AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon climenole » Do 23. Nov 2017, 00:18

Hat sich was getan, oder hat die ENBW die Zwischenlösung mit den reduzierten 22kW AC einfach zur Dauerlösung erklärt?
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon TobsCA! » Do 23. Nov 2017, 05:14

Mittlerweile wurde an 4 von mir angefahrenen Säulen sogar der Aufkleber über dem Stecker mit 22kw überklebt.
Ich habe das gefühl das bei der EnBW mit dem Thema abgeschlossen wurde.

MfG
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon rulaman » Do 23. Nov 2017, 07:11

Das mit der 22er Beschriftung kann ich bestätigen, bei mir hier auch.
Oft steht auch auf dem Stecker noch 43, aber auf dem Screen dann 22.

Zusätzlich ist es mir jetzt erstmals passiert, daß bei zwei EnBW Säulen weder der
Plugsurfing noch der New Motion Chip funktioniert hat. Bald ist es so wie in USA in den 70ern,
damals mußtest Du dort eine ganze Litanei an Kreditkarten dabei haben um für alles gerüstet zu sein.

Ein einziges Mal bin ich mit meiner Q90 durch Bayern gefahren, dort war es ähnlich,
bei EON ging auch keinerlei Roaming. Die Platzhirsche dulden keine Konkurrenz.

Und was 43kW angeht, für uns handvoll 43er Dinosaurier lohnt sich doch kein finanzieller Aufwand mehr,
die läßt man lieber aussterben.

Zumal es auch dem Ziel entgegensteht, eine DC Tarif Abzocke zu etablieren. Sogar die Fahrzeughersteller
sitzen bereits im Boot, schau mal was für Mini AC Lader überall nur noch verbaut werden.

Das nächste ist ja, wenn Du nur eine einzige Säule hast, die dann zugeparkt oder belegt ist.

Pflegeleichtes und sorgenfreies Autobahnfahren geht anders.
Armes Deutschland, so wird das nichts die breiten Massen zu überzeugen,
Tesla wird das Rennen machen.
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon eDEVIL » Do 23. Nov 2017, 08:05

rulaman hat geschrieben:
Und was 43kW angeht, für uns handvoll 43er Dinosaurier lohnt sich doch kein finanzieller Aufwand mehr,
die läßt man lieber aussterben.

Wieviel zahlt man dann an so einem kastrierten 43er Anschluss? Wenn es ein günstiegr AC-Tarif ist, nehmen sie ja auch deutlich weniegr ein, als bei den hefitgen Schnelllader-Tarifen.

Zumal es auch dem Ziel entgegensteht, eine DC Tarif Abzocke zu etablieren. Sogar die Fahrzeughersteller
sitzen bereits im Boot, schau mal was für Mini AC Lader überall nur noch verbaut werden.

Das mit den Mini AC Lader ist aber nicht shclimemr geworden (ZOE mal ausgeklammert), sodnern hat sich ja leicht gebessert.
i3 dreiphasig VAG 2-phasig.
In Europa dürfte es sich in Richtugn AC 11 kW als Standard entwickeln. Einige dann AC22

AC43 ist ja vor allem wg. der stümperhaften Umsetzung bei Röno so in VEruf. Bin mal gespannt, wann erste Fahrzeuge mit dem All Charger von Conti kommen. Da wäre AC43 ja wieder Thema.
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon roxxo_by » Do 23. Nov 2017, 09:00

TobsCA! hat geschrieben:
Mittlerweile wurde an 4 von mir angefahrenen Säulen sogar der Aufkleber über dem Stecker mit 22kw überklebt.
Ich habe das gefühl das bei der EnBW mit dem Thema abgeschlossen wurde.

MfG



das sind nur die Aufkleber für den Winter :lol: sorry aber ich muss das mit Humor nehmen, fahr ja auch Q90 :)
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon Zoe1114 » Do 23. Nov 2017, 12:49

Auf meine Anfrage bei der EnBW hatte ich zuletzt am 24.10.2017 die folgende Antwort erhalten:
"Leider haben wir noch keine Lösung mit Renault und dem Hersteller der Schnelllladestaionen erreichen können. Es ist weiterhin die Leistung bei den AC TYP 2 Steckern an den DUO Ladestationen auf 22 kWh reduziert.
Freundliche Grüße
i. A. xxxxx
E-Mobilitätsteam der EnBW"

Sind die EnBW Ladesäulen denn deutsche Ingenieurskunst?
Sieht man hier, wie sehr Deutschland führend in der Elektromobilität ist?

