Kosten für Ersatzakku

Re: AW: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon Karlsson » Sa 8. Nov 2014, 10:40

Da hast Du mich falsch verstanden. Es ging mir darum, dass viele hier wohl der Meinung sind, sie könnten ihren alten Akku aus dem Auto mal eben selbst ausbauen und dann selbst an die PV löten und das würde dann toll und sicher funktionieren.
Sowas kann ich nur als weltfremd oder naiv bezeichnen.
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Re: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon TJ0705 » Sa 8. Nov 2014, 11:52

Hi Karlsson,

man kann auch alles schlechtreden. Zumindest aber sollte man etwas Ahnung haben, worüber man da lästert. Findest Du nicht?

Hier findest Du einen Thread eines Norwegers, wo genau das, was Du anzweifelst, schon Realität ist. Nach unsicherer Bastelei sieht das keineswegs aus, eben weil es auch keine ist. Der Leaf-Akku arbeitet und kommuniziert sogar über CAN mit dem SMA Sunny-Island, und dafür war nicht viel nötig.

http://www.photovoltaikforum.com/speich ... 02414.html

Der Typ hat inzwischen zwei Leaf-Akkusätze so am Start.

So, wer ist jetzt hier weltfremd? :-) Das ist nicht weltfremd sondern die Zukunft. Mach mal die Augen auf. Man kann das natürlich auch Firmen machen lassen - BMW z.B. ist da dran, aber auch andere, sicher nicht ohne Grund... - und dann ein Vermögen für die Zweitverwertung der Akkus bezahlen. Jeder wie er will. Für mich jst klar, daß bald auch in meinem Gartenschuppen so ein Setup werkelt.

Grüße Dirk

P.S.: Für den einen Leaf-Akku hat er übrigens 300 Euro beim Verwerter bezahlt…
P.P.S.: Sehe gerade, es gibt nun auch schon eine zweite Installation dieser Art. Und sicher gibt es noch mehr, die etwas Besseres zu tun haben, als das im deutschen Forum zu posten.
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Re: AW: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon Karlsson » Sa 8. Nov 2014, 14:00

Irgendwie hast Du wohl nicht richtig gelesen.
Ich würde das auf jeden Fall vorher mit der Gebäudeversicherung klären.
Ahnung haben ist der Punkt. Ich weiß einfach zu viel, um die rosarote Brille aufzusetzen.

Eigentlich ging es hier aber ja auch um Akkuersatz für Fahrzeuge.
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Re: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon TJ0705 » Sa 8. Nov 2014, 14:05

Und was spricht dagegen, den Akku von einem Leaf in den anderen umzubauen als Ersatz? Verstehe ich irgendwie nicht.

Mit der Gebäudeversicherung usw. bin ich eh immer ganz vorsichtig. Deswegen kommt der Akku bei mir auch nicht ins Haus sondern in den Gartenschuppen.

Grüße Dirk
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Re: AW: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon Karlsson » Sa 8. Nov 2014, 14:15

TJ0705 hat geschrieben:
Und was spricht dagegen, den Akku von einem Leaf in den anderen umzubauen als Ersatz? Verstehe ich irgendwie nicht.

Natürlich nichts. Warum sollte es? Hab ich ja auch nicht geschrieben.
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Re: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon TJ0705 » So 9. Nov 2014, 13:34

Falls es interessiert: Habe mir jetzt einen Leaf-Akku aus Norwegen gekauft. Aus nem 2012er Leaf. Kostenpunkt 2.000 Euro. Wird mein Heimspeicher (und ggfs. Ersatzteillager für den Leaf).

Norwegen mit seinen zigtausend Leaf dürfte da in Zukunft eine ziemlich unerschöpfliche Quelle sein, und die Preise imo im freien Fall, sobald die Nachfrage erstmal erkannt wird dort und es mehr Anbieter gibt. Noch geben die ihre Leafs da mitsamt Akku einfach auf den Schrott...

