Interesse an Nissan e-nv 200

Re: Interesse an Nissan e-nv 200

Beitragvon p.hase » Do 12. Nov 2015, 00:14

hier wird wieder zeugs geschrieben... besorg dir ein gutes umschaltbares ladekabel wo du von 10 bis 16A einstellen kannst und fertig. du zahlst als maler ohnehin überall baustrom und bis du oder deine jungs weiter sind ist der wagen immer wieder voll bzw. fast. du musst weder chademo schnellladen noch musst du 32A schieflast drehstrom laden. alles nonsens. 100-120km sind immer drin. gerade im stadtbetrieb schluckt er 15-20kWh, mehr nicht. je mehr du auf B fährst, desto höher die rückgewinnungsrate. kauf eine version mit lenkradheizung und wenn du einen günstigen willst frag mich! am besten auch einen nehmen mit mietakku und kosten voll absetzen. wenn du am nissan programm teilnimmst (liegt auf der theke) dann wird von nissan deutschland ein professioneller werbefilm über deine firma gedreht und landet auf youtube. wichtige features für dich als handwerker: flaschenhalterungen, palettenmass, 700kg nutzlast, unfehlbare ladetechnik, vorheizen im tiefsten winter während der arbeit. die anderen handwerker kratzen, deine jungs steigen ins mollige auto. wenn du den evalia nimmst wie ich kannst du die 2er bank ausbauen und kannst den wagen auch privat einsetzen, vor allem viel leichter wieder verkaufen. der env200 speichert die höchstgeschwindigkeit. so kannst du immer sehen wie schnell deine jungs unterwegs waren. ganz wichtig auch: mit dem e-auto kommst du künftig in die innenstadt wo stinker nicht mehr reindürfen. wendekreis: mini.
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Re: Interesse an Nissan e-nv 200

Beitragvon mlie » Do 12. Nov 2015, 03:40

Moin,

ein Maler, der elektrisch fahren möchte, das ist doch schon mal was.

Nach 20.000km eNV200 und (55.000km Kangoo Maxi ZE) kann ich dir folgende Tipps geben:

- nicht die Kastenwagenvariante nehmen, sondern den Kombi Premium oder gar evalia Premium. Dort dann die Rücksitzbank ausbauen und einkellern.

Premium, wegen Tempomat, darauf könntest du nur verzichten, wenn du wirklich nur Stadt fährst.
Den Kombi/Evalia kann man auch mal privat nutzen oder im Verkaufsfalle hat man deutlich mehr Interessenten. Kastenwagen hat auch noch den Nachteil, dass da hinter dir eine Blechwand ist, durch die man nix sieht. Wenn man rückwärts aus einer Ausfahrt möchte, ist Rundumsicht recht hilfreich.

Ein Doppellader mit 6,6kW ist ein absolutes Muss, die Ladung ist deutlich effizienter als mit 3,7kW, da der Akkukühler im Sommer ganz gerne etwas Energie für sich hat, und da ist es schon ein Unterschied, ob der 7 Stunden oder 4 Stunden läuft. Und im Winter heizen während des Ladens ist auch was.

Mitgeliefert ist nur der 10A Notladeziegel, ein Typ2-Typ1 Kabel mit 32 A kostet ca 330€ bei 8m, ist aber gut investiert.

Ladefläche ist nach Ausbau der hinteren Sitze 1,21m x 2,03 Meter. Also passen zwei Europaletten quer rein. Mit sitzen hinten nur eine Europalette. Die Leiter (es gibt ja keine Maler ohne Leiter...) muss also entweder faltbar sein oder du brauchst Alu-Leitern und den Dachgepäckträger, der sehr belastbar ist, aber die Reichweite nach unten zieht.
Ich würde mir den Kofferraum mit Holz oder LKW-Plane auskoffern. Falls mal ein Farbeimer leckt, hat man nicht gleich die ganze Sauerei im Fahrzeug.

Akkumiete ist ab 4 Jahren teurer als Kaufakku - musst du entscheiden. Bei 1%-Regelung ist natürlich der anzusetzende Kaufpreis mit Miete günstiger, wenn du diese Regelung für Privatfahrten nutzen willst.

Reichweite ist bei viel Überland jetzt im Moment mit Heizung bei knapp 111km/h Tempomat bei ca 100km, bei Kurzstrecken eher weniger. In der Stadt wird die Reichweite etwas höher sein. Im Sommer war es bei gleichem Profil 130km Reichweite.

