E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon SymmaxX » Di 26. Sep 2017, 18:38

@Klebaer: haben wir auch schon überlegt. Wird wohl auch ein Grund sein V2H in D möglichst zu verbieten, oder möglichst lange zu verzögern. Und dann auch noch PV auf dem Dach und eine Batterie im Keller, beides betrieben als netzunterstützte Inselanlage (ohne Strom zu verkaufen=kein Finanzamt), welche nur bei Bedarf Netzstrom verbraucht. Da fährt das Auto ja gänzlich ohne staatliche Kontrolle. Und das Licht im Haus leuchtet auch einfach so. Ohne Eon, Vattenfall, Finanzamt und Co. Nee nee! Da finanzieren wir doch lieber die Energieriesen.


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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon 150kW » Mi 27. Sep 2017, 06:16

chrissy hat geschrieben:
Hallo Andi, das ist kein Bullshit. Wir haben in dem Projekt ePlanB drei Leafs über 2 Jahre getestet und das hat wunderbar funktioniert. Wenn man bedenkt, wieviele Pendlerfahrzeuge den ganzen Tag am Bahnhof stehen, ist das ein gewaltiger Schwarm, der die Netzbetreiber sehr wohl interessiert (nicht nur die Gartenhüttenbesitzer ;-) )
Das das grundsätzlich funktioniert, wird wohl keiner ein Abrede stellen. Aber wenn man bei den Umfragen zum Thema E-Auto sieht das die Reichweite so ein großes Thema ist, kann ich mir immer noch nicht so recht vorstellen das viele gewillt sein werden auf die Reichweite zu verzichten und ggf. zusätzlichen dem Akku zu schaden. Zudem bräuchte man dann für den Anschluss nicht einfache, kostengünstige Wallboxen, sondern Wechselrichter.
Da sehe ich die Zukunft vielleicht schon eher bei den DC Ladesäulen. Einige der demnächst aufgestellten 350kW Säulen werden Zwischenspeicher haben. Auch Tesla möchte wohl die Ladeparks mit Solar und Akku aufrüsten. Dort hätte man dann Kapazitäten die 24h verfügbar sind, teilweise wahrscheinlich eh dem Netzbetreiber gehören und i.d.R. sowieso eine Internetverbindung zur Steuerung besitzen.


Kelomat hat geschrieben:
Was kostet der ein Ersatzakku vom Golf? Beim Leaf kostet er in etwa 6000€... Ich hab mal gehört das er beim Golf 3x soviel kostet :shock:
Einen kompletten Akku gab es bei VW glaube ich nicht. Man kann die einzelnen Module tauschen.
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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon Blue shadow » Mi 27. Sep 2017, 06:38

Viel spass beim module tauschen...

Fragt doch mal nach, was die dienstleistung kostet...nach garantie

Meine Vw-Phantasie:
2 module ...400€....5h lohn zu 100€....transport + X ...summe 1500€....dann sind erst 2 von 88 erneuert

Dieses spiel ist bei den drillingen und outlander auch möglich...zahlen sind mir bislang unbekannt

Bei einer unfall zoe...wurde akku nach Frankreich zur überprüfung geschickt....monate ....mindestens 2000€...
ExKonsul leaf blau winterpack ca 34.000 km Spannung und Spass mit Akku und Golfball punktierter Oberfläche zur cw reduzierung....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 40 kwh in 24 monaten
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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon €mobil » Mi 27. Sep 2017, 08:55

150kW hat geschrieben:
chrissy hat geschrieben:
Hallo Andi, das ist kein Bullshit. Wir haben in dem Projekt ePlanB drei Leafs über 2 Jahre getestet und das hat wunderbar funktioniert. Wenn man bedenkt, wieviele Pendlerfahrzeuge den ganzen Tag am Bahnhof stehen, ist das ein gewaltiger Schwarm, der die Netzbetreiber sehr wohl interessiert (nicht nur die Gartenhüttenbesitzer ;-) )
Das das grundsätzlich funktioniert, wird wohl keiner ein Abrede stellen. Aber wenn man bei den Umfragen zum Thema E-Auto sieht das die Reichweite so ein großes Thema ist, kann ich mir immer noch nicht so recht vorstellen das viele gewillt sein werden auf die Reichweite zu verzichten und ggf. zusätzlichen dem Akku zu schaden.


