RWE baut weniger E-Tankstellen

Re: RWE baut weniger E-Tankstellen

Beitragvon Hinundher » Di 8. Okt 2013, 11:00

ZoePionierin hat geschrieben:
Es wird Zeit für einen Lade-Flashmob, damit RWE sieht wie viele wir sind und wir die öffentliche Infrastruktur brauchen.
Ich schlage daher vor, dass jeder der kann am Sonntag, den 13. Oktober um 14 Uhr sein Elektroauto an eine RWE-Säule stöpselt und lädt. Gerne mit Bild über Twitter @RWEmobility. Wer ist dabei?


Was nu, wird da was, ich bin dabei :thumb:

lg.
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Re: RWE baut weniger E-Tankstellen

Beitragvon Twizyflu » Di 8. Okt 2013, 12:49

Hehe hinundher - bei uns will die Kelag eh ausbauen sagten sie.
Aber cool wär es trotzdem :D
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Re: RWE baut weniger E-Tankstellen

Beitragvon Hinundher » Di 8. Okt 2013, 13:14

Twizyflu hat geschrieben:
Hehe hinundher - bei uns will die Kelag eh ausbauen sagten sie.
Aber cool wär es trotzdem :D


Ja schon aber wenn wir da mitmachen hilft es auch denen in den Ladewüsten ,hast hier schon reingeschaut?

https://www.rwe-mobility.com/web/cms/de ... lenfinder/

Deine Marietta E-Tanke ist gerade Frei :mrgreen:

Wenn am Sonntag um 14 Uhr viele Anstöpseln sind diese Ladepunkte ROT ( Besetzt ) , da brauch ich gar nicht weit fahren :twisted: borg mir noch einen Adapter aus für mein 2tes E-Car :twisted:

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Re: AW: RWE baut weniger E-Tankstellen

Beitragvon Karlsson » Di 8. Okt 2013, 13:15

Es würde ja auch schon was bringen, wenn die vorhandenen funktionieren...
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Re: RWE baut weniger E-Tankstellen

Beitragvon Twizyflu » Di 8. Okt 2013, 16:22

Danke hinundher :)
Sehr gute Sache. Beugt unliebsamen Überraschungen vor :-)
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Re: AW: RWE baut weniger E-Tankstellen

Beitragvon INote » Di 8. Okt 2013, 19:08

Hallo,

Gute Idee, ich versuche mit meinem Twizy dabei zu sein. Im Hamburger Umland gibt es leider wenig RWE Ladestationen :cry:
Bild Renault Zoe Intens, schwarz, geladen mit 3,7kW RWE eBox.
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Beitragvon meta96 » Mi 9. Okt 2013, 00:56

Die E-Wirtschaft verstehe wer will. Es ist ja recht nett, das RWE Ladestationen baut, aber mangelnde Akzeptanz als Grund der Entschleunigung zu verkaufen ist schon gar arg kurzsichtig ...

... weil immerhin verdient die E-Wirtschaft (wenn nicht solar-geladen wird) ca. 200 bis 300€ pro Elektrokarre und Jahr, auch wenn nur zu Hause geladen wird. Angenommen eine Typ2 Ladestation kostet 20.000 inkl. Wartung für 5 Jahre, bedeutet dies, dass pro ca. 16 Elektroautos sich eine Typ2 Ladestation indirekt refinanzieren* würde (auch wenn keiner der 16 Elektrokarren die Ladestationen selbst jemals nutzen würde).

Also auch, wenn sich die Ladestation für sich selbst nicht durch die Ladevorgänge rechnen, (in)direkt sind sie aber wichtig für die Akzeptanz/Werbung des Systems ... und 16 Elektrokarren/Ladestation haben wir bald einmal ;)


*) ich weiss schon es fließt ja nicht immer alles in RWE/Kelag Sackerln, aber gesamtsytemisch betrachtet trotzdem irgendwie ;)
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Re: ... Henne, Ei und Fuchs

Beitragvon Efan » Mi 9. Okt 2013, 01:50

meta96 hat geschrieben:
... Angenommen eine Typ2 Ladestation kostet 20.000 inkl. Wartung für 5 Jahre, bedeutet dies, dass pro ca. 16 Elektroautos sich eine Typ2 Ladestation indirekt refinanzieren* würde (auch wenn keiner der 16 Elektrokarren die Ladestationen selbst jemals nutzen würde). ...


Sorry, das kann ich als Kapitalist nicht stehen lassen.

