Nissan Leaf E-Plus

Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon i-MiEVBJ2010 » Fr 7. Dez 2018, 06:01

Flünz hat geschrieben:
i-MiEVBJ2010 hat geschrieben:
...Die fehlende Kühlung des Akkus des Leafs habe ich bereits 2006 bemängelt...

War der da schon auf dem Markt? :o


2006 waren die ersten Prototypen des i-MiEV fertig und gingen auf Testfahrt weltweit. Gleichzeitig war bei Nissan das Konzept für den Prototypen des Leaf fertig.
i-MiEV 88 LiMn2O4-Zellen, Akku seit 11.2010 in Betrieb, WAECO MagicSpeed MS 880, Li-Ion POWERBLOC 12V / 18AH, DAB+-Radio, nie Defekte, aktuelle Reichweite 100km, Akku Kühlung an CHAdeMo
Nissan Leaf TEKNA 40kWh, 285km, ohne Notrad, mit cw-Abdeckung
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon Flünz » Fr 7. Dez 2018, 08:07

Flünz hat geschrieben:
War der da schon auf dem Markt? :o
i-MiEVBJ2010 hat geschrieben:
2006 waren die ersten Prototypen des i-MiEV fertig und gingen auf Testfahrt weltweit. Gleichzeitig war bei Nissan das Konzept für den Prototypen des Leaf fertig.
p.hase hat geschrieben:
...nein aber der i-miev zeigte 2010 schon wie es geht. allerdings entspräche dies heute nicht mehr nissans qualitätsdenken im auto zu sitzen und zu frieren weil der akku gekühlt werden muss...

Danke für die Erklärung, again what learned! :)
06/14 - 10/17 Q210 BrünetteAb 10/17 Q90 GerddääSeit 03/17 Mitnutzer Nissan Leaf Tekna 30KWh Ohnezahn
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon AndreR » Do 13. Dez 2018, 02:00

Ich finde es ehrlich gesagt überhaupt nicht verwunderlich. Der größere Akku dürfte das Problem ganz von alleine entschärfen. Zwar verdoppelt sich die Ladeleistung, allerdings gibt es auch 50 % mehr Zellen, sodass sich die Verlustleistung auf mehr Material verteilt. Außerdem soll ja wohl eine andere Zellchemie zum Einsatz kommen, die sich nicht so sehr erwärmen soll.

Dann kommt allerdings die höhere Reichweite zum tragen. Auch der E-Plus wird nämlich bei 130 nicht nennenswert mehr Strom verbrauchen als der 40er. Folglich sinkt bei der Fahrt die Last pro Zelle und es wird entsprechend weniger Abwärme frei. Da die Fahrphasen allerdings länger sind, steht mehr Zeit zur Abkühlung zur Verfügung. Effektiv wird man wohl statt derzeit 1:30 h mit einer Akkuladung dann 2:15 h unterwegs sein und folglich hat der Akku deutlich mehr Zeit, durch den Fahrtwind wieder abzukühlen.

Bläst man dann noch mit einem Ventilator etwas Außenluft durch das Akkupack, so sollte sich Rapidgate von ganz alleine erledigen.

Blue shadow hat geschrieben:
Ich befürchte wir erleben gerade, wie ganze E afine Käufergruppen dem Leaf den Rücken kehren. Die Macht der „neuen“ Medien und der ungetrübte Blick Erfahrender Early Adaptors hat Nissan unterschätzt. Auf dem Wunschzettel stehen jetzt andere.

Aus Sicht der Forenblase mag das stimmen. In der echten Welt sehe ich das nicht. Und das ein M3 eher auf dem Wunschzettel steht, liegt an vielem, sicher aber nicht an Rapidgate.

p.hase hat geschrieben:
schnellladen wird sehr bald uninteressant und wir haben tausende ungenutzte schnelllader rumstehen die rückgebaut werden.

Sehe ich bisher nirgendwo. Bitte Belege für die Behauptung liefern.

wichtig wird effizientes laden zuhause energie-versorger-unabhängig, vom dach in den tank.
Jeder zweite Deutsche wohnt zur Miete. Für die gilt sicher zu Hause laden ja, aber Strom vom Dach auf absehbare Zeit nein. Dann kommt noch dazu, dass viele Fahrzeuge abends nach der Arbeit angeschlossen werden, wenn überhaupt keine Sonne mehr scheint. Also wird ein (momentan) teurer Hausakku zusätzlich benötigt. Ich sehe daher nicht, dass wir auf absehbare Zeit nennenswerte Zahlen an Fahrern sehen werden, die überwiegend Strom von der eigenen PV laden.