Den meisten reicht die Akkukapazität im Alltag doch lang und schlapp. Für eine längere Tour am Wochenende oder im Urlaub wird immer an der Reichweite herum gemäkelt. Auch von mir! :-)
Bei V2G geht es darum, dass Millionen Nutzer wenig Energie frei geben, wenn sie sie selber nicht brauchen und dafür eine Vergütung bekommen.
Bei beispielsweise 5 kW Leistung und nur 2 kWh kommt da ganz schön was zusammen, um das Netz zu stützen und deutlich flexibler zu machen.
Vor allem die dezentrale Einspeisung ist hier ein großer Vorteil.
ZOE Life; 07/2013; >122.000 km, Motortausch nach 98.200km
Akkumiete geändert auf Flat
Entspannt auf Autos der Generation 2020 wartend ;-)
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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon Klebaer » Mi 27. Sep 2017, 09:19

Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich ungeschickt, wenn man über die Zukunft von E-Autos diskutiert, die Bedenken von Verbrennerfahrer heranzunehmen.
Ich frag auch nicht meine Oma wie es mit Computer und Smartphone technik weitergeht. :lol:

Wenn es sich finaniziell Rentiert seinen Akku zur Verfügung zustellen, werden das über kurz oder lang sehr sehr viele Leute in anspruch nehmen. Geld regiert nunmal die Welt.

Es sei denn, die Politik bekommt soviel "Zuwendung" von den großen 4, dass es Gesetze dagegen gibt.

PS:
Wenn das Thema wirklich groß aufgezogen wird, wird es nicht lang dauern, bis CCS auch V2G kann.
Nissan Leaf Acenta Baujahr 2014 :D
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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Mi 27. Sep 2017, 10:57

Klebaer hat geschrieben:
Wenn das Thema wirklich groß aufgezogen wird, wird es nicht lang dauern, bis CCS auch V2G kann.

Da habe ich schon mit der Markteinführung von VW-CCS von Versuchen gelesen, ich gehe davon aus, das CCS auch V2G kann, es aber freiwillig auf absehbare Zeit für Endverbraucher nicht können wird. Bisher habe ich noch nicht einmal Ankündigen oder Ideen für Vermarktungen mitbekommen.
Für Chademo gibt es kaufbare Produkte (kin Japan im großen Umfang und mehrere größere "Tests" mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen in Dänemark und England (https://www.electrive.net/2017/08/12/nissan-und-enel-flottenbetreiber-verdienen-geld-mit-v2g/), halt nur (noch) nicht, bzw. nach der Insolvenz von e8nergy nicht mehr, in Deutschland.
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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon 150kW » Mi 27. Sep 2017, 13:04

Blue shadow hat geschrieben:
Meine Vw-Phantasie:
2 module ...400€....5h lohn zu 100€....transport + X ...summe 1500€....dann sind erst 2 von 88 erneuert
Es sind aber nicht 88, sondern 27 ;)


€mobil hat geschrieben:
Bei beispielsweise 5 kW Leistung und nur 2 kWh kommt da ganz schön was zusammen, um das Netz zu stützen und deutlich flexibler zu machen.
Für die du aber erst mal haufenweise, nicht ganz so günstige, Wechselrichter benötigst.


