Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Preise

Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon Nik » Mo 10. Feb 2014, 08:26

Moin
der Inhalt beschreibt sehr Gut das Ziel. Eine echt gute Vorleistung :D
Aber so viel Text liest sich keiner durch,der nicht eh schon eine Anlage plant.
Für eine werbende Broschüre braucht es aber deutlich mehr Bilder.
Ist hier ein Grafiker oder noch besser ein Illustrator unter uns ?
Gruß Nik
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Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon eDEVIL » Mo 10. Feb 2014, 10:39

Elektrolurch hat geschrieben:
TeeKay hat geschrieben:
Das ganze kostet bei WallB-e.com 940 Euro inkl. Mwst.

Aktuell sogar nur noch 840,- € für die Wandladestation wallb-e Home 22kW.

Für Leaf und andere Typ Auto nicht so passend, aber sehr günstig:
Wandladestation wallb-e. com -eco- 22KW Kabel glatt 4m Typ2 Stecker 699,00 €
(ist eine Buchse teurer als ein Kabel mit Stecker)

Am liebsten hätte die firmen natürlich "One for All", was dann wieder teure Kombisäulen wären.
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Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon TeeKay » Mo 10. Feb 2014, 10:52

eDEVIL hat geschrieben:
(ist eine Buchse teurer als ein Kabel mit Stecker)


Kann ich auch nicht nachvollziehen. In einem englischen Onlineshop kostet ein Stecker 86 Pfund, eine Buchse 80. Mit Verschlussmotor zum Verriegeln des Kabels kostet die Buchse 103 Pfund.

Vielleicht sparen sie an der Elektronik? Bei fest installiertem Kabel muss nicht mehr geprüft werden, welche Stromstärke das Kabel verträgt und die maximale Ladeleistung nicht begrenzt werden.

Abgesehen davon: Will man solch eine Broschüre nicht durch Wahlmöglichkeiten verkomplizieren, bietet die größte Variabilität und die einfachste Handhabung für alle Benutzer eine 22kW-Typ-2-Wallbox.

Der Anteil der alten Elektroautos ohne intelligente Ladetechnik zur Kommunikation mit der Säule nimmt immer mehr ab. Der Anteil der Autos, die ohne Adapter mit Typ 2 laden können, steigt immer mehr. Die alten Autos können sich ihre Adapter für Typ2 basteln. Das ist einfacher und volkswirtschaftlich gesehen billiger, als eine Flotte von derzeit 10.000 Typ2-fähigen Autos (Tendenz stark steigend) mit mobiler Wallbox auszustatten.

Wie ein Vorredner schon sagte, kann die Wallbox flankiert werden durch Schuko oder blauen Campingstecker. Gerade in Hotels und Pensionen können die meisten Autos in Ruhe über Nacht vollladen. Der Tesla fahrende Kunde oder der durchreisende Restaurantgast kann sich am schnelleren Typ-2 bedienen.
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Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon EVduck » Mo 10. Feb 2014, 11:48

Ich hab mir das PDF mal als Vorlage hergenommen und arbeite das insoweit um, dass

a) Die Möglichkeit besteht das für Branchen zu individualisieren (z.B. Restaurants / Einkaufszentren / Autohöfe / usw. usf.)
b) Immer eine kurze Anleitung individualisiert auf diese Branche zugeschnitten bringt (z.B. braucht ein Hotel nicht CCS oder CHAdemo in Betracht ziehen, Raststätten oder Autohöfe aber schon. Umgekehrt ist Schuko/CEE blau für Hotels durchaus interessant, für Raststätten weniger.)

Wenn ich das fertig habe (Ende der Woche), melde ich mich hier wieder.

Gruss,
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Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon silberstrom » Mo 10. Feb 2014, 13:26

Was mir noch einfällt: Die Stadtwerke Schwedt und Greifswald haben ihre Ladesäulen direkt neben Erlebnisbädern. Bin grad in Greifswald schwimmen. Ich hab für 4€ was gegessen und 10 € fürs Schwimmen ausgegeben, und lade 20 kWh derweil in den Fluence. Keine Ahnung, ob sich das für die direkt lohnt. Aber Schwimmbäder können wir auch anschreiben, dort verweilt man in der Regel länger als in einem Restaurant.
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Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon Elektrolurch » Mo 10. Feb 2014, 16:06

Nik hat geschrieben:
Säulen:
Wir müssen bei der Erstellung einer Broschüre nur aufpassen, daß es kein Gschmäckle bekommt, wenn wir besondere Marken und Typen bevorzugen. Aber ganz ohne konkrete Vorgaben wird es nicht gehen.

