltet. Du kannst also auch tagsüber ohne Probleme Strom entnehmen.



Der Strom liegt zwar immer an, dieses "Steuersignal" erfolgt jedoch meistens über Dämmerungsschalter oder Zeitschaltuhr. Tagsüber gibt es also grundsätzlich keinen Strom, es sei denn, es liegt eine extra Phase mit Dauerstrom an. Diese ist jedoch in älteren Laternenverkabelungen i. d. R. nicht vorgesehen.
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Re: Tanken an der Strassenlaterne

Beitragvon Jogi » Mo 16. Sep 2013, 19:51

...und selbst wenn, die Installation für die Strassenbeleuchtung wurde ja wohl kaum mehrfach überdimensioniert, um irgendwann mal eventuell ein paar E.-Autos zusätzlich zu versorgen...

Die einzige Chance, an so einer Installation das eine oder andere Fahrzeug auch nachts laden zu können, ergibt sich erst mit einer Umrüstung auf wesentlich sparsamere Leuchtmittel (LED), die die Verkabelung entlasten.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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