Wenn das Thema wirklich groß aufgezogen wird, wird es nicht lang dauern, bis CCS auch V2G kann
Aus der CCS Spezifikation 1.2.7:
In addition to the CCS 2.0 features CCS 3.0 will support
 Wireless communication,
 Inductive charging,
Reverse Power Transfer and support for Electric Busses (e.g. Pantograph).
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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon bernd71 » Mi 27. Sep 2017, 15:18

chrissy hat geschrieben:
Eisenberg188 hat geschrieben:
I
Chademo sehe ich eher als Vorteil. Alle bisher gesehen Schnellladestation haben 50kW und sind in 3 fach ausgestattet.
Bei Chademo habe ich eventuell einmal die Möglichkeit in Verbindung mit V2G unser PV-Anlage besser zu nutzen.


Ich würde heute kein Auto mehr kaufen, das nicht V2G-fähig ist. In wenigen Jahren schon bezahlen die Energieversorger dafür Geld, wenn du dein Auto lädst und es zum Lastenausgleich freigibst.


In wenigen Jahren? Was soll das? Als Nissan Verkäufer sehe ich solche Aussagen als Schleichwerbung an. Zumindest bis du befangen da du hier ja auch um Käufer wirbst.

Ich kaufe ein Auto mit einer Funktion die ich vielleicht mal irgendwann nutzen kann. Womöglich wenn ich das Auto längst nicht mehr besitze. :roll:
Um V2G machen zu müssen benötigt man am Stellplatz mit entsprechenden Equipment. Das Einspeisen wird vermutlich tagsüber am meisten bringen, da steht aber z.B. mein Auto eher selten an einer entsprechenden Dose.
Bei den aktuellen Kapazitäten sehe ich als Privatmann nicht das ich davon noch groß was teilen möchte. Wie lange dauert es denn bis sich das amortisiert (wenn überhaupt) und zusätzlich wirkt sich das auf die Akkulebensdauer aus.
Ist bestimmt auch lustig wenn man sich einen gebrauchten kauft mit meinetwegen 60TKm aber intensiver V2G Nutzung.
Wenn man 60KWh+ hat dann vielleicht mal. Aber bisher fehlt ja auch die entsprechende Infrastruktur und Angebot seitens der Energieunternehmen.

Was sagt denn die Nissan Garantie zur V2G Nutzung?

Scheint wieder ein Golf FUD Thread zu werden, überhöhte Preise für Austauschakkus, Phantasiepreise für Reparaturen ohne jegliches Wissen, anpreisen von Features deren praktischen Nutzung in den Sternen steht...
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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon Eisenberg188 » Mi 27. Sep 2017, 15:27

Ach wenn Chrissy befangen ist, bin ich froh auch seine (Scheich-)werbung zu lesen. Ich bilde mir schon meinen Teil.
In ein paar Jahren habe ich sicherlich nicht mehr das Auto, dass ich in nächster Zeit bestelle.
Aus heutiger Sicht werde ich den Golf bestellen, da ich ja einen Leaf 40kWh in den nächsten 4 Wochen noch nicht bestellen kann. Ich möchte auch das Auto probe fahren, dass ich bestelle. Davon bin ich beim Nissan noch weiter entfernt.
Liebe Grüße aus dem Südburgenland
Herbert, 10kW PV, Pelletsheizung, (noch VW Sharan)
getestet: Tesla S75, BMW i3, E-Golf 2017, Hyundai IONIQ electric, Kia Soul EV
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Re: E-Golf 2017 vs. Nissan Leaf 2018

Beitragvon Blue shadow » Mi 27. Sep 2017, 15:40

Dann nenn doch die vw akku repapreise...irgendwann ist die garantie fort und ihr wisst nicht was euch erwartet

Garantie bei nissan nach zeit und kilometerleistung....wo ist dein problem? Die anzahl der ladevorgänge ist nicht regelmentiert

Beim nissan sind 96s2p in 48 module gepackt...beim 24 kwh

Beim egolf 88s3p dann wohl in 27 kästchen gepackt....sicher? Q:pushevs
Dateianhänge
IMG_0489.PNG
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