Laden über Nacht vs. Kosten

Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon BigBubby » Di 12. Jun 2018, 19:43

Das falsche hierbei ist eigentlich der Phev, denn Ladeinfrastruktur und Ladesäulen werden auf den Hauptkunden und langfristigen Kunden ausgelegt und das sind eben BEVs. Bei diesen lohnen sich dann auch oft Zeitpreise über Nacht. Ich weiß nicht, wie die Regelungen in Stuttgart sind. In München muss man als E-Auto nur Tagsüber auch laden. Nachts darf man so rumstehen. Wenn es ähnlich in Stuttgart ist, kannst du auch abends 1-2h Laden und dann einfach nur hingehen und ausstecken ohne umzuparken. Vielleicht mit Tel-Nr. in der Windschutzscheibe falls ein E-Auto mal ein Ladenotfall hat.
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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon BjBerry00 » Di 12. Jun 2018, 21:06

Wie schon gesagt, die Fluktuation in den Abendstunden ist (noch, und auch die nächste Jahre) äußerst überschaubar. München macht das Top, in Hamburg ist es glaub ich auch so.

Ob ein PHEV das Problem ist, weiß ich nicht. Ich finde das Fzg. sehr sinnvoll. Ich damit zu 80% elektrisch unterwegs ohne die Ressource in eine 100kWh Batterie verschwendet zu haben. Es gibt dazu auch eine schöne Studie vom Frauenhofer und KIT.
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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon GcAsk » Di 12. Jun 2018, 21:33

Wieso denn gleich 100kWh Batterie? Da gibt es doch kleinere Akkus, mit denen man auch schon ausreichend weit im Alltag kommt - und wo sich auch ein Laden über Nacht, trotz Zeittarif, lohnen kann. Mit einem BEV muss man ja selten (natürlich abhängig vom Fahrprofil) wirklich täglich komplett voll laden.
Und Du sagst es ja selbst - dadurch dass Du einen Hybrid hast mit Mini-Batterie, brauchst Du eben nicht so viel - und musst damit auch nicht über die gesamte Nacht dort stehen und die Säule blockieren.
Lade doch einfach nachmittags / abends nach der Arbeit, wenn es so wichtig ist. Was ist denn Dein Fahrprofil? Ich würde mal unterstellen, dass Du sicherlich nicht jeden Tag 5-6h laden müsstest.
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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon Karlsson » Di 12. Jun 2018, 21:50

BjBerry00 hat geschrieben:
wie macht Ihr das, wenn Ihr über Nacht, an öffentlicher Infrastruktur laden müsst, da Ihr vielleicht, wie ich, mitten in einem Ballungsraum wohnt, ohne eigenen Stellplatz und Zugang zu einer Steckdose?

In dem Fall würde ich mein E-Auto augenblicklich verkaufen.

BjBerry00 hat geschrieben:
Wieso denn gleich 100kWh Batterie?

Das wäre in der Tat eine Möglichkeit fürs E-Auto ohne eigene Steckdose. Leider derzeit nicht erschwinglich.
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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon BrabusBB » Di 12. Jun 2018, 23:22

BigBubby hat geschrieben:
Ich weiß nicht, wie die Regelungen in Stuttgart sind.
Stuttgart kennzeichnet die Ladeplätze ziemlich vorbildlich mit Halteverbot, wenn man nicht lädt. Man findet daher schnell einen Ladeplatz. Wer aber eine lange Ladedauer hat und daher mitten in der Nacht nicht abstecken kann, zahlt dafür entsprechend.
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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon BigBubby » Mi 13. Jun 2018, 05:59

Karlsson warum?
Ich lade mein Fahrzeug nur außerhalb. Nie daheim. Abgesehen davon, dass ich zu Hause auch momentan nicht laden könnte, da ich nur Typ2 Kabel und keine Wallbox habe.
Ich kann wohl gemerkt im notfall AC 43kW laden.
MeinFahrzeug wird während der Arbeitszeit an einer öff. Ladesäule geladen und steht nachts auf meinem priv. Parkplatz. So haben die Bewohner an der Straße, an der ich tags über stehe, nachts die Möglichkeit selber zu laden.
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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon 0cool1 » Mi 13. Jun 2018, 11:33

Ich hoffe es lädt da auch und steht dann nicht vollgeladen an der Säule

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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon Karlsson » Mi 13. Jun 2018, 13:23

BigBubby hat geschrieben:
MeinFahrzeug wird während der Arbeitszeit an einer öff. Ladesäule geladen

Kann ich aber nicht. Und ohne zuhause zu laden ist das mit dem kleinen Akku echt unkomfortabel, besonders im Winter.
Mit kurzem Weg zur Arbeit und Ladung bei der Arbeit wenn der Akku nicht so klein ist ...ok, könnte man drüber nachdenken. Dann müsste man aber auch sicher sein, da immer einen freien Platz zu finden.
Die Steckdose an meinem Parkplatz ist zur Zeit schon die Voraussetzung für die E-Mobilität.
Daher sind die meisten meiner Nachbarn (ohne eigenen Parkplatz) von diesem Privileg ausgenommen.
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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon BigBubby » Mi 13. Jun 2018, 18:45

0cool1 hat geschrieben:
Ich hoffe es lädt da auch und steht dann nicht vollgeladen an der Säule

Er lädt + Handynummer in der Scheibe falls doch mal jemand spontan einen Notfall hat. Ich habe leider keine App oder so um von weiten zu sehen, wann er genau voll ist.
Ich fahre halt 110km+ pro Tag zur Arbeit und zurück über die Autobahn, da kann man auch täglich laden ;-)

Karlsson
Ich habe z.B. überprüft, wo in der Nähe meiner Arbeit öff. Ladesäulen sind. Es sind 2 Ladeplätze in 5min Fußweg, weitere 2 in 10min und dann noch mal 2 in 20min Fußweg. Dazu könnte ich theoretisch auch an der Firma selbst Laden, aber dort haben wir zwei Kollegen auch mit E-Autos, daher nehme ich die nicht in Anspruch.
Ich fahre eine Richtung 55km. Also kurzer Weg ist es auch nicht. Theoretisch kann ich 3,5mal eine Richtung fahren.
Wenn ich z.B. mal tagsüber nicht an eine Säule komme, fahre ich Abends an der BAB an einer Schnellladesäule vorbei und zieh noch mal 30min Strom, das reicht dann, um am nächsten Tag wieder zur Arbeit zu kommen.
Geht alles. Man muss sich halt nur etwas anders organisieren. Daher fand ich die Aussage, dann würdest du ihn verkaufen, wenn du nicht zu Hause laden kannst, eher unverständlich. Es ist bei 90% der Leute nur Bequemlichkeit. Bei Personen die auf dem Land wiederum wohnen, weshalb die Infrastruktur die Ladesäulen nicht hergibt, kann man dafür dann idR zu Hause laden.
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Re: Laden über Nacht vs. Kosten

Beitragvon 0cool1 » Mi 13. Jun 2018, 19:07

Ok super! Fahre auch 90km hin und wieder zurück mit dem BEV und weiß wie wichtig das Laden ist

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