Wenn der Säulenhersteller nicht einmal innerhalb 8 Monaten eine zugesicherte Eigenschaft der Ladesäulen bereitstellen kann, warum kauft EnBW dann noch von dem Hersteller?
Andere Hersteller können das, an den Tank & Rast Ladestationen ist das Laden mit 43kW AC kein Problem (außer sie sind gerade defekt, wie die hier bei den Raststätten bei Freiburg).
Und das schlimmste: Stellt die EnBW jetzt immer noch neue Ladestationen von dem Hersteller auf, wohl wissend, dass der Hersteller die 43kW AC nicht funktionstüchtig hinbekommt??? :evil: :evil: :evil:

Für mich heißt das ganz einfach: bei den EnBW Ladestationen lade ich nicht mehr. Warum soll ich doppelt so lange laden, und wegen dem Zeittarif dafür auch noch doppelt so viel bezahlen? Da fahre ich doch lieber zur Konkurrenz wie Allego und Tank&Rast. Oder runter von der Autobahn, denn 22kW AC können viele andere auch....
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon geko » Do 23. Nov 2017, 14:22

EnBW verbaut idR Triple Charger des Schweizer Herstellers ABB, Tank & Rast sowohl ABB als auch Efacec (Portugal). Allego setzt auf Efacec und EBG (Deutschland).
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon climenole » Mo 4. Dez 2017, 23:19

Was ist das eigentlich für ein lachhaftes Trauerspiel mit der ENBW? :lol:
Seit fast einem Jahr keine Lösung für das AC-Problem :roll: ... und jetzt sehe ich gerade (Filter auf ENBW und 43kW gestellt), dass im Prinzip alle Säulen die da überhaupt noch angezeigt werden, fette Probleme haben (Ich sage nur A3/A45...). Teilweise auch bei CCS!!! Oder offline sind... seit September! :shock:
"Mir könnet alles...außer ihr Auto aufladen!" :evil:
Wenn bei der ENBW so "mit Hochdruck an der Lösung arbeiten" aussieht, sehe ich schwarz.
Beste Antiwerbung für E-Autos!
Einfach nur unwürdig! :cry:
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon rulaman » Di 5. Dez 2017, 00:51

Ich bin vor kurzem erstmalig A3 gefahren wo ich sonst nie hinkomme und da gingen nicht mal die üblichen Roaming Chips wie Plugsurfing oder New Motion.
Sie haben eine eigene EnBW Ladekarte verlangt. Vielleicht ist das ja die Erklärung, Kohle machen.Shareholder Value.
Also erst mal alle anfixen mit kostenlos laden und dann die Hand aufhalten, wenn die Auswertung sagt, ab jetzt ist die kritische Masse zum Geldverdienen erreicht.
Wenn dann die Auswertung noch sagt, es waren nur 0,001% Kunden mit 43kW, ja dann ist doch klar, daß dafür nicht auch noch extra Geld ausgegeben wird.
Zoe Continentalmotor darf ja auch in D gar nicht mehr gekauft werden. Honi soit qui mal y pense.
Der nächste Schritt wird dann DC Abzocke. Da verdienen beide Seiten. Der Hersteller kann für die Steckdose einen Aufpreis verlangen und die Säule kann den doppelten Zeittarif abrechnen. Und Tesla lacht sich schief über den deutschen Michel.
Nur meine zwei Pfennig.
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Re: AC43kW mit ZOE an EnBW-Ladern (Autobahn-Raststätten)

Beitragvon Zoe1114 » Di 5. Dez 2017, 13:58

Die Alternative zu den EnBW AC 43 kW Ladern sehe ich für mich in den Allego Schnellladern, mit der EnBW Prepaid Ladekarte freigeschaltet.
Wenn ich an eine EnBW Ladestation an der A5, z.B. Autobahnraststätte Bühl Ost gehe, zahle ich mit der EnBW Prepaid Ladekarte für 12 kWh ca. 3,60 € und warte ca. 36 Minuten (20 kW Gleichstromleistung = 0,33 kWh pro Minute = 36 min für 12 kWh x 0,10 €/min = 3,60 €).

Fahre ich zu Allego,z.B. Rasthof Achern, zahle ich mit der EnBW Prepaid im Roaming 2,90 € und warte nur 19 Minuten (39 kW Gleichstromleistung = 0,65 kWh pro Minute = 19 Min für 12 kWh x 0,10 €/min = 1,90 € + 1,00 € Startgebühr = 2,90 €).
Allego ist somit schneller und günstiger. Habe genau dies am letzen Samstag 2x gemacht.

Um mit ihren Schnellladern auch das Geld von Q210 und Q90 Zoe-Fahrern zu bekommen, sollte sich die EnBW bald was einfallen lassen. Ansonsten werde ich (bzw. wir) fremdladen fahren.
Und Allego hat hier im Südbadischen 2 neue Schelllader aufgebaut, zum Einen bei der Gaststätte Dreiländereck, Am Dreispitz, Binzen(ca. 3 km nordöstlich der Autobahnraststätte Weil am Rhein mit EnBW Lader) und bei Trigema, Rudolf-Hell-Straße, Ettenheim (3km südlich der Raststätte Mahlberg mit EnBW Lader). Fehlt eigentlich nur noch einer beim Autohof Bremgarten....
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