Grüße Dirk
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Re: AW: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon Karlsson » So 9. Nov 2014, 13:51

Soll der in den Keller, oder wie planst Du das?
Bmw hatte da auch mal geforscht und probiert. Aus Sicherheitsgründen durften die Akkus dann aber nicht in das Haus.
Waren glaube ich die alten aus dem E-Mini oder Active-E.
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Re: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon TJ0705 » So 9. Nov 2014, 13:59

Also bei mir kommen sie ins Gartenhaus. Da gehe ich als Laie auf Nummer Sicher. Aber ich sehe keinen Grund, warum der Akku, sofern es sich um ein offizielles Angebot eines Herstellers handelt, nicht ins Haus soll. Dafür gibt es doch nicht ein einziges logisches Argument, oder? Jede Menge Leute betreiben Inselanlagen sogar mit Bleibatterien (->Wasserstoff-BIldung) im Haus. Man muß da nur gewisse Vorschriften einhalten, z.B. zur Belüftung, was bei Lithium aber ziemlich egal sein dürfte.

Die Wemag bietet so einen Speicher z.B. schon lange aus alten E-Bike-Akkus an, ganz offiziell. Und BMW wird auch sehr genau wissen, warum man daran "forscht"... Da ist einfach ne Menge Kohle drin. Tesla z.B. wird die alten Akkus sicherlich auch noch in dieser Weise verwerten - entweder als Batteriespeicher neben den Superchargern oder im Rahmen ihrer Hausakkus. Ist ja auch nur logisch und schlau.

Man will lediglich den Leuten diese Zweiverwertung möglichst lange madig machen. Wo kämen wir da auch hin, wenn die nicht nur mit ihrem eigenen Strom in diesen komischen, elektrischen Autos herumfahren, sondern sich dann nebenbei auch noch mit den alten Akkus für Jahrzehnte weitgehend energieunabhängig machen....? ;-)

Zuerst kommt "Das geht nicht.", macht es dann einer, kommt "Man darf das aber nicht.", und am Ende machen es dann alle. :mrgreen:

Grüße Dirk
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Re: AW: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon Karlsson » So 9. Nov 2014, 14:19

Der Akku ist halt nicht für diesen Einsatz entwickelt worden und alles muss entsprechend angeschlossen und mit Logik versehen werden. Bedenke auch die thermischen Bedingungen.
Klar kann man das alles machen, aber es ist halt nicht trivial.
Berichte uns dann mal von Deinen Erfahrungen, da bin ich gespannt. Nachmachen werde ich das aber gewiss nicht...also momentan schon mangels Haus nicht
Aber wenn die Bude dann mal da ist, hätte ich da gerne etwas zertifiziertes, was für diesen Anwendungszweck entwickelt wurde und wo auch die Versicherung ihren Segen drauf gibt.
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Re: Kosten für Ersatzakku

Beitragvon TJ0705 » So 9. Nov 2014, 14:27

Jeder wie er möchte. ;-) Ich brauche da keinen amtlichen Segen für, der die Sache 15.000 Euro verteuern würde...

Daß da nichts speziell entwickelt sein muß, zeigt das norwegische Beispiel, daß ich 1:1 nachbauen will. Es sind nur Batterien, keine Raketenphysik! Da wird auch nichts warm ausser höchstens mal das Teil, daß die Ladung regelt und mit dem Sunny Island kommuniziert. Dafür sind ein paar kleine Lüfter vorgesehen. Im Leaf wird da bei viel schnellerer Ladung und Entladung auch nichts warm. Aber klar, an den Punkt wird gedacht. Nicht vergessen - das Ding läuft in Norwegen schon. Wir sprechen hier nicht von Theorie sondern Praxis.

Imo ist das wie mit dem winterlichen Betonieren bei Superchargern und CCS-Säulen - wer will, findet einen Weg, und wer nicht will, findet einen Grund, eine Vorschrift, etc. ;-)

Ich werde frühestens im Frühjahr loslegen. Berichte dann gerne.

Grüße Dirk
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