Langsam aber stetig hat geschrieben:
22 kW AC ist aber absolut wichtig für alle Laternenparker. Daher sollte in Zukunft jedes Elektroauto 22 kW AC-Ladung als Option anbieten.

Der Laternenparker stellt sein Auto abends ab und fährt zehn bis zwölf Stunden später wieder weiter. Der wird also in Zukunft entweder abends das Auto an der Laterne einstecken – wo ihm dann selbst 16 A einphasig genügen würden – oder er nutzt generell ausschließlich Schnelllader im Sinne einer klassischen Tankstelle. Die Annahme, die Leute würden alle drei Stunden ihr Auto umparken, damit noch wer anders mit 22 kW am Straßenrand laden kann, geht völlig an der Lebenswirklichkeit vorbei. Die heutigen Pioniere mögen das vielleicht noch einsehen, bei der breiten Masse wird da aber kein Verständnis zu wecken sein.
Erstfahrzeug: Mégane 4 GT 165 PS 1.6 Diesel (*17) Zweitfahrzeug: Nissan Leaf ZE1 Zero Edition (*18)
Sonst so gefahren: Hyundai i30 (*09, 10–12); Smart Fortwo (11–12); Renault Mégane III Dynamique (*09, 12–16); Mégane 4 BOSE Edition EDC (*16, 16–17)
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon rocco » Do 13. Dez 2018, 09:33

wichtig wird effizientes laden zuhause energie-versorger-unabhängig, vom dach in den tank.


Völlig richtig!
Mit einem großen Akku im Auto kann man z.B. mehr Strom aus dem Wochenende mitnehmen.
Im Sommer ist, zumindest bei uns, noch viel Sonne nach Feierabend.

Für die ohne eigenes Dach gibt es, in Ö teilweise jetzt schon, Smartmeter mit varialben Tarif. Damit kann man auch billigen Sonnen und Windstrom ins Auto laden.
https://www.awattar.com/blog/ladetimer

Gerade die Leute mit eigener PV sind sehr interessiert an elektrischer Fortbewegung, mit selbst geerntetem Strom fahren hat was.
Ich werde oft gefragt wie wir das machen, die meisten wissen nicht mal dass es sowas wie PV Überschussregelungen gibt.
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon p.hase » Do 13. Dez 2018, 10:08

Jeder kann im Jahr selbst in einer Mietswohnung bis zu 800kWh ernten und damit fahren. Suchwort Balkonkraftwerk.
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon Langsam aber stetig » Do 13. Dez 2018, 10:42

AndreR hat geschrieben:
Langsam aber stetig hat geschrieben:
22 kW AC ist aber absolut wichtig für alle Laternenparker. Daher sollte in Zukunft jedes Elektroauto 22 kW AC-Ladung als Option anbieten.

Der Laternenparker stellt sein Auto abends ab und fährt zehn bis zwölf Stunden später wieder weiter. Der wird also in Zukunft entweder abends das Auto an der Laterne einstecken – wo ihm dann selbst 16 A einphasig genügen würden – oder er nutzt generell ausschließlich Schnelllader im Sinne einer klassischen Tankstelle. Die Annahme, die Leute würden alle drei Stunden ihr Auto umparken, damit noch wer anders mit 22 kW am Straßenrand laden kann, geht völlig an der Lebenswirklichkeit vorbei.

Nein. Es geht darum, dass man an den vielen vorhandenen 22-kW-Säulen schnell laden kann, wenn man dort für 1-3 Stunden parkt. Wenn ich in der Woche im Alltag 200 bis 300 km fahre bei 20 kWh pro 100 km, muss ich bei 22 kW nur 2-3 Stunden pro Woche laden. Z.B. 1,5 Stunden am Hallenbad beim wöchentlichen Schwimmtraining, 45 Minuten am Supermarkt beim wöchentlichen Einkauf und 1 Stunde in der Stadt beim Wochenmarkt. Ohne zusätzlichen Aufwand, und ohne Umparken.

Wenn natürlich irgendwann in den Wohnstraßen an allen Laternen Ladesäulen sind, dann ist das nicht mehr notwendig. Oder wenn sich die DC-Schnelllader auch an Supermärkten durchsetzen, braucht man das auch nicht. Aufgrund der Kosten bin ich mir da jedoch nicht so sicher.