Zu guter Letzt: Schau mal nach dem Kangoo Ausschau, die fliegen auf dem Gebrauchtmarkt so tief, da ist selbst die Akkumiete kein Problem. Leider haben die deutlich weniger Reichweite und können nur 3,7kW laden, könnte also knapp werden. Aber zum anfixen ideal geeignet, in 2 Jahren dürften auch die ersten gebrauchten eNV200 rumstehen zum brauchbaren Kurs.
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Interesse an Nissan e-nv 200

Beitragvon Nolan » Do 12. Nov 2015, 06:36

kaischraubt hat geschrieben:
Ich finde, dass man sowas einbeziehen sollte, wenn man die Kiste nicht für drei Jahre leasen und dann austauschen will .
Dann stellt sich sowohl bei Nissan als auch bei Renault die Frage der Batteriemiete, die ganz schön ins Geld gehen kann


Das Ganze mache ich über Leasing. Anscheinend gibt es subventionierte Modelle, und da muss letztendlich die Rate stimmen. Und ich muss das grundsätzlich im Betrieb umsetzen können. Wenn es funktioniert, wird das für mich die Zukunft sein, und ich werde fleißig die Trommel rühren!
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Re: Interesse an Nissan e-nv 200

Beitragvon Nolan » Do 12. Nov 2015, 09:20

Wow - Danke für Eure wirklich ausführlichen Tips!

Ich bekomme demnächst einen Wagen zum Test für mehrere Tage, danach bin ich schon um einiges klüger wie ich hoffe. Es muss sich in der Praxis zeigen, wie es funktioniert.

Mit Fragen rund um den Strom bin ich leider hoffnungslos überfordert, aber ich will schon sehen, dass ich bei mir zuhause und in der Werkstatt optimale Ladebedingungen habe, sei es durch das Auto (6,6kw) oder die Installation am Gebäude selbst. Baustein wird sicher bezahlt, aber mitunter ist die Steckdose schon weit weg. Wir arbeiten ohnehin mehr für private Kunden, und wenn dir erfahren, dass wir umweltbewusst sind, lassen sie uns sicherlich auch laden. Außerdem kann ich hier gut mit einem Nachlass argumentieren, denn die meisten Kunden handeln ohnehin noch.
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Re: Interesse an Nissen e-nv 200

Beitragvon Bayern-Souli » Do 12. Nov 2015, 09:30

Nolan hat geschrieben:
Aber da ich Unternehmer bin, muss sich das auch rechnen. Es gibt wohl ein paar Zuschussmöglichkeiten, und so wie man überall liest, sind die Autos in puncto Verbrauch und Unterhalt wesentlich günstiger als die mit Verbrennungsmotoren. Zuguterletzt hoffe ich auf eine gute Wirkung auf meine Kunden. Wir verarbeiten schon umweltfreundliche Materialien wo es geht, da wäre das natürlich ein Bonbon obendrauf. Ich muss dann nur darauf achten, auch Ökostrom zu beziehen :lol:


Hallo Nolan,
es gibt das Programm 240/241 der KfW, das zinsgünstige Darlehen für eAutos für Unternehmer anbietet:
http://www.goingelectric.de/forum/elektroauto-finanzierung/finanzierung-ueber-kfw-t2829.html
Ich habe meinen KIA Soul EV darüber finanziert, lief absolut problemlos.

Markus
KIA Soul EV in schwarz-rot, Modell 2016 mit Komfort-Paket P1
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Ladeinfrastruktur zuhause: [CEE 32] [SCHUKO] / 100% Öko-Strom aus 9,945 kWp-PV-Anlage
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Re: Interesse an Nissan e-nv 200

Beitragvon Nolan » Do 12. Nov 2015, 15:05

Habe jetzt in der Zwischenzeit mal mit meinem Elektriker telefoniert. Der empfiehlt mir im Falle einer Anschaffung so eines Fahrzeuges schon die Installation einer Ladestation. Aber zunächst einmal warte ich die Probefahrt ab ;)
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Re: Interesse an Nissan e-nv 200

Beitragvon p.hase » Do 12. Nov 2015, 15:14

Nolan hat geschrieben:
Habe jetzt in der Zwischenzeit mal mit meinem Elektriker telefoniert. Der empfiehlt mir im Falle einer Anschaffung so eines Fahrzeuges schon die Installation einer Ladestation. Aber zunächst einmal warte ich die Probefahrt ab ;)

die ist absolut unnötig. eine gute schuko oder eine drehstromkiste und gut ists. niemand braucht für einen nissan eine wallbox. spar dir dein geld für die kommende leaf-to-home-kiste!
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Re: Interesse an Nissan e-nv 200

Beitragvon Cavaron » Do 12. Nov 2015, 15:44

Laden ist einfacher als man denkt - hört sich erst mal nur kompliziert an.

Wenn du in der Werkstatt nur normale Steckdosen hast, dann kannst du eine davon relativ einfach auf eine Campingsteckdose (CEE blau) umrüsten lassen: http://i.ebayimg.com/images/i/131254537981-0-1/s-l1000.jpg

Bei den Vorsicherungen muss man mal schauen, evtl. stecken schon 16A-Sicherungen im Verteilerkasten oder du musst von 10A auf 16A aufrüsten. Dürfte alles in allem für kleines Geld zu machen sein (50 Euro Material plus Arbeitszeit).

