Austausch des Akkus

Re: Austausch des Akkus

Beitragvon Karlsson » Di 6. Sep 2016, 21:29

2moose hat geschrieben:
8 Stunden früher abfahren wegen dem Elektroauto? Selten so gelacht.

Lies noch mal - es ging um die Bahn vs PKW.
Schlafwagen...muhaha....wenn man 3x umsteigen und 100km Umweg fahren muss, um 300km zurück zu legen, braucht man eher ein gutes Buch für die ganzen Wartezeiten. Was noch hin und wieder ging waren Mitfahrgelegenheiten. Ist man halt wieder unflexibel.
Die Bahn war von der Zeit her eine Katastrophe und auch kostentechnisch wenig attraktiv.

2moose hat geschrieben:
Wer will, findet Wege ... wer nicht will, findet Gründe.

Der Spruch ist dermaßen abgedroschen und wird doch Wiederholung auch nicht weniger Mumpitz.

2moose hat geschrieben:
Ich habs vorgezogen, mein Leben in geregelte Bahnen zu lenken anstatt dem E-Auto die Abdeckung eines ungesunden Bewegungsprofils abzuverlangen.

Du tust so, als ob das jeder einfach könnte. Es gibt auch Jobs, wo Du Jahre lang extremst flexibel sein musst, um an eine unbefristete Stelle zu kommen. Und wenn in einer Partnerschaft zwei aufeinander treffen, die beide nicht an jeder Ecke was finden, wird es halt um so schwieriger.
Ich hätte natürlich auch einfach eine andere Partnerin wählen können, um dann 2008 mit einem E-Auto den Alltag bestreiten zu können. Irgendeine Beamtin aus der lokalen Verwaltung oder sowas, dann kommt man auch mit Bleiakku oder NiCd durch den Alltag. Wenn man so seine Prioritäten setzt, um sich dem Auto anzupassen...

2moose hat geschrieben:
Mir reichen schin die beruflichen 40.000km im Jahr.

Ach? Und das nennst Du geregelte Bahnen? :lol:
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon 2moose » Mo 12. Sep 2016, 06:33

Ich korrigiere und wiederhole: 8 Stunden früher abfahren wegen der Bahn? Selten so gelacht. Wer will, findet Wege ... wer nicht will, findet Gründe.

Scheinbar gehts uns aber allen so gut, dass man z.B. die Bahn als alternatives Verkehrsmittel einfach mittels Zeit- und Preisargument ausklammert. Die Fahrkarte wird mit dem reinen Spritpreis verglichen und nicht mit den tazasächlichen 30-40 Cent, die ein Autokilometer kostet. Und hey ... der Sinn eines Schlafwagens sind Umwege und künstliche Zeitverzögerungen - macht ja wenig Sinn, um 2 Uhr Morgens anzukommen. Ich stieg um 21 Uhr in den Zug und um 6 Uhr nach dem Frühstück aus, danach eineinhalb Stunden Pendler ans Ziel. Gesamtkosten für die 700km zwischen 80 und 120 Euro. Auto: 700 km a 30 Cent = 210 Euro. Exklusive Frühstück. Klar gibts Strecken, wo es für mich mit der Bahn nicht passt (man sollte sich halt vorher überlegen, wo man seine Liebste am besten findet ... bzw. ist meine nach dem Jahr von D nach Ö gezogen ;-) ) ... die bleibt für mich dennoch ein attraktives Verkehrsmittel. Landesweite Flatrate kostet in Ö 1719,- Euro, da sind beim Verbrenner grad mal die Rumstehkosten gedeckt. Für die Familie kostet die Karte 1839,-. Übrigens ein Grund mehr, nach Ö zu ziehen ... in D kostet der Spass 4090,- für einen Einzelnen. Deckt sich auch mit meinen Beobachtungen bei den Einzeltickets ... DB-Tickets sind billiger, wenn man sie in Ö bucht (für Reisen von D nach Ö).