RWE und auch EON oder EnBW machen doch keinen Gewinn an Ladestationen, die schreiben sie als "public relation" ab. Eine kWh kostet 25 Cent bei mir. Wenn ich 20kWh für 0 Euro lade, KÖNNEN die keinen Gewinn damit machen.


Rechne doch einmal aus, wieviele kWh geladen werden müssen, um nur 20k Euro reinzubekommen, das sind 80k kWh. Ich brauche 20kWh maximal per Ladung, 80.000 durch 20 gleich 4.000 Ladungen, um alleine den UMSATZ zu machen.

Damit ist noch 0 Gewinn gemacht. Der Strom kostet ja auch etwas ;-)
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Re: ... Henne, Ei und Fuchs

Beitragvon meta96 » Mi 9. Okt 2013, 02:21

Efan hat geschrieben:
meta96 hat geschrieben:
... Angenommen eine Typ2 Ladestation kostet 20.000 inkl. Wartung für 5 Jahre, bedeutet dies, dass pro ca. 16 Elektroautos sich eine Typ2 Ladestation indirekt refinanzieren* würde (auch wenn keiner der 16 Elektrokarren die Ladestationen selbst jemals nutzen würde). ...


Sorry, das kann ich als Kapitalist nicht stehen lassen.

RWE und auch EON oder EnBW machen doch keinen Gewinn an Ladestationen, die schreiben sie als "public relation" ab. Eine kWh kostet 25 Cent bei mir. Wenn ich 20kWh für 0 Euro lade, KÖNNEN die keinen Gewinn damit machen.




Du hast mich falsch verstanden. Vergiss einmal die Ein- bzw. Nichteinnahmen an der Ladestation. Es geht mir darum, dass zu 95% zu Hause geladen wird. Dort zahlen wir voll unsere 20 bzw. 25 Cent pro kWh und bei diesen kWh verdient wer? RWE und auch EON oder EnBW! Würden sie über diesen(!) Verdienst die Typ2 Ladestation finanzieren, würden sie, ab 16 Elektroautos/Station in Summe positiv da stehen (OK, Du könntest jetzt die 5% Typ2-Station-Gratisladevorgänge mit ihren realen Kosten von 5 Cent pro kWh auch noch abziehen) ... d.h. ab ca. 20 Elektroautos/Station rechnet sich Deine "Public-Relation Elektromobilitäts-Ladestation" für die E-Wirtschaft (auch wenn an der Ladestation selbst der Strom verschenkt wird)* ...

*) Als Kapitalist müsstest Du jetzt einhaken und sagen, ja aber hätten Sie theoretisch die(se) Ladestation(en) nicht gebaut, würden sie ja den vollen Gewinn von 20 Elektroautos einfahren. Ich (aber auch den Kapitalistenwissen) würde dann sagen , dann gäbe es aber eventuell diese 20 Elektroautos nicht ;)

... wir in Ö haben ca. 26 Elektroautos/Typ2-Ladestation
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Re: ... Henne, Ei und Fuchs

Beitragvon Efan » Mi 9. Okt 2013, 11:59

meta96 hat geschrieben:
...
Du hast mich falsch verstanden. Vergiss einmal die Ein- bzw. Nichteinnahmen an der Ladestation. Es geht mir darum, dass zu 95% zu Hause geladen wird. Dort zahlen wir voll unsere 20 bzw. 25 Cent pro kWh und bei diesen kWh verdient wer? ...


Du hast dich vielleicht mißverständlich ausgedrückt ;-)

Aber deine Grundannahme halte ich für falsch. Zumindest ich lade zu 95% an kostenlosen Ladesäulen und vielleicht zu 5% zu Hause, es mag sein, daß wir im Ruhrgebiet privilegiert sind, dank der vielen Chademos. Aber ich plane meine Ausflüge und Freizeitfahrten bereits mit den kostenlosen Säulen.

Wenn erst einmal alle Ladesäulen wirkliches und echtes Geld kosten, werden sie noch weniger benutzt als jetzt schon, dann werden die Leute und auch ich wirklich zu Hause laden.

Das macht es für die EVUs nochmal unattraktiver, mehr Säulen aufzustellen, daher empfinde ich Ladesäulenbau als eine hoheitliche Aufgabe wie der Straßenbau. Auch wenn ich sonst eher Gegner von Subventionen bin, so halte ich sie bei der Infrastruktur für notwendig, da ich einfach keine Schönrechnerei sehen kann, die es für EVUs lohnenswert erscheinen lassen, Ladesäulen aufzustellen.
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