Austausch des Akkus

Austausch des Akkus

Beitragvon Dennis. » Mi 10. Aug 2016, 20:49

Hallo,

Folgende Idee geht mir durch den Kopf und wirft einige Fragen auf. Und zwar stelle ich mir vor einen env 200 auf eine größere Batterie umzubauen. Die alte raus und dann lifepo4 Akkus rein, sodass man auf 60 kwh kommt.
Nun zu meinen Fragen:

Ist ein Austausch möglich ohne Änderungen an der Software vorzunehmen?
Kann das Bms die neuen Akkus verwalten?

Hat jemand Bilder wie die Akkus Standardmäßig verbaut sind?

Gruß Dennis
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon at3rud » Sa 3. Sep 2016, 16:09

Dennis. hat geschrieben:
Hallo,

Folgende Idee geht mir durch den Kopf und wirft einige Fragen auf. Und zwar stelle ich mir vor einen env 200 auf eine größere Batterie umzubauen. Die alte raus und dann lifepo4 Akkus rein, sodass man auf 60 kwh kommt.
Nun zu meinen Fragen:

Ist ein Austausch möglich ohne Änderungen an der Software vorzunehmen?
Kann das Bms die neuen Akkus verwalten?

Hat jemand Bilder wie die Akkus Standardmäßig verbaut sind?

Gruß Dennis


Es gibt Videos vom zusammenbau und zerlegung dieser Akkus, denke aber nicht das mit dem originalen BMS eine Steuerung möglich ist.

Wieviel verlangst fuer den alten Akku..?
Zur Zeit in einem Leaf 2012 in Österreich (Zuhause) unterwegs... 8-)
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon Schrauber601 » Mo 5. Sep 2016, 12:14

Antwort:
Nein.
---
Ich wundere mich immer wieder, das "blind" darauf los gefragt wird, ohne das eine gewisse Recherche erkennbar ist.
---
Wenn man ernsthaft überlegt, das Fahrzeug zu modifizieren, dann findet man genug Infos. Wer dann noch das Geld hat, um sich einen 60kWh Akku zu Konfektionieren, der wird auch Jemanden anstellen können, der die Anbindung an das Fahrzeug (CAN) hin bekommt.
Ach ja LiFePO4 und 60kWh... Was um Himmelswillen möchtest Du mit einem Fahrzeug, das man kaum noch beladen kann?

MfG
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon Karlsson » Mo 5. Sep 2016, 12:42

Lifepo4 baut schon mal größer. Da werden nicht 60kWh ins Gehäuse passen.
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon Schrauber601 » Di 6. Sep 2016, 09:23

@Karlsson:
Der war richtig gut...
Aber die Vorstellung, das man 60kWh überhaupt in die Original-Maße hinein bekommen möchte, ist ja schon abwegig genug. Nich mal Kreisel würde das schaffen (Vermutung).
Zum Vergleich: In meinem CityEl sind 48kg (nur die Blöcke) Akku verbaut, mit rund 4.8kWh. 60kWh mit diesen Blöcken würde 600kg wiegen.

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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon 2moose » Di 6. Sep 2016, 09:44

So abwegig ist das nicht, beim e-VN200 ist ja nur der halbe Platz am Unterboden für die Batterie gnutzt - da passt locker das Doppelte rein. Ich versteh bloss nicht, warum man die Originalbatterie dazu rausschmeissen sollte. Wobei ich das ganze Drama um Kapazitäten und Reichweiten nicht versteh ... fahr derzeit 800km die Woche mit dem e-NV200.
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon Karlsson » Di 6. Sep 2016, 10:12

2moose hat geschrieben:
Wobei ich das ganze Drama um Kapazitäten und Reichweiten nicht versteh ... fahr derzeit 800km die Woche mit dem e-NV200.

So viel bin ich auch gefahren, bevor ich mit meiner Frau zusammen gezogen bin. 5x30km unter der Woche und dann noch 650km am WE in erster Linie auf 2 Einzelstrecken verteilt, die ich gern so schnell wie möglich hinter mich bringen wollte.
Und dafür würdest Du mir nen e-NV200 mit 24kWh Akku empfehlen? :lol: :lol: :lol:
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon 2moose » Di 6. Sep 2016, 12:37

Die 650km auf zwei Etappen verteilt sind wir in den letzten beiden Monaten 4x gefahren. Is ned wirklich ne Herausforderung, 2x CHAdeMO unterwegs zu laden.

Und was mit größerer Reichweite anzuschaffen, um einen Übergangszustand zu bedienen, lohnt nicht. Bin ein Jahr lang zwischen Niederösterreich und Heidelberg gependelt, alle zwei Wochen, 670km eine Strecke ... ich kenn das ... bloss gibts bei Langstrecken nur noch die Bahn für mich.Die ist auch elektrisch :-)
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon Karlsson » Di 6. Sep 2016, 16:02

2moose hat geschrieben:
Is ned wirklich ne Herausforderung, 2x CHAdeMO unterwegs zu laden.

Kommt sehr auf die Strecke an, oft geht es halt auch nicht oder nur mit großem Umweg.

2moose hat geschrieben:
Und was mit größerer Reichweite anzuschaffen, um einen Übergangszustand zu bedienen, lohnt nicht.

Ich bin jetzt so Ende 30 und hatte in meinem Leben glaube uch noch nie etwas anderes als einen Übergangszustand. Für die Autos war das aber nie ein Problem. Da müssen E-Autos auch hin, wenn sie eine nennenswerte Verbreitung bekommen sollen.

2moose hat geschrieben:
.. bloss gibts bei Langstrecken nur noch die Bahn für mich.Die ist auch elektrisch :-)

Da hätte ich Sonntag um 13h bei ihr losfahren müssen, um noch am selben Tag anzukommen. Mit dem Auto bin ich um 21h loagefahren und war Mitternacht daheim, das war ok. Kostentechnisch wars auch blöde.
Meine Erfahrungen mit der Bahn waren leider überwiegend negativ.
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon 2moose » Di 6. Sep 2016, 18:44

Ich habs vorgezogen, mein Leben in geregelte Bahnen zu lenken anstatt dem E-Auto die Abdeckung eines ungesunden Bewegungsprofils abzuverlangen. Mir reichen schin die beruflichen 40.000km im Jahr. Ich bin die Strecke nach Heidelberg um rd. 80 Euro mit dem Liegewagen gefahren und kam ausgeschlafen an ... mit dem Auto hätt ich mir das nicht leisten können und die Chance, dass ich übermüdet auf der Bahn nen Unfall gebaut hätte, wäre hich gewesen. Mit der Bahn also durchwegs positive Erfahrungen ... einmal fiel ein Zug aus ... wurde als Ersatz mit nem Taxi von Mannheim nach Frankfurt gefahren.

8 Stunden früher abfahren wegen dem Elektroauto? Selten so gelacht. Wer will, findet Wege ... wer nicht will, findet Gründe.
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