Mit so einem Ladekabel kannst du dann die 16A voll ausnutzen und mit 3,7 kW laden (also etwa 20 km die Stunde):
http://www.e-station-store.com/de/tragbare-ladestationen/8-evr1-typ-1-max-37-kw-tragbare-ladestation.html

Und mit so einem Adapter für 10-20 Euro kannst du dann auch an normalen Steckdosen laden, musst am Ladekabel aber von 16 auf 10 Ampere stellen:
http://www.ebay.de/itm/CEE-ADAPTER-Schuko-Stecker-MENNEKES-Kupplung-230V-Camping-Boot-H07RN-F-3x2-5mm-/110951346892

Ein 10A Notladekabel für die normale Steckdose ist beim e-nv eigentlich schon dabei - also könnte man überlegen ob man damit glücklich ist (also es bei 10km Nachladegeschwindigkeit pro Stunde belässt), oder dieses vielleicht abwählen kann und vom Händler den Wert gutgeschrieben bekommt.

Wenn du mit 6,6 kW in der Werkstatt laden willst (also 40 km pro Stunde nachladen), müsstest du dort eine 32A Drehstromdose setzen lassen, an welcher der e-nv 200 dann einphasig die 32A zieht (wobei das Elektriker nicht so gerne sehen, wenn nur eine Phase so stark belastet wird). Auch dafür gibt es dann ein entsprechendes Kabel:
http://www.e-station-store.com/de/tragbare-ladestationen/10-evr1-typ-1-max-74-kw-tragbare-ladestation.html
Mit Adapter:
http://www.e-station-store.com/de/evr-zubehor/21-adapter-fur-cee-32amp-5-polig.html
Welches mit weiteren Adaptern auch wie das Kabel oben an einer normalen Steckdose zu benutzen ist.

Und dann hätten wir noch öffentliche Ladesäulen mit Typ2-Anschluss wie diese:
http://www.fuhrpark.de/files/smthumbnaildata/standard/3/8/6/1/8/9/Opel_Ampera4.jpg
Der e-nv 200 hat als asiatisches Fahrzeug einen Typ1-Stecker, darum braucht man für Typ2 Säulen ein Typ2 auf 1 Kabel wie dieses:
http://www.e8energy.de/wp-content/uploads/2013/05/Mode-3-Kabel.jpg
Auch hiermit lädst du dann 40 km pro Stunde nach, wenn du die 6,6 kW Option beim Fahrzeug gewählt hast und es sich um eine öffentliche Säule mit 32A handelt (die gibt es nämlich auch nur mit 16A, ist aber eher selten).

Was ich machen würde: Das 10A Notladekabel von Nissan weg lassen, wenn man den Preis gutgeschrieben bekommt und dafür das 3,7 kW Ladekabel mit Adapter für die Steckdose nehmen und in der Werkstatt CEE setzen lassen. Dazu ein Typ2 auf 1 Kabel für öffentliche Ladesäulen. Evtl. genügt dir das 10A Notladekabel aber auch. Einfach mal testen.

Was ich nicht tun würde, wäre mir eine teure Ladebox für eine feste Installation zu besorgen. Damit ist man zu unflexibel und im Prinzip sind das auch keine anderen Leitungen als für Drehstrom plus etwas mehr Elektronik, die man genauso gut im Ladekabel integrieren kann und so immer dabei hat.
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Re: Interesse an Nissan e-nv 200

Beitragvon p.hase » Do 12. Nov 2015, 16:06

ich glaub er hat schon cee16A rot... dann braucht er nur ne peitsche auf schoko.
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Re: Interesse an Nissen e-nv 200

Beitragvon Cavaron » Do 12. Nov 2015, 16:31

p.hase hat geschrieben:
ich glaub er hat schon cee16A rot... dann braucht er nur ne peitsche auf schoko.

Wer aufmerksam mitliest ;) Zuhause ja (wobei nicht gesagt wurde ob es der kleine rote mit 16A oder der große rote mit 32A ist), aber nicht in der Werkstatt:
Nolan hat geschrieben:
Ich bin wie gesagt absoluter Laie was Strom angeht, aber ich habe z.B. in meiner Garage zuhause (leider nicht in der Werkstatt) einen Drehstromanschluss, aber da wirft sich mir wieder die Frage auf, ob ich das Auto da anschließen kann. In meiner Werkstatt gibt es leider "nur" 220V-Standardanschlüsse, die würde ich schon gerne umrüsten, wenn das machbar ist.

Und von 220V Schuko 10A auf 220V CEE blau Camping 16A ist es der kleinste Aufwand. Drehstrom braucht man ja drei Phasen.
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