Die Elektromobilität ist nach dem öffentlichen Verkehr schon die zweite Chance, die eigene Mobilität zu überdenken ... und wie diese in den letzten Jahrzehnten ausgeufert ist. Bin selber früher 80.000km im Jahr gefahren - also ja, 40.000 km im Jajr sind für mich geregelte Bahnen. Hab mich erst mit nem Lüftungsgerätetechniker unterhalten - der fährt 100.000km in Jahr. Solche Misshandlungen mssten eigentlich verboten werden ... dito der Paketdienste-Wahnsinn ... was früher die Post gebracht hat (oder was ich beim örtlichen Postpartner abholen konnte), wird jetzt auf fünf! Paketfahrer verteilt geliefert - in einem 2500-Seelen-Dorf. Und wenn ich nicht zu Hause bin, kann ichs aus dem 40km entfernten Paketlager abholen. Was für ein Fortschritt. Und der Dreck, der dabei rausgeblasen wird, den dürfen die Lungen der Anwohner Tag für Tag abbbauen.

Mir hat die Emobilität definitv geholfen, meine Mobilität anders zu betrachten ... es gibt nun kein Hetzen mehr von A nach B, nach spätestens 150km ist ne Pause, das Heimkommen beginnt schon beim Einsteigen am Einsatzort und nicht erst, wenn ich zu Hause fertig und genervt aus dem Auto steige. Die Gesundheit sollte es einem und/oder dem Arbeitgeber wert sein. Bei mir musste sich halt die Umgebung anpassen ... und wider Erwarten ist die Akzeptanz eine Große.

=> nicht die Batterien sind zu klein - der Kilometerhunger ist zu groß. Wobei ich mittlerweile recht oft schmunzeln muss, wenn man mir mit 24kWh-Batterie und 40.000km Jahresleistung erklären will, dass die Batterien von E-Autos zu klein sind.
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Re: Austausch des Akkus

Beitragvon Karlsson » Mo 12. Sep 2016, 12:31

2moose hat geschrieben:
Ich korrigiere und wiederhole: 8 Stunden früher abfahren wegen der Bahn? Selten so gelacht.
Wer will, findet Wege ... wer nicht will, findet Gründe.

Komm junge, akzeptier halt mal die Realität. Wenn Du die Schwerkraft auslachst, wird sie auch nicht weniger. Und in meinem Ort kam am Sonntag nach 20 Uhr irgendwas keine Bahn mehr an und dafür hätte ich dann gegen 13Uhr bei meiner Freundin aus der Tür gehen müssen, statt um 20....21h ins Auto zu steigen.

2moose hat geschrieben:
Scheinbar gehts uns aber allen so gut, dass man z.B. die Bahn als alternatives Verkehrsmittel einfach mittels Zeit- und Preisargument ausklammert.Die Fahrkarte wird mit dem reinen Spritpreis verglichen und nicht mit den tazasächlichen 30-40 Cent, die ein Autokilometer kostet

Mein Auto fuhr für 20 Cent/km inklusive allem. Und da waren die Fixkosten schon mit drin, die ich genauso gehabt hätte, wenn ich stattdessen Bahn gefahren wäre. Die Bahn wäre höchstens billiger gekommen, wenn ich das Auto abgeschafft hätte.

2moose hat geschrieben:
Und hey ... der Sinn eines Schlafwagens sind Umwege und künstliche Zeitverzögerungen - macht ja wenig Sinn, um 2 Uhr Morgens anzukommen.

Einen Schlafwagen gab es natürlich erst recht nicht und ich hatte kein Problem damit, um Mitternacht anzukommen.

2moose hat geschrieben:
passt (man sollte sich halt vorher überlegen, wo man seine Liebste am besten findet ...

Ach, hätte ich die fette Elke heiraten sollen, weil die ums Eck wohnt?

Landesweite Flatrate kostet in Ö 1719,- Euro

Die Bahncard 100 ist ETWAS teurer.
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