Was wir hier machen, wird ja dann für den Hersteller/Anbieter der empfohlenen Hardware eine ziemlich engagierte kostenlose Werbekampagne. Ich fände es daher recht und billig, wenn dieser das in irgendeiner Form honorieren würde, beispielsweise durch eine nennenswerte Spende an dieses Forum (Guy) hier.

TeeKay hat geschrieben:
Wie ein Vorredner schon sagte, kann die Wallbox flankiert werden durch Schuko oder blauen Campingstecker.

Die wallb-e Home hat z.B. eine Typ 2 und eine Schuko-Dose.
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Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon HOSCHLA » Mi 12. Feb 2014, 14:31

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Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon silberstrom » Do 13. Feb 2014, 11:50

stromer hat geschrieben:
Dabei müsste es sich um das NH-Hotel in der Friedrichstr. 96 in Berlin handeln. Das ist ein sehr gutes Beispiel für die Notwendigkeit, solch eine Bröschüre zu erstellen.
Woher weiß ich daß ich mein Fahrzeug dort laden könnte?

Da es hier angesprochen wurde und ich nicht einen eigenen Thread aufmachen möchte:
Ich hab mir die RWE-Lounge mal angeschaut. Sechs (!) uneingetragene Typ-2-Säulen gibt es dort. Wenn man nicht öffentlich laden können würde, würd ich das ja verstehen. Aber man kann da ja laden!
Außerdem haben sie einen Taxi-Leaf, einen i-MiEV und Segways zum ausleihen. Bilder siehe
http://silberstrom-am-horizont.de/hidde ... ng-places/
silberstrom-am-horizont.de
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Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon Marcel_S » So 16. Feb 2014, 18:18

Ich habe den Thread mal oberflächlich überflogen und möchte von einer Kombination öffentliche AC/DC-Lader mit Nachdruck abraten. Und das deswegen: eine DC Ladeinfrastruktur mit ccs und chademo kostet rund 50k€, eine reine AC-Ladesäule (verrechnungsfähige, RFID, etc.) rund 6-7k€.
Eine kombinierte kostet nur ein wenig mehr als die 50k€ und ist somit natürlich attraktiv, nur: wenn Ihr sowas aufbaut, könnt Ihr das Pech haben und ein 1-phasig ladender (bspw. Kangoo) parkt Euch ladend für mehrere Stunden die sündteure Schnellladestation zu und die schnellladetauglichen Fahrzeuge gucken durch die Finger.
Hier ist es viel schlauer, Ihr kauft um 50k€ die DC und zwei Parklücken weiter den 6k€ AC Ladesäulen. So habt Ihr die Spreu (schlimmstenfalls 1-phasig langsam) vom Weizen (DC) getrennt
Marcel_S
 

Re: Ladesäulen für öffentlichen Einsatz - Marken, Typen, Pre

Beitragvon meta96 » So 16. Feb 2014, 19:29

Marcel_S hat geschrieben:
Ich habe den Thread mal oberflächlich überflogen und möchte von einer Kombination öffentliche AC/DC-Lader mit Nachdruck abraten. Und das deswegen: eine DC Ladeinfrastruktur mit ccs und chademo kostet rund 50k€, eine reine AC-Ladesäule (verrechnungsfähige, RFID, etc.) rund 6-7k€.
Eine kombinierte kostet nur ein wenig mehr als die 50k€ und ist somit natürlich attraktiv, nur: wenn Ihr sowas aufbaut, könnt Ihr das Pech haben und ein 1-phasig ladender (bspw. Kangoo) parkt Euch ladend für mehrere Stunden die sündteure Schnellladestation zu und die schnellladetauglichen Fahrzeuge gucken durch die Finger.
Hier ist es viel schlauer, Ihr kauft um 50k€ die DC und zwei Parklücken weiter den 6k€ AC Ladesäulen. So habt Ihr die Spreu (schlimmstenfalls 1-phasig langsam) vom Weizen (DC) getrennt


Stimmt, vor allem auch, weil 2014 auch die VWs anrollen (die in der Standardausführung nur 3,3kW können ...) ...
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