Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen haben

Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon Berndte » Mi 24. Jun 2015, 22:06

So ein fetter Verteiler... ich bekomm ja schon feuchte Hände und kann sicher die Nacht nicht schlafen ;)
Sowas muss einfach gekapert werden!
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon streetfighter » Mi 24. Jun 2015, 22:08

@ mile
Ich kann mir bei der Anlage nicht vorstellen das du das für 8t€ bekommst.
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon Tho » Mi 24. Jun 2015, 22:14

Die Module für "Überkopfverglasung" sind auch kein Schnäppchen ;)
Das ist wieder mal so ein Projekt, wo ich sage sieht zwar schön aus und ist sehr hochwertig, aber mit dem Geld hätte man mit einem pragmatischeren Ansatz mehr erreichen können. :?
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon TeeKay » Mi 24. Jun 2015, 22:16

Das sind ja nichtmal transparente Photovoltaikzellen. Für 40.000 Euro kriegt man auch nicht mehr das, was es früher mal gab.

Ich hab mal einen Carport 12x6m mit Seitenwänden, 11,3kWp Zellen und Montage (die allein 7.500 Euro) kalkuliert. Kostet 35.000 Euro inkl. Umsatzsteuer. Dazu 3 Wallboxen von TNM, macht 3600 Euro. Dazu 3 FI macht 1.500 Euro. Jetzt haben wir die 40.000 voll. Die Wallboxen müssten noch montiert und die Zuleitung gelegt werden.

Wir haben aber auch einen Carport für 4 Autos, 3 22kW Typ2 Wallboxen und 11,3kWp und nicht die sechs Minizellen wie dort auf dem Fahrradständer mit 3 Schukos.
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon streetfighter » Mi 24. Jun 2015, 22:18

Ach ja, in der Nähe soll ein neuer Baumarkt entstehen. Wenn der fertig ist kommt dort auch eine Ladesäule hin. Die soll dann genau so wie die andere hier mit Münzeinwurf funktionieren.... Da weiß man doch was hier bei unseren Stadtwerken läuft.
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon mlie » Mi 24. Jun 2015, 22:49

streetfighter hat geschrieben:
@ mile
Ich kann mir bei der Anlage nicht vorstellen das du das für 8t€ bekommst.


Ich schrieb ja auch "beim Metallbauer umme Ecke". Die reine Konstruktion ist ja, selbst wenn ich das einen Gesellen machen lasse statt meines kalkulierten Lehrlings, kein Kostenfaktor. Trotz Alu...

Es sei denn, die Schweißkonstruktion muss nach Germanischem Lloyd zertifiziert und abgenommen sein, dann wirds natürlich etwas teurer. :)

Und die PV-Anlage ist wenn, dann nur wegen der Speicherspielerei so teuer. Einen echten Nutzen hat die meiner Meinung nach nicht direkt... Aber immerhin kann man ein Fahrrad fast ganz trocken und zwei weitere halbtrocken unterstellen.

Ich mein, schick siehts ja schon aus, das muss ich zugeben... 8-)

Vielleicht bin ich auch einfach zu zielorientiert, für eine gegebene, scheinbar ja zur Verfügung gestandene Summe X das maximal mögliche Herauszuholen. Rotgrünkarierte Käsehäppchenhalter und Wallboxen mit einfachen Schukos fallen dann eben raus...
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Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon Eagle_86 » Do 25. Jun 2015, 04:25

Und wieder frage ich mich (wie auch bei den Aldi-Stationen):

Wer schleppt bei seinem Pedelec immer den Ladeoschi mit und warum sollte es für ein Fahrrad notwendig sein, irgendwo zwischen zu laden? Die allerwenigsten Menschen fahren mehr als 100 km an einem Tag mit dem Rad und dazwischen kann man überall dort den Fahrradakku laden, wo man auch übernachtet. Für die paar Abenteuerradler, die lieber zelten als duschen wird ja wohl hoffentlich nicht so ein Aufwand betrieben.
Und die fußkranke Oma, die froh ist, wenn sie mitbdem E-Bike den Weg vom Friedhof zurück schafft, wird ja wohl auch kaum mal eben ihren Drahresel dort anstöpseln um die zwei Cent zu sparen, die sie der Strom für den Weg zu hause kostet. T

Also wer ist die Zielgruppe?

Edith:
und noch eine Frage: Was macht die fußkranke campingbegeisterte Dame dann dort, während das Fahhrad drei Stunden mit 150 W lädt (jedenfalls ist mein pedelec nicht schneller)? Soll sie nebenan zum Griechen gehen und dort halbgares Tsipras-Geschnetzeltes mit lauwarmen Varoufakis-Reis kalt werden lassen? Ich frag mich echt warum manche Menschen "so viel" Geld verantworten dürfen ohne dass Sie auch nur einmal vorher nachdenken, und damit meine ich nicht die Griechen.
Zuletzt geändert von Eagle_86 am Do 25. Jun 2015, 04:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon Tho » Do 25. Jun 2015, 04:30

Ja das frage ich mich auch, habe noch nie jemanden an einer solchen Fahrrad-Schuko laden sehen.
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon Fluencemobil » Do 25. Jun 2015, 07:05

Eagle_86 hat geschrieben:
Und wieder frage ich mich (wie auch bei den Aldi-Stationen):

Wer schleppt bei seinem Pedelec immer den Ladeoschi mit und warum sollte es für ein Fahrrad notwendig sein, irgendwo zwischen zu laden? Die allerwenigsten Menschen fahren mehr als 100 km an einem Tag mit dem Rad und dazwischen kann man überall dort den Fahrradakku laden, wo man auch übernachtet.


Da sparen natuerlich die Stadtwerke kräftig am Strom, außer es ist ein fahradhotel nebenan. Irgendwann wird noch mal ein Berater beauftragt, der herausfinden soll, warum die Station nicht angenommen wird.
Deshalb bietet ihnen doch heute schon an, den Stromanschlüsse (hoffentlich mind.32A) auf einen oder 2 Typ2 Anschlüsse umzurüsten, 1 schuko darf ja dran bleiben. ;)
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
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Re: Alles so teuer, aber 40.000 Euro für 3 eBike-Ladeboxen h

Beitragvon TeeKay » Do 25. Jun 2015, 07:17

Tho hat geschrieben:
Ja das frage ich mich auch, habe noch nie jemanden an einer solchen Fahrrad-Schuko laden sehen.

Das sagen sie auch immer über Ladesäulen. :)
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