Wenn man zu Hause oder beim Arbeitgeber regelmäßig laden kann, dann ist das nicht wirklich nötig. Wer das nicht kann, für den sind 22 kW Ladeleistung recht sinnvoll. DC-Schnellladung ist natürlich trotzdem wichtig, wenn das Auto auch auf der Langstrecke eingesetzt werden soll.
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon electic going » Do 13. Dez 2018, 10:47

Ich denke für den Zwischendurch-Lader sind 3-Phasen schon günstiger. Wenn man beim Supermarkt am Typ2 statt mit 6kW mit 22kW lädt, ist der kurze Einkauf ladetechnisch hilfreich. Wer von euch nutzt z.B. bei Aldi oder Ikea den Typ2 statt des Chademo? Kommt mir jetzt nicht mit praktisch, weil Kabel an der Säule. Es gibt dort eben 20kW, was bei einem 30 Minuteneinkauf schon einiges auf den Akku packt.
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon p.hase » Do 13. Dez 2018, 10:54

nur die discounter mit DC und private PV-anlagen AC werden in ein paar wenigen jahren als lademöglichkeit übrig bleiben. DA muss der leaf effizient laden können.
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon chrissy » Do 13. Dez 2018, 11:24

AndreR hat geschrieben:
Jeder zweite Deutsche wohnt zur Miete. Für die gilt sicher zu Hause laden ja, aber Strom vom Dach auf absehbare Zeit nein. Dann kommt noch dazu, dass viele Fahrzeuge abends nach der Arbeit angeschlossen werden, wenn überhaupt keine Sonne mehr scheint. Also wird ein (momentan) teurer Hausakku zusätzlich benötigt. Ich sehe daher nicht, dass wir auf absehbare Zeit nennenswerte Zahlen an Fahrern sehen werden, die überwiegend Strom von der eigenen PV laden.


Ein Auto steht heute im Durchschnitt 22 Stunden am Tag irgendwo rum. Man muss nur darüber nachdenken, wo die ganzen Autos tagsüber stehen, dann weiß man wo der Einsatz von Ladeinfrastruktur Sinn macht:
auf den großen Parkplätzen der Arbeitgeber und auf den Park&Ride-Plätzen an den Bahnhöfen. Und genau da sollte man Sonnenstrom liefern.
Nissan Leaf und Nissan e-NV 200 zu günstigen Konditionen bestellen?
Von Deutschlands größtem Nissan-EV-Händler. http://www.nissan-schaller.de
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Re: Nissan Leaf E-Plus

Beitragvon Twizyflu » Do 13. Dez 2018, 11:47

chrissy hat geschrieben:
AndreR hat geschrieben:
Jeder zweite Deutsche wohnt zur Miete. Für die gilt sicher zu Hause laden ja, aber Strom vom Dach auf absehbare Zeit nein. Dann kommt noch dazu, dass viele Fahrzeuge abends nach der Arbeit angeschlossen werden, wenn überhaupt keine Sonne mehr scheint. Also wird ein (momentan) teurer Hausakku zusätzlich benötigt. Ich sehe daher nicht, dass wir auf absehbare Zeit nennenswerte Zahlen an Fahrern sehen werden, die überwiegend Strom von der eigenen PV laden.


Ein Auto steht heute im Durchschnitt 22 Stunden am Tag irgendwo rum. Man muss nur darüber nachdenken, wo die ganzen Autos tagsüber stehen, dann weiß man wo der Einsatz von Ladeinfrastruktur Sinn macht:
auf den großen Parkplätzen der Arbeitgeber und auf den Park&Ride-Plätzen an den Bahnhöfen. Und genau da sollte man Sonnenstrom liefern.


Es muss sich aber für die Betreiber rechnen.
Und wenn da 8 Std. lang einer mit 3,7 kW dran hängt dann rechnet sich das evtl nicht ...

Darum ist der richtige Mix wichtig.

Nissan wäre gut beraten

a) CHAdeMO in Europa fallen zu lassen
b) 11 kW 3ph. Lader anzubieten und dem ZOE mit 22 kW das USP offen zu lassen
c) das "Lüfterchen" so auszuführen, dass es auch im Betrieb arbeitet (a la IONIQ, ZOE) und nicht nur während das Auto lädt (eNV200).
Ladestationen, Ladekabel, Photovoltaik, Speicher, Mobilität, Miete, Service:
https://www.nic-e.shop - Adventskalender: https://www.nic-e.shop/adventkalender-2018/

Aktuelles E-Fahrzeug: 04/17: Hyundai IONIQ Elektro Style
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